DE3532C - Seitenkuppelung für Eisenbahnwagen - Google Patents
Seitenkuppelung für EisenbahnwagenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G1/00—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
- B61G1/02—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
- B61G1/04—Operating devices therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)
Description
1878.
Klasse 20.
EMIL BÖTTCHER in BREMEN. Seitenkupplung für Eisenbahnwagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. Mai 1878 ab.
Diese den Vorzug einer leichten und gefahrlosen Handhabung bietende Kupplung ist in
folgender Weise construirt.
Der Apparat, besteht aus dem Zughaken und der Kupplung; ersterer befindet sich an der
Zugstange. Die Kupplung, welche aus fünf Gliedern besteht, ist mit dem Zughaken α auf
einer durch denselben gehenden, drehbaren Wellet befestigt. Die Welle b ist auf zwei Consolen c c,
sowie auf an der inneren Seite der Buffer befestigten Schienen dd gelagert; die Oberfläche
dieser Consolen und Schienen ist als Gleitbahn für das Hin- und Herbewegen der Kupplung
eingerichtet. An beiden Enden der Welle b. befindet sich ein Hebel (Dreher) e zum Niederdrehen
der Kupplung. Das Gegengewicht / dient dazu, das selbstthätige Auslösen der Kupplung
zu veranlassen, ihr die geneigte Stellung g h zu geben und sie darin zu erhalten.
Das Kuppeln geschieht dadurch, dafs der Ausführende den über dem Buffer befindlichen
Hebel e und mit diesem die Kupplung niederdrückt und über den Zughaken des angekuppelten
Wagens bringt.
Um ein Selbstauskuppeln zu verhindern, ist an der äufseren Bufferseite eine kleine Kette i
angebracht, mittelst welcher der Dreher e festgehakt und die Kupplung in der horizontalen
Stellung gehalten wird. Soll die Kupplung ausgelöst werden, so wird nur die Kette i von
dem Dreher e entfernt, wonach die Kupplung, sobald die Wagenstellung das Ausgleiten aus
dem Zughaken α gestattet, durch ihr Gegengewicht / sich in die geneigte punktirte Stellung
gh stellen und darin erhalten wird.
Um ein Zerbrechen der Kupplung beim Zusammenstofsen der Wagen etc. zu verhüten, ist
dieselbe, wie schon erwähnt, aus fünf Theilen, welche durch Gelenkbolzen verbunden sind, zusammengesetzt,
wovon die beiden mittleren bei k etwas nach auswärts und beim Zusammendrücken
der Kupplung ein Auseinandergehen nach aufsen gestatten. Die an diesen beiden Gelenkpunkten k k angebrachte Hülse I mit
Feder hat den Zweck, die Glieder der Kupplung stets in der gezeichneten Lage zu erhalten.
Es sind ferner noch, um ein seitliches Schwanken event. Niederfallen der Kupplung in der
aufgerichteten Stellung zu verhüten, an der inneren Seite der Gelenke Vorsprünge m angebracht.
Zum Niederdrücken der Kupplung vermittelst des Drehers ist nur eine Kraft von circa 30 kg
erforderlich.
Die Vor- und Rückwärtsbewegung der Zugstange mit Zughaken und Kupplung befindet
sich unter dem Wagen und kann durch den an der Aufsenseite des Wagens befindlichen
Dreher η ausgeführt werden. Die Schraube 0, welche das Vor- und Rückwärtsbewegen der
Zugstange mit Kupplung bewirkt, wird durch den Dreher η bewegt, welcher das auf seiner
Welle p befestigte Schneckenrad q und vermittelst dieses das auf der Schraube ο befindliche
Schneckenrad r dreht.
Die Welle /, sowie die Schraube 0 sind in Hängelagern an dem Wagen befestigt.
Die Zugstange bezw. der Zughaken kann ca. 200 mm vor- oder rückwärts bewegt werden.
Die Verbindung der Zugstange unter dem Wagen, sowie alle anderen hier nicht angeführten
Theile bleiben in der bisherigen Weise.
Die ganze Handhabung der Kupplung und Justirung ist, da sie an der Aufsenseite des
Wagens sich befindet, in leichter, rascher und gefahrloser Weise zu bewirken.
Bei dieser Anordnung brauchen die bestehenden Vorrichtungen nur allmälig geändert werden,
da vorstehende Kupplung auch das Ankuppeln an die bis jetzt gebräuchliche Construction gestattet.
Claims (2)
1. Anwendung eines bei gelöster Kupplung durch Gegengewicht nach oben schlagenden
Bügels, welcher, nach Zeichnung und Beschreibung, neben dem Wagen stehend, gehandhabt
werden kann.
2. Anordnung des elastischen Bügels aus fünf Gelenken und Aussteifung desselben durch
eine Feder.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3532C true DE3532C (de) |
Family
ID=282515
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT3532D Active DE3532C (de) | Seitenkuppelung für Eisenbahnwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3532C (de) |
-
0
- DE DENDAT3532D patent/DE3532C/de active Active
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