DE537262C - Doppelsteppstichnaehmaschine mit umlaufendem Greifer - Google Patents

Doppelsteppstichnaehmaschine mit umlaufendem Greifer

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DE537262C
DE537262C DES94179D DES0094179D DE537262C DE 537262 C DE537262 C DE 537262C DE S94179 D DES94179 D DE S94179D DE S0094179 D DES0094179 D DE S0094179D DE 537262 C DE537262 C DE 537262C
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needle
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incision
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DES94179D
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Singer Co
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers
    • D05B57/08Loop takers, e.g. loopers for lock-stitch sewing machines
    • D05B57/10Shuttles
    • D05B57/14Shuttles with rotary hooks
    • D05B57/143Vertical axis type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Doppelsteppstichnähmaschine, im besonderen mit umlaufendem Greifer, wie eine solche in dem Patent 292 07g beschrieben ist, und bezweckt die Schaffung einer an dieser Maschine vorzusehenden Einrichtung, mittels deren das Auswerfen der Schleife von der Nadel unterstützt wird, während eine Bewegungsfreiheit für die größte Zusammenziehung der Nadelfadenschleife gewährleistet ist, nachdem der Greifer seine Abwurfstellung erreicht hat und bevor der Spalt in dem Spulengehäuselagerflansch sich zum Entweichen der Nadelfadenschleife öffnet. Eine solche Vorkehrung ist im besonderen zur Ausführung von Zierstich- und Stickarbeiten erwünscht, bei denen das Arbeitsstück von Hand aus verschoben wird, um die Stiche entsprechend dem Stickmuster anzubringen.
Bei der Ausführung von Stickarbeiten auf
ao einer Nähmaschine hat die von Hand aus erfolgende Verschiebung des Arbeitsstücks eine Aufnahme der um den Unterfaden herum abgeworfenen Nadelfadenschleife zur· Folge, und die maximale Länge eines Zier- oder Stickstiches, der bequem ausgeführt werden kann, hängt von dem Betrag ab, um den die Nadelfadenschleife frei zusammengezogen werden kann, nachdem der Greifer seine Abwurflage erreicht hat und bevor der übliche Spalt in dem Lager zwischen dem Spulengehäuse und dem Greifer zwecks endgültigen Entweichens der Nadelfadenschleife geöffnet wird.
Bei der in der genannten Patentschrift beschriebenen Maschine ist die das Spulengehäuse gegen Drehung sichernde Stange an der einen Kante mit zwei Einschnitten versehen. Der eine dieser Einschnitte stellt einen freien Raum für die Nadel und die entstehende Nadelfadenschleife dar. In dem anderen Einschnitt, der auf der einen Seite des den freien Raum für die Nadel darstellenden Einschnitts angeordnet ist, tritt ein Ansatz an dem Spulengehäuse ein, um letzteres an einer Drehung mit dem Greifer zu verhindern. Es hat sich nun als wünschenswert herausgestellt, dem Spulengehäuse einer solchen Maschine einen zweiten Ansatz oder Lappen hinzuzufügen, der an der Seite des die Drehung des Spulengehäuses verhindernden Ansatzes und gegenüber der Mündung des den freien Raum für die Nadel herstellenden Einschnittes angeordnet ist und wie ein Anschlag wirkt, um die Ausdehnung der entstehenden Nadelfadenschleife auf der unrichtigen Seite der Nadel zu verhindern und diese Nadelfadenschleife zu zwingen, sich in der Hauptsache auf derjenigen Seite der Nadel auszudehnen, an der die die Nadelfadenschleife erfassende Spitze des Greifers vorbeigeht. Dieses Erfordernis des Nadelfadenschleifenanschlags behindert die Ausführung von Stick-
arbeiten auf der Maschine, da hierdurch die Größe begrenzt wird, bis zu der die abgeworfene Nadelfadenschleife vor ihrem endgültigen Entweichen von dem Spulengehäuse zusammengezogen werden kann. Gemäß der Erfindung wird der übliche Nadelfadenschleifenanschlag fortgelassen, jedoch wird seine an sich erwünschte Funktion dadurch beibehalten, daß die das Spulengehäuse gegen Drehung sichernde ίο Stange mit einem einzelnen Einschnitt versehen ist, der sowohl einen freien Raum für die Nadelfadenschleife darstellt als auch eine Drehung des Spulengehäuses verhindert. In die Mündung dieses Einschnitts tritt ein Finger an dem j 5 Spulengehäuse ein, der sie im wesentlichen abschließt, und diese abgeschlossene Mündung bildet einen Anschlag, der eine Ausdehnung der entstehenden Nadelfadenschleife auf der unrichtigen Seite der Nadel verhindert. Durch das Fortlassen des Anschlaglappens für die Nadelfadenschleife und infolge der Anordnung eines einzigen Einschnitts an Stelle der bisher verwendeten beiden Einschnitte in der das Spulengehäuse gegen Drehung sichernden Stange wird die Bauart vereinfacht, ohne daß die Vorteile der bekannten Einrichtung geopfert werden, wobei außerdem erreicht wird, daß der Betrag vergrößert wird, um den die abgeworfene Nadelfadenschleife aufgenommen werden kann, bevor sie von dem Spulengehäuse endgültig entweicht, so daß die Arbeitseigenschaften der Stichbildevorrichtung im besonderen zur Herstellung von Zierstich- und Stickarbeiten verbessert werden.
In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar ist
Fig. ι eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, einer Stichbildevorrichtung mit umlaufendem Greifer gemäß der Erfindung.
Fig. 2 ist eine Draufsicht auf den umlaufenden Greifer und das Spulengehäuse.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. i.
Fig. 4 ist eine Seitenansicht des Spulengehäuses, und
Fig. 5 ist eine Draufsicht von unten.
Fig. 6 ist eine schaubildliche Darstellung der Stichbildevorrichtung und veranschaulicht das Entweichen der Nadelfadenschleife von dem Spulengehäuse.
Fig. 7 ist eine Draufsicht auf den umlaufenden Greifer, und
Fig. 8 ist eine Draufsicht auf die die Drehung des Spulengehäuses verhindernde Stange.
Beim Ausführungsbeispiel bezeichnet 1 den Fuß einer Nähmaschine und 2 den Kopf des Maschinentragarmes, in dem die die Öhrnadel 4 tragende Nadelstange 3 auf und ab geht. Der Fuß 1 trägt die übliche Stichplatte 5, in deren Schlitzen 6 der eine Viereckbewegung ausführende Stoffschieber 7 arbeitet. Wenn die Maschine zur Ausführung von Stickarbeiten benutzt wird, wird der , Stoffschieber 7 durch eine Deckplatte 8 abgedeckt und unwirksam gemacht, auf die der Stoff 9 absatzweise durch einen geeigneten Drückerfuß 10 gedrückt wird; der in der Zeichnung dargestellte Drückerfuß weist einen nach unten ragenden und unter Federwirkung stehenden Schaft 11 auf, der in einer aufrechten und von der Drückerstange 13 getragenen Führung 12 verschiebbar gelagert ist. An dem oberen Ende des Schaftes 11 sitzt ein Arm 14, der die zum Festklemmen der Nadel dienende Schraube überragt und von letzterer erfaßt wird, wenn sich die Nadelstange 3 dem Ende ihrer Aufwärtsbewegung nähert, wodurch der Drückerfuß 10 gelüftet und das Arbeitsstück zwecks Betätigung von Hand aus freigegeben wird.
Mit der Nadel 4 arbeitet die umlaufende Unterfadenvorrichtung zusammen, die den becherförmig gestalteten umlaufenden Greiferkorb 16 aufweist, der von der aufrechten Welle 17 getragen wird und mit einer schleifenerfassenden Spitze 18 und einem Lagerträger 19 für den Flansch 20 des Spulengehäuses 21 versehen ist, das seinerseits den üblichen Hohlraum für die Spule 22 aufweist. Der Lagerflansch 20 des Spulengehäuses ist nicht zusammenhängend, sondern neben der Bahn der Nadel 4 mit einem Spalt 23 versehen, damit die Nadelfadenschleife entweichen kann, wenn dieser Spalt geöffnet wird, indem das nachschleppende Ende 24 des an dem Greiferkorbe vorgesehenen Lagerträgers 19 an diesem Spalt vorbeigeht.
Auf der Unterseite der am Maschinenfuß angebrachten Lappen 25 sind die Enden einer das Spulengehäuse gegen Drehung sichernden Stange 26 befestigt, die auf der einen Kante mit einer einen Spielraum für die Nadel darstellenden Nut 27 versehen ist, in deren Mündung das gekrümmte Ende 28 (Fig. 2) eines Fingers eintritt, der bei 29 auf einem Lappen 30 des Spulengehäuses 21 schwingbar gelagert ist. Der Finger ist mit einem nach unten abgebogenen Schwanz 31 versehen, der in eine etwas größere Bohrung 32 des Spulengehäuses frei eintritt. Eine Feder 33, die um die an dem Spulengehäuse sitzende Schraube 34 herumgewickelt ist und sich mit dem einen Ende auf den Lappen 30 auflegt, steht mit dem Schwanz 31 des Fingers in Eingriff und drückt ihn nachgiebig gegen die Seite der Bohrung 32 nach außen. Der Finger 28 ist konvex auf eine Linie a-a zu gekrümmt, die die Achse 0 des Greifers mit der Nadelbahn φ verbindet. Diese Krümmungsrichtung erleichtert die Zusammenziehung der Nadelfadenschleife und deren bequemes Entweichen durch den gekrümmten Spalt 36 hindurch.
Beim Arbeiten wird durch die Reibung des Greiferkorbes an dem Spulengehäuse das Fingerende 28 in Eingriff mit der Seite 35 der Mündung des in der Stange 26 vorgesehenen Ein-Schnitts 27 gehalten, so daß ein schmaler bogenförmiger Spalt 36 (Fig. 2) zwischen dem gekrümmten Fingerende 28 und der anderen Seite 35' der Einschnittmündung verbleibt. Die Seite 35 der Einschnittmündung ist neben der Nadelbahn abgeschlossen und wird von dem einen Schenkel yj der Nadelfadenschleife 38' (Fig. 1) erfaßt, so daß die Nadelfadenschleife 38 gezwungen wird, sich in dem Einschnitt 27 auszudehnen, woselbst sie sich in einer Lage befindet, in der sie von der Greiferspitze 18 erfaßt wird.
Wenn der Greifer seine Abwurflage erreicht, so kann die ausgedehnte Nadelfadenschleife 38' beispielsweise infolge einer von Hand aus vorgenommenen Verschiebung des Arbeitsstückes frei in die durch die gestrichelten Linien dargestellten Lage 38" zusammengezogen werden; das Ende 24 des Spulengehäuselagers an dem Greiferkorbe hat bis jetzt den Spalt 23 in dem Lagerflansch 20 des Spulengehäuses zum endgültigen Entweichen der Nadelfadenschleife noch nicht geöffnet.
Wenn die Nadelfadenschleife durch den Spalt 23 hindurch entweicht, wird sie durch den bogenförmigen Spalt 36 zwischen dem Finger 28 und der Stange 26 hindurch aufwärts gezogen (Fig. 6), worauf die Nadelfadenschleife zwischen dem Finger 28 und der Seite 35 an der Mündung des Einschnitts 27 festgezogen wird; der Finger 28 gibt durch Ausschwingungen um seinen Lagerzapfen 29 etwas nach und öffnet einen Spalt für die Nadelfadenschleife, ohne daß eine Verschiebung des ganzen Spulengehäuses erforderlich ist.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Doppelsteppstichnähmaschine mit umlaufendem Greifer und einer die Drehung des Spulengehäuses verhindernden Stange, die einen einen Spielraum für die Nadel bildenden Einschnitt besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß der Einschnitt auf der einen Seite der Nadelbahn eine offene Mündung und eine am Boden geschlossene Kehle auf der anderen Seite der Nadelbahn aufweist, an der die Spitze des Greifers beim Aufnehmen einer Nadelfadenschleife vorbeigeht.
2. Nähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der einen Spielraum für die Nadel darstellende Einschnitt vertieft ist, um eine am Boden geschlossene und einen Spielraum für die Nadelfadenschleife darstellende Kehle auf derjenigen Seite der Nadelbahn zu bilden, an der die Spitze des Greifers vorbeigeht, und daß ein an dem Spulengehäuse sitzender Vorsprung in die Mündung dieses Einschnittes an einer Stelle eintritt, um mit dem einen Schenkel der entstehenden Nadelfadenschleife in Eingriff zu treten und wie ein Anschlag zu wirken, der den anderen Schenkel der Nadelfadenschleife zwingt, sich in die am Boden geschlossene Kehle des Einschnittes auszubiegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES94179D 1928-10-26 1929-10-04 Doppelsteppstichnaehmaschine mit umlaufendem Greifer Expired DE537262C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US315114A US1781427A (en) 1928-10-26 1928-10-26 Stitch-forming mechanism for sewing machines

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE537262C true DE537262C (de) 1931-10-31

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ID=23222952

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DES94179D Expired DE537262C (de) 1928-10-26 1929-10-04 Doppelsteppstichnaehmaschine mit umlaufendem Greifer

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US3373707A (en) * 1966-04-07 1968-03-19 Singer Co Loop taker for sewing machines

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US1781427A (en) 1930-11-11

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