DE32646C - Neuerung an Musikkreiseln - Google Patents
Neuerung an MusikkreiselnInfo
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- DE32646C DE32646C DE188432646D DE32646DA DE32646C DE 32646 C DE32646 C DE 32646C DE 188432646 D DE188432646 D DE 188432646D DE 32646D A DE32646D A DE 32646DA DE 32646 C DE32646 C DE 32646C
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
- A63H1/00—Tops
- A63H1/28—Musical tops
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77: Sport.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. November 1884 ab.
Der Kreisel ist mit einer Vorrichtung zum Ingangsetzen desselben, einem Musikwerk, das
bei der Drehung des Kreisels in Betrieb gesetzt wird, und einer Regulatorvorrichtung versehen,
die durch die Rotation des Kreisels getrieben wird und die Bewegung des Musikwerkes controlirt.
Die verschiedenen Kreiseltheile werden von einer centralen Metallplatte L getragen, deren
Kante so verstärkt oder belastet ist, dafs sie einen schweren Ring R bildet, an dem zugleich
der obere glockenförmige Theil K' und der untere kegelförmige Theil K des Kreiselmantels
befestigt sind.
Der obere Theil K' ist an seinem oberen Ende central durchbohrt, um für die Triebachse
S ein geeignetes Lager zu bilden; der untere kegelförmige Theil trägt einen Schuh Q.,
um dessen Spitze sich der Kreisel dreht.
Der Triebmechanismus für den Kreisel besteht aus einer Feder M, einer Triebwelle S
und einer Sperrvorrichtung, durch welche der Kreisel jederzeit in seiner Rotation angehalten
werden kann. Die Feder M ist in einem runden Gehäuse N untergebracht, das auf dem
Mitteblech L steht und einen Bügel T trägt, welcher die Welle S umfafst. Ein Ende der
Feder M ist an der Welle S, das andere an dem Gehäuse N befestigt, und die Feder windet
sich auf der Welle S im Innern des Gehäuses ΛΓ
auf. Dieses Aufwinden wird durch eine Sperrvorrichtung gesichert, die aus einem Sperrrad 2
nahe dem unteren Ende der Welle 5 und einer Sperrklinke 3 besteht, welche an der
Bodenplatte des Gehäuses N drehbar befestigt ist und durch die Feder 4 mit dem Sperrrad
stets in Eingriff gehalten wird. Das Aufwinden der Feder wird durch die Triebwelle bewirkt,
welche mit einem Stift E versehen ist, der in einen Schraubenschlitz ι ο des Halses eines Aufziehkopfes
treten kann. Das mechanische Musikwerk ist eine Spieluhr, die im wesentlichen aus
einer Stiftwalze A und einer Stimmenplatte B, sowie aus Vorrichtungen zum Drehen der Stiftwalze
A besteht.
Bei dem dargestellten Kreisel wird die Drehung durch eine Spiralfeder U hervorgebracht, deren
eines Ende an einem Stift V, während das andere an der Welle eines Triebrades J befestigt
ist, das durch eine geeignete Uebersetzung die Stiftwalze A in Rotation versetzt und den Regulatorflügel
D bewegt. In Verbindung mit diesem Regulatorflügel ist eine feine Blattfeder 5 mit
belastetem Kopf C in solcher Lage angeordnet, dafs die Feder in normaler Stellung den Kopf C
zwischen den Weg eines Regulatorblattes hält und auf diese Weise das Musikwerk arretirt.
Die Triebfeder U desselben wird durch ein Rad W aufgewunden, das mit der Welle des
Rades J durch ein Sperrrad und eine Sperrklinke verbunden ist und mit einem Rad H in Eingriff
steht, das auf einer Welle sitzt, die zur Aufnahme eines Aufwindeschlüssels G mit
Schlitz versehen ist. Das Rad H ist so angeordnet, dafs sich seine kurze Welle 6 in dem
Gehäuse N dreht; diese Welle 6 ist in einem runden Sitz 7 drehbar gelagert, der auf dem
Boden des Gehäuses N angeordnet ist, und wird durch eine Platte 8 in ihrer Lage gehalten.
Der Sitz 7 dient zugleich als Lager für die Welle S, wie aus Fig. 4 hervorgeht.
Die Platte L, ihr belasteter Rand R und das
Claims (4)
1. ein Antrieb für den Kreisel (auf der einen Seite von L), bestehend aus der an dem
Gehäuse JV einerseits und der Welle S andererseits befestigten Feder M und Sperrvorrichtung
2, 3, 4 in Verbindung mit einem mechanischen Musikwerk (auf der anderen Seite von L), bestehend aus der Stimmenplatte
B, Stiftwalze A und dem Regulatorflügel Ζ), welche letztere beide vermittelst
Triebe durch die Feder U bewegt werden;
2. eine Vorrichtung zum Aufziehen des Antriebes für den Kreisel, bestehend aus der
um das Lager 7 drehbaren Welle S mit Stift E in Verbindung mit dem mit Schlitz ι ο
versehenen Aufziehknopfe O und der in Fig. 5 dargestellten Sperrung;
3. eine Vorrichtung zum Aufziehen des mechanischen Musikwerkes, bestehend aus dem
in die hohle Welle S einzuführenden Schlüssel G, der in den Schlitz der kurzen
Welle 6 tritt und dadurch das Kegelrad H dreht, welches mittelst des Rades W ein
Aufziehen der an dem Stifte V befestigten Feder U veranlafst;
4. eine Vorrichtung zur Arretirung des Musikwerkes, bestehend aus der Feder 5 mit belastetem
Kopf C, der so lange gegen den Regulatorflügel D wirkt und eine Bewegung der Stiftwalze A verhindert, bis er durch
die Centrifugalkraft des rotirenden Kreisels nach aufsen geschleudert wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE32646T | 1884-11-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE32646C true DE32646C (de) | 1885-08-25 |
Family
ID=33035433
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE188432646D Expired DE32646C (de) | 1884-11-15 | 1884-11-15 | Neuerung an Musikkreiseln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE32646C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE932174C (de) * | 1952-10-05 | 1955-08-25 | Peter Balleis | Musikkreisel mit einem eingebauten, durch ein eigenes Federtriebwerk antreibbaren Musikwerk |
-
1884
- 1884-11-15 DE DE188432646D patent/DE32646C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE932174C (de) * | 1952-10-05 | 1955-08-25 | Peter Balleis | Musikkreisel mit einem eingebauten, durch ein eigenes Federtriebwerk antreibbaren Musikwerk |
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