AT129469B - Notenblattwender. - Google Patents

Notenblattwender.

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AT129469B
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Ferdinand Nussbaum
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Ferdinand Nussbaum
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  Notenblattwender. 



   Die vorliegende Erfindung betrifft eine Wendevorrichtung für Notenblätter u. dgl. 



   Erfindungsgemäss ist zur Führung der Wendevorrichtung eine Führungsschiene vorgesehen, die oberhalb des Notenheftes am Notenständer befestigt ist und an welcher die Wendevorrichtung mittels eines Führungskörpers hin-und hergleitet. 



   Die Zeichnung veranschaulicht ein   Ausführungsbeispiel   des Notenblattwenders. 



   Wie Fig. 1 erkennen lässt (Querschnitt durch den Apparat), besteht der Apparat aus einem zweiteiligen Führungskörper al und ag ; der Teil   U1   ist rechteckig ausgenommen. Die Führungsschiene c (Fig. 1 und 2), welche oberhalb des Notenheftes zu liegen kommt und am Notenständer befestigt wird, wird durch die Ausnehmung b des Führungsteiles a1 hindurchgesteckt. 



  Vor dem Teil     s   des Führungskörpers ist eine um die Achse e drehbare Scheibe d (Fig. 1) vorgesehen. Der Führungsteil a2 weist auf seiner Vorderseite zwei um 900 zueinander versetzte kreisförmige   Vertiefungen/i und/g   (Fig. 1 und 2) auf. Die drehbare Scheibe   d   trägt einen Stift g, dessen Grösse jener der   Vertiefungen/i bzw./s   entspricht. h bedeutet in Fig. 1 eine Druckfeder. 



   Die Wendebewegung erfolgt von rechts nach links und wird durch Fusstritt bewirkt ; die Rückführung der Vorrichtung in die Ausgangslage geschieht durch Federkraft. 



   Zur Rückführung in die Ausgangslage entlang der horizontalen Führungsschiene c trägt der Führungsteil a1 an seiner Rückseite einen Zapfen i (Fig. 1), der in einem Schlitz k (Fig. 3) des Hebels   l   eingreift. Der Hebel ist um die Achse in (Fig. 3) drehbar ; letzterer wird an der lotrechten Säule des Notenständers mittels einer Stellschraube befestigt. Das kurze Ende des Hebels   l   nimmt ein Zugseil n (Fig. 3) auf. Zur Betätigung der Vorrichtung kann unmittelbar an dem Zugseil   ?   selbst gezogen werden, oder es kann die Betätigung auf elektromagnetischem Wege erfolgen. 



   Das Wenden der Notenblätter übernehmen die zueinander im rechten Winkel stehenden und in der drehbaren Scheibe d festsitzenden Schenkel   01   und 02 (Fig. 1 und 2). Die Anfangstellung der Schenkel ist aus Fig. 2 ersichtlich. Der Schenkel   Oi   trägt an seinem Ende eine Gummiwalze p (Fig. 1), die zwecks Erzielung einer grösseren Reibwirkung auf das unterhalb befindliche Notenblatt durch Nachstellen der Schraube s (Fig. 1) aufgeweitet werden kann. 



   Bei Bewegung des Apparates von der rechten Ausgangslage bis zum Anschlag   q   (Fig. 2 und 3) der am Notenständer befestigt wird, steht das oberste Notenblatt unter der Wirkung der Gummiwalze p. Das Notenblatt wird aufgebauscht. Zur Verhinderung des gleichzeitigen Wendens zweier Blätter wird am rechten Rande des Notenheftes ein sogenannter Abstreifer vorgesehen. Beim Anschlag q wird der Schenkel   01   des Wendearmes zufolge der andauernden Wendebewegung allmählich aufwärts gedrückt (Fig.   2)   und beim Einschnappen des Stiftes g in die Vertiefung a des Führungsteiles a2 in der neuen Stellung (Schenkel os abwärts gerichtet) festgehalten. Dadurch gelangt der Schenkel 02 in die entstandene Wölbung des obersten Notenblattes und wendet dieses bei der weiteren Bewegung nach links.

   Der Wendearm wird erst wieder auf dem Rückweg beim neuerlichen   Auftreten   auf den Anschlag q in die Ausgangslage gebracht. 



   Um ein Notenblatt zu wenden, ist nur erforderlich, an dem Seil n (Fig. 3) des Hebels   l   so lange zu ziehen, bis die   Sehnenlänge   des Drehwinkels desselben der Länge der horizontalen Führungsschiene c entspricht. 

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   Der Wendearm hat zu Beginn des Wendens die Lage nach Fig. 2, wobei die Gummiwalze   p. des Wendearmschenkels 01   das unterhalb befindliche Notenblatt so lange aufwölbt, bis der Arm 01 auf den Anschlag g auftrifft ; dann wird er aufwärts verschwenkt, d. h. der Wendearm beschreibt um die Achse e eine Vierteldrehung entgegen dem Uhrzeigersinn. Bei dieser Drehung des Wendearmes legt sich der Schenkel 02 hinter das aufgewölbte Blatt und wendet dieses bei der weiteren linksseitigen Bewegung des Apparates vollständig um. Die linksseitige Bewegung, hervorgerufen durch das Ziehen an dem Seil n des Hebels   ,   hat bis über den linken Rand des Notenblattes hinaus anzudauern. 



   Nun kommt die Kraft, der durch die Wendebewegung gespannten Spiralfeder, welche auf die verlängerte Drehachse   m   des Hebels l aufgeschoben ist, zur Wirkung und veranlasst eine entgegengesetzt gerichtete Bewegung, so dass der Apparat von selbst wieder in die Ausgangslage gelangt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Notenblattwender, dadurch gekennzeichnet, dass zur Führung der Wendevorrichtung eine Führungsschiene (c), die oberhalb des Notenheftes am Notenständer befestigt ist, vorgesehen ist, an welche die Wendevorrichtung mittels eines Führungskörpers   (a.     a2) hin- und   hergleitet.

Claims (1)

  1. 2. Notenblattwender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wendearm aus einer drehbaren Scheibe (d) besteht, an der winkelrecht zueinander angeordnet die Schenkel (i, o sitzen, wobei der eine Schenkel (01) zum Zwecke des Aufbauschens des Blattes mit einer Gummiwalze (p) versehen ist.
    3. Notenblattwender nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Notenständer ein Anschlag (q) vorgesehen ist, der beim Auftreffen des jeweiligen Wendearmschenkels (01 bzw. zu den Wendarm um 000 verdreht.
    4. Notenblattwender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiebung der Wendevorrichtung entlang der horizontalen Führungsschiene (c) durch eine verschwenkbare Hebelschwinge erfolgt, in deren Schlitz (b) ein Zapfen (i) eingreift, welcher mit dem Führungsteil () verbunden ist.
    5. Notenblattwender nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wendebewegung durch Ziehen an einem Seil (, das an einem Ende der Hebelschwinge (I) befestigt ist, erfolgt, während die Rückführung der Wendevorrichtung in die Ausgangslage von einer zufolge der Wendebewegung gespannten Spiralfeder besorgt wird.
    6. Notenblattwender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am rechten Rand des Notenheftes ein Abstreifer vorgesehen ist, welcher verhindert, dass beim Aufwölben der Notenblätter durch die Gummiwalze (p) zwei Blätter gleichzeitig gewendet werden, EMI2.1
AT129469D 1931-06-16 1931-06-16 Notenblattwender. AT129469B (de)

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