DE566641C - Selbsttaetig wirkende Auflaufbremse fuer Anhaenger - Google Patents

Selbsttaetig wirkende Auflaufbremse fuer Anhaenger

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DE566641C
DE566641C DESCH95028D DESC095028D DE566641C DE 566641 C DE566641 C DE 566641C DE SCH95028 D DESCH95028 D DE SCH95028D DE SC095028 D DESC095028 D DE SC095028D DE 566641 C DE566641 C DE 566641C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T7/00Brake-action initiating means
    • B60T7/12Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger
    • B60T7/20Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger specially for trailers, e.g. in case of uncoupling of or overrunning by trailer

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Regulating Braking Force (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
22. DEZEMBER 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63 c GRUPPE
Kurt Schröter in Wechmar b. Gotha Selbsttätig wirkende Auflaufbremse für Anhänger
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. August 1931 ab
Es ist bekannt, Sattelschlepperanhänger, die lediglich durch eine starr angebrachte, nur auf Biegung beanspruchte Zugdeichsel mit dem Sattelschlepper verbunden sind, mit einer beim Auflaufen des Sattelschlepperanhängers auf den Zugwagen wirkenden Bremseinrichtung derart zu versehen, daß an der Zug,-deichsel eine mit der Anhängerbremse in Verbindung stehende bewegliche Stange angebracht ist. Diese Einrichtungen sind nicht verwendbar, wenn die Verbindung des Sattelschlepperanhängers mit dem Zugwagen durch eine auf Druck beanspruchte Zugdeichsel und ein in Ergänzung dazu angeordnetes Zugglied erfolgt, oder wenn die Verbindung aus einer um die waagerechte Achse schwenkbaren Zugdeichsel gebildet wird, deren Neigung zur Fahrbahn durch ein entsprechend angeordnetes Ergänzungsglied (etwa ein Zugglied) eingestellt wird. Da bei diesen Anordnungen die Zugdeichsel mehr oder weniger Druckbeanspruchungen ausgesetzt ist, würde bei der bekannten Anordnung einer beweglichen Stange in Verbindung mit der Anhängerbremse letztere dauernd zur Wirkung kommen, es sei denn, daß man auf die Auflaufbremsung verzichtet.
Die Erfindung zeigt eine Einrichtung, welche die Auflaufbremsung auch bei solchen Sattelschlepperanhängern gestattet, deren Zugdeichsel bei der Übertragung des Anhängergewichts oder eines Teiles desselben auf die Zugmaschine Druckbeanspruchungen erleidet. Und zwar wirkt die Auflaufbremsung gleichmäßig zuverlässig, sowohl wenn derartige Druckbeanspruchungen vorhanden sind, als auch dann, wenn der Anhänger so mit dem Zugwagen verbunden ist, daß keine Gewichtsübertragung auf letzteren stattfindet. Das Neue der Erfindung besteht darin, daß das in der Zugdeichsel beweglich angeordnete und mit der Anhängerbremse in Verbindung stehende Glied oder auch die z. B. mittels Schwinghebel beweglich am Fahrgestell des Anhängers angebrachte und mit der Anhängerbremse verbundene Zugdeichsel sowie das außer der Zugdeichsel noch vorhandene Ergänzungsglied und schließlich bei fester Zugdeichsel diese selbst bzw. bei beweglich angeordneter Zugdeichsel ein Punkt des Fahrgesteiles mit zwei scherenartig angeordneten Gliedern verbunden sind. Letztere bewirken hierbei, daß die Bewegung des in der Zugdeichsel verschiebbar angeordneten Gliedes oder der Zugdeichsel selbst jeweils eine entsprechende Verkürzung oder Verlängerung des Ergänzungsgliedes (beispielsweise eines Zuggliedes) zur Folge hat. Die Anordnung der einzelnen Glieder wird hierbei so getroffen, daß sowohl bei einer Verbindung des Anhangers mit dem Zugwagen, welche eine Aufsattelungswirkung zeigt, als auch bei normaler Verbindung die beweglich angebrachte Zugdeichsel oder das in der Zugdeichsel verschiebbare Glied nur beim Auflaufen des Anhangers auf den Zugwagen einen die Anhängerbremse in Tätigkeit setzenden Druck erleidet.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt,· und zwar handelt es sich um einen Anhänger mit um die waagerechte Achse schwenkbarer Anhängerdeichsel i, deren Neigung zur Fahrbahn durch ein im entsprechenden Abstand darunter angeordnetes, in der Länge verstellbares Zugglied 2 einstellbar ist, und weiche eine mit der Anhängerbremse in Verbindung stehende, verschiebbare Stange 3 besitzt. Letztere ist an dem zweiarmigen Hebel 4 angeschlossen, mit welchem gleichzeitig das hintere Ende des Ergänzungsgliedes 2 verbunden ist. Der andere der beiden scherenartig angeordneten Hebel S ist einerseits mit dem vorderen Ende des Ergänzungsgliedes 2 verbunden, während er andererseits an der Anhängerdeichsel 1 angelenkt ist. Die Hebelarme bei den beiden zweiarmigen Hebeln 4 und S sind, jeweils gleich, ihr gemeinsamer Drehpunkt 6 ist freischwingend angeordnet. Mit zunehmender Spannung bzw. Verkürzung des Ergänzungsgliedes 2 schwenken die Hebel 4 und 5 entsprechend aus. Hierbei verschiebt sich jedoch die bewegliche Stange 3 nicht, da das eine derartige Verschiebung etwa bewirkende Moment des Hebels 4 an seinem oberen Hebelarm durch ein gleiches Moment am unteren Hebelarm aufgehoben wird.
Wird das Zugfahrzeug, welches bei 7 an der Anhängerdeichsel ί angeschlossen ist, gebremst, so bewirkt der durch das Nachschieben des Anhängers verursachte Auflaufdruck eine Einwärtsbewegung der verschiebbaren Stange 3, welche durch das Gestänge 8 so mit der Anhängerbremse verbunden ist, daß hierdurch eine Bremswirkung eintritt. Ist das Ergänzungsglied 2 gespannt, so bewirkt die mit der Einwärtsbewegung der Stange 3 einsetzende Schwenkung des Hebels 4 eine ent-
sprechende Verkürzung des Ergänzungsgliedes 2, so daß die jeweils darin enthaltene Spannung durch die Bewegungen der Stange 3 nicht verändert wird.
Um die beiden Hebel 4 und S bequem unterhalb der Anhängerdeichsel 1 unterzubringen, können dieselben erfindungsgemäß so ausgebildet sein, daß sie ineinander schwingen.
Wenn die Zugdeichsel 1 mittels Schwinghebel beweglich am Drehgestell aufgehängt ist und so mit der Anhängerbremse in Verbindung steht, daß letztere bei einer Rückwärtsbewegung der Zugdeichsel 1 in Tätigkeit gesetzt wird, werden die beiden Hebel 4 und 5 am Fahrgestell, an der Anhänigerdeichsei und an den beiden Enden des unterbrochenen Zuggliedes angeschlossen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Selbsttätig wirkende Auflaufbremse für Anhänger, deren Gewicht z. T. mittels der Anhängerdeichsel auf die Hinterachse des Zugwagens übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der in der Länge verschiebbare Teil (3) der Anhängerdeichsel (1), die Deichsel (1) selbst und die beiden Enden des unterbrochenen., zum Einstellen der Deichsel in der Höhe dienenden Zuggliedes (2) an zwei scherenartig angeordneten Gliedern (4 und 5) angeschlossen sind.
2. Auflaufbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die z. B. mittels Schwinghebel beweglich am Fahrgestell angeordnete Anhängerdeichsel (1), das Fahrgestell und die beiden. Enden des unterbrochenen Zuggliedes (2) an den beiden scherenartig angebrachten Gliedern (4 und S) angeschlossen'sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DESCH95028D 1931-08-13 1931-08-13 Selbsttaetig wirkende Auflaufbremse fuer Anhaenger Expired DE566641C (de)

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DE (1) DE566641C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1225977B (de) * 1961-01-28 1966-09-29 Kober Kg A Auflaufbremse fuer Anhaengerfahrzeuge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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