DE618019C - Musikspielzeug - Google Patents

Musikspielzeug

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DE618019C
DE618019C DEK128202D DEK0128202D DE618019C DE 618019 C DE618019 C DE 618019C DE K128202 D DEK128202 D DE K128202D DE K0128202 D DEK0128202 D DE K0128202D DE 618019 C DE618019 C DE 618019C
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DE
Germany
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shaft
tone
tone wheel
wheel
stop pins
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DEK128202D
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AUGUST KUNTZE
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AUGUST KUNTZE
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H5/00Musical or noise- producing devices for additional toy effects other than acoustical

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Musikspielzeug Bekannt sind Spieldosen, tönende Kreisel und andere Musikspielzeuge, bei: denen an einer Welle ein mit Anschlagstiften versehenes Rädchen oder eine Walze angebracht ist, der gegenüber im Gehäuse des Spielzeugs Tonzungen derart befestigt sind, daB beim Drehen der Welle samt dem ,Tonrädchen oder der Tonwalze einzelne oder gleichzeitig mehrere Tonzungen durch die Anschlagstifte in Schwingung versetzt werden, so daB eine ,Tonfolge oder ein Akkord ertönt. Bei einer anderen bekannten Spieldose sind die Tonzungen, in mehreren Ebenen radial. zu einem festen mittleren Stift angeordnet, während sich auf diesem Stifteine mit Anschlagstiften versehene axial bewegliche, aber nicht drehbare Hülse befindet. Die Tonfolgen werden hier durch axiales Verschieben der mit Anschlagstiften versehenen Hülse gegenüber den Tonzungen erzeugt, wobei diese Hülse durch die Spannung einer Spiralfeder wieder in ihre Anfangsstellung zurückgeführt wird und die Töne nunmehr in umgekehrter Reihenfolge erklingen. Diese MusikspIeelzeuge haben sämtlich den Nachtesl, daß sie nur diejenigen Einzeltöne, Tonfolgen oder Akkorde hervorbx5ngen können, auf welche sie eingestellt sind, und zwar in unveränderlicher Reihenfolge. Sire können daher nicht zur Wiedergabe beliebiger Tonfolgen bzw. Musikstücke oder Lieder verwendet werden.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Musikspielzeug, hauptsächlich für Inder, bei welchem diese Nachtete vermieden sind.. Das neue Musikspielzeug besteht aus einer mit Schwungrad versehenen, m einem Handgestell gelagerten Welle, auf welcher ein mit Anschlagstiften versehenes Tonrädchen so angebracht ist, äaß es sich mit der Wellen dreht, aber während der Drehung oder beim Stillstand der Welle auf dieser axial ver= schiebbar ist. Das Verschieben erfolgt mittels einer am Gestell angebrachten Hülse, die die Drehung der Welle nicht mitmacht, entgegen der Spannung einer Spiralfeder, die das .Tonrädchen in seine Anfangsstellung zurückführt. Im Gestell des Spielzeugs, gegenüber dem axial verscllebbaren Tonrädchen, ist ein Stahlblech mit Tonzungen verschiedener Länge, die zum Erzeugen von Tönen verschiedener Tonhöhe dienen, derart angebracht, daß die Anschlagstifte des Tonrädchens beliebig mit jeder dieser Tonzungen in Verbindung gebracht werden können. Die Anschlagstifte sind auf dem Tonrädchen gewöhnlich in :einer Ebene senkrecht zur Drehachse angeordnet, so daß jeweils nur ein Ton bei deiner bestimmten Stellung des Tonrädchens hervorgebracht werden kann; es ist jedoch auch möglich, statt des Tonrädchens mit einer Stiftreihe eine Tonwalze mit zwei oder mehr Stiftreihen zu verwenden, wodurch Akkorde erzeugt werden können.
  • Zum Antrieb der drehbaren Welle dient eine bekannte schraubenförmig auf derselben aufgewickelte Zugschnur, die beim Abziehen die Drehung der Welle bewirkt, wobei sich dann die an der Welle befestigte Zugschnur unter dem Einfluß des Schwungwades von selbst wieder, aber in. entgegengesetzter Richtung aufwickelt, so daß sich, die Welle beim abermaligen Abziehen der Zugschnur' in entgegengesetzter Richtung dreht.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist auf beiliegender Zeichnung in einem AusführungsbeispIel veranwIaulivcht, und zwar zeig t Abb. i eine Draufsicht auf das neue Musikspielzeug teilweise im Schnitt, Abb. 2 einen senkrechten Querschnitt nach Linie II-II der Abb. i.
  • Die Welle c ist in ,einem mit HandgrifF-a versehenen Bügel b leicht drehbar gelagert. Auf dieser Welle e ist außer dem Schwungrad d :ein axial auf derselben verschiebbares, mit Anschlagstiftene verseheues Tonrädchen/ so angebracht, daß es sich mit der Wielle drehst. Das Tonrädchen f wird durch die Feder g, welche sich gegen die Zwischenwand b' des Bügels b stützt, ständig im seine Anfangsstellung am äußeren seitlichen. Bügelarm gedrückt. Die axiale Verscbiebung des Tonrädchens während der Drehung desselben erfolgt durch: Druck auf die verschiebbare Hülse h in Richtung des Pfeiles!. Gegenüber dem Tonrädchen f ist im Bügel b ein mit Tonzungen k verschiedener Länge versehenes StaMblech m derart befestigt, daß die Stifte " des Tonrädchens bei dessen axialer Verschiebung der Reihe nach auf diese Zungen k wiü'ken und, dieselben anschlagen.
  • Sowohl das Schwvungrad d als auch das Tonrädchen/ sind mit Schutzkapseln f und f versehen, um Verletzungen der Hände zu verhüten.
  • Um die Welle c ist die Zugschnur n schraubenförmig aufgewickelt, wobei: deren. Ende an der Welle befestigt_ist.
  • Die. Wirkungsweise ist folgende: Der Griff a wird mixt der bnk,cn Hand derart gefaßt, daß der Daumen auf der seitlichen Hülse h ruht. Hierauf wird die Zugschnur mittels eines am Ende derselben befindlichen; Ripages o._ dgl. abgezogen und bierdurch die Welle c samt dem Schwungradd und dem Tonrädchen/ in rasche Umdrehung versetzt, wobei sich nach je desmaligem Abziehen der inzwischen wieder von selbst aufgewickelten Zugschnur die Drehrichtung der Welle c umkehrt. Da an dem Stahlblech tn seitlich neben den Tonzungen eine Aussparung o angebracht ist, wird zunächst hierbei kein .Tonerzeugt, so daß das Spielzeug unbehindert in Schwung versetzt werden kann und das eigenthche Spiel erst zu beginnen braucht, wenn die Welle e die erforderlichq Umdrehungsgeschwindigkeit biesitzt. Hierauf beginnt das Spiel, indem durch Drücken auf die Hülse h das Tonrädchen/ entgegen der Spannung der Feder g so weit in axialer Richtung verschoben wird, bis die Anschlagstifte e .einer Tonzunge k gegenüNers tehen. Hierdurch: wird die Tonzunge k in Schwingung versetzt, und der betreffende Ton entsteht. Beim. Nachlassen des Druckes kehrt das Tonrädchen unter der Spannung der Feder g selbsttätig in seine Anfangsstellung zurück.
  • Es ist auch möglich, die Welle c mit .einer Spiralfeder zur versehen, welche entgegengesetzt der Drehung durch die Zugschnur wirkt, so daß gleichzeitig mit dem Abziehen der Zugschnur eine Spannung der Feder erzeugt wird und sich die Welle e nach dem Abziehen der Schnur unsrer dem Einfluß der Feder zurückdreht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Musikspielzeug, bei dem auf einer Achse ein mit Anschlagstiften versehenes .Tonrädclien oder eine Tonwalze Mittels einer durch .Uruc'fknopf und Schraubenfeder auf der Achse ver.scMebbaren Hülse an <Tonzungen vorbeigeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das mit Anschlagstiften (e) versehene Tonrädchen (f) auf einer Welle (c) verschiebbar sitzt, die durch Schnurzug, Schwunggrad und Spannfeder in Umdrehung versetzt wird.
DEK128202D 1932-12-15 1932-12-15 Musikspielzeug Expired DE618019C (de)

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DEK128202D DE618019C (de) 1932-12-15 1932-12-15 Musikspielzeug

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DEK128202D DE618019C (de) 1932-12-15 1932-12-15 Musikspielzeug

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DE618019C true DE618019C (de) 1935-08-30

Family

ID=7246559

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DEK128202D Expired DE618019C (de) 1932-12-15 1932-12-15 Musikspielzeug

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DE (1) DE618019C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2898704A (en) * 1958-01-17 1959-08-11 Karl C Sattler Sounding toy
DE3241221A1 (de) * 1982-11-08 1984-06-20 Kurt 2104 Hamburg Regenbogen Kreiselsirene als spielgeraet

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2898704A (en) * 1958-01-17 1959-08-11 Karl C Sattler Sounding toy
DE3241221A1 (de) * 1982-11-08 1984-06-20 Kurt 2104 Hamburg Regenbogen Kreiselsirene als spielgeraet

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