DE3686239T2 - Faserverstaerkter verbundwerkstoff mit metallmatrix. - Google Patents

Faserverstaerkter verbundwerkstoff mit metallmatrix.

Info

Publication number
DE3686239T2
DE3686239T2 DE8686308558T DE3686239T DE3686239T2 DE 3686239 T2 DE3686239 T2 DE 3686239T2 DE 8686308558 T DE8686308558 T DE 8686308558T DE 3686239 T DE3686239 T DE 3686239T DE 3686239 T2 DE3686239 T2 DE 3686239T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fibers
preform
composite material
metal matrix
metal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE8686308558T
Other languages
English (en)
Other versions
DE3686239D1 (de
Inventor
John Dinwoodie
Martyn Hugh Stacey
Michael David Taylor
Andrew Meredith Walker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Imperial Chemical Industries Ltd
Original Assignee
Imperial Chemical Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Imperial Chemical Industries Ltd filed Critical Imperial Chemical Industries Ltd
Publication of DE3686239D1 publication Critical patent/DE3686239D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3686239T2 publication Critical patent/DE3686239T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C49/00Alloys containing metallic or non-metallic fibres or filaments
    • C22C49/02Alloys containing metallic or non-metallic fibres or filaments characterised by the matrix material
    • C22C49/04Light metals
    • C22C49/06Aluminium
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C47/00Making alloys containing metallic or non-metallic fibres or filaments
    • C22C47/08Making alloys containing metallic or non-metallic fibres or filaments by contacting the fibres or filaments with molten metal, e.g. by infiltrating the fibres or filaments placed in a mould
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C49/00Alloys containing metallic or non-metallic fibres or filaments
    • C22C49/14Alloys containing metallic or non-metallic fibres or filaments characterised by the fibres or filaments
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22FWORKING METALLIC POWDER; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM METALLIC POWDER; MAKING METALLIC POWDER; APPARATUS OR DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR METALLIC POWDER
    • B22F2998/00Supplementary information concerning processes or compositions relating to powder metallurgy
    • B22F2998/10Processes characterised by the sequence of their steps
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S428/00Stock material or miscellaneous articles
    • Y10S428/922Static electricity metal bleed-off metallic stock
    • Y10S428/923Physical dimension
    • Y10S428/924Composite
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T428/00Stock material or miscellaneous articles
    • Y10T428/12All metal or with adjacent metals
    • Y10T428/12486Laterally noncoextensive components [e.g., embedded, etc.]

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture Of Alloys Or Alloy Compounds (AREA)

Description

  • Diese Erfindung betrifft im allgemeinen die Verstärkung von Metallen mit porösen anorganischen Fasern und insbesondere faserverstärkte Metallmatrix-Verbundwerkstoffe, die poröse Fasern aus anorganischem Oxid mit niedriger Dichte, vor allem Aluminiumoxidfasern, enthalten, die als Verstärkung in einer Metallmatrix eingebettet sind. Die Erfindung schließt Vorformlinge ein, die aus porösen Fasern aus anorganischem Oxid mit niedriger Dichte hergestellt und für den Einbau als Verstärkung in eine Metallmatrix geeignet sind.
  • Es sind Metallmatrix-Verbundwerkstoffe (nachstehend mit MMV abgekürzt) bekannt, die Fasern aus anorganischem Oxid wie z. B. polykristalline Aluminiumoxidfasern enthalten, die als Verstärkung in einer Matrix eingebettet sind, die aus einem Metall wie z. B. Aluminium oder Magnesium oder aus einer Legierung besteht, die als Hauptbestandteil Aluminium oder Magnesium enthält. Ein Faserstoff, der üblicherweise in solchen MMVs verwendet wird, ist ein Aluminiumoxid-Faserstoff in Form von kurzen (z. B. bis zu 5 mm langen) Fasern mit feinem Durchmesser (z. B. mit einem mittleren Durchmesser von 3 um), die mindestens in einer Ebene, die sich senkrecht zur Dickenrichtung des Verbundwerkstoffs erstreckt, regellos ausgerichtet sind. Man hat damit begonnen, MMVs dieser Art, die Aluminiumoxidfasern in Legierungen enthalten, bei mehreren Anwendungen in der Industrie zu verwenden, vor allem in Kolben für Verbrennungsmotoren, bei denen die Ringstegflächen und/oder die Boden- bzw. Kronenbereiche mit den Aluminiumoxidfasern verstärkt sind.
  • Es ist auch vorgeschlagen worden, MMVs, die ausgerichtete Endlosfasern wie z. B. Aluminiumoxidfasern und Stahlfasern enthalten, bei Anwendungen zu verwenden, wo einseitig gerichtete Festigkeit erforderlich ist, beispielsweise bei der Verstärkung von Verbindungsstangen für Verbrennungsmotoren. Bei MMVs dieser Art haben die Fasern einen verhältnismäßig großen Durchmesser, beispielsweise einen Durchmesser von mindestens 8 und üblicherweise mindestens 10 um, und weisen im Fall von Aluminiumoxidfasern einen hohen Anteil von alpha-Aluminiumoxid auf, der beispielsweise 60 bis 100% beträgt.
  • In der US 3 167 427 ist die Verstärkung von Metallen wie z. B. Aluminium mit Glasfasern offenbart.
  • In der US 4 152 149 ist die Verstärkung von Aluminium oder Legierungen auf Aluminiumbasis mit Aluminiumoxid- oder Aluminiumoxid-Siliciumdioxid-Faserstoff offenbart.
  • Die Metallmatrizes, für die eine Faserverstärkung von größter Bedeutung ist, sind die sogenannten Leichtmetalle und Legierungen, in denen sie enthalten sind, insbesondere Aluminium und Magnesium und ihre Legierungen. Die Dichte solcher Metalle beträgt typischerweise etwa 1,8 bis 2,8 g/mL, und da die Fasern aus anorganischem Oxid, die bisher als Verstärkung verwendet wurden, eine Dichte haben, die höher als 3 g/mL ist und typischerweise etwa 3,3 bis 3,9 g/mL beträgt, besteht ein Nachteil der resultierenden MMVs darin, daß sie eine höhere Dichte haben als das Metall selbst. So hat beispielsweise ein MMV, der aus einer Aluminiumlegierung mit der Dichte 2,8 besteht, die mit 50 Volumen% Aluminiumoxidfaserstoff mit der Dichte 3,9 verstärkt ist, eine Dichte von etwa 3,35. Es würde natürlich vorteilhaft sein, wenn durch den Einbau einer Faserverstärkung in das Metall ein MMV hergestellt würde, der eine niedrigere oder mindestens eine nicht bedeutend höhere Dichte als das Metall selbst hat.
  • Gemäß der Erfindung wird ein Metallmatrix-Verbundwerkstoff mit regellos ausgerichteten Fasern aus anorganischem Oxid, die in einem Metallmatrix-Material eingebettet sind, bereitgestellt, wobei die Fasern aus anorganischem Oxid porös sind und eine Dichte von mindestens 1,8 g/mL und weniger als 2,5 g/mL haben.
  • Gemäß der Erfindung wird auch ein Vorformling bereitgestellt, der für den Einbau in ein Metallmatrix-Material zur Herstellung eines Metallmatrix-Verbundwerkstoffs gemäß dem unmittelbar vorhergehenden Absatz geeignet ist und aus mit einem Bindemittel zusammengebundenen, regellos ausgerichteten Fasern aus anorganischem Oxid besteht, wobei die Fasern aus anorganischem Oxid porös sind und eine Dichte von mindestens 1,8 g/mL und weniger als 2,5 g/mL haben.
  • Die Verbesserung der Eigenschaften von Metallen durch Einbau einer Faserverstärkung in die Metalle hängt mit der Festigkeit und dem Modul der verwendeten Fasern zusammen, wobei es erwünscht ist, daß die Fasern eine hohe Zugfestigkeit und einen hohen Modul haben.
  • Folglich werden bei bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung MMVs und Vorformlinge bereitgestellt, bei denen die Fasern eine Zugfestigkeit von mehr als 1500 und vorzugsweise mehr als 1750 MPa und einen Modul von mehr als 100 GPa haben.
  • Die porösen Fasern aus anorganischem Oxid können gewünschtenfalls in Form einer Mischung mit anderen Arten von Fasern, beispielsweise Alumosilicatfasern (Dichte etwa 2,8 g/mL) oder Siliciumcarbid-Whiskern (Dichte etwa 3,2 g/mL) verwendet werden, wobei der Anteil der porösen Fasern aus anorganischem Oxid in solchen Mischungen typischerweise 40% bis 80% der Fasern beträgt. Die Fasern aus anorganischem Oxid können die Oxide von mehr als einem Metall enthalten, wobei ein besonderes Beispiel für solch einen Faserstoff ein Aluminiumoxidfaserstoff ist, der einige Masseprozent, angenommen 4 oder 5 Masseprozent, eines Phasenstabilisiermittels wie z. B. Siliciumdioxid enthält.
  • Der Volumenanteil der Fasern in dem MMV (und in dem Vorformling) kann in Abhängigkeit von dem erforderlichen Einsatz des MMV in weiten Grenzen variieren. Als Richtschnur können Volumenanteile von bis zu 50% bis 60%, typischerweise von 30% bis 40%, des MMV erzielt werden. Der MMV kann beispielsweise 0,1 bis 2 g Fasern/mL, vorzugsweise mindestens 0,3 g/mL und typischerweise 0,8 bis 1,6 g oder noch mehr/mL enthalten. Der Fasergehalt des MMV kann über die ganze Dicke des Verbundwerkstoffs variieren. Veränderungen des Fasergehalts können gleichförmig oder schrittweise sein. Eine Ausführungsform eines MMV, die eine schrittweise Veränderung des Fasergehalts aufweist, wird durch ein Laminat aus MMVs mit verschiedenem Fasergehalt bereitgestellt, wobei die Verbundwerkstoffe bei einem Integrallaminat gewünschtenfalls durch eine Schicht aus dem Metall, z. B. durch ein Aluminiumblech, getrennt sind. Mehrschichtige Verbundwerkstoffe können in der gewünschten Weise aufgebaut werden. Der MMV kann eine Trägerschicht aus einem geeigneten textilen Flächengebilde, beispielsweise aus Kevlar-Stoff, haben.
  • Die Fasern haben vorzugsweise eine Zugfestigkeit von mindestens 1000 MPa und einen Modul von mindestens 70 GPa und vorzugsweise mindestens 100 GPa. Sie sollten vorzugsweise gegenüber dem Metall, das die Matrix bildet, im wesentlichen chemisch träge sein, damit die Fasereigenschaften nicht verschlechtert werden, obwohl gewisse Reaktionen mit den Fasern toleriert werden können, beispielsweise Reaktionen, die die Bindung zwischen dem Metall und den Fasern verbessern. Die Fasern sollten durch das Metall vorzugsweise leicht benetzt werden.
  • Der bevorzugte poröse Faserstoff ist poröser, polykristalliner Aluminiumoxidfaserstoff, weil solch ein Faserstoff ein gutes Gleichgewicht von erwünschten Eigenschaften wie z. B. hoher Festigkeit, hoher Steifigkeit, Härte, niedriger Dichte und chemischer Trägheit gegenüber Metallen wie z. B. Aluminium und Magnesium zeigt. Eine typische poröse, polykristalline Aluminiumoxidfaser mit einem Durchmesser von etwa 3 um hat eine Festigkeit von 1500 bis 2000 MPa, einen Modul von 150 bis 200 GPa und eine Dichte von etwa 2,0 bis weniger als 2,5 g/mL.
  • Die Fasern sind regellos ausgerichtet und können kurzstapelige Fasern (mit einer Länge von angenommen einigen cm) sein, wobei gemahlene Stapelfasern (mit einer Länge von angenommen 50 bis 1000 um) bevorzugt werden. Die Faserlänge hat eine bedeutende Wirkung auf die Packungsdichte der Fasern in Vorformlingen, bei denen die Fasern in regelloser oder planarer regelloser Ausrichtung angeordnet sind, und folglich auf den Volumenanteil der Fasern in dem MMV. Hohe Volumenanteile der Fasern erfordern im allgemeinen sehr kurze Fasern, beispielsweise Fasern mit einer Länge von weniger als 500 um und so wenig wie 10 oder 20 um, wobei die Länge bis zu einem gewissen Grade von den im Einzelfall verwendeten Fasern und insbesondere von ihrem Durchmesser und ihrer Steifigkeit abhängt. Es gibt eine kritische minimale Faserlänge, damit die Fasern der Metallmatrix eine maximale Verbesserung der Zugfestigkeit verleihen.
  • In dem Falle, daß eine bedeutende Erhöhung der Zugfestigkeit nicht so wichtig ist, können jedoch Fasern mit einer Länge, die unter der kritischen Länge liegt, verwendet werden, damit ein MMV mit einer verminderten Dichte ohne Verlust der Zugfestigkeit bei dem Verbundwerkstoff, jedoch mit einer erhöhten Verschleiß- bzw. Abriebfestigkeit und einer Erhöhung von Steifigkeit/Modul erhalten wird. Die Fasern können in solchen Fällen äußerst kurz sein, z. B. eine Länge von einigen um haben, so daß sie Pulvern ähneln.
  • Wie vorstehend dargelegt wurde, sollte die kritische Länge der Fasern überschritten werden, damit die Zugfestigkeit der Metallmatrix in bedeutendem Maße verbessert wird und ein maximaler Vorteil in bezug auf die Zugfestigkeit wird im allgemeinen erzielt, wenn die tatsächliche Faserlänge die kritische Länge um einen Faktor von etwa 10 überschreitet. Die kritische Länge hängt von den Anteilen der Fasern und des Metalls, die im Einzelfall verwendet werden, und von der Temperatur ab, bei der der resultierende MMV seine bestimmungsgemäße Funktion erfüllt. Im Fall von polykristallinen Aluminiumoxidfasern, deren mittlerer Durchmesser 3 um beträgt, werden Faserlängen bis zu etwa 1000 Mikrometer bevorzugt, jedoch sind für Verbundwerkstoffe mit hohem Volumenanteil der Fasern Faserlängen zwischen 100 und 500 um typisch. In dem Fall, daß der resultierende MMV nur für den Einsatz bei niedrigen Temperaturen bestimmt ist, können Faserlängen akzeptierbar sein, die so niedrig wie 20 um sind. Als allgemeine Richtschnur bevorzugen wir die maximale Faserlänge, die mit einem hohen Volumenanteil der Fasern vereinbar ist.
  • Faserdurchmesser können über einen weiten Bereich, beispielsweise von 2 um bis 100 um, variieren. Feine Fasern liefern die höchsten Volumenanteile der Fasern in den MMVs, und Durchmesser im Bereich von 2 bis 10 um werden bevorzugt. Polykristalline Aluminiumoxidfasern mit einem Durchmesser von etwa 3 um und einer Länge von 10 bis 200 um sind für die Erzielung hoher Volumenanteile der Fasern in den MMVs besonders geeignet. Es muß jedoch klargestellt werden, daß sich hierin angegebene Faserlängen auf die Länge in dem MMV beziehen, und diese Längen können kleiner sein als die Fasern, die zur Bildung des MMV verwendet werden, weil während der Herstellung des MMV ein gewisser Bruch der Fasern (die hart und spröde sind) eintreten kann. Im allgemeinen können zur Herstellung des Verbundwerkstoffs Fasern verwendet werden, die länger als vorstehend beschrieben sind.
  • Die bevorzugten Fasern in der Faserverstärkung sind Aluminiumoxidfasern mit niedriger Dichte. In diesem Fall bestehen die Aluminiumoxidfasern vollständig aus einer Umwandlungsphase von Aluminiumoxid oder aus einem kleineren Anteil von alpha-Aluminiumoxid, das in einer Matrix aus einer Umwandlungsphase von Aluminiumoxid wie z. B. gamma-, delta- oder eta-Aluminiumoxid eingebettet ist. Wir bevorzugen Fasern, die kein alpha-Aluminiumoxid enthalten oder einen sehr niedrigen alpha-Aluminiumoxid- Gehalt und insbesondere einen alpha-Aluminiumoxid-Gehalt von weniger als 1 Masse% haben.
  • Die bevorzugten Fasern zeigen akzeptierbare Zugfestigkeiten und haben eine hohe Flexibilität. Bei einer besonderen Ausführungsform der Erfindung haben die Fasern eine Zugfestigkeit von mehr als 1500 MPa und vorzugsweise mehr als 1750 MPa und einen Modul von mehr als 100 GPa. Typische scheinbare Dichten für die Fasern mit niedriger Dichte betragen 2 g/mL bis weniger als 2,5 g/mL, obwohl durch sorgfältige Steuerung der Hitzebehandlung, der die Fasern unterzogen werden, Fasern mit jeder gewünschten Dichte in dem Bereich von 1,8 bis weniger als 2,5 g/mL erhalten werden können. Im allgemeinen haben Fasern, die bei niedrigeren Temperaturen, angenommen 800 bis 1000ºC, erhitzt wurden, eine niedrigere Dichte und eine niedrigere Zugfestigkeit und einen niedrigeren Modul als Fasern, die bei höheren Temperaturen, angenommen 1100 bis 1300ºC, erhitzt wurden. Als Richtschnur zeigen Fasern mit niedriger Dichte Zugfestigkeiten von etwa 1500 MPa und einen Modul von etwa 150 GPa, während Fasern mit höherer Dichte Festigkeiten und einen Modul von etwa 1750 MPa bzw. 200 GPa zeigen. Wir haben aber beobachtet, daß der Modul der Fasern mit niedriger Dichte durch das Hitzebehandlungsprogramm, denen die Fasern unterzogen worden sind, nicht stark beeinflußt zu werden scheint und sich nicht stark gemäß der scheinbaren Dichte der Fasern ändert. Das Verhältnis des Fasermoduls zu der Faserdichte (= der spezifische Modul) ist deshalb im allgemeinen bei den Fasern mit niedrigerer Dichte am größten.
  • Die Fasern können durch ein Blasspinnverfahren oder ein Schleuderspinnverfahren hergestellt werden, wobei in beiden Fällen aus einer Spinnformulierung eine Vielzahl von Faservorläuferströmen gebildet wird, die mindestens teilweise im Flug getrocknet werden, so daß Gelfasern erhalten werden, die dann auf einer geeigneten Vorrichtung wie z. B. einem Drahtnetz oder einem Träger- bzw. Förderband gesammelt werden.
  • Die Spinnformulierung, die zur Herstellung der Fasern verwendet wird, kann irgendeine von denen sein, die auf dem Fachgebiet für die Herstellung von Fasern aus polykristallinem Metalloxid bekannt sind, und ist vorzugsweise eine Spinnlösung, die von suspendierten Feststoffteilchen mit einer Größe von mehr als 10 um und vorzugsweise mit einer Größe von mehr als 5 um frei oder im wesentlichen frei ist. Die rheologischen Eigenschaften der Spinnformulierung können leicht eingestellt werden, beispielsweise durch Verwendung von Spinnhilfsmitteln wie z. B. organischen Polymeren oder durch Veränderung der Konzentrationen der faserbildenden Bestandteile in der Formulierung.
  • Als Matrixmaterial kann jedes Metall verwendet werden, das bei einer Temperatur von weniger als etwa 1200ºC und vorzugsweise weniger als 950ºC schmilzt.
  • Ein besonderer Vorteil der Erfindung ist die Verbesserung des Verhaltens von Leichtmetallen, so daß sie anstelle von Schwermetallen verwendet werden können, und die Erfindung betrifft insbesondere die Verstärkung von Leichtmetallen. Beispiele für geeignete Leichtmetalle sind Aluminium, Magnesium und Titan und Legierungen dieser Metalle, die das erwähnte Metall als Hauptbestandteil enthalten, der beispielsweise mehr als 80 oder 90 Masse% der Legierung ausmacht.
  • Wie vorstehend beschrieben wird, sind die Fasern poröse Materialien mit niedriger Dichte, und weil die Fasern 50 oder mehr Volumen% des MMV bilden können, kann die Dichte des MMV durch die Dichte der Fasern in bedeutendem Maße beeinflußt werden. So liefert beispielsweise eine Magnesiumlegierung mit einer Dichte von etwa 1,9 g/mL, die mit einem 30% betragenden Volumenanteil von Fasern mit einer Dichte von 2,3 g/mL verstärkt ist, einen MMV, der eine Dichte von etwa 2,0 g/mL hat, d. h., nur etwas dichter als die Legierung selbst ist; umgekehrt liefert eine Aluminiumlegierung mit einer Dichte von 2,8 g/mL, die mit einem 30% betragenden Volumenanteil von Fasern mit einer Dichte von 2,1 g/mL verstärkt ist, einen MMV, der eine Dichte von 2,65 g/ mL hat, d. h., weniger dicht als die Legierung selbst ist.
  • Die vorliegende Erfindung ermöglicht somit in einem weiten Bereich die Herstellung von MMVs mit einer vorher festgelegten Dichte. Aluminium und Magnesium und ihre Legierungen haben typischerweise eine Dichte in dem Bereich von 1,8 bis 2,8 g/mL. Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung ist ein besonders leichtes Metall oder eine besonders leichte Legierung, das oder die mit einem besonders leichten Faserstoff verstärkt ist, insbesondere Magnesium oder eine Magnesiumlegierung mit einer Dichte von weniger als 2,0 g/mL, das oder die mit einem porösen Faserstoff mit niedriger Dichte (vor allem mit einem Aluminiumoxidfaserstoff), der eine Dichte von etwa 2,0 g/mL hat, verstärkt ist, wobei ein MMV mit einer Dichte von weniger als 2,0 g/mL erhalten wird.
  • Die Oberfläche der Fasern kann gewünschtenfalls modifiziert werden, um die Benetzbarkeit der Fasern durch das Metallmatrix- Material und/oder das Reaktionsvermögen der Fasern gegenüber dem Metallmatrix-Material zu verbessern. Die Faseroberfläche kann beispielsweise modifiziert werden, indem die Fasern beschichtet werden oder indem in die Fasern ein Modifizierungsmittel eingemischt wird. Alternativ kann das Matrixmaterial modifiziert werden, indem Elemente dareingemischt werden, die die Benetzbarkeit verbessern und das Reaktionsvermögen der Fasern aus anorganischem Oxid herabsetzen, beispielsweise Zinn, Cadmium, Antimon, Barium, Bismut, Calcium, Strontium oder Indium.
  • Bei einem Verfahren zur Herstellung von MMVs, das nachstehend beschrieben wird, werden die Fasern zuerst zu einem Vorformling zusammengebaut, bei dem die Fasern mit einem Bindemittel, üblicherweise einem anorganischen Bindemittel wie z. B. Siliciumdioxid oder Aluminiumoxid, zusammengebunden werden. Es ist möglich, in das Bindemittel Elemente einzumischen, die die Benetzbarkeit verbessern und das Reaktionsvermögen der Fasern während der Tränkung des Vorformlings herabsetzen.
  • Wir haben beobachtet, daß die Ausübung von Druck oder Vakuum zur Erleichterung der Tränkung von Aluminiumoxidfaser-Vorformlingen mit dem Metallmatrix-Material im allgemeinen alle Probleme bei der Benetzung der Fasern durch das Matrixmaterial vermeidet, und das Vorformling/Tränkungs-Verfahren ist eines unserer bevorzugten Verfahren zur Herstellung der MMVs der Erfindung.
  • Bei einem bevorzugten Vorformling/Tränkungs-Verfahren kann das geschmolzene Metall unter Druck in den Vorformling gequetscht werden, oder es kann unter Vakuum in den Vorformling eingesaugt werden. Im Fall der Vakuumtränkung können Benetzungshilfsmittel erwünscht sein. Die Tränkung des Vorformlings mit dem Metall kann in der Dickenrichtung des Vorformlings oder in einem Winkel, angenommen von 90º, zu der Dickenrichtung des Vorformlings und entlang den Fasern bewirkt werden.
  • Die Tränkung des Vorformlings mit dem geschmolzenen Metall kann im Fall von Aluminium oder Aluminiumlegierungen unter einer Atmosphäre durchgeführt werden, die Sauerstoff, z. B. Umgebungsluft, enthält, jedoch wird im Fall der Verwendung von bestimmten Metallmatrix-Materialien wie zum Beispiel Magnesium und Magnesiumlegierungen aus der Atmosphäre über dem geschmolzenen Metall Sauerstoff vorzugsweise ausgeschlossen. Schmelzflüssiges Magnesium oder eine schmelzflüssige Legierung davon wird typischerweise unter einer inerten Atmosphäre, beispielsweise einer Atmosphäre, die in Kohlendioxid eine geringe Menge (z. B. 2%) Schwefelhexafluorid enthält, behandelt, während der Vorformling damit getränkt wird.
  • Die Herstellung von Vorformlingen für die Tränkung mit geschmolzenen Metallmatrix-Materialien kann durch viele verschiedene Verfahren einschließlich zum Beispiel Extrudieren, Spritzgießen, Formpressen und Spritzen oder Tauchen bewirkt werden. Solche Verfahren sind bei der Herstellung von faserverstärkten Harz-Verbundwerkstoffen bekannt, und es versteht sich, daß die Verwendung einer Suspension von Bindemittel(n) anstelle eines Harzes bei den bekannten Verfahren einen Vorformling liefert.
  • Ein Verfahren, bei dem ein Faser-Vorformling verwendet wird, wird bevorzugt, um in dem Metallmatrix-Verbundwerkstoff einen hohen Volumenanteil der Fasern zu erzielen. Ein vorteilhaftes Verfahren zur Bildung eines Faser-Vorformlings mit einem hohen Volumenanteil der Fasern besteht darin, daß eine Aufschlämmung von kurzen Fasern in einem flüssigen, üblicherweise einem wäßrigen, Medium gebildet und das flüssige Medium in einer Form aus der Aufschlämmung abtropfen gelassen wird. Das Abtropfen der Flüssigkeit kann gewünschtenfalls durch hohen Druck oder Vakuum gefördert werden. In die Aufschlämmung wird üblicherweise ein anorganisches Bindemittel und wahlweise auch ein organisches Bindemittel, z. B. Kautschuklatex, das später (gewünschtenfalls) ausgebrannt werden kann, eingemischt, um dem resultierenden Faser-Vorformling Verarbeitbarkeit bzw. Handhabbarkeit zu verleihen. Für Vorformlinge, die mit Aluminium oder seinen Legierungen zu tränken sind, ist Siliciumdioxid ein geeignetes Bindemittel, jedoch bevorzugen wir für Vorformlinge, die mit Magnesium oder seinen Legierungen zu tränken sind, die Verwendung von Zirkoniumdioxid als Bindemittel, weil im Fall der Verwendung von Siliciumdioxid eine Reaktion eintreten kann. Es können Bindemittelmengen von 1 bis 15 Masse% der Fasern verwendet werden. Der Vorformling kann gewünschtenfalls durch Druck verdichtet werden, während er noch feucht ist, z. B. während des Trocknens, um die Packungsdichte der Fasern und folglich den Volumenanteil der Fasern in dem Vorformling zu erhöhen.
  • In den Faser-Vorformling kann vor seiner Tränkung mit Metall ein oder mehr als ein Zusatzstoff eingemischt werden. So können in den Faser-Vorformling beispielsweise Füllstoffe wie z. B. Aluminiumoxid und andere Keramikpulver sowie andere Modifizierungsmittel wie z. B. organische Fasern und andere organische Materialien eingemischt werden. Ein zweckmäßiges Verfahren zum Einmischen der Zusatzstoffe besteht darin, daß sie in die Aufschlämmung, aus der der Faser-Vorformling hergestellt wird, eingemischt und darin gleichmäßig verteilt werden.
  • Andere Verfahren zur Herstellung von gebundenen Vorformlingen schließen Handauflegeverfahren und Pulververdichtungsverfahren bzw. Pulverpreßformungsverfahren ein. Bei Handauflegeverfahren werden dünne Proben von Faserwerkstoffen, z. B. gewebte oder nichtgewebte Schichtmaterialien, mit einer Suspension von Bindemittel(n) durchtränkt, und mehrere Schichten der feuchten, durchtränkten Schichtmaterialien werden von Hand zusammengebaut, und der Aufbau wird dann in einem Preßwerkzeug oder einer Preßform zusammengepreßt, wobei ein Integralvorformling erhalten wird.
  • Das Bindemittel, das zur Bildung des Vorformlings verwendet wird, kann ein anorganisches Bindemittel oder ein organisches Bindemittel oder eine Mischung davon sein. Es kann irgendein anorganisches oder organisches Bindemittel verwendet werden, das (wenn es getrocknet ist) die Fasern in einem derartigen Ausmaß zusammenbindet, daß der Vorformling nicht in bedeutendem Maße verformt wird, wenn er mit einem geschmolzenen Metallmatrix-Material getränkt wird. Beispiele für geeignete anorganische Bindemittel sind Siliciumdioxid, Aluminiumoxid, Zirkoniumdioxid und Magnesiumoxid und Mischungen davon. Beispiele für geeignete organische Bindemittel sind Kohlenhydrate, Proteine, Gummis, Latexmaterialien und Lösungen oder Suspensionen von Polymeren. Organische Bindemittel, die zur Herstellung des Vorformlings verwendet werden, können flüchtig sein (d. h., durch das schmelzflüssige Metall verdrängt werden) oder können vor dem Tränken mit geschmolzenem Metall ausgebrannt werden.
  • Die Menge der (des) Bindemittel(s) kann in einem weiten Bereich von bis zu etwa 50 Masse% der Fasern in dem Vorformling variieren, liegt jedoch typischerweise in dem Bereich von 10 bis 30 Masse% der Fasern. Als Richtschnur enthält ein geeignetes gemischtes Bindemittel 1 bis 20 Masse%, angenommen etwa 15 Masse%, eines anorganischen Bindemittels wie z. B. Siliciumdioxid und 1 bis 10 Masse%, angenommen etwa 5 Masse%, eines organischen Bindemittels wie z. B. Stärke. In dem Fall, daß das Bindemittel in Form einer Suspension in einer Trägerflüssigkeit angewandt wird, wird eine wäßrige Trägerflüssigkeit bevorzugt.
  • Wie vorstehend erörtert wird, können die MMVs der Erfindung durch Tränken eines Vorformlings hergestellt werden. Alternativ kann irgendeines der für die Herstellung von Vorformlingen beschriebenen Verfahren abgeändert werden, um MMVs direkt herzustellen, indem anstelle eines Bindemittels oder einer Mischung von Bindemitteln ein Metallmatrix-Material verwendet wird. Alternativ können MMVs durch Pulververdichtungsverfahren bzw. Pulverpreßformungsverfahren hergestellt werden, bei denen eine Mischung aus Fasern und Metall (Pulver) bei einer Temperatur verdichtet wird, die ausreicht, um das Metall zu schmelzen oder zu erweichen, so daß direkt ein MMV gebildet wird oder ein Vorformling oder Barren gebildet wird, der beispielsweise durch Heißverdichtung, Extrudieren oder Walzen zu dem fertigen MMV weiterverarbeitet wird. Die Mischung aus Fasern und Metall (Pulver) kann beispielsweise durch ein Handauflegeverfahren hergestellt werden, bei dem Schichten aus Fasern und Metall in einer für die Heißverdichtung bereiten Preßform zusammengebaut werden.
  • Das Extrudieren bzw. Strangpressen eines Vorformlings oder Barrens aus Fasern und Metallpulver ist ein besonders bevorzugtes Verfahren zur Herstellung der MMVs der Erfindung, und dies gilt auch für das Extrudieren eines Aggregats von Fasern und Metallpulver, das in eine für das Extrudieren geeignete Form eingefüllt oder "eingekapselt" ist.
  • Bei einem besonders bevorzugten Verfahren zur Herstellung eines Vorformlings oder Barrens aus Fasern und Metallpulver, der sich für das Extrudieren oder für eine andere Verarbeitung zu fertigen MMVs eignet, werden die Fasern und das Metallpulver in einem flüssigen Trägermedium wie z. B. einem alkoholischen Medium dispergiert und die Fasern und das Metallpulver auf z. B. einem Drahtsieb durch Vakuumfiltration abgeschieden. Gewünschtenfalls kann in die Dispersion (und folglich in den Vorformling oder Barren) ein oder mehr als ein Bindemittel, die organische oder anorganische Bindemittel sein können, eingemischt werden. Der Vorformling oder Barren wird dann getrocknet, wahlweise unter Vakuum, bevor er beispielsweise durch Heißverdichtung, Extrudieren oder Warmverarbeitung wie z. B. Walzen oder das Conform- Verfahren weiterverarbeitet wird.
  • Bei einem vorteilhaften Verfahren zur Herstellung von MMVs wird eine Mischung aus Fasern und Metall extrudiert, die beispielsweise durch Rührgießen oder Rheo- bzw. Fließgießen hergestellt wird, bei dem Fasern, die wahlweise vorerhitzt worden sind, in geschmolzenes Metall eingerührt werden, das dann für das nachfolgende Extrudieren gegossen oder extrudiert oder zu einem Barren geformt wird. Andere Verfahren schließen chemische Beschichtung, Aufdampfung, Plasmaspritzen, elektrochemisches Plattieren, Diffusionsschweißen, Warmwalzen, Isostatischpressen, Explosivschweißen und Schleuderguß ein.
  • Bei der Herstellung von MMVs durch irgendeines der vorstehenden Verfahren muß darauf achtgegeben werden, daß die Erzeugung von Hohlräumen bzw. Poren in dem MMV verhindert wird. Das relative Porenvolumen in dem MMV sollte im allgemeinen unter 10% liegen und liegt vorzugsweise unter 5%; der MMV ist im Idealfall völlig frei von Hohlräumen bzw. Poren. Die Anwendung von Wärme und hohem Druck auf den MMV während seiner Herstellung genügt im allgemeinen, um die Abwesenheit von Hohlräumen in der Struktur des MMV sicherzustellen.
  • Die MMVs gemäß der Erfindung können bei jeder der Anwendungen verwendet werden, wo faserverstärkte Metalle zum Einsatz kommen, beispielsweise in der Motorindustrie und für Anwendungen, wo Schlagfestigkeit erforderlich ist. Der MMV kann gewünschtenfalls mit anderen MMVs oder mit anderen Substraten wie z. B. Metallblechen laminiert werden.
  • Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele erläutert, bei denen Faser-Vorformlinge wie folgt hergestellt wurden:
  • Herstellung von Faser-Vorformlingen
  • Aluminiumoxidfaser-Vorformlinge wurden durch das folgende allgemeine Verfahren aus Aluminiumoxidfasern mit einer Dichte von 2,0 g/mL hergestellt.
  • Gehackter bzw. geschnittener Aluminiumoxidfaserstoff (1 kg) mit einem mittleren Durchmesser von 3 um und einer Länge von etwa 500 um wurde zusammen mit Siliciumdioxid [50 g, in Form eines 27%igen (Masse/Masse) Kieselsols zugesetzt] zu Wasser (100 kg) hinzugegeben, und die Mischung wurde zum gründlichen Dispergieren der Fasern gerührt. Zum Ausflocken des Siliciumdioxids wurde eine Lösung einer kationischen Stärke zugesetzt, und die Suspension wurde auf ein in einer Preßform befindliches Drahtsieb gegossen, und das Wasser wurde durch das Sieb abtropfen gelassen, wobei ein zusammenhängender Bausch aus Fasern erhalten wurde, in dem die Fasern in zweidimensionalen Ebenen parallel zu den großen Flächen des Bausches regellos ausgerichtet waren. Der Bausch aus Fasern wurde zusammengepreßt, während er noch feucht war, um den Volumenanteil der Fasern in dem Bausch zu erhöhen, wonach der zusammengepreßte Bausch getrocknet und auf 950 bis 1000ºC erhitzt wurde, um das anorganische Bindemittel zu sintern und dadurch die Festigkeit der Bindung zwischen dem Siliciumdioxid-Bindemittel und den Aluminiumoxidfasern zu erhöhen. Der resultierende Bausch oder Faser-Vorformling wurde der Preßform entnommen und in der nachstehend beschriebenen Weise zur Bildung eines Metallmatrix-Verbundwerkstoffs verwendet. Unter Anwendung dieses Verfahrens wurden Faser-Vorformlinge hergestellt, bei denen die Volumenanteile der Fasern in dem Bereich von 0,12 bis 0,3 lagen.
  • BEISPIEL 1
  • Ein Faser-Vorformling mit einem 0,2 betragenden Volumenanteil der Fasern wurde auf 750ºC vorerhitzt und in ein auf 300ºC erhitztes Preßwerkzeug eingebracht, und geschmolzenes Metall mit einer Temperatur von 840ºC wurde auf den Vorformling gegossen. Das Metall war eine als LM 10 erhältliche Aluminiumlegierung mit der ungefähren prozentuellen Zusammensetzung 90 Al und 10 Mg.
  • Das geschmolzene Metall wurde unter einem Druck von 20 MPa, der für eine Zeit von 1 Minute durch einen (auf 300ºC vorerhitzten) Hydraulikkolben ausgeübt wurde, in den Vorformling eingepreßt. Der resultierende Barren (MMV) wurde dem Preßwerkzeug entnommen und auf Raumtemperatur abgekühlt, und seine Eigenschaften wurden gemessen. Die Ergebnisse sind in der nachstehenden Tabelle 1 gezeigt, wo sie mit den Eigenschaften einer unverstärkten Metallmatrix verglichen werden. TABELLE 1 Volumenanteil der Fasern in dem Vorformling Dichte Zugfestigkeit Modul *Relative spezifische Festigkeit *Relativer spezifischer Modul * Bezogen auf einen Wert von 1,0 für unverstärkte Legierung; folglich betrug bei dem Verbundwerkstoff die spezifische Zugfestigkeit 10,04 (·10&sup5; cm) im Vergleich zu 7,31 (·10&sup5; cm) bei der Legierung und der spezifische Modul 3,20 (·10&sup7; cm) im Vergleich zu 2,69 bei der Legierung.
  • BEISPIEL 2
  • Unter Anwendung des Verfahrens und der Bedingungen, die in Beispiel 1 beschrieben sind, wurden vier Verbundwerkstoffe mit einem Volumenanteil der Fasern von 0,1; 0,2; 0,3 bzw. 0,4 hergestellt. Das Matrixmetall war eine Legierung von Aluminium mit Mg, Si und Cu und ist als Al-6061 erhältlich.
  • Volumenanteil der Fasern
  • 0
  • 0,1
  • 0,2
  • 0,3
  • 0,4
  • Dichte des Verbundwerkstoffs (g/mL)
  • 2,70
  • 2,63
  • 2,56
  • 2,49
  • 2,42
  • Es wurde beobachtet, daß die Erhöhung des Volumenanteils der Fasern in den Verbundwerkstoffen zu einer Erhöhung des Moduls der Verbundwerkstoffe und zu einer Verminderung der Dichte der Verbundwerkstoffe führt; somit ist der spezifische Modul im Vergleich zu der unverstärkten Legierung in hohem Maße verbessert.
  • BEISPIEL 3
  • Aluminiumoxidfaser/Magnesium-Verbundwerkstoffe wurden durch das in Beispiel 1 beschriebene Verfahren aus Aluminiumoxidfasern mit einer Dichte von 2,0 g/mL und Magnesium mit handelsüblicher Reinheit (99,9%) hergestellt. Die Gießbedingungen waren:
  • Gießtemperatur 850ºC
  • Temperatur des Vorformlings 750ºC
  • Temperatur des Preßwerkzeugs 350ºC
  • Druck 17 MPa
  • Das Gießen wurde unter einer Atmosphäre von 2% SF&sub6; in CO&sub2;-Gas durchgeführt.
  • Volumenanteil der Fasern 0
  • 0,2
  • 0,4
  • Dichte des Verbundwerkstoffs (g/mL)
  • 1,8
  • 1,84
  • 1,88
  • Folglich wurde die Dichte des Magnesiums durch den Einbau von 20 Volumenprozent Fasern nur um 2,2% erhöht.

Claims (19)

1. Metallmatrix-Verbundwerkstoff mit regellos ausgerichteten Fasern aus anorganischem Oxid, die in einem Metallmatrix-Material eingebettet sind, wobei die Fasern aus anorganischem Oxid porös sind und eine Dichte von mindestens 1,8 g/mL und weniger als 2,5 g/mL haben.
2. Metallmatrix-Verbundwerkstoff nach Anspruch 1, bei dem der mittlere Durchmesser der Fasern 2 bis 10 um beträgt.
3. Metallmatrix-Verbundwerkstoff nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, bei dem der Gehalt der Fasern 10 bis 60 Volumen% beträgt.
4. Verbundwerkstoff nach einem der Ansprüche 1, 2 und 3, bei dem die Fasern Aluminiumoxidfasern sind.
5. Verbundwerkstoff nach Anspruch 4, bei dem die Fasern Siliciumdioxid enthalten.
6. Verbundwerkstoff nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Matrixmetall Aluminium oder eine Aluminiumlegierung ist.
7. Verbundwerkstoff nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem das Matrixmetall Magnesium oder eine Magnesiumlegierung ist.
8. Verbundwerkstoff nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Fasern eine Zugfestigkeit von mehr als 1500 MPa und einen Modul von mehr als 150 GPa haben.
9. Verbundwerkstoff nach Anspruch 7, der aus einem Matrixmetall mit einer Dichte von weniger als 2,0 g/mL besteht, in dem Fasern mit einer scheinbaren Dichte von 2 g/mL oder weniger eingebettet sind.
10. Verbundwerkstoff nach einem der vorhergehenden Ansprüche, der durch Tränken eines Vorformlings aus Fasern aus anorganischem Oxid mit einem flüssigen Metallmatrix-Material hergestellt wird.
11. Verbundwerkstoff nach einem der Ansprüche 1 bis 9, der durch Extrudieren einer Mischung aus Fasern aus anorganischem Oxid und einem Metallmatrix-Material hergestellt wird.
12. Vorformling, der aus mit einem Bindemittel zusammengebundenen, regellos ausgerichteten Fasern aus anorganischem Oxid besteht, wobei die Fasern aus anorganischem Oxid porös sind und eine Dichte von mindestens 1,8 g/mL und weniger als 2,5 g/mL haben.
13. Vorformling nach Anspruch 12, bei dem das Bindemittel ein anorganisches Bindemittel ist.
14. Vorformling nach Anspruch 12 oder Anspruch 13, bei dem der Gehalt der Fasern 10 bis 60 Volumen% beträgt.
15. Vorformling nach Anspruch 12, 13 oder 14, bei dem der mittlere Durchmesser der Fasern 2 bis 10 um beträgt.
16. Verfahren zur Herstellung eines Metallmatrix-Verbundwerkstoffs nach Anspruch 1, bei dem aus den mit einem Bindemittel zusammengebundenen anorganischen Fasern ein Vorformling geformt und der Vorformling mit einem flüssigen Metallmatrix-Material getränkt wird.
17. Verfahren nach Anspruch 16, bei dem der Verbundwerkstoff durch Quetschtränkung des Vorformlings hergestellt wird.
18. Verfahren zur Herstellung eines Metallmatrix-Verbundwerkstoffs nach Anspruch 1, bei dem eine Mischung aus den Fasern aus anorganischem Oxid und einem pulverisierten Metallmatrix- Material extrudiert wird.
19. Verfahren zur Herstellung eines Vorformlings nach Anspruch 12, bei dem eine Mischung aus den Fasern aus anorganischem Oxid und dem Bindemittel extrudiert wird.
DE8686308558T 1985-11-14 1986-11-03 Faserverstaerkter verbundwerkstoff mit metallmatrix. Expired - Fee Related DE3686239T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB8528156 1985-11-14

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3686239D1 DE3686239D1 (de) 1992-09-03
DE3686239T2 true DE3686239T2 (de) 1993-03-18

Family

ID=10588267

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE8686308558T Expired - Fee Related DE3686239T2 (de) 1985-11-14 1986-11-03 Faserverstaerkter verbundwerkstoff mit metallmatrix.

Country Status (13)

Country Link
US (1) US4818633A (de)
EP (1) EP0223478B1 (de)
JP (1) JPH0811813B2 (de)
KR (1) KR950013288B1 (de)
CN (1) CN86108354A (de)
AU (1) AU601955B2 (de)
CA (1) CA1296202C (de)
DE (1) DE3686239T2 (de)
DK (1) DK172193B1 (de)
GB (1) GB8626226D0 (de)
IE (1) IE59006B1 (de)
NO (1) NO172449C (de)
NZ (1) NZ218267A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006004622A1 (de) * 2006-02-01 2007-08-09 Alulight International Gmbh Kontinuierliches Strangpressverfahren

Families Citing this family (68)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB8614224D0 (en) * 1985-06-21 1986-07-16 Ici Plc Fibre-reinforced metal matrix composites
US4899800A (en) * 1987-10-15 1990-02-13 Alcan International Limited Metal matrix composite with coated reinforcing preform
US5006417A (en) * 1988-06-09 1991-04-09 Advanced Composite Materials Corporation Ternary metal matrix composite
US5106702A (en) * 1988-08-04 1992-04-21 Advanced Composite Materials Corporation Reinforced aluminum matrix composite
US5108964A (en) * 1989-02-15 1992-04-28 Technical Ceramics Laboratories, Inc. Shaped bodies containing short inorganic fibers or whiskers and methods of forming such bodies
AU6390790A (en) * 1989-10-30 1991-05-02 Lanxide Corporation Anti-ballistic materials and methods of making the same
JPH0676627B2 (ja) * 1990-01-12 1994-09-28 日産自動車株式会社 アルミナ短繊維強化マグネシウム金属の製造方法
US5360662A (en) * 1992-03-12 1994-11-01 Hughes Aircraft Company Fabrication of reliable ceramic preforms for metal matrix composite production
JPH09504739A (ja) * 1993-11-02 1997-05-13 アライドシグナル・インコーポレーテッド 選択的に強化されたアルミニウム基合金のディスクブレーキキャリパ
US6245425B1 (en) 1995-06-21 2001-06-12 3M Innovative Properties Company Fiber reinforced aluminum matrix composite wire
US5711362A (en) * 1995-11-29 1998-01-27 Electric Power Research Institute Method of producing metal matrix composites containing fly ash
US6051045A (en) * 1996-01-16 2000-04-18 Ford Global Technologies, Inc. Metal-matrix composites
JPH10152734A (ja) * 1996-11-21 1998-06-09 Aisin Seiki Co Ltd 耐摩耗性金属複合体
IL120001A0 (en) * 1997-01-13 1997-04-15 Amt Ltd Aluminum alloys and method for their production
US6033622A (en) * 1998-09-21 2000-03-07 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Air Force Method for making metal matrix composites
JP3721393B2 (ja) * 2000-04-28 2005-11-30 国立大学法人広島大学 多孔質プリフォーム、金属基複合材料及びそれらの製造方法
DE60020611T2 (de) * 2000-05-17 2006-03-16 Saab Ab Herstellung von teilen für ventilmechanismus von verbrennungsmotoren
US6596139B2 (en) 2000-05-31 2003-07-22 Honeywell International Inc. Discontinuous high-modulus fiber metal matrix composite for physical vapor deposition target backing plates and other thermal management applications
US6723451B1 (en) * 2000-07-14 2004-04-20 3M Innovative Properties Company Aluminum matrix composite wires, cables, and method
JP2002097080A (ja) * 2000-09-21 2002-04-02 Mazda Motor Corp 複合化用予備成形体の製造方法
US6596131B1 (en) 2000-10-30 2003-07-22 Honeywell International Inc. Carbon fiber and copper support for physical vapor deposition target assembly and method of forming
US20030024611A1 (en) * 2001-05-15 2003-02-06 Cornie James A. Discontinuous carbon fiber reinforced metal matrix composite
JP2003268511A (ja) * 2002-03-18 2003-09-25 Fuji Heavy Ind Ltd 金属基複合材形成用プリフォーム及びその製造方法、並びにプリフォームを有するジャーナル構造
EP1538134A1 (de) * 2003-12-04 2005-06-08 Ceramtec AG Poröser Faser-Keramik-Verbundwerkstoff
ES2404682T3 (es) 2003-12-11 2013-05-28 Isto Technologies Inc. Sistema de cartílago particulado
JP4224407B2 (ja) * 2004-01-29 2009-02-12 日信工業株式会社 複合金属材料の製造方法
US8512730B2 (en) 2004-07-12 2013-08-20 Isto Technologies, Inc. Methods of tissue repair and compositions therefor
JP4279221B2 (ja) * 2004-09-10 2009-06-17 日信工業株式会社 複合金属材料及びその製造方法、キャリパボディ、ブラケット、ディスクロータ、ドラム並びにナックル
AU2006282754A1 (en) 2005-08-26 2007-03-01 Zimmer, Inc. Implants and methods for repair, replacement and treatment of joint disease
DE102005052470B3 (de) * 2005-11-03 2007-03-29 Neue Materialien Fürth GmbH Verfahren zur Herstellung eines Verbundwerkstoffs oder eines Vorprodukts zur Herstellung eines Verbundwerkstoffs
US20100276829A1 (en) * 2006-02-13 2010-11-04 Guohua Yang High Aspect Ratio Microstructures and Method for Fabricating High Aspect Ratio Microstructures From Powder Composites
US8163549B2 (en) 2006-12-20 2012-04-24 Zimmer Orthobiologics, Inc. Method of obtaining viable small tissue particles and use for tissue repair
AU2008240191B2 (en) * 2007-04-12 2013-09-19 Zimmer, Inc. Compositions and methods for tissue repair
EP1998056A1 (de) * 2007-05-29 2008-12-03 Sgl Carbon Ag Verbundbefestiger für keramische Bauteile
US20130288049A1 (en) * 2012-03-23 2013-10-31 Alcoa Inc. Composite products and related methods
CN102728818A (zh) * 2012-06-07 2012-10-17 中国兵器工业第五九研究所 一种用于制备SiCp增强AZ91D复合材料坯料的方法
US10245306B2 (en) 2012-11-16 2019-04-02 Isto Technologies Ii, Llc Flexible tissue matrix and methods for joint repair
US20140178343A1 (en) 2012-12-21 2014-06-26 Jian Q. Yao Supports and methods for promoting integration of cartilage tissue explants
CN103233189A (zh) * 2013-04-18 2013-08-07 邱献腾 一种铝基复合材料及其加工工艺
WO2016002943A1 (ja) * 2014-07-04 2016-01-07 電気化学工業株式会社 放熱部品及びその製造方法
US10179191B2 (en) 2014-10-09 2019-01-15 Isto Technologies Ii, Llc Flexible tissue matrix and methods for joint repair
CN107000249A (zh) * 2014-10-20 2017-08-01 知识产权控股有限责任公司 陶瓷预制件和方法
CN105002401A (zh) * 2015-06-29 2015-10-28 含山县裕源金属制品有限公司 一种掺混纳米氟化钙的坚韧自润滑性复合铝合金汽车零部件及其铸造工艺
CN105002400A (zh) * 2015-06-29 2015-10-28 安徽越天特种车桥有限公司 一种掺混石墨电极超微粉的轻质复合铝合金汽车零部件及其铸造工艺
CN105154722A (zh) * 2015-06-29 2015-12-16 含山县裕源金属制品有限公司 一种掺混埃洛石纳米管的高塑性复合铝合金汽车零部件及其铸造工艺
CN105177359A (zh) * 2015-06-29 2015-12-23 含山县裕源金属制品有限公司 一种掺混纳米二氧化锡的增韧型复合铝合金汽车零部件及其铸造工艺
CN105039788A (zh) * 2015-06-29 2015-11-11 含山县裕源金属制品有限公司 一种掺混胶体石墨粉的抗裂复合铝合金汽车零部件及其铸造工艺
CN105177472A (zh) * 2015-06-29 2015-12-23 安徽越天特种车桥有限公司 一种掺混氧化铝纤维增强型复合铝合金汽车零部件及其铸造工艺
CN105177364A (zh) * 2015-06-29 2015-12-23 安徽越天特种车桥有限公司 一种掺混纳米碳化钼的高热稳定性复合铝合金汽车零部件及其铸造工艺
CN105002381A (zh) * 2015-06-29 2015-10-28 含山县裕源金属制品有限公司 一种掺混中间相炭微球的高致密增强型复合铝合金汽车零部件及其铸造工艺
CN105154721A (zh) * 2015-06-29 2015-12-16 含山县裕源金属制品有限公司 一种掺混玄武岩纤维的增强耐磨复合铝合金汽车零部件及其铸造工艺
CN105177371A (zh) * 2015-06-29 2015-12-23 安徽越天特种车桥有限公司 一种掺混纳米硅酸锆的减摩型复合铝合金汽车零部件及其铸造工艺
CN105177362A (zh) * 2015-06-29 2015-12-23 安徽越天特种车桥有限公司 一种掺混纳米碳化钛粉的高强度复合铝合金汽车零部件及其铸造工艺
CN105177363A (zh) * 2015-06-29 2015-12-23 安徽越天特种车桥有限公司 一种掺混纳米氮化硼的抗腐蚀复合铝合金汽车零部件及其铸造工艺
CN105039801A (zh) * 2015-06-29 2015-11-11 含山县裕源金属制品有限公司 一种掺混纳米膨胀蛭石的减振降噪复合铝合金汽车零部件及其铸造工艺
CN105018868A (zh) * 2015-06-29 2015-11-04 安徽越天特种车桥有限公司 一种掺混纳米硼纤维的高强度复合铝合金汽车零部件及其铸造工艺
CN105177471A (zh) * 2015-06-29 2015-12-23 含山县裕源金属制品有限公司 一种掺混四针状氧化锌晶须的减震耐磨复合铝合金汽车零部件及其铸造工艺
CN105154730A (zh) * 2015-06-29 2015-12-16 含山县裕源金属制品有限公司 一种掺混闭孔珍珠岩微珠的轻质吸音复合铝合金汽车零部件及其铸造工艺
CN105177360A (zh) * 2015-06-29 2015-12-23 安徽越天特种车桥有限公司 一种掺混海泡石纤维的增摩型复合铝合金汽车零部件及其铸造工艺
CN105039789A (zh) * 2015-06-29 2015-11-11 安徽越天特种车桥有限公司 一种掺混纳米活性氧化铝的高韧性复合铝合金汽车零部件及其铸造工艺
CN105177361A (zh) * 2015-06-29 2015-12-23 含山县裕源金属制品有限公司 一种掺混纳米碳化硅的快速散热型复合铝合金汽车零部件及其铸造工艺
DE102015221078A1 (de) * 2015-10-28 2017-05-04 Airbus Operations Gmbh Faserverstärktes Metallbauteil für ein Luft- oder Raumfahrzeug und Herstellungsverfahren für faserverstärkte Metallbauteile
CN107099759A (zh) * 2017-03-18 2017-08-29 华南理工大学 一种二氧化硅纤维增强铝基复合材料及其制备方法
US10830296B2 (en) 2017-04-21 2020-11-10 Intellectual Property Holdings, Llc Ceramic preform and method
CN107419202A (zh) * 2017-06-28 2017-12-01 苏州派瑞美德汽车配件有限公司 用于机械配件的高硬度增强材料
CN107354410A (zh) * 2017-07-18 2017-11-17 南昌航空大学 一种金刚石/铝复合材料的深冷处理方法
CN109291557B (zh) * 2018-12-06 2020-09-25 安徽天恩旅行用品科技有限公司 用于制作箱包壳体的板材和旅行箱包
CN117341296A (zh) * 2023-07-06 2024-01-05 中国人民解放军陆军工程大学 大面积Ti-W-Al-W-Ti纤维增强层状复合板及真空界面爆炸焊接方法

Family Cites Families (24)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3167427A (en) * 1955-12-27 1965-01-26 Owens Corning Fiberglass Corp Polyphase materials
US3218697A (en) * 1962-07-20 1965-11-23 Horizons Inc Method of preparing fiber reinforced metals
US3808015A (en) * 1970-11-23 1974-04-30 Du Pont Alumina fiber
US3853688A (en) * 1971-06-23 1974-12-10 Du Pont Continuous filaments and yarns
US4094690A (en) * 1972-08-07 1978-06-13 Imperial Chemical Industries Limited Liquid composition
US4036599A (en) * 1973-07-12 1977-07-19 E. I. Du Pont De Nemours And Company Polycrystalline alumina fibers as reinforcement in magnesium matrix
US4152149A (en) * 1974-02-08 1979-05-01 Sumitomo Chemical Company, Ltd. Composite material comprising reinforced aluminum or aluminum-base alloy
US4012204A (en) * 1974-11-11 1977-03-15 E. I. Du Pont De Nemours And Company Aluminum alloy reinforced with alumina fibers and lithium wetting agent
US4274289A (en) * 1979-08-29 1981-06-23 Amf Incorporated Transducer positioning system for ultrasonic tire testing apparatus
JPS57155336A (en) * 1981-03-20 1982-09-25 Honda Motor Co Ltd Production of fiber-reinforced composite body
JPS57164946A (en) * 1981-03-31 1982-10-09 Sumitomo Chem Co Ltd Fiber reinforced metallic composite material
US4370390A (en) * 1981-06-15 1983-01-25 Mcdonnell Douglas Corporation 3-D Chopped-fiber composites
JPS5893837A (ja) * 1981-11-30 1983-06-03 Toyota Motor Corp 複合材料及びその製造方法
JPS5893841A (ja) * 1981-11-30 1983-06-03 Toyota Motor Corp 繊維強化金属型複合材料
JPS5967336A (ja) * 1982-10-07 1984-04-17 Toyota Motor Corp 複合材料の製造方法
JPS5967337A (ja) * 1982-10-08 1984-04-17 Toyota Motor Corp 複合材料の半溶融加工法
GB8301320D0 (en) * 1983-01-18 1983-02-16 Ae Plc Reinforcement of articles of cast metal
JPS59215434A (ja) * 1983-05-19 1984-12-05 Showa Alum Corp 繊維強化アルミニウム合金の製造方法
JPS6092438A (ja) * 1983-10-27 1985-05-24 Nippon Denso Co Ltd 繊維強化金属複合材料の製造方法
DE3344687A1 (de) * 1983-12-10 1984-10-18 Daimler-Benz Ag, 7000 Stuttgart Kolben aus magnesium oder einer magnesiumlegierung fuer brennkraftmaschinen
KR920008955B1 (ko) * 1984-10-25 1992-10-12 도요다 지도오샤 가부시끼가이샤 결정질 알루미나 실리카 섬유강화 금속복합재료
JPH0696188B2 (ja) * 1985-01-21 1994-11-30 トヨタ自動車株式会社 繊維強化金属複合材料
JPS61201744A (ja) * 1985-03-01 1986-09-06 Toyota Motor Corp アルミナ−シリカ繊維及び鉱物繊維強化金属複合材料
JPS61253334A (ja) * 1985-03-01 1986-11-11 Toyota Motor Corp アルミナ繊維及び鉱物繊維強化金属複合材料

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006004622A1 (de) * 2006-02-01 2007-08-09 Alulight International Gmbh Kontinuierliches Strangpressverfahren
DE102006004622B4 (de) * 2006-02-01 2008-11-13 Alulight International Gmbh Kontinuierliches Strangpressverfahren

Also Published As

Publication number Publication date
IE59006B1 (en) 1993-12-15
KR950013288B1 (ko) 1995-11-02
AU601955B2 (en) 1990-09-27
KR870004748A (ko) 1987-06-01
CA1296202C (en) 1992-02-25
EP0223478A3 (en) 1988-01-13
NO172449C (no) 1993-07-21
DK172193B1 (da) 1997-12-22
NO864528L (no) 1987-05-15
DE3686239D1 (de) 1992-09-03
NO864528D0 (no) 1986-11-13
JPS62120449A (ja) 1987-06-01
AU6496286A (en) 1987-05-21
NZ218267A (en) 1990-02-26
CN86108354A (zh) 1987-06-17
NO172449B (no) 1993-04-13
US4818633A (en) 1989-04-04
EP0223478A2 (de) 1987-05-27
GB8626226D0 (en) 1986-12-03
JPH0811813B2 (ja) 1996-02-07
DK539086D0 (da) 1986-11-11
DK539086A (da) 1987-05-15
EP0223478B1 (de) 1992-07-29
IE862901L (en) 1987-05-14

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3686239T2 (de) Faserverstaerkter verbundwerkstoff mit metallmatrix.
DE3686209T2 (de) Faserverstaerkte verbundwerkstoffe mit metallischer matrix.
DE68913800T2 (de) Verfahren zur Herstellung von Verbundmetall unter Beschleunigung der Infiltration des Matrix-Metalls durch feine Teilchen eines dritten Materials.
DE3914010C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Metall-Keramik-Verbundwerkstoffen sowie Verwendung des Verfahrens zur Steuerung der Materialeigenschaften von Verbundwerkstoffen
DE1925009C3 (de) Faserverstärkter Verbundwerkstoff und seine Verwendung
EP0899251B1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Körpers mit einer porösen Matrix aus mindestens einem rekristallisiertem Werkstoff
DE3318813A1 (de) Verfahren zur formung von faserverstaerkten glasmatrix-verbundgegenstaenden
DE2940307A1 (de) Verfahren zur bereitung faserverstaerkter magnesiumlegierungsmaterialien
CH653953A5 (de) Verfahren zur herstellung von geformten verbundgegenstaenden.
DE19752776C1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Bauteils aus Al¶2¶0¶3¶/Titanaluminid-Verbundwerkstoff und dessen Verwendung
DE69304014T2 (de) Verfahren zur Herstellung eines porösen Keramikkörpers
DE68916515T2 (de) Verfahren zur Herstellung von Verbundmaterial mit einer Metallmatrix mit kontrollierter Verstärkungsphase.
DE19606689B4 (de) Verfahren zur Herstellung eines Verbunderzeugnisses auf Basis eines Leichtmetalls oder einer Leichtmetallegierung
DE69308830T2 (de) Verfahren zur herstellung von faserverbundkörpern
DE69922714T2 (de) Verbundkörper, Vorform zur seiner Herstellung sowie Verfahren zu deren Herstellung
DE4112693A1 (de) Verfahren zur herstellung eines oertlich verstaerkten aluminiumlegierungs-verbundmaterials
DE69211397T2 (de) Faserverstärkter Verbundkörper mit Aluminium-Matrix mit verbesserter Grenzflächenbindung
DE69014748T2 (de) Keramischer Verbundwerkstoff.
DE69023802T2 (de) Metallbasis-Verbundkörper und Verfahren zu dessen Herstellung.
DE69301780T2 (de) Verfahren zur Herstellung eines metallischen Verbundwerkstoffes enthaltend dispergierte Metallkarbid
DE69220960T2 (de) Verfahren zur herstellung eines verbundwerkstoff
EP1390321B1 (de) Metall-keramik-verbundwerkstoff und verfahren zu dessen herstellung
DE68905032T2 (de) Herstellung von faserverstaerktem keramischem verbundwerkstoff.
EP0417826A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines pressgegossenen faserverstärkten Bauteils
DE69301638T2 (de) Verfahren zur Herstellung von TiC-Whiskern und Metall-Verbundstoff verstärkt durch TiC-Whisker

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee