DE2803971C2 - Doppelsteppstichnähmaschine - Google Patents
DoppelsteppstichnähmaschineInfo
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- 238000009958 sewing Methods 0.000 title claims description 13
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 2
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- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B57/00—Loop takers, e.g. loopers
- D05B57/08—Loop takers, e.g. loopers for lock-stitch sewing machines
- D05B57/10—Shuttles
- D05B57/14—Shuttles with rotary hooks
- D05B57/143—Vertical axis type
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
Es ist gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches allgemein bekannt, Doppelsteppstichgreifer mit einer
der eigentlichen Greiferspitze gegenüberstehenden Greifergegenspitze — auch »falsche Greiferspitze«
genannt — auszurüsten, weiche die von der Greiferspit-Ee abgeworfene Oberfadenschlinge kurzzeitig aufnimmt.
Hierdu'^h sollen unkontrollierte Schiingenbewegungen vor dem Stichanzu«? vermieden werden.
Derartige Bewegungen können bekanntlich zu einem unerwünschten nochmaligen Erfa'Lsen der Oberfaden-Schlinge
durch die weiter umlaufende Greiferspitze und/oder zur Knötchenbildung und zum sogenannten
Zwirbeln des Fadens führen. Die Greifergegenspitze wird deshalb so ausgebildet, daß ihr von der
aufgenommenen Oberfadenschlinge überstrichener Fadenführungsabschnitt ein Entlanggleiten bei möglichst
geringer Reibung zuläßt. Auf diese Weise soll einerseits eine sichere Aufnahme der Oberfadenschlinge auf <W
Gegengreiferspitze gewährleistet sein, andererseits aber auch nach erfolgtem Fadenanzug, deren Lösung
von der Gegengreiferspitze gleichermaßen sicher vonstatten gehen. Beim Justieren einer Greifergegen-Spitze
wurde bisher durch einen Mechaniker der Fadenführungsabschnitt der Greifergegenspitze solange
einer Nacharbeit unterzogen, bis das angestrebte reibungsarme Gleiten der Oberfadenschlinge erreicht
wurde. Der Mechaniker hatte damit den geometrischen Verlauf des Fadenführungsabschnittes der Greifergegenspitze
der Zeit-Wegkurve des Fadenreglerhebels während seines Aufwärtshubes angepaßt.
Solche mit einer Greifergegenspitze ausgerüsteten Doppelsteppstichgreifer lassen infolge der aufgezeigten
Führung der Oberfadenschlinge nach erfolgtem Abwurf von der eigentlichen Greiferspitze ein perfektes
Nahtbild entstehen, solange es sich um die Ausführung üblicher Naharbeiten bei normalen Nähparametern
handelt. Wird dagegen unter extremen Nähbedingungen gearbeitet, insbesondere bei der Herstellung von
Zierstichen, die bekanntlich mit starkem Garn Und
großer Slichlänge vernäht werden, so kann es -insbesondere bei dünnen Stoffen — trotz der erwähnten
sorgfältigen Führung der Oberfadenschlinge zu Stoff* kräuselungefl kommen, Weil die für den Sticheinzug
vorhandene Fadenmenge nicht ausreicht.
Der im Patentanspruch angegebenen Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die die Oberfadenschlinge
führende Greifergegenspitze zur Dosierung der beim - Sticheinzug verfügbaren Fadenmenge heranzuziehen
und sie derart auszubilden, daß insbesondere die Ursache der erwähnten Kräuselungen, nämlich eine zu
geringe in den Stich eingezogene Fadenmenge, behoben wird.
lu Damit steht nun eine Doppeisteppstichnähmaschine
zur Verfügung, die auch unter den oben beschriebenen extremen Nähbedingungen so arbeitet, daß Nahtfehler
in Form von Kräuselungen nicht mehr auftreten.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand
H der Fig. 1 bis 4 erläutert. Es zeigt
Fig. 1 den Kopf der Doppeisteppstichnähmaschine in der Seitenansicht; zwei Arbeitsstücklagen befinden
sich in Nähposition, die Greifergegenspitze hat die Oberfadenschlinge aufgenommen; der Fadenhebel
befindet sich auf seinem Bewegungsweg zum oberen Totpunkt hin.
Fig. 2 die Nähmaschine gemäß Fig.1., jedoch mit
Blick auf die Stirnseite des Nähmaschinenkopfes.
F i g. 3 die Greifergegenspitze gemäß F i g. 2 in vergrößerter Einzelteildarstellung.
F i g. 3 die Greifergegenspitze gemäß F i g. 2 in vergrößerter Einzelteildarstellung.
F i g. 4 den bis kurz vor den oberen Totpunkt weiterbewegten Fadenhebel und die Oberfadenschlinge,
die sich demge.näß kurz vor ihrem Abzug von der Greifergegenspitze befindet.
Mit der Bezugszahl 1 wird der Kopf einer Doppeisteppstichnähmaschine bezeichnet, die — bis auf
die Greifergcgenspiize ΊΟ des umlaufenden Greifers 2
mit seiner Greiferspitze 3 — in üblicher Bauweise ausgeführt ist und dementsprechend funktioniert. Der
der Nadel 4 zugeführte Oberfaden 5 verläuft von einer nicht gezeigten Fadenspule aus zunächst über eine mit
drei benachbarten ösen ausgerüstete Fadenführung 6 und danach in eine Fadenspannungseinrichtung 20, in
welcher er zwischen zwei Klemmscheiben 21 und 22
■to durch Anziehen einer Spannur^reguliermutter 23
unter Zwischenschaltung einer Spannungsfeder 24 abgebremst wird. Der Oberfaden 5 läuft sodann um
einen Umlenkbügel 25 und durch die Öse eines Fadenhebels 7 eines Gelenkfadenreglers in das öhr der
Nadel 4. Die auf- und abbewegte Nadel 4 bildet die um den Greifer 2 herumgeführte Oberfadenschlinge OS.
Fig. 1, 2 und 4 zeigen die Oberfadenschlinge OS nach
stattgefundenem Abwurf von der Greiferspitze 3 und erfolgter Aufnahme auf die derselben gegenüberliegenden
Greifergegenspitze 10. Der Oberfaden 5 ist mit dem Unterfaden 12 zu einer Doppelsteppstichnaht verschlungen,
mit welcher zwei Arbeitsstücklagen 8 und 9 7usammengenäht werden. Diese sind unter dem
abgesenkten Stoffdrücker 17 positioniert und werden durch einen nicht gezeigten Transporteur längs der
Stichplatte 16 in Nähvorschubrichtung NV weiterbewegt. Mit 18 ist ein die Greiferbahn abdeckender
Greiferdeckel bezeichnet.
Die Greifergegenspitze 10 ist mit einer Versenkkopfschraube 15 am Greiferkörper befestigt und weist einen
zum Umschlingungsabschnitt 13 der Oberfadenschlinge OS hin gerichteten Ansatz 14 auf. Die Strichpunktlinie
$P(?\g,3) gibt die ursprüngliche untere Begrenzungs*
kante der Greifergegenspitze 10 wieder, wie sie vom Stand der Technik her altgemein bekannt ist, Die
Strichpunktlinie SP war eine durch Probieren mit entsprechender Nacharbeit ermittelte untere Begrenzungskänle
der ursprünglichen Greifergegenspitze 10,
die für die reibungsarme Aufnahme und den reibungsarmen Abzug der Oberfadenschlinge OS sorgte. Eine
derart gestaltete Greifergegenspitze 10 hatte lediglich die Eigenschaft, die Oberfadenschlinge OS nach ihrem
Abwurf von der Greiferspitze 3 kurzzeitig führend aufzunehmen, ohne die für den folgenden Sticheinzug
verfügbare Fadenmenge beeinflussen zu können. Der mit seiner unteren Kante nunmehr tiefer als die
Strichpunktlinie SP gelegene Ansatz 14 hingegen bewirkt eine Verzögerung der Abzugsbewegung der
Oberfadenschlinge OS, sobald der Fadenhebel 7 seinen Aufwärtshub eingeleitet hat (F i g. 1 und 2), die Schlinge
OS am Fadenführungsabschnitt 11 der Greifergegenspitze 10 entsprechend verzögert entlanggleitet, bis sie
die Greifergegenspitze verlassen kann. Fig.4 zeigt die
Schlinge OS kurz vor dem Verlassen der Greifergegenspitze. Der Ansatz 14 bewirkt, daß Oberfaden 5 von der
Fadenspule über die Fadenspannungseinrichtung 20 abgezogen wird (Pfeil nach unten in Fig. 1,2 und 4). Die
durch den aufwärts bewegten Fadenhebel 7 ausgeübte -. Zugkraft wirkt nicht mehr — wie bisher ohne den
Ansatz 14 — lediglich auf die Oberfadenschlinge OS ein und zieht diese nicht mehr allein unter bisher
geringfügiger Reibung zwischen der Fläche des Fadenführungsabschnittes 11 der Greifergegenspitze 10
in und der Fläche des Umschlingungsabschnittes 13 der
Schlinge OS ab. Vielmehr wird dem Fadenabzug nunmehr am Fadenführungsabschnitt 11 der Greifergegenspitze
10 Widerstand entgegengesetzt und es kommt jetzt auch noch zu einem Abzug von Oberfaden
i1; von der Fadenspule über die Fadenführung 6 und die
Fadenspannungseinrichtung 20.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Doppelsteppstichnähmaschine mit einem Fadenregler und einer auf- und abbewegten, eine Oberfadenschlinge samt Umschlingungsabschnitt erzeugenden Nadel, sowie mit einem umlaufenden Greifer mit eingelagerter Unterfadenspule, welcher mit zwei jede Oberfadenschlinge nacheinander erfassenden, sich längs des Umfangsbereiches des Greiferkörpers erstreckenden Greiferspitzen — der eigentlichen Greiferspitze und der dieser gegenüberstehenden, einen mit dem Aufwärtshub des Fadenreglers zusammenwirkenden Fadenführungsabschniu aufweisenden Greifergegenspitze — ausgerüstet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Oberfadenschlinge (OS) überstrichene Fadenführungsabschnitt (11) der Greifergegenspitze (10) mit einem zum Umschlingungsabschnitt (13) der Oberfadenschlinge (OS) hin gerichteten, deren Abzugsbewegung verzögernden Ansatz (14) versehen ist.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2803971A DE2803971C2 (de) | 1978-01-30 | 1978-01-30 | Doppelsteppstichnähmaschine |
| IT19621/79A IT1109783B (it) | 1978-01-30 | 1979-01-26 | Macchina per cucire con punto di doppia trapuntatura |
| ES477288A ES477288A1 (es) | 1978-01-30 | 1979-01-30 | Perfeccionamientos en maquinas de coser para pespunte dobles. |
| JP881579A JPS54111949A (en) | 1978-01-30 | 1979-01-30 | Double final sewing machine |
| US06/246,413 US4457244A (en) | 1978-01-30 | 1981-03-23 | Rotary-gripper counter-hook for double-lock-stitch sewing machines |
| JP1983094295U JPS5934784U (ja) | 1978-01-30 | 1983-06-21 | 本縫いミシン |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2803971A DE2803971C2 (de) | 1978-01-30 | 1978-01-30 | Doppelsteppstichnähmaschine |
Publications (2)
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|---|---|
| DE2803971A1 DE2803971A1 (de) | 1979-08-02 |
| DE2803971C2 true DE2803971C2 (de) | 1981-10-01 |
Family
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Family Applications (1)
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| US2680417A (en) * | 1951-06-29 | 1954-06-08 | Singer Mfg Co | Lockstitch sewing machine |
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| IT1109783B (it) | 1985-12-23 |
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| DE130002C (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| OD | Request for examination | ||
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: DUERKOPP ADLER AG, 4800 BIELEFELD, DE |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |