DE377013C - Verfahren zum Aufbereiten der Kalksandmasse - Google Patents

Verfahren zum Aufbereiten der Kalksandmasse

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/18Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing mixtures of the silica-lime type
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P40/00Technologies relating to the processing of minerals
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Description

  • Verfahren zum Aufbereiten der Kalksandmasse. Bisher erfolgte die Aufbereitung von Kalksandinassen zur Herstellung von Kalksandsteinen in der Regel in der Weise, daß der pulverförmige gebrannte Kalk mit Sand innig gemischt und die Masse in Löschtrommeln eingebracht wurde. In diesen fand unter Dampfzuleitung der Löschvorgang statt, worauf dann die Masse der weiteren Bearbeitung in Pressen und Härtekesseln zugeführt wurde.
  • Es wurde nun die überraschende Beobachtung gemacht, daß inan Kalksandsteine von besonders günstiger Beschaffenheit bei äußerst sparsamem Brennstoffverbrauch erhält, wenn man an die Mischung der Ausgangsstoffe die Löschung nicht unmittelbar anschließt.
  • Im Sinne der Erfindung wird demnach das innige Gemisch von Kalkmehl und Sand zunächst in besonderen geschlossenen Behältern einige Zeit lagern gelassen. In diesen Silos findet nun infolge der dein rohen Sande stets anhaftenden Feuchtigkeit eine allmählich einsetzende Vorlöschung statt, die durch die entstehende eaotherme Wärme begünstigt wird. Die Lagerung in dem Behälter kann bis zu ein oder zwei Stunden, gegebenenfalls auch noch länger stattfinden. Hierauf wird das Gut in die eigentlichen Löschtrommeln übergeführt. wo der Löschvorgang, der durch Dampfzufuhr unterstützt wird, in kürzester Zeit sein Ende erreicht.
  • Es ist natürlich unbenommen, falls beispielsweise in heißen Soninternionaten reichlich trockener Sand verwandt wird, einen "Feil der gesamten zur Ablöschung erforderlichen Wassermenge vor Eintritt in die Lagersilos dein Kalksandgetnisch beizugeben.
  • Dieses erübrigt sich aber bei nassem oder grubenfeuchtem Sande. Die Zugabe von Feuchtigkeit kann entweder in Gestalt eines Sprühregens oder auch in Dampfforti erfolgen. In letzterem Falle ist der Erfolg insofern ein günstiger, als die Lagerzeit um eilt wenige, herabgedrückt werden kann. Ist an und für sich hinreichend Feuchtigkeit 1i11 Gemenge enthalten, kann auch heiße Luft oder Dampf und heiße Luft von Vorteil sein. Hierbei verwendet man zweckmäßig die voni Härtekesselbetrieb zur Verfügung stehende Wärine. Dampf bzw. Heißluft kann auch uni die Lagersilos zwecks Wärmekonzentration in letzteren geleitet werden.
  • Der Zweck der beschriebenen Maßnahmen ist darin festzustellen, daß in den Lagerbehältern die -lasse aufgetrocknet und gewissermaßen aktiviert wird, wodurch die eigentliche unter größerer Dampfzufuhr erfolgende Löschung in clen hierzu bestimmten Tronitrteln in allerkürzester Zeit zu Ende gefiilirt und eine höhere Leistung letzterer erzielt werden kann. Es ist nach clem n--tien Verfahren finit Sicherheit zu erreichen, claß sich keine zu feuchte, nicht preßbare Masse bildet, oder daß ein Nachlöschen im Härtekesse- stattfindet. Außerdem wird die Bildun(r von Kalkknoten bzw. Kalkklumpen verniieIcit.
  • Als @\-eiterer Vorteil des neuen Verfahren:, erwies sich ferner, daß nian bei vergleicitsweise Wilierer Festigkeit und Dichti-keit gier fertigen Kalksandsteine mit eitiein geringeren Kalkzusatz auskommt. Auch die Verwendung träge löschenden Kalkes wird durch die beschriebene Arbeitsweise ermöglicht.
  • Der überraschende Erfolg der Neuerung ist wohl darauf zurückzuführen, daß in den Lagersilos nicht nur eine V orhydratisierung des Kalkes, sondern gewissermaßen eine bereits hier einsetzende Hvdraulisierung durch Kalkhvdrosilikatbildung eintritt.

Claims (3)

  1. PATEN T-Axsr#aÜCHr: i. Verfahren zur Aufbereitung von Kalksandinasse für die Herstellung von Kalksandsteinen, dadurch gekennzeichnet, daß der Sand und gemahlener Kalk nach inniger Mischung einige Zeit lang in geschlossenen Beh:iltern lagern und dann der Kalklöschtronrniel zur Vollendung der Löschung -zugeführt «-erden.
  2. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß das Gemenge vor Eintritt in die geschlossenen Lagerbehälter teilweise mit Wasser versetzt wird.
  3. 3. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, claß in oder um die Behälter Dampf oder Heißluft oder beides gel-2itet wird.
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