DE3803516A1 - Vorrichtung zum tragen und einstellen eines sitzes in einem fahrzeug - Google Patents
Vorrichtung zum tragen und einstellen eines sitzes in einem fahrzeugInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich generell auf Vor
richtungen zum Tragen und Einstellen von Sitzen in Fahr
zeugen. Die Erfindung ist insbesondere auf eine Ver
besserung bei einer Vorrichtung zum Tragen eines Sitzes
in einem Fahrzeug gerichtet, wobei dieser Sitz in einer
Längsrichtung einer Fahrzeugkarosserie bewegbar und in
der Position einstellbar sein soll.
Im allgemeinen ist ein in einem Fahrzeug vorgesehener
Vordersitz mittels eines Verschiebemechanismus auf einer
Bodenplatte einer Fahrzeugkarosserie derart angeordnet,
daß er zur Positionseinstellung in einer Längsrichtung
der Fahrzeugkarosserie verschiebbar ist. Die Positions
einstellung des Vordersitzes im Fahrzeug kann manuell
vom Fahrer vorgenommen werden, der sich auf den betref
fenden Vordersitz setzt und der einen komfortableren
Zustand auf dem betreffenden Vordersitz zu erzielen be
absichtigt.
Zur Einstellung der Position des Vordersitzes im Fahrzeug
muß der Fahrer eine relativ unbequeme manuelle Tätigkeit
in einem engen Raum am Vordersitz ausführen. Zum Zwecke
der Entlastung des Fahrers von einer derart lästigen
Einstelltätigkeit ist demgemäß bereits ein Antriebs-
Vordersitzsystem vorgeschlagen worden, bei dem ein Vorder
sitz mittels eines Motors derart angetrieben wird, daß
er zur Positionseinstellung verschoben wird. Der betref
fende Motor wird dabei durch elektrische Energie
angetrieben, die von einer im Fahrzeug vorgesehenen
Batterie oder von einem Generator her geliefert wird, der
von einem Fahrzeugmotor angetrieben wird. Das Antriebs-
Vordersitzsystem ist nunehr geeignet, in Personenfahr
zeugen weit verbreitet zu werden.
Bei dem Antriebs-Vordersitzsystem ist es üblich, daß eine
den Motor enthaltende Antriebseinheit unter einem Sitz
kissen des Vordersitzes angeordnet ist, wie dies in der
JP-Gebrauchsmusteranmeldung 60/81 134 veranschaulicht ist.
Eine solche Anordnung, bei der die Antriebseinheit in
einen Raum unter dem Sitzkissen angeordnet wird, führt zu
einem Problem insofern, als die Antriebseinheit den bei
dem Antriebs-Vordersitzsystem verwendeten Vordersitz an
einer Absenkung verhindert, und zwar gerade in dem Fall,
daß es erforderlich ist, den Vordersitz so tief wie mög
lich einstellen zu können. Da der Raum unterhalb des Sitz
kissens des Vordersitzes möglicherweise nicht groß genug
ausgebildet werden kann, tritt ferner ein weiterer Nach
teil insofern auf, als eine bestimmte Antriebseinheit,
die insbesondere kompakt ausgelegt ist, erforderlich ist.
Darüber hinaus ist es nicht leicht, die Antriebseinheit
und das Sitzkissen des Vordersitzes in Stellung zu bringen.
Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zu Grunde, eine
Vorrichtung zum Tragen und Einstellen eines Sitzes in
einem Fahrzeug zu schaffen, wobei diese Vorrichtung das
vorstehend aufgezeigte Problem und den mit dem Stand der
Technik verknüpften Nachteil vermeiden soll.
Darüber hinaus soll eine Vorrichtung zum Tragen und Ein
stellen eines Sitzes in einem Fahrzeug geschaffen werden,
wobei mit dieser Vorrichtung der in relativ niedriger
Stellung auf einem Fahrzeugkörper befindliche Sitz derart
bewegt werden können soll, daß er zu seiner Positionsein
stellung in einer Längsrichtung der Fahrzeugkarosserie
bewegt wird.
Darüber hinaus soll eine Vorrichtung zum Tragen und Ein
stellen eines Sitzes in einem Fahrzeug geschaffen werden,
durch die der in relativ niedriger Position auf einer
Fahrzeugkarosserie positionierte Sitz derart bewegt wird,
daß er zu seiner Positionseinstellung mittels eines
Sitz-Antriebsmechanismus durch Verschiebung bewegt wird,
wobei dieser Mechanismus an einer anderen Stelle als einem
Raum unterhalb des Sitzes auf der Fahrzeugkarosserie vorge
sehen sein soll.
Ferner soll eine Vorrichtung zum Tragen und Einstellen
eines Sitzes in einem Fahrzeug geschaffen werden, bei der
ein Sitz-Antriebsmechanismus für eine Verschiebebewegung
des Sitzes zu dessen Positionseinstellung in einer Längs
richtung einer Fahrzeugkarosserie ohne weiteres auf der
betreffenden Fahrzeugkarosserie angeordnet werden können
soll.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung
zum Tragen und Einstellen eines Sitzes in einem Fahrzeug
geschaffen, die ein Teil einer Bodenplatte einer Fahrzeug
karosserie umfaßt, welche einen einen Bodentunnel bilden
den Bereich einschließt, der sich in einer Längsrichtung
der Fahrzeugkarosserie erstreckt. An dem betreffenden Be
reich der Bodenplatte ist Seite an Seite zu dem Boden
tunnel ein verschiebbares Tragteil derart angeordnet, daß
es längs des Bodentunnels bewegbar ist und den Sitz dabei
trägt und verschiebt. Außerdem ist an dem Bodentunnel ein
Sitz-Antriebsmechanismus angeordnet, der ein von dem Boden
tunnel aus verlaufendes Verbindungsteil enthält, welches
mit dem verschiebbaren Tragteil derart gekoppelt ist, daß
das betreffende verschiebbare Tragteil längs des Boden
tunnels über das betreffende Verbindungsteil derart beweg
bar ist, daß eine Einstellung des Sitzes in der Längsrich
tung der Fahrzeugkarosserie in einer Position erfolgt.
Bei der so gemäß der vorliegenden Erfindung aufgebauten
Vorrichtung trägt das verschiebbare Tragteil den darauf
vorgesehenen Sitz, der ein Vordersitz sein kann, derart,
daß der betreffende Sitz zusammen mit dem verschiebbaren
Tragteil bzw. Gleittragteil in Längsrichtung der Fahr
zeugkarosserie verschoben wird. Im Falle der Positions
einstellung des Sitzes wird der Sitz-Antriebsmechanismus
derart betrieben, daß das Verbindungsteil längs des Boden
tunnels bewegt wird und daß demgemäß das verschiebbare
Tragteil, welches mit dem Verbindungsteil gekoppelt ist,
längs des Bodentunnels derart bewegt wird, daß eine Ver
schiebung des betreffenden Sitzes bewirkt wird, wodurch
die Position des Sitzes eingestellt wird.
Da der Sitz-Antriebsmechanismus auf dem Bodentunnel ange
ordnet ist und da das verschiebbare Tragteil, auf dem
der Sitz ohne irgendwelche darunter befindlichen Antriebs
einrichtungen angeordnet ist, durch das Verbindungsteil
bewegt wird, welches in dem Sitz-Antriebsmechanismus
derart enthalten ist, daß es vom Bodentunnel aus absteht,
kann der Sitz bei dieser Vorrichtung auf der Bodenplatte
der Fahrzeugkarosserie so tief wie möglich positioniert
werden. Üblicherweise steht auf dem Bodentunnel ein aus
reichender Raum zur Verfügung, weshalb der Sitz-Antriebs
mechanismus relativ leicht auf dem Bodentunnel installiert
wird. Ein Hauptteil des auf dem Bodentunnel angeordneten
Sitz-Antriebsmechamismus kann in einer Konsolen-Anordnung
enthalten sein, die vorgesehen ist, um den Bodentunnel
abzudecken, so daß ein feines Innenaussehen des Fahrzeugs
erhalten wird.
Anhand von Zeichnungen wird die Erfindung nachstehend
beispielsweise näher erläutert.
Fig. 1 zeigt in einer schematischen Perspektivansicht
eine Ausführungsform der Vorrichtung zum Tragen und Ein
stellen eines Sitzes in einem Fahrzeug.
Fig. 2 zeigt in einer schematischen Schnittansicht einen
Teil der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform.
Fig. 3, 4 und 5 zeigen in schematischen Darstellungen verschiedene
Teile eines Sitz-Antriebsmechanismus, wie er bei
der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform ver
wendet ist.
Nunmehr wird das bevorzugte Ausführungsbeispiel einer
Vorrichtung gemäß der Erfindung zum Tragen und Einstellen
eines Sitzes in einem Fahrzeug unter Bezugnahme auf die
Zeichnungen näher erläutert.
In Fig. 1 und 2 ist schematisch ein Ausführungsbeispiel
der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zum
Tragen und Einstellen eines Sitzes in einem Fahrzeug in
seiner Gesamtheit veranschaulicht. Die Fig. 3, 4 und 5
zeigen jeweils einen Teil eines bei dem Ausführungsbei
spiel gemäß Fig. 1 und 2 verwendeten Antriebsmechanismus.
Gemäß Fig. 1 und 2 umfaßt ein Teil einer Bodenplatte 1
einer Fahrzeugkarosserie einen Bereich, der einen Boden
tunnel 2 bildet, welcher nach oben und in einer Längs
richtung der Fahrzeugkarosserie verläuft. Ein vorstehender
Teil 1 a ist dabei so ausgebildet, daß er mit dem Boden
tunnel 2 zusammenhängt und längs dieses Tunnels derart
verläuft, daß seine Höhe niedriger ist als die des Boden
tunnels 2. Ferner erstreckt sich ein flacher Teil bzw.
Bereich 1 b von dem vorstehenden Teil 1 a aus. Unter dem
Bodentunnel 2 und unter dem vorstehenden Bereich 1 a der
Bodenplatte 1 befindet sich eine Antriebswelle 40, die
so angeordnet ist, daß sie in der Längsrichtung der Fahr
zeugkarosserie verläuft. Ferner ist in dem betreffenden
Bereich ein Katalysator-Wandler 42 vorgesehen, der ein
Abgasemissions-Regelsystem bildet. Dabei ist ein Wärme
isolationsanteil 43 über dem Katalysator-Wandler 42 ange
ordnet. Ferner ist auf dem Bodentunnel 2 eine
Konsolen-Anordnung 5 derart installiert, daß sie den be
treffenden Bodentunnel abdeckt. Ein Sitz 3, der beispiels
weise einer der in einem Fahrzeug vorgesehenen Vordersitze
bildet, ist auf dem vorstehenden Teil bzw. Bereich 1 a und
dem flachen Bereich 1 b der Bodenplatte 1 angeordnet.
Der Sitz 3 besteht aus einem Sitzkissen bzw. Sitzpolster 3 a,
einem über eine Gelenkeinrichtung 7 an einem hinteren End
teil des Sitzkissens 3 a angebrachten Sitzrücken bzw. Sitz
rückenteil 3 b und aus einer Kopfstütze 3 c, die am Sitz
rückenteil 3 b so vorgesehen ist, daß sie in vertikaler
Richtung bewegbar ist. Das Sitzkissen 3 a ist an einem
verschiebbaren Tragteil bzw. Gleittragteil 6 befestigt,
welches zu einem Rahmenwerk ausgebildet und oberhalb des
vorstehenden Bereiches 1 a und des flachen Bereiches 1 b der
Bodenplatte 1 angeordnet ist. Ein äußerer Seitenbereich 6 a
des verschiebbaren Tragteiles 6, bei dem es sich um eines
der Seitenteile des verschiebbaren Tragteiles 6 handelt,
und zwar auf der Außenseite der Fahrzeugkarosserie, ist
an einem Eingriffteil 8 angebracht, welches mit einem
Schienenführungsteil 4 in Eingriff steht, das von Bügeln 31
getragen ist, die sowohl mit dem flachen Bereich 1 b der
Bodenplatte 1 als auch mit der Seitenschwelle 30 verbunden
sind. Das Eingriffteil ist dabei längs des Schienenfüh
rungsteiles 4 in der Längsrichtung der Fahrzeugkarosserie
verschiebbar. Das Sitzkissen 3 a ist an seiner Unterseite
mit einem abgestuften Bereich 3 d versehen, der zu dem vor
stehenden Bereich 1 a der Bodenplatte 1 hinzeigt.
Auf dem Bodentunnel 2 ist ein Sitz-Antriebsmechanismus 10
in einer solchen Art und Weise angeordnet, daß ein Haupt
teil des betreffenden Sitz-Antriebsmechanismus 10 in der
Konsolen-Anordnung 5 enthalten ist. Der Sitz-Antriebs
mechanismus 10 umfaßt eine Transportschraubenwelle 11,
die längs des Bodentunnels 2 verläuft und die an ihren
beiden Endteilen durch Lagerbügel 12 drehbar getragen ist.
Ferner ist ein Motor 15 vorgesehen, der die Transport
schraubenwelle 11 dreht. Schließlich ist ein Verbindungs
teil 18 vorgesehen, welches mit der Transportschrauben
welle 11 in Eingriff stehend bewegbar ist.
Wie in Fig. 5 veranschaulicht, ist der Lagerbügel 12 mit
einem Kugellager 21 in seiner Innenseite ausgestattet, um
einen Endteil der Transportschraubenwelle 11 derart zu
tragen, daß diese drehbar ist. Das Endteil der Transport
schraubenwelle 11 ist mit seiner Drehwelle mit einem Schnecken
rad 15 a versehen, welches mit einem auf der Transport
schraubenwelle 11 befestigten Schrägzahnrad 20 derart in
Eingriff steht, daß die Transportschraubenwelle 11 in
Übereinstimmung mit den Drehungen des Motors 15 mit einer
bestimmten Geschwindigkeit bzw. Drehzahl in einer bestimm
ten Rotationsrichtung gedreht wird. Der Motor 15 wird durch
eine in einem oberen Bereich der Konsolen-Anordnung 5
vorgesehene Steuerschaltung 50 derart gesteuert, daß er
im Uhrzeigersinn oder Gegenuhrzeigersinn läuft.
Das Verbindungsteil 18 weist ein Paar von Muttern-Teilen 17
auf, die an seinem oberen Seitenteil bzw. an einem unteren
Seitenteil 18 a vorgesehen sind, das mit dem verschiebbaren
Tragteil 6 verbunden ist. Das obere Seitenteil des Ver
bindungsteiles 18 ist in zwei Zweige gegabelt, in deren
jeden der Mutternteil 17 gebildet ist, wobei jeder Muttern
teil 17 in der darin eingestetzten Transportschrauben
welle 11 in Eingriff steht, wie dies in Fig. 3 und 4 veran
schaulicht ist. Damit steht das Verbindungsteil 18 mit der
Transportschraubenwelle 11 in Eingriff, wobei die Muttern
teile 17, die über eine relativ geringe Entfernung von
einander in Längsrichtung der Transportschraubenwelle 11
in Abstand vorgesehen sind, längs der betreffenden
Transportschraubenwelle 11 durch die Drehungen dieser
Welle 11 bewegt werden. Darüber hinaus besteht das
Verbindungsteil 18 aus einem Metallplattenmaterial von
relativ hoher Festigkeit; das betreffende Verbindungs
teil ist dabei so angeordnet, daß es sich vom boden
tunnel 2 aus zur Außenseite der Konsolen-Anordnung 5 über
einen in der Konsolen-Anordnung 5 gebildeten Ausschnitt 5 a
derart erstreckt, daß der untere Seitenteil 18 a des be
treffenden Verbindungsteiles 18 mit einem inneren Seiten
teil 6 b des verschiebbaren Tragteiles 6 verbunden ist, bei
dem es sich um ein weiteres Teil der Seitenteile des ver
schiebbaren Tragteiles 6 auf der Seite der Mitte der Fahr
zeugkarosserie handelt. Die betreffende Anordnung befindet
sich dabei an einer Stelle oberhalb des vorstehenden Be
reiches 1 a der Bodenplatte 1.
Bei der oben beschriebenen Konfiguration wird der Sitz 3
in einer geeigneten Höhe durch das verschiebbare Trag
teil 6 getragen, dessen Außenseitenteil 6 a über das Ein
griffsteil 8 mittels des Schienenführungsteiles 4 derart
getragen ist, daß es in der Längsrichtung der Fahrzeug
karosserie bewegbar ist. Der Innenseitenteil 6 b, der von
dem unteren Seitenteil 18 a des Verbindungsteiles 18 ge
tragen wird, ist dabei durch die Drehungen der Transport
schraubenwelle 11 längs des Bodentunnels 2 bewegbar. Der
Sitz wird dabei in Übereinstimmung mit den Bewegungen des
verschiebbaren Tragteiles 6 in Längsrichtung der Fahrzeug
karosserie verschoben.
Wenn der Steuerschalter 50 eingeschaltet wird, wodurch
der Motor 15 veranlaßt wird sich zu drehen, dann wird die
Transportschraubenwelle 11 über das Schneckenrad 5 a und
das Schrägzahnrad 20 durch den Motor 15 derart gedreht,
daß das Verbindungsteil 18 und das damit verbundene
verschiebbare Tragteil 6 längs der Transportschrauben
welle 11 bewegt werden. Damit wird der Sitz 3 durch das
verschiebbare Tragteil 6 in der Längsrichtung der Fahr
zeugkarosserie so verschoben, daß seine Positionsein
stellung im Fahrzeug erfolgt.
Da bei der oben beschriebenen Ausführungsform das Ver
bindungsteil 18 mit der Transportschraubenwelle 11 über
zwei Mutternteile 17 in Eingriff steht, die über eine
relativ geringe Entfernung voneinander in der Längsrich
tung der Transportschraubenwelle 11 voneinander entfernt
sind, so daß eine gleichmäßige Bewegung längs der
Transportschaubenwelle 11 erfolgen kann, wird der
Sitz 3 zur leichten Positionseinstellung gleichmäßig
verschoben. Obwohl der vorstehende Bereich 1 a der Boden
platte 1 vorgesehen ist, ist es überdies für den Sitz 3
nicht erforderlich, in dem Fahrzeugchassis unerwünscht
hoch eingestellt zu sein.
Claims (14)
1. Vorrichtung zum Tragen und Einstellen eines
Sitzes (3) in einem Fahrzeug,
mit einem Teil einer Bodenplatte (1) einer Fahr
zeugkarosserie, welches einen Karosseriebereich um
faßt, der einen Bodentunnel (2) bildet, der in einer
Längsrichtung der Fahrzeugkarosserie verläuft,
und mit einem verschiebbaren Tragteil (6), welches
Seite an Seite mit dem Bodentunnel (2) an dem ge
nannten Teil der Bodenplatte (1) derart angeordnet
ist, daß es längs des Bodentunnels (2) zum
Tragen und Verschieben des Sitzes (3) bewegbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf dem Bodentunnel (2) ein Sitz-Antriebsmechanis
mus (10) angeordnet ist, der ein von dem Bodentun
nel (2) aus sich erstreckendes Verbindungsteil (18)
enthält, welches mit dem verschiebbaren Tragteil (6)
derart zu verbinden ist, daß das verschiebbare Trag
teil (6) längs des Bodentunnels (2) durch das be
treffende Verbindungsteil (18) verschiebbar ist,
derart, daß eine Position des Sitzes (2) in Längs
richtung der Fahrzeugkarosserie einstellbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß das verschiebbare Trag
teil (6) zwischen dem Bodentunnel (2) und einer Seiten
schwelle (30) angeordnet ist, die so vorgesehen ist, daß
sie mit einem Seitenbereich der Bodenplatte (1) auf der
Außenseite der Fahrzeugkarosserie verbunden ist,
und daß der Sitz (3) auf dem betreffenden verschiebbaren
Tragteil (6) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Sitz-Antriebsmechanis
mus (10) ferner eine Transportschraubenwelle (11) aufweist,
die längs des Tunnels (2) verläuft und die das Ver
bindungsteil (18) zu bewegen gestattet,
und daß mit der Transportschraubenwelle (11) ein Motor (15)
zu deren Drehung verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Verbindungsteil (18)
einen ersten Seitenteil aufweist, der mit der Transport
schraubenwelle (11) in Eingriff steht, sowie einen zweiten
Seitenteil aufweist, der mit dem verschiebbaren Trag
teil (6) gekoppelt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß der genannte erste Seiten
teil des Vebindungsteiles (18) gabelförmig mit zwei
Schenkeln ausgestaltet ist, die jeweils mit der Transport
schraubenwelle (11) in Eingriff stehen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Sitz-Antriebsmechanis
mus (10) auf dem Bodentunnel (2) an der Seite eines Sei
tenteiles des Sitzes (3) auf der Seite der Mitte der Fahr
zeugkarosserie angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß das verschiebbare Trag
teil (6) an seinem einen Seitenteil auf der Außenseite
der Fahrzeugkarosserie von einem Führungsteil (4) getragen
ist, welches auf der Bodenplatte (1) vorgesehen ist,
und daß das verschiebbare Tragteil (6) an einem anderen
Seitenteil auf der Mittenseite der Fahrzeugkarosserie von
dem zweiten Seitenteil des Verbindungsteiles (18) getragen
ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß ein Hauptteil des Sitz-
Antriebsmechanismus (10) in einer Konsolenanordnung (5)
enthalten ist, die zur Abdeckung des betreffenden Mecha
nismus auf dem Bodentunnel (2) vorgesehen ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Verbindungsteil (18)
so angeordnet ist, daß es vom Bodentunnel (2) zur Außen
seite der Konsolen-Anordnung durch einen Ausschnitt (5 a)
verläuft, der in bzw. an der betreffenden Konsolen-An
ordnung (5) gebildet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß das genannte Teil der
Bodenplatte (1) ferner einen vorspringenden Bereich (1 a)
aufweist, der so ausgebildet ist, daß er an den Boden
tunnel (2) angrenzt und längs dieses Bodentunnels verläuft.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß der vorstehende Bereich (1 a)
so positioniert ist, daß er ein Abgasemissions-Regel
system (42) abdeckt, welches unter der Bodenplatte (1)
vorgesehen ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß der vorstehende Be
reich (1 a) so positioniert ist, daß er einem vom Boden
des Sitzes (3) gebildeten abgestuften Bereich (3 d) zuge
wandt ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß das genannte zweite Seiten
teil des Verbindungsteiles (13) mit dem verschiebbaren
Tragteil (6) an einer Stelle oberhalb des vorstehenden
Bereiches (1 a) verbunden ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß ein Sitzkissen (3 a) des
Sitzes (3) an dem genannten verschiebbaren Tragteil (6)
so fixiert ist, daß es zwischen dem Bodentunnel (2) und
einer Seitenschwelle (30) der Fahrzeugkarosserie ange
ordnet ist,
daß das verschiebbare Tragteil (6) in seinem der Seiten schwelle (30) nahen Bereich von einem Schienenführungs teil (4) derart getragen ist, daß es in Längsrichtung der Fahrzeugkarosserie bewegbar ist,
und daß das genannte Schienenführungsteil (4) in dem Be reich der Bodenplatte (1) angeordnet ist, der niedriger ist als der Sitz-Antriebsmechanismus (10).
daß das verschiebbare Tragteil (6) in seinem der Seiten schwelle (30) nahen Bereich von einem Schienenführungs teil (4) derart getragen ist, daß es in Längsrichtung der Fahrzeugkarosserie bewegbar ist,
und daß das genannte Schienenführungsteil (4) in dem Be reich der Bodenplatte (1) angeordnet ist, der niedriger ist als der Sitz-Antriebsmechanismus (10).
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Family Applications (1)
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