DE3803516A1 - Vorrichtung zum tragen und einstellen eines sitzes in einem fahrzeug - Google Patents

Vorrichtung zum tragen und einstellen eines sitzes in einem fahrzeug

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Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich generell auf Vor­ richtungen zum Tragen und Einstellen von Sitzen in Fahr­ zeugen. Die Erfindung ist insbesondere auf eine Ver­ besserung bei einer Vorrichtung zum Tragen eines Sitzes in einem Fahrzeug gerichtet, wobei dieser Sitz in einer Längsrichtung einer Fahrzeugkarosserie bewegbar und in der Position einstellbar sein soll.
Im allgemeinen ist ein in einem Fahrzeug vorgesehener Vordersitz mittels eines Verschiebemechanismus auf einer Bodenplatte einer Fahrzeugkarosserie derart angeordnet, daß er zur Positionseinstellung in einer Längsrichtung der Fahrzeugkarosserie verschiebbar ist. Die Positions­ einstellung des Vordersitzes im Fahrzeug kann manuell vom Fahrer vorgenommen werden, der sich auf den betref­ fenden Vordersitz setzt und der einen komfortableren Zustand auf dem betreffenden Vordersitz zu erzielen be­ absichtigt.
Zur Einstellung der Position des Vordersitzes im Fahrzeug muß der Fahrer eine relativ unbequeme manuelle Tätigkeit in einem engen Raum am Vordersitz ausführen. Zum Zwecke der Entlastung des Fahrers von einer derart lästigen Einstelltätigkeit ist demgemäß bereits ein Antriebs- Vordersitzsystem vorgeschlagen worden, bei dem ein Vorder­ sitz mittels eines Motors derart angetrieben wird, daß er zur Positionseinstellung verschoben wird. Der betref­ fende Motor wird dabei durch elektrische Energie angetrieben, die von einer im Fahrzeug vorgesehenen Batterie oder von einem Generator her geliefert wird, der von einem Fahrzeugmotor angetrieben wird. Das Antriebs- Vordersitzsystem ist nunehr geeignet, in Personenfahr­ zeugen weit verbreitet zu werden.
Bei dem Antriebs-Vordersitzsystem ist es üblich, daß eine den Motor enthaltende Antriebseinheit unter einem Sitz­ kissen des Vordersitzes angeordnet ist, wie dies in der JP-Gebrauchsmusteranmeldung 60/81 134 veranschaulicht ist. Eine solche Anordnung, bei der die Antriebseinheit in einen Raum unter dem Sitzkissen angeordnet wird, führt zu einem Problem insofern, als die Antriebseinheit den bei dem Antriebs-Vordersitzsystem verwendeten Vordersitz an einer Absenkung verhindert, und zwar gerade in dem Fall, daß es erforderlich ist, den Vordersitz so tief wie mög­ lich einstellen zu können. Da der Raum unterhalb des Sitz­ kissens des Vordersitzes möglicherweise nicht groß genug ausgebildet werden kann, tritt ferner ein weiterer Nach­ teil insofern auf, als eine bestimmte Antriebseinheit, die insbesondere kompakt ausgelegt ist, erforderlich ist. Darüber hinaus ist es nicht leicht, die Antriebseinheit und das Sitzkissen des Vordersitzes in Stellung zu bringen.
Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zu Grunde, eine Vorrichtung zum Tragen und Einstellen eines Sitzes in einem Fahrzeug zu schaffen, wobei diese Vorrichtung das vorstehend aufgezeigte Problem und den mit dem Stand der Technik verknüpften Nachteil vermeiden soll.
Darüber hinaus soll eine Vorrichtung zum Tragen und Ein­ stellen eines Sitzes in einem Fahrzeug geschaffen werden, wobei mit dieser Vorrichtung der in relativ niedriger Stellung auf einem Fahrzeugkörper befindliche Sitz derart bewegt werden können soll, daß er zu seiner Positionsein­ stellung in einer Längsrichtung der Fahrzeugkarosserie bewegt wird.
Darüber hinaus soll eine Vorrichtung zum Tragen und Ein­ stellen eines Sitzes in einem Fahrzeug geschaffen werden, durch die der in relativ niedriger Position auf einer Fahrzeugkarosserie positionierte Sitz derart bewegt wird, daß er zu seiner Positionseinstellung mittels eines Sitz-Antriebsmechanismus durch Verschiebung bewegt wird, wobei dieser Mechanismus an einer anderen Stelle als einem Raum unterhalb des Sitzes auf der Fahrzeugkarosserie vorge­ sehen sein soll.
Ferner soll eine Vorrichtung zum Tragen und Einstellen eines Sitzes in einem Fahrzeug geschaffen werden, bei der ein Sitz-Antriebsmechanismus für eine Verschiebebewegung des Sitzes zu dessen Positionseinstellung in einer Längs­ richtung einer Fahrzeugkarosserie ohne weiteres auf der betreffenden Fahrzeugkarosserie angeordnet werden können soll.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zum Tragen und Einstellen eines Sitzes in einem Fahrzeug geschaffen, die ein Teil einer Bodenplatte einer Fahrzeug­ karosserie umfaßt, welche einen einen Bodentunnel bilden­ den Bereich einschließt, der sich in einer Längsrichtung der Fahrzeugkarosserie erstreckt. An dem betreffenden Be­ reich der Bodenplatte ist Seite an Seite zu dem Boden­ tunnel ein verschiebbares Tragteil derart angeordnet, daß es längs des Bodentunnels bewegbar ist und den Sitz dabei trägt und verschiebt. Außerdem ist an dem Bodentunnel ein Sitz-Antriebsmechanismus angeordnet, der ein von dem Boden­ tunnel aus verlaufendes Verbindungsteil enthält, welches mit dem verschiebbaren Tragteil derart gekoppelt ist, daß das betreffende verschiebbare Tragteil längs des Boden­ tunnels über das betreffende Verbindungsteil derart beweg­ bar ist, daß eine Einstellung des Sitzes in der Längsrich­ tung der Fahrzeugkarosserie in einer Position erfolgt.
Bei der so gemäß der vorliegenden Erfindung aufgebauten Vorrichtung trägt das verschiebbare Tragteil den darauf vorgesehenen Sitz, der ein Vordersitz sein kann, derart, daß der betreffende Sitz zusammen mit dem verschiebbaren Tragteil bzw. Gleittragteil in Längsrichtung der Fahr­ zeugkarosserie verschoben wird. Im Falle der Positions­ einstellung des Sitzes wird der Sitz-Antriebsmechanismus derart betrieben, daß das Verbindungsteil längs des Boden­ tunnels bewegt wird und daß demgemäß das verschiebbare Tragteil, welches mit dem Verbindungsteil gekoppelt ist, längs des Bodentunnels derart bewegt wird, daß eine Ver­ schiebung des betreffenden Sitzes bewirkt wird, wodurch die Position des Sitzes eingestellt wird.
Da der Sitz-Antriebsmechanismus auf dem Bodentunnel ange­ ordnet ist und da das verschiebbare Tragteil, auf dem der Sitz ohne irgendwelche darunter befindlichen Antriebs­ einrichtungen angeordnet ist, durch das Verbindungsteil bewegt wird, welches in dem Sitz-Antriebsmechanismus derart enthalten ist, daß es vom Bodentunnel aus absteht, kann der Sitz bei dieser Vorrichtung auf der Bodenplatte der Fahrzeugkarosserie so tief wie möglich positioniert werden. Üblicherweise steht auf dem Bodentunnel ein aus­ reichender Raum zur Verfügung, weshalb der Sitz-Antriebs­ mechanismus relativ leicht auf dem Bodentunnel installiert wird. Ein Hauptteil des auf dem Bodentunnel angeordneten Sitz-Antriebsmechamismus kann in einer Konsolen-Anordnung enthalten sein, die vorgesehen ist, um den Bodentunnel abzudecken, so daß ein feines Innenaussehen des Fahrzeugs erhalten wird.
Anhand von Zeichnungen wird die Erfindung nachstehend beispielsweise näher erläutert.
Fig. 1 zeigt in einer schematischen Perspektivansicht eine Ausführungsform der Vorrichtung zum Tragen und Ein­ stellen eines Sitzes in einem Fahrzeug.
Fig. 2 zeigt in einer schematischen Schnittansicht einen Teil der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform.
Fig. 3, 4 und 5 zeigen in schematischen Darstellungen verschiedene Teile eines Sitz-Antriebsmechanismus, wie er bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform ver­ wendet ist.
Nunmehr wird das bevorzugte Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung gemäß der Erfindung zum Tragen und Einstellen eines Sitzes in einem Fahrzeug unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert.
In Fig. 1 und 2 ist schematisch ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zum Tragen und Einstellen eines Sitzes in einem Fahrzeug in seiner Gesamtheit veranschaulicht. Die Fig. 3, 4 und 5 zeigen jeweils einen Teil eines bei dem Ausführungsbei­ spiel gemäß Fig. 1 und 2 verwendeten Antriebsmechanismus.
Gemäß Fig. 1 und 2 umfaßt ein Teil einer Bodenplatte 1 einer Fahrzeugkarosserie einen Bereich, der einen Boden­ tunnel 2 bildet, welcher nach oben und in einer Längs­ richtung der Fahrzeugkarosserie verläuft. Ein vorstehender Teil 1 a ist dabei so ausgebildet, daß er mit dem Boden­ tunnel 2 zusammenhängt und längs dieses Tunnels derart verläuft, daß seine Höhe niedriger ist als die des Boden­ tunnels 2. Ferner erstreckt sich ein flacher Teil bzw. Bereich 1 b von dem vorstehenden Teil 1 a aus. Unter dem Bodentunnel 2 und unter dem vorstehenden Bereich 1 a der Bodenplatte 1 befindet sich eine Antriebswelle 40, die so angeordnet ist, daß sie in der Längsrichtung der Fahr­ zeugkarosserie verläuft. Ferner ist in dem betreffenden Bereich ein Katalysator-Wandler 42 vorgesehen, der ein Abgasemissions-Regelsystem bildet. Dabei ist ein Wärme­ isolationsanteil 43 über dem Katalysator-Wandler 42 ange­ ordnet. Ferner ist auf dem Bodentunnel 2 eine Konsolen-Anordnung 5 derart installiert, daß sie den be­ treffenden Bodentunnel abdeckt. Ein Sitz 3, der beispiels­ weise einer der in einem Fahrzeug vorgesehenen Vordersitze bildet, ist auf dem vorstehenden Teil bzw. Bereich 1 a und dem flachen Bereich 1 b der Bodenplatte 1 angeordnet.
Der Sitz 3 besteht aus einem Sitzkissen bzw. Sitzpolster 3 a, einem über eine Gelenkeinrichtung 7 an einem hinteren End­ teil des Sitzkissens 3 a angebrachten Sitzrücken bzw. Sitz­ rückenteil 3 b und aus einer Kopfstütze 3 c, die am Sitz­ rückenteil 3 b so vorgesehen ist, daß sie in vertikaler Richtung bewegbar ist. Das Sitzkissen 3 a ist an einem verschiebbaren Tragteil bzw. Gleittragteil 6 befestigt, welches zu einem Rahmenwerk ausgebildet und oberhalb des vorstehenden Bereiches 1 a und des flachen Bereiches 1 b der Bodenplatte 1 angeordnet ist. Ein äußerer Seitenbereich 6 a des verschiebbaren Tragteiles 6, bei dem es sich um eines der Seitenteile des verschiebbaren Tragteiles 6 handelt, und zwar auf der Außenseite der Fahrzeugkarosserie, ist an einem Eingriffteil 8 angebracht, welches mit einem Schienenführungsteil 4 in Eingriff steht, das von Bügeln 31 getragen ist, die sowohl mit dem flachen Bereich 1 b der Bodenplatte 1 als auch mit der Seitenschwelle 30 verbunden sind. Das Eingriffteil ist dabei längs des Schienenfüh­ rungsteiles 4 in der Längsrichtung der Fahrzeugkarosserie verschiebbar. Das Sitzkissen 3 a ist an seiner Unterseite mit einem abgestuften Bereich 3 d versehen, der zu dem vor­ stehenden Bereich 1 a der Bodenplatte 1 hinzeigt.
Auf dem Bodentunnel 2 ist ein Sitz-Antriebsmechanismus 10 in einer solchen Art und Weise angeordnet, daß ein Haupt­ teil des betreffenden Sitz-Antriebsmechanismus 10 in der Konsolen-Anordnung 5 enthalten ist. Der Sitz-Antriebs­ mechanismus 10 umfaßt eine Transportschraubenwelle 11, die längs des Bodentunnels 2 verläuft und die an ihren beiden Endteilen durch Lagerbügel 12 drehbar getragen ist.
Ferner ist ein Motor 15 vorgesehen, der die Transport­ schraubenwelle 11 dreht. Schließlich ist ein Verbindungs­ teil 18 vorgesehen, welches mit der Transportschrauben­ welle 11 in Eingriff stehend bewegbar ist.
Wie in Fig. 5 veranschaulicht, ist der Lagerbügel 12 mit einem Kugellager 21 in seiner Innenseite ausgestattet, um einen Endteil der Transportschraubenwelle 11 derart zu tragen, daß diese drehbar ist. Das Endteil der Transport­ schraubenwelle 11 ist mit seiner Drehwelle mit einem Schnecken­ rad 15 a versehen, welches mit einem auf der Transport­ schraubenwelle 11 befestigten Schrägzahnrad 20 derart in Eingriff steht, daß die Transportschraubenwelle 11 in Übereinstimmung mit den Drehungen des Motors 15 mit einer bestimmten Geschwindigkeit bzw. Drehzahl in einer bestimm­ ten Rotationsrichtung gedreht wird. Der Motor 15 wird durch eine in einem oberen Bereich der Konsolen-Anordnung 5 vorgesehene Steuerschaltung 50 derart gesteuert, daß er im Uhrzeigersinn oder Gegenuhrzeigersinn läuft.
Das Verbindungsteil 18 weist ein Paar von Muttern-Teilen 17 auf, die an seinem oberen Seitenteil bzw. an einem unteren Seitenteil 18 a vorgesehen sind, das mit dem verschiebbaren Tragteil 6 verbunden ist. Das obere Seitenteil des Ver­ bindungsteiles 18 ist in zwei Zweige gegabelt, in deren jeden der Mutternteil 17 gebildet ist, wobei jeder Muttern­ teil 17 in der darin eingestetzten Transportschrauben­ welle 11 in Eingriff steht, wie dies in Fig. 3 und 4 veran­ schaulicht ist. Damit steht das Verbindungsteil 18 mit der Transportschraubenwelle 11 in Eingriff, wobei die Muttern­ teile 17, die über eine relativ geringe Entfernung von­ einander in Längsrichtung der Transportschraubenwelle 11 in Abstand vorgesehen sind, längs der betreffenden Transportschraubenwelle 11 durch die Drehungen dieser Welle 11 bewegt werden. Darüber hinaus besteht das Verbindungsteil 18 aus einem Metallplattenmaterial von relativ hoher Festigkeit; das betreffende Verbindungs­ teil ist dabei so angeordnet, daß es sich vom boden­ tunnel 2 aus zur Außenseite der Konsolen-Anordnung 5 über einen in der Konsolen-Anordnung 5 gebildeten Ausschnitt 5 a derart erstreckt, daß der untere Seitenteil 18 a des be­ treffenden Verbindungsteiles 18 mit einem inneren Seiten­ teil 6 b des verschiebbaren Tragteiles 6 verbunden ist, bei dem es sich um ein weiteres Teil der Seitenteile des ver­ schiebbaren Tragteiles 6 auf der Seite der Mitte der Fahr­ zeugkarosserie handelt. Die betreffende Anordnung befindet sich dabei an einer Stelle oberhalb des vorstehenden Be­ reiches 1 a der Bodenplatte 1.
Bei der oben beschriebenen Konfiguration wird der Sitz 3 in einer geeigneten Höhe durch das verschiebbare Trag­ teil 6 getragen, dessen Außenseitenteil 6 a über das Ein­ griffsteil 8 mittels des Schienenführungsteiles 4 derart getragen ist, daß es in der Längsrichtung der Fahrzeug­ karosserie bewegbar ist. Der Innenseitenteil 6 b, der von dem unteren Seitenteil 18 a des Verbindungsteiles 18 ge­ tragen wird, ist dabei durch die Drehungen der Transport­ schraubenwelle 11 längs des Bodentunnels 2 bewegbar. Der Sitz wird dabei in Übereinstimmung mit den Bewegungen des verschiebbaren Tragteiles 6 in Längsrichtung der Fahrzeug­ karosserie verschoben.
Wenn der Steuerschalter 50 eingeschaltet wird, wodurch der Motor 15 veranlaßt wird sich zu drehen, dann wird die Transportschraubenwelle 11 über das Schneckenrad 5 a und das Schrägzahnrad 20 durch den Motor 15 derart gedreht, daß das Verbindungsteil 18 und das damit verbundene verschiebbare Tragteil 6 längs der Transportschrauben­ welle 11 bewegt werden. Damit wird der Sitz 3 durch das verschiebbare Tragteil 6 in der Längsrichtung der Fahr­ zeugkarosserie so verschoben, daß seine Positionsein­ stellung im Fahrzeug erfolgt.
Da bei der oben beschriebenen Ausführungsform das Ver­ bindungsteil 18 mit der Transportschraubenwelle 11 über zwei Mutternteile 17 in Eingriff steht, die über eine relativ geringe Entfernung voneinander in der Längsrich­ tung der Transportschraubenwelle 11 voneinander entfernt sind, so daß eine gleichmäßige Bewegung längs der Transportschaubenwelle 11 erfolgen kann, wird der Sitz 3 zur leichten Positionseinstellung gleichmäßig verschoben. Obwohl der vorstehende Bereich 1 a der Boden­ platte 1 vorgesehen ist, ist es überdies für den Sitz 3 nicht erforderlich, in dem Fahrzeugchassis unerwünscht hoch eingestellt zu sein.

Claims (14)

1. Vorrichtung zum Tragen und Einstellen eines Sitzes (3) in einem Fahrzeug, mit einem Teil einer Bodenplatte (1) einer Fahr­ zeugkarosserie, welches einen Karosseriebereich um­ faßt, der einen Bodentunnel (2) bildet, der in einer Längsrichtung der Fahrzeugkarosserie verläuft, und mit einem verschiebbaren Tragteil (6), welches Seite an Seite mit dem Bodentunnel (2) an dem ge­ nannten Teil der Bodenplatte (1) derart angeordnet ist, daß es längs des Bodentunnels (2) zum Tragen und Verschieben des Sitzes (3) bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Bodentunnel (2) ein Sitz-Antriebsmechanis­ mus (10) angeordnet ist, der ein von dem Bodentun­ nel (2) aus sich erstreckendes Verbindungsteil (18) enthält, welches mit dem verschiebbaren Tragteil (6) derart zu verbinden ist, daß das verschiebbare Trag­ teil (6) längs des Bodentunnels (2) durch das be­ treffende Verbindungsteil (18) verschiebbar ist, derart, daß eine Position des Sitzes (2) in Längs­ richtung der Fahrzeugkarosserie einstellbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das verschiebbare Trag­ teil (6) zwischen dem Bodentunnel (2) und einer Seiten­ schwelle (30) angeordnet ist, die so vorgesehen ist, daß sie mit einem Seitenbereich der Bodenplatte (1) auf der Außenseite der Fahrzeugkarosserie verbunden ist, und daß der Sitz (3) auf dem betreffenden verschiebbaren Tragteil (6) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Sitz-Antriebsmechanis­ mus (10) ferner eine Transportschraubenwelle (11) aufweist, die längs des Tunnels (2) verläuft und die das Ver­ bindungsteil (18) zu bewegen gestattet, und daß mit der Transportschraubenwelle (11) ein Motor (15) zu deren Drehung verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Verbindungsteil (18) einen ersten Seitenteil aufweist, der mit der Transport­ schraubenwelle (11) in Eingriff steht, sowie einen zweiten Seitenteil aufweist, der mit dem verschiebbaren Trag­ teil (6) gekoppelt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der genannte erste Seiten­ teil des Vebindungsteiles (18) gabelförmig mit zwei Schenkeln ausgestaltet ist, die jeweils mit der Transport­ schraubenwelle (11) in Eingriff stehen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Sitz-Antriebsmechanis­ mus (10) auf dem Bodentunnel (2) an der Seite eines Sei­ tenteiles des Sitzes (3) auf der Seite der Mitte der Fahr­ zeugkarosserie angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das verschiebbare Trag­ teil (6) an seinem einen Seitenteil auf der Außenseite der Fahrzeugkarosserie von einem Führungsteil (4) getragen ist, welches auf der Bodenplatte (1) vorgesehen ist, und daß das verschiebbare Tragteil (6) an einem anderen Seitenteil auf der Mittenseite der Fahrzeugkarosserie von dem zweiten Seitenteil des Verbindungsteiles (18) getragen ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß ein Hauptteil des Sitz- Antriebsmechanismus (10) in einer Konsolenanordnung (5) enthalten ist, die zur Abdeckung des betreffenden Mecha­ nismus auf dem Bodentunnel (2) vorgesehen ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Verbindungsteil (18) so angeordnet ist, daß es vom Bodentunnel (2) zur Außen­ seite der Konsolen-Anordnung durch einen Ausschnitt (5 a) verläuft, der in bzw. an der betreffenden Konsolen-An­ ordnung (5) gebildet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das genannte Teil der Bodenplatte (1) ferner einen vorspringenden Bereich (1 a) aufweist, der so ausgebildet ist, daß er an den Boden­ tunnel (2) angrenzt und längs dieses Bodentunnels verläuft.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der vorstehende Bereich (1 a) so positioniert ist, daß er ein Abgasemissions-Regel­ system (42) abdeckt, welches unter der Bodenplatte (1) vorgesehen ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der vorstehende Be­ reich (1 a) so positioniert ist, daß er einem vom Boden des Sitzes (3) gebildeten abgestuften Bereich (3 d) zuge­ wandt ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das genannte zweite Seiten­ teil des Verbindungsteiles (13) mit dem verschiebbaren Tragteil (6) an einer Stelle oberhalb des vorstehenden Bereiches (1 a) verbunden ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß ein Sitzkissen (3 a) des Sitzes (3) an dem genannten verschiebbaren Tragteil (6) so fixiert ist, daß es zwischen dem Bodentunnel (2) und einer Seitenschwelle (30) der Fahrzeugkarosserie ange­ ordnet ist,
daß das verschiebbare Tragteil (6) in seinem der Seiten­ schwelle (30) nahen Bereich von einem Schienenführungs­ teil (4) derart getragen ist, daß es in Längsrichtung der Fahrzeugkarosserie bewegbar ist,
und daß das genannte Schienenführungsteil (4) in dem Be­ reich der Bodenplatte (1) angeordnet ist, der niedriger ist als der Sitz-Antriebsmechanismus (10).
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