DE3602007C2 - - Google Patents

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DE3602007C2
DE3602007C2 DE19863602007 DE3602007A DE3602007C2 DE 3602007 C2 DE3602007 C2 DE 3602007C2 DE 19863602007 DE19863602007 DE 19863602007 DE 3602007 A DE3602007 A DE 3602007A DE 3602007 C2 DE3602007 C2 DE 3602007C2
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DE
Germany
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loop
gripper
yarn
thread
hook
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE19863602007
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English (en)
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DE3602007A1 (de
Inventor
Masaki Chofu Tokio/Tokyo Jp Matsumoto
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Juki Corp
Original Assignee
Tokyo Juki Industrial Co Ltd
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Filing date
Publication date
Application filed by Tokyo Juki Industrial Co Ltd filed Critical Tokyo Juki Industrial Co Ltd
Publication of DE3602007A1 publication Critical patent/DE3602007A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3602007C2 publication Critical patent/DE3602007C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers
    • D05B57/08Loop takers, e.g. loopers for lock-stitch sewing machines
    • D05B57/10Shuttles
    • D05B57/14Shuttles with rotary hooks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen umlaufenden Greifer einer Nähmaschine, insbesondere jedoch einen solchen Grei­ fer, dessen Bewegung mit der einer Hauptwelle synchro­ nisiert ist. Der Greifer hält eine Spule und greift in die beim Zurückgehen der Nadel gebildete Garnschlin­ ge ein, erweitert die Schlinge, führt sie um das Spu­ lengehäuse herum und läßt sie schließlich aus. Auf die­ se Weise werden Ober- und Unterfaden miteinander ver­ knüpft.
Bei herkömmlich ausgebildeten Greifern fängt bzw. er­ faßt die Greifernase eine Garnschlinge, die gebildet wird, wenn die Nadel aus ihrer tiefsten Lage ein kur­ zes Stück nach oben bewegt wird. Die Schlinge wird er­ weitert, während sie um die Spule herumgeführt wird, und wird schließlich von dem Greifer freigegeben bzw. losgelassen. Dann wird die Schlinge durch einen Faden­ spanner nach oben gezogen und von einem an dem Greifer vorgesehenen Endstück erfaßt und nach Hindurchtreten durch eine an dem Spulengehäusehalter ausgebildete Ausnehmung von dem Endstück wieder freigegeben. Die Garnschlinge wird in Richtung nach oben aufgegriffen, durch die Nadelöffnung der Stichplatte hindurchgeführt und mit dem Greifergarn verschlungen, wodurch ein Stich gebildet wird.
Während der Erweiterung der Garnschlinge, nachdem die­ se von der Greifernase erfaßt wurde, besteht aber die Gefahr, daß sich das Garn aufgrund der Reibung zwi­ schen sich und dem Greifer verdreht. Fig. 2 zeigt zum Beispiel, wie sich die von dem Greifer freigegebene, nach oben gezogene Garnschlinge "L" verdreht. Wenn nun diese verdrehte Schlinge "La" durch den Stoff hindurch­ geführt wird, vergrößert sich die Reibung zwischen Garn und Stoff. Hinzu kommt, daß sich die vom Greifer freigegebene und nach oben gezogene Garnschlinge ge­ legentlich an dem oberhalb des Greifers gelegenen Transporteur verhängt, so daß, wenn dies geschieht, die Garnschlinge durch den Fadenspanner nicht voll­ ständig nach oben gezogen wird, das heißt Ober- und Un­ terfaden werden nicht fest miteinander verknüpft, weil ein Teil der Garnschlinge auf der Unterseite des Näh­ guts locker bzw. ungespannt bleibt. Solche Fehlstiche verleihen dem Nähgut ein schlechtes Aussehen und min­ dern dessen Qualität.
Umlaufende Greifer sind an sich bekannt (DE-GM 74 02 540).
Ein gattungsgemäßer Greifer gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruchs ist bekannt (GP-PS 9 55 646), wobei allerdings der Garnschutz herkömmlich ausgebildet ist und einen Garnschlingenschutz nicht aufweist. Ein an diesem Greifer angeordneter Nadelschutz, der nicht als Verlängerung des Garnschutzes ausgebildet ist, sondern der Greifernase gegenüberliegend am Protektor und zudem tieferliegend angeordnet ist, wirkt der Gefahr des Verdrehens der Garnschlinge nicht entgegen.
Damit liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Greifer für eine Nähmaschine dahingehend auszubilden, daß eine nach oben führende Bewegung der Garnschlinge nicht erfolgt, bevor die Garnschlinge durch den Faden­ spanner nach oben gezogen wird.
Diese Aufgabe wird bei einem Gegenstand nach dem Ober­ begriff des Hauptanspruchs erfindungsgemäß durch des­ sen kennzeichnende Merkmale gelöst.
Dazu weist der erfindungsgemäße Greifer einen Schutz bzw. eine Abdeckung auf, die die Garnschlinge nach un­ ten hält und dadurch eine außerplanmäßige bzw. vorzei­ tige Bewegung der Garnschlinge nach oben verhindert.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschrei­ bung einer bevorzugten Ausführungsform im Zusammenhang mit den Zeichnungen.
Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines er­ findungsgemäß ausgebildeten Greifers;
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung eines her­ kömmlichen Greifers mit einer nach oben ver­ hängten, verdrehten Garnschlinge.
In Fig. 1 bezeichnet Bezugsziffer 1 die Greifausbil­ dung insgesamt. Ein umlaufender Greifer 2 dreht sich in Verbindung mit einer Hauptwelle der Nähmaschine mit dem Uhrzeigersinn und weist eine Greifernase 3 sowie einen Garnschutz 4 und einen Protektor 5 auf. Bezugs­ ziffer 6 bezeichnet einen Spulengehäusehalter, dessen (nicht dargestellter) Lauf mit einem gewissen Spiel­ raum in eine ringförmige Vertiefung eingesetzt bzw. eingeschlossen ist, die an der Innenseite des Greifers 2 ausgebildet ist. Ein Teil des Spulengehäusehalters 6 wird durch den Protektor 5 druckbeaufschlagt und ge­ halten. In der Mitte des Spulengehäusehalters 6 sind eine sich horizontal erstreckende Haltewelle 7 und ein ausgesparter Bereich 8 vorgesehen, wobei letzterer zur Aufnahme einer Positionsklammer dient. Bezugsziffer 9 bezeichnet ein Spulengehäuse, das eine nicht abge­ bildete Greifergarnspule umschließt und durch die Wel­ le 7 zwar mit einem Spielraum, jedoch drehfest gehal­ ten ist. Das freie Ende des Garnschutzelements 4 er­ streckt sich über die Greifernase 3 hinaus in Dreh-, richtung des Greifers und bildet einen Schutz 4a für die Garnschlinge sowie einen in Richtung auf die Grei­ fernase vorspringenden Bereich 4b. Ein Ende des Garnschutzes 4 kann mittels Schrauben an der Umfangs­ seite des Protektors 5 befestigt werden, derart, daß der Garnschutz 4 nicht vibriert.
Wenn bei vorstehend beschriebener Ausbildung die Nadel (nicht dargestellt) aus ihrer untersten Stellung etwas nach oben bewegt wird, so wird die Garnschlinge gebil­ det. Die Greifernase 3 erfaßt diese Garnschlinge, und der Greifer 2 erweitert diese im Zuge seiner Drehung um die, Spule 9. Nach Ende der Drehung des Greifers 2 gibt diese die Garnschlinge frei, die nun normaler­ weise nach oben gezogen werden würde. Da aber der Garnschutz 4 vorgesehen ist, gelangt die Garnschlinge an der Innenseite des Garnschutzes zur An­ lage, derart, daß sie durch den Fadenspanner gleich­ mäßig und ohne sich zu verhängen hochgezogen werden kann.
Wie vorstehend bereits erwähnt, ist der Garnschlingen­ schutz 4a an dem umlaufenden Greifer 2 ausgebildet und unterdrückt bzw. verhindert das Hochspringen der von dem Greifer freigegebenen Garnschlinge, die an der In­ nenseite des Garnschlingenschutzes 4a anliegt. Dadurch wird auch verhindert, daß sich die Garnschlinge ver­ dreht, was normalerweise durch die hochspringende Be­ wegung häufig der Fall ist. Darüber hinaus werden auch Reibungen zwischen der Garnschlinge und dem Stoffvor­ schubmechanismus verhindert, und die Garnschlinge wird durch den Fadenspanner vollständig nach oben gezogen, so daß auf der Unterseite des Stoffes keine lockeren Stiche entstehen können. Der erfindungsgemäß ausgebil­ dete Greifer ermöglicht eine feste Verknüpfung von Ober- und Unterfaden, wodurch die Naht und damit auch das genähte Stück ein sauberes Aussehen erhalten.
In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird der Garnschlingenschutz 4a durch eine Verlängerung des Garnschutzes 4 gebildet. Der Schlingenschutz 4a kann aber auch in Form einer an dem Protektor 5 vorgesehe­ nen Schutzplatte oder in Form einer Einzelabdeckung ausgebildet werden, deren unterer Bereich an dem Grei­ fer festgelegt wird.
Bezugsziffern
 1 Greiferausbildung
 2 Greifer
 3 Greifernase
 4 Garnschutz
 4a Garnschlingenschutz
 4b vorspringender bzw. verlängerter Bereich
 5 Protektor
 6 Spulengehäusehalter
 7 Haltewelle
 8 ausgesparter Bereich
 9 Spule
10 Endstück des Greifers

Claims (3)

1. Umlaufender Greifer für eine Nähmaschine, welcher einen Garnschutz umfaßt, synchronisiert mit der Hauptwelle der Nähmaschine umläuft, eine Garnschlinge erfaßt, diese im Zuge seiner Drehung erweitert und schließlich die Garnschlinge freigibt, dadurch gekennzeichnet, daß der Garnschutz (4) einen Garnschlingenschutz (4a) aufweist, der sich in Umlaufrichtung über eine Greifernase (3) des Greifers (2) erstreckt und einen vorspringenden Bereich (4b) aufweist, welcher nach vorne in Richtung auf die Greifernase (3) vorspringt, um ein unerwünschtes Hochschnellen der Garnschlinge zu verhindern, derart, daß die Garnschlinge gleich­ mäßig und ohne sich zu verhängen nach oben gezogen werden kann.
2. Greifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Garnschlingenschutz (4a) als Schutzplatte an einen Protektor (5) des Greifers (2) ausgebildet ist.
3. Greifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Garnschlingenschutz (4a) als individuelle Abdeckung vorgesehen ist, deren unterer Bereich an dem Greifer (2) festgelegt ist.
DE19863602007 1985-01-31 1986-01-23 Umlaufender greifer fuer eine naehmaschine Granted DE3602007A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

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JP1985013218U JPH0211000Y2 (de) 1985-01-31 1985-01-31

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Publication Number Publication Date
DE3602007A1 DE3602007A1 (de) 1986-08-07
DE3602007C2 true DE3602007C2 (de) 1992-09-10

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DE19863602007 Granted DE3602007A1 (de) 1985-01-31 1986-01-23 Umlaufender greifer fuer eine naehmaschine

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JP (1) JPH0211000Y2 (de)
DE (1) DE3602007A1 (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
JPS61130172U (de) 1986-08-14
DE3602007A1 (de) 1986-08-07
JPH0211000Y2 (de) 1990-03-19

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