DE622704C - Auf verschiedene Arbeitsbreite einstellbarer Handkultivator - Google Patents

Auf verschiedene Arbeitsbreite einstellbarer Handkultivator

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Publication number
DE622704C
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DE
Germany
Prior art keywords
adjustable
housing
different working
working widths
slide
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Expired
Application number
DES114100D
Other languages
English (en)
Original Assignee
Seitz Hans
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B1/00Hand tools
    • A01B1/22Attaching the blades or the like to handles; Interchangeable or adjustable blades
    • A01B1/222Adjustable blades

Description

Die Erfindung betrifft einen auf 'verschiedene Arbeitsbreite einstellbaren Handkultivator, dessen Zinken in einem Gehäuse um einen Zapfen drehbar gelagert und an einem Stellschieber mittels Spreizen derart angelenkt sind, daß sie in verschiedene Spreizlagen verbracht und in der jeweiligen Lage festgestellt werden können.
Bekannte Geräte dieser Art sind so gebaut, daß über die Pflanzen hinweg gearbeitet wird, weshalb die Geräte nur bei niedrigen bzw. jungen Pflanzen verwendbar sind. 'Auch können diese Geräte wegen ihrer breiten Bauart nicht bei schmalen Pflanzenreihen benutzt werden, da in diesem Falle die Pflanzen umgedrückt und beschädigt werden würden. Ein wesentlicher Nachteil der bekannten Geräte besteht ferner darin, daß die Zinken nicht genügend geführt und gehalten sind, demzu-
ao folge sie bei größerem Arbeitsdruck wackeln und sich gegeneinanderbewegen können, wodurch ein sicheres Arbeiten unmöglich gemacht wird.
Gemäß der Erfindung ragt der Stellschieber mit seinem blattförmig verbreiterten Ende in das Lagergehäuse hinein und ist
' darin derart angeordnet, daß er, die Enden der Zinken überdeckend, mittels einer auf dem Gehäuse gelagerten Klemmvorrichtung fest auf die Zinkenenden gedrückt wird, um diese nicht allein in ihrer Lage zu halten, sondern auch gegen die Unterlage zu pressen und dadurch unverrückbar festzustellen.
'Auf "diese- Weise wird mit einfachen Mitteln eine jedem praktisch vorkommenden Arbeitsdruck gewachsene Befestigung der Zinken in ihrer jeweiligen Lage sowie eine genaue Führung der Zinken in dem Lagergehäuse sowohl in senkrechter als auch in waagerechter Richtung erreicht. Zugleich wird eine schmale Bauart und damit eine vielseitige Verwendung des Gerätes, insbesondere das Arbeiten zwischen den Pflanzenreihen, ermöglicht. Das der Erfindung entsprechende Gerät ist mit verhältnismäßig geringem Materialaufwand einfach und billig herstellbar.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Fig. 1 zeigt eine Draufsicht, Fig. 2 eine Seitenansicht, Fig. 3 in größerem Maßstab einen Querschnitt nach Linie A-B der Fig. 1 und Fig. 4 einen Längsschnitt. - ,.
Der dargestellte fünfzinkige Handkultivator ist mit zwei Doppelzinken a, e; b, e' versehen, welche mit ihren inneren Enden in einem Gehäuse c um einen ortsfesten Bolzen d schwenkbar gelagert sind. Beide Zinken sind durch Gelenkstützen/ und"g an einem Drehzapfen h zwangsläufig geführt, der am äußeren Ende eines Schiebers i gelagert ist. Der Schieber ist mit seinem blattförmig verbreiterten Ende i' in dem Gehäuse c gelagert und überdeckt darin die Enden der Zinken a, b.
An dem Gehäuse ist in seitlichen Lagerwangen k eine Exzenterwelle / angeordnet,
623704
deren Nocken η von einem auf den Schieber i "wirkenden, zwischen Buchsen ο angeordneten Druckstück Ot lose umfaßt wird. An der Achse / ist mittels eines Vierkantes p ein als Handgriff dienender- Hebel q angefügt.
Fig. ι zeigt den Kultivator auf größte Arbeitsbreite eingestellt. Die Ausladung der Zinkenpaare ist mit jO und D bezeichnet. Durch Niederdrücken des Hebels q wird die Achse I in die in Fig. 4 gezeigte Stellung gedreht, wobei der Exzenter η mittels des Stückes m auf das verbreiterte Ende ϊ des Schiebers i drückt und dieses fest auf die Zinkenenden preßt, die dadurch auf die ihnen als Unterlage dienende Wandung des Gehäuses c gedrückt und so festgehalten werden,
Ist eine geringere Ausladung der Zinkenpaare erforderlich, so werden die Zinken in der in Fig. I oben angedeuteten Pfeilrichtung gegeneinanderbewegt, so daß die Breite E entsteht. Zu diesem Zweck wird zunächst der Hebel q ausgeschwungen und damit die Klemmung der Teile n, m, V1 φ, b. aufgehoben, hierauf der Schieber i in die in Fig. 1 punktiert gezeichnete Stellung gebracht, wobei die Gelenkstützen f und g abgeknickt werden. Dann wird durch Niederdrücken des Hebels q die Feststellung der Arme a, b in der veränderten Lage herbeigeführt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Auf verschiedene Arbeitsbreite einstellbarer Handkultivator, dessen in einem Gehäuse um einen Zapfen drehbar gelagerte Zinken an einem Stellschieber mittels Spreizen angelenkt und in verschiedenen Spreizlagen feststellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß das in das Lagergehäuse (c) hineinragende blattförmig verbreiterte Ende {%') des Schiebers (i) die Zinkenenden überdeckt, und daß auf dem Gehäuse (c) eine durch einen Handgriff (q) drehbare Exzenterwelle Q1 η) gelagert ist, die den Stellschieber (i) fest auf die Zinkenenden preßt und diese feststellt.
    Hier;;« I Blatt Zeichnungen
DES114100D 1934-05-29 1934-05-29 Auf verschiedene Arbeitsbreite einstellbarer Handkultivator Expired DE622704C (de)

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