DE939482C - Naehmaschine - Google Patents

Naehmaschine

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DE939482C
DE939482C DEU2029A DEU0002029A DE939482C DE 939482 C DE939482 C DE 939482C DE U2029 A DEU2029 A DE U2029A DE U0002029 A DEU0002029 A DE U0002029A DE 939482 C DE939482 C DE 939482C
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DE
Germany
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presser
sewing machine
oscillating shaft
machine according
shaft
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Application number
DEU2029A
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English (en)
Inventor
Albert M Schweda
Robert A Wiedemann
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Union Special Machine Co
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Union Special Machine Co
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Publication date
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    • D05BSEWING
    • D05B1/00General types of sewing apparatus or machines without mechanism for lateral movement of the needle or the work or both
    • D05B1/08General types of sewing apparatus or machines without mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making multi-thread seams
    • D05B1/18Seams for protecting or securing edges
    • D05B1/20Overedge seams
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 23. FEBRUAR 1956
U 202p VII/52 a
Nähmaschine
Die Erfindung bezieht sich auf Stoffdrücker vorrichtungen für Nähmaschinen, insbesondere für Überwendlichnähmaschinen zur Erzeugung von ein- oder mehrfädigen Überwendlichnähten.
Die neue Stoffdrückervorrichtung erlaubt, den Stoffdrücker schnell und leicht freizugeben sowie ihn aus seiner Arbeitsstellung herauszuschwingen, um Zugang zu den darunterliegenden Nähwerkzeugen usw. zu erlangen, etwa zum Einfädeln der Greifer oder der Nadel oder zum Nachstellen von sonstigen Teilen der Nähmaschine. Auf weitere Vorteile der neuen Vorrichtung wird in der Erfindungsbeschreibung näher eingegangen.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel einer S toffdrückervor richtung gemäß der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht einer Überwendlichnähmaschine mit der den Gegenstand der Erfindung bildenden Stoffdrückervorrichtung,
Fig. 2 eine Teilansicht der Nähmaschine gemäß Fig. ι von der Stirnseite her,
Fig. 3 einen Schnitt durch denjenigen Teil der Stoffdrückervorrichtung, der dem Stoffdrücker den erforderlichen Anpreß druck erteilt,
Fig. 4 denselben Teil wie in Fig. 3 in Ansicht nach Herausnahme aus dem Maschinengehäuse und gegenüber der Darstellung in Fig. 3 um 900 gedreht,
Fig. 5 eine Draufsicht, teilweise im Schnitt, des in Fig. 2 dargestellten Teils der Nähmaschine,
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie 6-6 in Fig. 5,
Fig. 7 eine Teilansicht der Ausklinkvorrichtung für das selbsttätige Ausrücken des Stoffdrückers,
Fig. 8 eine Seitenansicht der Nähmaschine entsprechend Fig. i, jedoch mit ausgeschwungenem Stoffdrücker,
Fig. 9 eine Draufsicht der Nähmaschine entsprechend der Fig. 5, jedoch mit nach links verschobenem Stoffdrücker bzw. nach links verschobener Stoffdrückerstange, beide in ausgeschwungener Stellung gemäß Fig. 8,
Fig. 10 den mit der (nicht dargestellten) Fußtretplatte verbundenen Stoffdrücker-Lüftungshebel,
Fig. 11 den Stoffdrücker-Lüftungshebel im Zusammenwirken mit der die Stoff drücker stange aufnehmenden Nabe gemäß Fig. 5 und 9.
Die dargestellte Nähmaschine besitzt ein geschlossenes Maschinengehäuse 20 (Fig. 1, 2 und 8) und eine Stofftrageplatte 22, von denen die Einzelantriebe für die verschiedenen Nähwerkzeuge getragen bzw. umschlossen werden. Die Nähwerkzeuge bestehen aus einer Bogennadel 30, die von einem auf der Schwingwelle 33 befestigten Arm 28 getragen wird (Fig. 8), dem um die Welle 34 schwingenden Überwendlichgreifer 32 und dem Untergreifer 36. Die Vorschubvorrichtung umfaßt die beiden Stoffschieber 38 und 38^. Ferner besitzt die Nähmaschine eine Stoffdrückervorrichtung, die eine horizontal angeordnete Stoff drücker stange 40 umfaßt (Fig. 1), an deren vorderem Ende ein Stoffdrücker 42 befestigt ist, der während des Betriebes der Nähmaschine oberhalb der Stoffschieber 38, 3S0 mit diesen zum Zwecke des Vorschubes des Nähgutes zusammenwirkt.
Gegenstand der Erfindung ist eine neue Ausrückvorrichtung für den Stoffdrücker 42, derzufolge der Stoffdrückerstange 40 eine quer zur Nährichtung geführte seitliche Bewegung erteilt wird und in Verbindung damit auch noch eine Aufwärtsbewegung um ihre Drehachse, nämlich die Schwingwelle 50 (Fig. 8 und 9). Auf diese Weise wird der Stoffdrücker 42 seitwärts aus seiner Arbeitsstellung heraus- und von der Tischplatte 22 fortbewegt. Wie aus den Fig. 1, 5, 9 und 11 ersichtlich, wird das hintere Ende der Stoff drücker stange 40 von einer Ausnehmung 46 der Nabe 48 aufgenommen, die auf der Schwingwelle 50 — etwa mittels Pratzung — befestigt ist. Die Schwingwelle 50 ist in einer Lagerbüchse 52 eines nach rückwärts vorspringenden Lagerauges des Maschinengehäuses 20 gelagert. Die Schraube 5oa greift mit ihrem Schaft in ein Gegengewinde im freien Ende der Schwingwelle 50 (Fig. 1), wodurch die Stoff drücker stange 40 in kraftschlüssiger Verbindung mit der Schwingwelle 50 gehalten wird. Seitlich der Lagerbüchse 52 ist eine zweite Lagerbüchse 56 in einem anderen nach rückwärts vorspringenden Lagerauge des Maschinengehäuses 20 angeordnet; diese Lagerbüchse dient ebenfalls zur Lagerung der Schwingwelle 50 (Fig. 5 und 9) ·
Zur Stoffdrückerausrückvorrichtung gehören ferner ein Klotz 58, der mittels einer Schraube 60 auf der Schwingwelle 50 befestigt ist (Fig. 6), und eine auf die Schwingwelle 50 aufgeschobene Schraubendruckfeder 62, die zwischen dem Klotz 58 und der Lagerbüchse 56 angeordnet ist (Fig. 5 und 9). Unter der Wirkung der Schraubendruckfeder 62 wird die Schwingwelle 50 und damit die Stoff drücker stange 6g 40 und der Stoffdrücker 42 — nach Freigabe der Feder 62 — seitlich verschoben, und zwar aus ihrer Lage gemäß Fig. 5 in diejenige nach .Fig. 9, in der der Klotz 58 an der Lagerbüchse 52 anschlägt. Im letzten Teil ihrer seitlichen Verschiebung werden die Stoffdrückerstange 40 und die Schwingwelle 50 um die Achse dieser Welle ausgeschwungen, und zwar auf Grund des elastischen Zusammenwirkens zwischen dem Klotz 58 und der Rückwand des Maschinengehäuses 20, was zur Folge hat, daß der Stoffdrücker 42 angehoben wird. Zu diesem Zweck wirkt ein Kolben 64, der gleitbar in einer Bohrung 66 des Klotzes 58 geführt ist, mit einer Kurvenfläche 70 an der Rückwand des Maschinengehäuses 20 — zwischen den beiden Lagerbüchsen 52 und 56 — zusammen. Der Kolben64-steht unter der Wirkung einer Schraubenfeder 71, deren eines Ende Anlage an einer Stellschraube 72 besitzt (Fig. 6), während das andere Ende den Kolben 64 ständig in seine äußerste Endlage zu drängen sucht. Um das Maß der Schwingbewegung der Schwingwelle 50 begrenzen zu können, besitzt der Klotz 58 eine nach unten ragende Platte oder einen nach unten ragenden Arm 73, der eine Stellschraube 74 trägt, die ebenfalls an der Rückwand des Maschinengehäuses 20 zum Anschlag kommt, da sich die Schwingwelle im Uhrzeigersinn (Fig. 6) dreht.
Während des Betriebes der Nähmaschine befindet sich die Schwingwelle 50 in der in Fig. 5 dargestellten Lage, wobei die Schraubendruckfeder 62 zwisehen dem Klotz 58 und der Lagerbuchse 56 zusammengedrückt ist. Die Schwingwelle 50 besitzt im Bereich der Lagerbuchse 56 eine ringförmige Ausnehmung 80, in die der Arm 76 (Fig. 7) einer unter der Wirkung der Feder 82 stehenden Sperrklinke einrastet. Die Lagerbüchse 56 besitzt zum Zwecke des Durchtrittes des Sperrklinkenarmes 76 einen Schlitz. Die Sperrklinke schwingt um einen Zapfen 78 im Maschinengehäuse 20. Die Feder 82 hält den Arm 76 der Sperrklinke in ständigem Eingriff mit der ringförmigen Ausnehmung 80 der Schwingwelle 50. '
Die Ausrückvorrichtung arbeitet in folgender Weise. Wenn der Anpreßdruck auf die Stoff drückerstange 40 bzw. den Stoffdrücker 42 aufgehoben no wird —was in aller Regel zuerst erfolgen muß —, wird von Hand die Sperrklinke 76 ausgelöst. Dadurch wird die Schraubendruckfeder 62 frei und drückt auf den Klotz 58, der samt der Schwingwelle 50 und den damit fest verbundenen Teilen (Fig. 9) nach links verschoben wird. Dabei gelangt der Kolben 64 (Fig. 6) in Eingriff mit der Kurvenfläche 70, wird von dieser nach oben — entgegen dem durch das Eigengewicht der mit der Schwingwelle 50 verbundenen Teile bedingten Widerstand — abgelenkt, wodurch die Schwingwelle um ihre Achse ausgeschwungen wird und damit auch sämtliche mit ihr verbundenen Teile ausgeschwungen werden, insbesondere die Stoff drücker stange und der Stoffdrücker 42, die somit angehoben werden. Das seitliche Ausfahren des Stoffdrückers aus der
Arbeitsstellung und sein Hochschwingen erfolgen also völlig selbsttätig, d. h. ohne weiteres Zutun der Bedienungsperson. Diese hat beim Zurückbringen des Stoffdrückers 42 weiter nichts zu tun, als den Stoffdrücker zu ergreifen und nach unten zu schwingen und dann seitlich in die Arbeitsstellung zu schieben, worauf die Sperrklinke y6 in die Ausnehmung 80 der Schwingwelle 50 einrastet, der Betriebszustand der Maschine also in kürzester Zeit wieder hergestellt ist. Durch die beschriebene Ausrückvorrichtung wird sehr erheblich an Zeit gewonnen, die sonst bei Störungen infolge der von Hand durchzuführenden Schaltvorgänge verlorengeht. Statt mehrerer Bedienungsgriffe ist nunmehr nur noch ein Druck auf die Sperrklinke 76 auszuüben, worauf blitzschnell der Zugang zu den einzelnen Nähwerkzeugen freigegeben wird.
Natürlich ist die Ausrückvorrichtung ohne Einfluß auf das Lüften des Stoff drücker s 42 während des Betriebes der Nähmaschine. Um ein solches Lüften herbeizuführen, ist in an sich bekannter Weise der etwa von einer Fußtretplatte beeinflußte Lüftungshebel 84 (Fig. 10 und 11) vorgesehen, der lose um die Schwingwelle 50 drehbar ist. Dieser a5 Hebel steht unter Wirkung einer Feder 88, die ihn ständig in angehobener Lage, jedoch außer Einwirkung auf die Stoffdrückerstange 40 hält. Der Lüftungshebel 84 ist derart angeordnet, daß er seine relative Lage zum Maschinengehäuse 20 nicht zu verändern vermag. An seiner Nabe ist in Richtung zur Nähstelle hin ein Kontaktfinger 90 vorgesehen, der eine Stellschraube 92 in der Nabe 48 der Stoffdrückerstange 40 untergreift. Wird der Lüftungshebel 84 (Fig. 11) entgegen dem Uhrzeigersinn geschwungen, so gelangt nach Durchlaufen eines einstellbaren »toten Ganges« der Kontaktfinger 90 in Eingriff mit der Stellschraube 92 und verdreht dabei die Nabe 48 samt Schwingwelle 50, und — vor allem — hebt er dabei den Stoffdrücker 42 an.
Ein weiteres wichtiges Merkmal der Erfindung ist in der selbsttätigen Aufhebung des auf die Stoffdrückerstange 40 bzw. den Stoffdrücker 42 einwirkenden Anpreßdruckes zu sehen. Oberhalb der Stoffdrückerstange 40 ist in dem Maschinengehäuse 20 eine als geschlossenes Aggregat ausgebildete Anpreßvorrichtung angeordnet (Fig. 3 und 4). Sie besteht aus einem Kolben 96, dessen unteres Ende als Joch 98 ausgebildet ist, das die Stoffdrückerstange 40 gabelartig übergreift. Der Kolben ist in einer Gewindebuchse 100 geführt und steht unter der Wirkung einer auf seinen Schaft aufgeschobenen Schraubendruckfeder 106, die sich einerseits gegen die Büchse 100 und andererseits gegen den Kopf des Joches 98 abstützt und den Kolben in ständigem Eingriff mit der Stoffdrückerstange 40 hält. Das aus der Gewindebüchse 100 herausragende Schaftende des Kolbens ist verbreitert, um zu verhindern, daß der Kolben nach dem Abheben von der Stoffdrückerstange 40 unter der Wirkung der Feder 106 aus der Gewindebüchse 100 herausfällt. Die Gewindebüchse 100 ist ihrerseits in der Muffe 102 eingeschraubt. Durch Verdrehen der Gewindebüchse 100 kann der Druck der Schraubenfeder 106 nach Belieben verändert werden. Die Muffe 1O2 sitzt gleitbar in einer Bohrung eines vom Maschinengehäuse 20 vorspringenden Lagerauges 104, in das ein Stift 108 hineinragt. Die Muffe 102 besitzt einen T-Schlitz 110, in den der Stift 108 eingreift. Gelangt der Stift 108 in Eingriff mit dem senkrechten Teil des T-Schlitzes, so kann die Muffe nach oben verschoben werden, kommt jedoch der eine oder andere Zweig des waagerechten T-Schlitzes in Eingriff mit dem Stift 108, dann wird die Muffe 102 bajonettartig in ihrer Lage verriegelt. Zur besseren Bedienung der Muffe 102 ist deren oberer Teil verbreitert; der dadurch gebildete Rand ist geriffelt. Diese an sich bekannte Anpreßvorrichtung ist als Ganzes, als ein Aggregat, in das Maschinengehäuse einsetzbar bzw. aus diesem herausnehmbar. Im Zuge der durch die vorliegende Erfindung angestrebten Vereinfachung der Bedienung der Maschine bei auftretenden Störungen, soll das Außerkraftsetzen der Anpreßvorrichtung selbsttätig erfolgen. Zu diesem Zweck ist zwischen dem verbreiterten oberen Rand der Muffe 102 und dem Lagerauge 104 (Fig. 3) eine Schraubendruckfeder 112 angeordnet, die im Betriebszustand der Maschine zusammengedrückt ist, aber beim Auftreten von Störungen dazu dient, die Anpreßvorrichtung schnellstens außer Kraft zu setzen und außer Ein- go griff mit der Stoffdrückerstange 40 zu bringen. Es ist dieserhalb nur nötig, den Kopf der Muffe 102 so weit zu verdrehen, bis der senkrechte T-Schlitz in Eingriff mit dem Stift 108 kommt, worauf die Feder 112 das gesamte Anpreß aggregat sofort anhebt, und zwar so weit, bis ein Anschlagstift 114 gegen die untere Begrenzung des Lagerauges 104 anschlägt. Ein zweiter Druck auf den Hebel der Sperrklinke 76 (Fig. 7) bringt dann den Stoffdrücker aus dem Bereich der Stichbildestelle, so daß also durch die Ausführung von nur zwei Handgriffen sämtliche Stichbildewerkzeuge in kürzester Frist freigelegt werden können. Ebenso sind nur zwei Handgriffe erforderlich, um die Maschine wieder in kürzester Frist in betriebsfertigen Zustand zu versetzen. Es ist der Stoffdrücker 42, wie bereits erwähnt, nach unten zu schwingen und seitwärts zu. schieben und dann die Muffe 102 nach unten zu- drücken und zu verdrehen, damit der Stift 108 in Eingriff mit dem waagerechten Teil des T-Schlitzes gelangt und die Muffe 102 verriegelt. Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß durch diese beiden Maßnahmen die Bedienung der Maschine bei auftretenden Störungen sehr erleichtert und beschleunigt wird. Selbstverständlich könnten ein Teil oder auch alle diese selbsttätig erfolgenden Schaltvorgänge von Hand ausgeführt werden, aber dies würde sehr viel mehr Zeit in Anspruch nehmen.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: *2°
    i. Nähmaschine mit waagerecht angeordneter und um eine waagerechte Achse schwingbarer sowie seitlich ausrückbarer Stoffdrückerstange, die unter dem Einfluß einer oberhalb der Stoffdrückerstange am Maschinengehäuse angeord-
    neten Anpreßvorrichtung steht und an ihrem freien Ende den Stoffdrücker trägt, gekennzeichnet durch eine die Stoffdrückerstange (40) mit Stoffdrücker (42) nach Aufhebung der Wirkung der Anpreßvorrichtung und nach erfolgter Betätigung einer entsprechenden Auslösungsvorrichtung (76) automatisch aus dem Bereich der Stichbildestelle seitlich heraus- und aufwärts schwingende Ausrückvorrichtung.
  2. 2. Nähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die als Drehachse für" die Stoffdrückerstange (40) dienende Schwingwelle (50) unter dem Einfluß einer ihre Mantelfläche umfassenden Schraubendruckfeder (62) steht und nach Auslösung einer Sperrklinke (76) od. dgl. nebst den · mit ihr fest verbundenen Teilen (40, 42, 58) von der Feder (62) axial verschoben wird.
  3. 3. Nähmaschine nach Anspruch 1 und 2, ge-
    ao kennzeichnet durch auf der Schwingwelle (50) angeordnete Mittel· (64), die im Zusammenwirken mit einer Kurvenfläche (70) der Gehäusewand (20) der Schwingwelle (50) während deren axialer Verschiebung eine zusätzliche Drehbewegung erteilen.
    '
  4. 4. Nähmaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die die Schwingwelle (50) umfassende Schraubenfeder (62) einerseits gegen einen auf der Schwingwelle befestigten Klotz (58) und andererseits gegen eine die Schwingwelle tragende Lagerbuchse (5.6) abstützt, und daß die Schwingwelle durch eine in die eingreifende, von Hand aüslösbare Sperrklinke (76) in der Stellung gehalten wird,
    in der sich der Stoffdrücker in seiner Betriebslage befindet.
  5. 5. Nähmaschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Bohrung (66) des Klotzes (58) ein federbelasteter KoI-
    ben (64) elastisch geführt ist, dessen nach außen ragendes Ende während der axialen Verschiebung der Schwingwelle (58) mit einer an der Rückwand des Maschinengehäuses (20) ausgebildeten, ihn nach oben ablenkenden Kurven bahn (70) in Eingriff kommt, der Schwingwelle (50) dadurch eine Drehbewegung erteilend und Stoffdrückerstange (40) sowie Stoffdrücker (42) emporschwingend.
  6. 6. Nähmaschine nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Klotz (58) eine nach unten ragende Platte (73) mit seitlich vorspringender und mit der Gehäusewand (20) zwecks Begrenzung der Schwingbewegung der Welle (50) zusammenwirkender Stellschraube (74) trägt.
  7. 7. Nähmaschine nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die als geschlossenes Aggregat in das Maschinengehäuse (20, 104) eingesetzte und mittels Bajonettverschlusses (108, 110) zu befestigende, elastisch wirkende Anpreß vor richtung (98, 100, 102, 106) für den Stoffdrücker (42) bei Freigabe des Bajonettverschlusses selbsttätig außer Eingriff mit der den Stoffdrücker (42) tragenden Stoff drücker stange (40) gebracht wird. '
  8. 8. Nähmaschine nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Lagerauge (104) des Maschinengehäuses (20) und dem verbreiterten gerändelten Kopf der Muffe (102) der Anpreßvorrichtung (98, 100/ 102, 106) auf den Mantel der Muffe (102) eine Schraubendruckfeder (112) geschoben ist, die — in Arbeitsstellung zusammengedrückt — bei Freigabe die gesamte Anpreßvorrichtung anhebt und außer Eingriff mit der Stoff drücker stange 7S (40) bringt.
  9. 9. Nähmaschine nach Anspruch 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine auf der Schwingwelle (50) festgepratzte Nabe (48) mit Ausnehmung (46) zur Aufnahme der Stoffdrückerstange (40) sowie mit einer Stellschraube (92), die von dem seitlich vorspringenden Kontaktfmger (90) des sich frei auf der Schwingwelle drehenden Stoffdrücker-Lüftungshebel (84) in Arbeitsstellung Untergriffen wird.
    Angezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 821 460.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
    ©509 6SO 2.56
DEU2029A 1952-03-20 1953-02-07 Naehmaschine Expired DE939482C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US277572A US2712803A (en) 1952-03-20 1952-03-20 Overedge sewing machine

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DE939482C true DE939482C (de) 1956-02-23

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ID=23061452

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FR (1) FR1074057A (de)

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