DE502892C - Beim Auflaufen des Anhaengers auf den Zugwagen ansprechende Anhaengerbremse - Google Patents

Beim Auflaufen des Anhaengers auf den Zugwagen ansprechende Anhaengerbremse

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DE502892C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T7/00Brake-action initiating means
    • B60T7/12Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger
    • B60T7/20Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger specially for trailers, e.g. in case of uncoupling of or overrunning by trailer

Description

Selbsttätige Sicherheitsbremsen für Lastkraftwagenanliänger sind an sich nicht unbekannt. Der Gedanke, den beim Bremsen des Zugwagens auftretenden Schub des Anhängers zum Anziehen einer Bremsvorrichtung zu benutzen, ist in verschiedenen Ausführungen verwirklicht worden. Außerdem sind Anhängerbremsen bekannt, die sowohl beim Auflaufen des Anhängers auf den Zugwagen wie auch beim Abwärtsbewegen des am Anhänger angelenkten Kupplungsrahmens angezogen werden. Manche dieser Konstruktionen sind aber gerade dann wirkungslos, wenn man eine Bremswirkung besonders notwendig braucht, nämlich bei abgekuppeltem, auf einer abfallenden Straße stehendem Anhänger. Ferner wird durch alle bekannten Konstruktionen die Wirkung der Bergstütze nicht unterstützt. Einen schweren Wagen aber auf die Bergstütze allein abzustützen, ist zu geao fährlich und unzulässig. Das Neue der Erfindung besteht in der Hauptsache darin, daß der am Anhänger angelenkte Kupplungsrahmen mit dem Bremsgestänge durch eine zweiteilige Stange von veränderlicher, durch einen Anschlag begrenzter Länge verbunden ist, und daß das Bremsgestänge durch ein besonderes Gestänge mit einer Bergstütze verbunden ist.
Die vorliegende Erfindung ermöglicht nun ein selbsttätiges Bremsen des Anhängers. i. im Fall des üblichen Bremsens des Triebwagens während der Fahrt,
2. im Fall, daß der Anhänger vom Triebwagen losgekuppelt allein steht mit herabgelassener oder auch nicht herabgelassener Bergstütze, 3. im Fall, daß der Anhänger, mit dem Triebwagen gekuppelt, mit herabgelassener Bergstütze auf abschüssiger Straße steht.
Die Anhängerbremse wirkt in folgender Weise: Wird der Anhängewagen vom Zugwagen abgehängt, so senkt sich der am Anhängewagen drehbar angeordnete Kuppelrahmen EK. Mit diesem starr verbunden ist der Querträger L, an dem das Gelenk D befestigt ist. An dem Bolzen des Gelenks D greift die Hohlstange 22 an, in welcher die Stange S1 verschiebbar angeordnet ist. Die Länge dieser zweiteiligen Stange R, S1 ist veränderlich und durch den Anschlag EM, begrenzt. Durch die Stange R wird der Druck des sich senkenden Kuppelrahmens auf das Bremsgestänge BW übertragen. Dabei wird die Feder F gespannt, in dem sie zusammengedrückt wird. Wird der Kupplungsrahmen wieder hochgehoben, so bringt die sich entspannende Feder F das Bremsgestänge wieder in die Ruhelage zurück. Die Lage des Bremsgestänges läßt sich durch die Mutter M1 einstellen.
Steht der Anhänger mit herabgelassener Bergstütze BS auf abschüssiger Straße, so wird durch den auf die Bergstütze ausgeübten Druck der Hebel H um den an der Achse gelagerten BoI-zen J gedreht, und zwar, auf die Abbildung gesehen, entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn. Die Bewegung des Hebelendes Γ wird durch die . Zugstange K auf das Bremsgestänge BW übertragen. Die Bremsen werden also dadurch angezogen, und zwar um so kräftiger, je steiler der Berg ist, auf dem der Anhänger steht.
Die Anhängerbremse beseitigt also die Gefahr, daß der Anhänger auf abschüssiger Bahn unbeabsichtigt ins Rollen kommt. Daß das beim Abkuppeln des Anhängers auf Steigungen ohne eine solche selbsttätige Vorrichtung nur durch zuverlässiges Personal verhütet werden kann, versteht sich von selbst. Durch die Erfindung ist die sichernde Wirkung der schon bekannten Einrichtungen wesentlich erhöht worden, da die Bergstützbremse vorhanden ist und die Wirksamkeit der ganzen Einrichtung nicht von dem Vorhandensein irgendwelcher Federn abhängt.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Beim Auflaufen des Anhängers auf den Zugwagen und beim Abwärtsbewegen des am Anhänger angelenkten Kupplungsrahmens ansprechende Anhängerbremse, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungsrahmen mit dem Bremsgestänge durch eine zweiteilige Stange (R, S1) von veränderlicher, durch einen Anschlag (EM) begrenzter Länge verbunden ist.
2. Anhängerbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bremsgestänge (BW) durch ein besonderes Gestänge (KH) mit einer Bergstütze (SS) verbunden ist, derart, daß beim Rückwärtsrollen des Wagens durch den auf die Bergstütze ausgeübten Druck die Bremsen angezogen werden.
Hierau 1 Blatt Zeichnungen
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