DE2827832C2 - Doppelsteppstichnähmaschine - Google Patents
DoppelsteppstichnähmaschineInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B57/00—Loop takers, e.g. loopers
- D05B57/08—Loop takers, e.g. loopers for lock-stitch sewing machines
- D05B57/10—Shuttles
- D05B57/14—Shuttles with rotary hooks
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B73/00—Casings
- D05B73/04—Lower casings
- D05B73/12—Slides; Needle plates
Landscapes
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- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
25
Die Erfindung betrifft eine Doppelsteppstichnähmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Durch die DE-PS 4 22 546 ist es bekannt, daß zur
Beeinflussung der Bewegung der Nadelfadenschleife bei dieser Nähmaschine an der Spulengehäusebefestigung
eine Blattfeder vorgesehen ist, die mit einer Nase des Spulengehäuses zusammenwirkt Hierdurch wird die
Nadelfadenschleife festgehalten und kurzzeitig eingeklemmt, wobei SKh die Feder spannt Nach Aufhebung
der Klemmung infolge des Fadenanzuges schnellt die Feder die — auf einen geringen Durchmesser
zusammengezogene — Schlinge gegen die Nähgutunterseite. Hierdurch wird die Bildung der bekannten
unansehnlichen Knötchen, der sogenannten Püppchen, weitgehend verhindert, die sich insbesondere bei stark
gezwirnten Garnen an der Unterseite des Stoffes zeigen.
Eine ähnlich wirkende Feder ist durch die DE-PS 27 41830 bekanntgeworden. Hiernach nimmt ein
einendig eingespannter Federstab als Greifergegenspitze die von der eigentlichen Greiferspitze abgeworfene
Nadelfadenschleife auf, hält dieselbe kurzzeitig zurück und läßt sie dann ebenfalls infolge der Weiterbewegung
des Greifers abschnellen.
Die erwähnten bekannten Einrichtungen zur Beein- so flussung der Nadelfadenschleife ermöglichen, daß sich
dieselbe auf einen verhältnismäßig geringen Durchmesser zusammenziehen kann, so daß nur noch wenig Raum
für die Bildung der unerwünschten »Püppchen« verbleibt Diese Einrichtungen zur Beeinflussung der
Nadelfadenschleife setzen jedoch für ihre einwandfreie Funktion voraus, daß die auf die Nadelfadenschleife
sowie auf den hiervon umschlungenen Greiferfaden einwirkenden Spannungen ein ausgewogenes Verhältnis
haben, wie es bei üblichen Nähanwendungen mit normalem, in der Stoffmitte verschlungenen Doppelsteppstich
der Fall ist Wird jedoch die Nadelfadenspannung relativ zur Greiferfadenspannung schwächer
eingestellt, so behindert der stark gespannte Greiferfaden, der von der unter schwacher Spannung stehenden
Nadelfadenschleife umschlungen wird, den gewünschten »Sprungeffekt«, mit den die Schleife gegen die
Stoffunterseite geprellt wird. Solche Anwendungen einer sogenannten »hochgezogenen Naht« sind beispielsweise
Stickarbeiten mit einer Doppelsteppstichnähmaschine, wenn die gestickten Muster plastisch aus
der Stoffoberfläche heraustreten sollen sowie auch das Nähen von Knopflöchern gemäß dem Verfahren nach
der DE-PS 7 39 559,
Da die bekannten Einrichtungen zur Beeinflussung der Nadelfadenschleife einen einendig eingespannten
Federstab aufweisen, haben sie den gemeinsamen Nachteil, daß die Nadelfadenschleife bei ihreui Umschlingen
das freie Ende des Federstabes verbiegen kann.
Der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Federstab zur Beeinflussung
der Bewegung der Nadei/adenschleife zu schaffen, der a'ich bei unnormalen Fadenspannungsverhältnissen
gleichermaßen sicher funktioniert und der sich infolge seiner Ausbildung nicht verbiegen kann.
Mit dem beidendig eingespannten Federstab aach der Erfindung ergibt sich ein bisher bei Nähanwendungen
mit »hochgezogener Naht« nicht gekanntes ordnungsgemäßes und fehlerfreies Nahtbild, da gerade hierbei
infolge des ungleichmäßigen Verhältnisses der Nadelfadenspannung zur Greiferfadenspannung Knötchen
aufzutreten pflegen. Außerdem wird das Verbiegen des Federstabes durch seine beidendige Einspannung
vermieden.
Eine zweckmäßige Weiterbildung des Gegenstandes nach Anspruch 1 ist im Unteranspruch beschrieben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der F i g. 1 und 2 erläutert Es zeigt
F i g. 1 einen Doppelsteppstichgreifer in Seitenansicht mit einem Abschnitt der Stichplatte sowie mit zwei
aufgelegten Stoffzuschnittlagen, die mittels einer sogenannten hochgezogenen Doppelsteppstichnaht zusammengenäht
werden; im Bewegungsweg der von der Greiferspitze abgeworfenen Nadelfadenschleife liegt
als eine Einrichtung zur Beeinflussung derselben ein Federstab t;
F i g. 2 die Unteransicht der Stichplatte gemäß F i g. 1
mit dem Federstab 1 und seinen Befestigungselementen an der Stichplatte.
Greifer 2 in F i g. 1 ist ein umlaufender Greifer üblicher Bauart in Horizontalwellenausführung, der zu
einer nicht gezeigten Doppelsteppstichnähmaschine ebenfalls bekannter Konstruktion gehört Die Nadelfadenschleife
3 wurde — nachdem sie in üblicher Weise unter Umschlingung des aus dem Gehäuse des Greifers
2 austretenden Greiferfadens 4 um den Greifer 2 herumgeführt worden ist — von der nicht sichtbaren
Spitze desselben abgeworfen. Die Nadelfadenschleife 3 steht — wie bekannt — unter dem Einfluß eines nicht
ge7eigten üblichen Fadenhebels während der Stichanzugsphase und bewegt sich mit dem umschlungenen
Greiferfaden 4 aufwärts, bis daß ihre Bewegung durch einen Federstab 1 aufgehalten wird.
Der an seinen Enden U-förmig umgebogene Federstab 1 wird an den an der Unterseite der ausschnittsweise
gezeigten Stichplatte 7 (F i g. 2) befindlichen Spannklötzen 5 und 5' mit den Klemmschrauben 6 und 6'
befestigt Die Spannklötze S und 5' sind derart angeordnet, daß der Federstab 1 quer zur Nähgutvorschubrichtung
NV gerichtet ist und auch in Nahgutvorschubrichtung NV geringfügig verdrängt werden kann.
Dies geschieht aus der in den Zeichnungen mit Volumen dargestellten gestreckten Stellung in die weiter nach
rechts liegende, strichpunktiert gezeichnete durchgebogene Stellung.
ne solche Verdrängung geschieht, wenn die
elfadenschleife 3 bei ihrer Aufwirtsbewegung nach Verlassen des Greifers 2 den Federstab 1 erreicht,
ei der stärker als die Nadelfadenschleife 3 annte Greiferfaden 4 auf die Schleife zurückhaltend
t Auf diese Weise kommt es zu einem kurzzeitigen veilen der Schleife unter dem Federstab 1 (Fig, I),
weiterhin einwirkende Fadenanzug bewirkt eine ckung der Nadelfadenschleife 3, so daß sich
ituell auf dem Wege vom Greifer 2 zum Federstab 1 Idete Knötchen lösen. Durch die Weiterbewegung
der Nadelfadenschleife erfolgt jetzt eine geringfügige
Verdrängung des Federstabes t in die erwähnte durchgebogene Stellung, Nachdem die noch weiter nach
oben gezogene Nadelfadenschleife 3 die Bewegungsebene des Federstabes 1 passiert hat, erfolgt die
Rückfederung des letzteren in seine gestreckte Ausgangslage. Die Nadelfadenschleife 3 legt jetzt die nur
noch kurze Wegstrecke zum Stoff zurück, wo dann — wie erwähnt — die Verschlingung von Nadel- und
Greiferfaden an der Stoffunterseite stattfindet
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
- Patentansprüche:t, Doppelsteppstichnähmaschine mit einem umlaufenden Greifer und einem Spulengehause mit eingelagerter Greiferfadenspule sowie mit einem eingespannten Federstab, der die Bewegung der Nadelfadenschleife während des Stichanzuges beeinflußt, dadurch gekennzeichnet, daß im Bewegungsbereich der Nadelfadenschleife (3) in dem Raum zwischen der Unterkante einer Stichplatte (7) und der Oberkante eines Greifers (2) ein beidendig eingespannter, quer zur Nähguttransportrichtung NV angeordneter und in Richtung derselben verdrängbar angebrachter Federstab (1) vorgesehen ist is
- 2. Doppelsteppstichnähmaschine gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite der Stichplatte (7) zwei Spannklötze (5, 5') vorgesehen sind, an die die Enden des Federstabes (1) mittels der Klemmschrauben (6, 6') befestigt sind
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2827832A DE2827832C2 (de) | 1978-06-24 | 1978-06-24 | Doppelsteppstichnähmaschine |
| EP79101922A EP0008615B1 (de) | 1978-06-24 | 1979-06-13 | Unter der Stichplatte einer Doppelsteppstichnähmaschine angeordnete Nadelfadenkontrolleinrichtung |
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| US06/051,159 US4279210A (en) | 1978-06-24 | 1979-06-22 | Looper thread tension device |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE2827832A DE2827832C2 (de) | 1978-06-24 | 1978-06-24 | Doppelsteppstichnähmaschine |
Publications (2)
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| DE2827832A1 DE2827832A1 (de) | 1980-01-17 |
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Family
ID=6042685
Family Applications (1)
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Country Status (4)
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| EP (1) | EP0008615B1 (de) |
| JP (1) | JPS5538187A (de) |
| DE (1) | DE2827832C2 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE4004684C1 (en) * | 1990-02-15 | 1991-04-18 | G.M. Pfaff Ag, 6750 Kaiserslautern, De | Sewing machine - has guide for needle thread loop formed out of U=shaped cam, whose sides run parallel to circulation plane of feed dog |
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Family Cites Families (7)
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-
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- 1979-06-22 JP JP7827279A patent/JPS5538187A/ja active Granted
- 1979-06-22 US US06/051,159 patent/US4279210A/en not_active Expired - Lifetime
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| EP0008615B1 (de) | 1982-11-17 |
| EP0008615A1 (de) | 1980-03-19 |
| JPS5538187A (en) | 1980-03-17 |
| DE2827832A1 (de) | 1980-01-17 |
| US4279210A (en) | 1981-07-21 |
| JPS636236B2 (de) | 1988-02-08 |
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Legal Events
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Owner name: DUERKOPP ADLER AG, 4800 BIELEFELD, DE |
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