AT138467B - Aufreihvorrichtung für Briefordner. - Google Patents

Aufreihvorrichtung für Briefordner.

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AT138467B
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Vaclav Vlasak
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Vaclav Vlasak
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Description


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   Die Erfindung betrifft eine Aufreihvorrichtung für Briefordner mit zwei gemeinsamen kippbaren in der   Schliessstellung   waagrecht liegenden Aufreihstiften   oder-bügeln   und zwei in waagrechter Ebene um   90  schwenkbaren Verlängerungsbügeln, welche   mit Vorteil unter der Grundplatte mittels stumpfwinkliger Abbiegungen und einer daran angreifenden Lenkerverbindung zusammenhängen. 



   Bei bekannten   Aufreihvorrichtungen   dieser Art ist die Lenkerverbindung zwischen den schwenk- 
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 Sinne geschwenkt werden können. Dadurch ergibt sich der Nachteil, dass die Verlängerungsbügel in der Gebrauchsstellung nicht ausreichend feststehen. 



   Die Erfindung beseitigt alle diese Nachteile, indem erfindungsgemäss bei der Aufreihvorrichtung 
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 Verlängerungsbügel derart angeordnet und ausgebildet wird, dass die gemeinsame Sehwenkbewegung der Verlängerungsbügel gegenläufig ist. Die Lenkverbindung zwischen den Verlängerungsbügeln kann ebenso wie bei den bekannten Aufreihvorriehtungen unter Verwendung eines einzigen oder mehrerer Lenker hergestellt werden. Nach der Erfindung greift zum Unterschied von den bekannten Ausführungen dieser Lenker an der stumpfwinkligen Abbiegung des einen Verlängerungsbügels diesseits und an der Abbiegung des andern Verlängerungsbügels jenseits der betreffenden Schwenkachse an.

   In diesem Falle bildet die oben erwähnte erfindungsgemässe Anordnung der Schwenkachsen die notwendige Voraussetzung dafür, dass bei umgelegten Verlängerungsbügeln sich der Lenker mit Bezug auf den einen Bügel ausserhalb der Totlage befindet. 



   Auf der Zeichnung sind einige   Ausführungsbeispiele   der Aufreihvorrichtung nach der Erfindung veranschaulicht. 



   Fig. 1 ist eine Seiten-oder Stirnansicht, Fig. 2 eine Draufsicht, u. zw. stellt der Oberteil der Fig. 2 eine Unteransicht dar, während der Unterteil der Figur eine Oberansicht der Aufreihvorrichtung zeigt. 



  Die Fig. 3 und 4 zeigen Einzelheiten, Fig. 5 zeigt eine Ansicht von oben auf die Mechanik des Briefordners in der zweiten Ausführungsform, Fig. 6 eine entsprechende Ansieht von unten, Fig. 7 einen vertikalen   Queisehnitt   nach der Linie   777-777   der Fig. 5 wobei die Stifte dieses Briefordners mit vollen Linien in geschlossener Lage und in strichlierten Linien in offener Lage dargestellt sind.

   Fig. 8 und 9 sind Ansichten von unten auf eine weitere abgeänderte Anordnung des Briefordners nach den Fig. 5 und 7.)
Bei der ersten Ausführungsform nach den Fig. 1-4 bedeutet 1 eine vorteilhaft aus Metall bestehende und an beiden Enden, d. h. an beiden kürzeren Seiten mit nach unten und einwärts abgebogenen Flanschen 2 versehene Grundplatte des Briefordners, wobei die Flanschen zur Befestigung der Grundplatte 1 auf dem   Pappenrüeken   des Briefordnerumschlages mittels kleiner Nieten dienen. Zur Erleiehterung des Zusammennietens sind in der Grundplatte 1   Öffnungen.'}   vorgesehen, die einen grösseren Durchmesser haben als die   Nietlöcher   in den Flanschen 2, um ein Stützwerkzeug beim Nieten ansetzen zu können. 



   Auf der Oberfläche der Grundplatte 1 ist in einer an sieh bekannten Weise umklappbar ein Bügel   4   
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 platte 1 angebracht. 



   Der Bügel 4 läuft mit seinen beiden freien Enden in waagrechte Stifte 6 aus, die beim Umklappen des Bügels in die Öffnungslage des Briefordners in an sich bekannter Weise eine zu der Grundplatte 1 des Briefordners senkrechte Lage einnehmen.   Diese waagrechten Sifte   6 arbeiten mit den beiden seitwärts drehbaren Führungsstiften 7 zusammen, die in der Schliesslage des Briefordners als Klemmittel und nach ihrer Drehung um   90a-als   Führungsmittel dienen, in welcher Lage diese Stifte 7 die waagrechten Stifte 6 verlängern.

   Die Führungsstifte 7 bleiben in beiden Arbeitslage waagrecht, d. h. parallel mit 
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 zu den Bügelstiften 6 ; in der offenen Führungslage dagegen bilden die drehbaren Stifte 7 eine Verlängerung der Bügelstifte 6, wie auf der Zeichnung mit vollen Linien angedeutet ist, solange der Bügel 4 nicht in die senkrechte   Auslösungslage   umgeklappt ist. 



   Die Führungsstifte 7 sind gemäss der Erfindung miteinander durch zwei Zugstangen 8 verbunden, deren innere Enden mit einem mittleren Glied 9, das drehbar an einem Zapfen 10 gelagert ist, gelenkig verbunden sind. Die äusseren Enden beider Zugstangen 8 sind mit den Hebelarmen 7'beider Führungsstifte 7 gelenkig verbunden, wobei die Hebelarme an der Grundplatte 1 mittels der Zapfen 11 drehbar angelenkt sind. Aus der Zeichnung ist ersichtlich, dass es genügt, einen der beiden Führungsstifte 7 mit der Hand zu fassen und diesen in der Richtung des eingezeichneten Pfeiles in die gestrichelte Lage zu drehen, wobei zugleich selbsttätig auch der zweite Führungsstift 7 in die gegenüberliegende Lage gedreht wird. 



   Statt dieser beiden Zugstangen 8 mit dem mittleren Verbindungsgliede 9 kann man mit Vorteil auch nur eine einzige durchlaufende Zugstange 12 verwenden, die bei dem einen Führungsstifte an dem freien Ende des Hebelarmes 7'und bei dem andern Führungsstifte 7 an der stumpfwinkligen Abbiegung des Hebelarmes 7'angelenkt ist, wie in Fig. 2 strichpunktiert angedeutet ist. 



   Die einander zugewendeten Enden beider zusammenarbeitender Stifte 6 und 7 werden in bekannter Weise so ausgebildet, dass ihr gegenseitiger Eingriff und die geradlinige Verlängerung der Stifte gesichert ist, u. zw. durch eine Abstufung der Enden (Fig. 4) oder durch einen winkligen Einschnitt bzw. eine Abschrägung der Enden (Fig. 3) oder schliesslich durch eine einfache Abschrägung der zugewendeten Enden (nicht veranschaulicht). 



   Um die Rückenbreite des Briefordners völlig auszunutzen, sind beide Führungsstifte 7 in der Nähe ihrer Gelenkverbindung mit der Grundplatte 1 vermittels der Zapfen 11 unter einem stumpfen Winkel abgebogen (Fig. 2). Die Bügelstifte 6 bleiben in der Klemmlage der Führungsstifte 7, d. i. in 
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 Anzahl von Briefen zu. 



   Das Ausschwingen beider Führungsstifte 7 ist in beiden Grenzlagen derselben durch an den Rändern der Grundplatte angeordnete Flanschen begrenzt, so dass besondere, z. B. durch Ausstanzung auf der Grundplatte hergestellte Anschläge, die leicht abgebrochen werden, entfallen können. 



   Bei der Ausführungsform nach den Fig. 5-7 besteht der Briefordner aus einer rechteckigen Grundplatte   1,   welche auf der einen Längsseite und an beiden Schmalseiten mit rechtwinklig umgebogenen Flanschen l'versehen ist, welche bei der Anlage dieser Grundplatte an die Rückenplatte gleichzeitig als Distanzflanschen dienen. An diesen Rücken ist die Grundplatte   1   mit mehreren (nicht dargestellten) 
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 kommen versenkt sind, wobei die Böden dieser Vertiefungen im Wesen die Höhe der Flanschen l'haben und bis zur Anlagefläche der Rückenplatte reichen. 



   An der Aussenseite der Grundplatte 1 ist in den Ösen 21 ein mehrmals rechtwinklig gekröpfter Bügel 6 mit zwei parallelen, normalerweise waagrecht liegende Stiften 6'gelagert, der ein Querstück 6' aufweist, welches bei dieser Ausführungsform gerade, d. h. von der Fläche der Grundplatte 1 nach oben zu nicht abgebogen ist. Beim Umlegen dieses Bügels 6 in den Ösen 21 um   900. nehmen   seine Stifte eine vertikale, d. h. zur Fläche der Grundplatte 1 senkrechten Lage ein, in welcher Lage auf dieselben die gewünschten Schriftstücke aufgesteckt werden können.

   Dieses Umlegen des Bügels 6 wird durch die Freigabe der Fangnase 5   ermöglicht, welche   gemäss der Erfindung auf einer Führungsplatte oder einem Schieber 22 angeordnet ist, der an der Innenseite der Grundplatte 1 gelagert und durch zwei nach innen 
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 noch dadurch Führung, dass sie an ihrem vorderen Teile in einen Hals   22'übergeht,   welcher sich weiter zu einem flachen Betätigungsknopf 24 erweitert, der nach oben gebogen ist. Dieser Hub 22'ist mit seinem unteren waagrechten, beiderseits vorstehenden Kanten in einem entsprechenden Schlitz   2.   5 der Grundplatte 1 geführt. Die eigentliche Fangnase 5 dieses Schiebers 22 tritt durch einen entsprechenden Schlitz 26 in der   Grundplatte   hindurch. 



   Die entgegengesetzt ausschwenkbaren Stifte 7 sind an der Unterseite der Grundplatte 1 auf 
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Schieberplatte 22 gelagert ist, ohne dass dadurch die Höhe der Mechanik vergrössert würde. Durch diese
Zugstangenübersetzung erzielt man jenen wesentlichen Vorteil, dass beim Drehen irgendeines der Stifte 7 um den gehörigen Zapfen   11,   gleichzeitig auch der zweite Stift 7 in entgegengesetzter Richtung geschwenkt wird. 



   Die Schieberplatte 22 der Fangnase 5 ist vorteilhaft mit einem nach oben gebogenen Vorsprung 27 versehen, welcher durch Bewegung des Schiebers in der Pfeilrichtung (nach Fig. 3) gleichzeitig auch den freigegebenen Bügel 6 oder dessen Querstück 6"anhebt und das Umlegen erleichtert. 



   Der Sehieber 22 wird in der entgegengesetzten Richtung durch eine an sich bekannte Feder   28   verschoben, welche in der Mitte am Schieber 22 mittels eines Hakens 29 befestigt und an der Unterseite der Grundplatte 1 durch Ösen 30 hindurchgesteckt ist, welche vorteilhaft direkt aus der Platte 1 ausgestanzt sind. Die freien Enden der Feder 28 brauchen bloss umgebogen zu werden. 



   Der Betätigungsknopf 24 der Fangnase 5 oder des Schiebers 22 ist an der nach aussen gekehrten Seite gerillt. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 kommen an Stelle der durchlaufenden Verbindungsstange 8 (Fig. 6) als Übersetzung zwei Zugstangen. 31 zur Anwendung, welche an ihren inneren Enden durch das Verbindungsglied 32 gelenkig verbunden sind, das mittel des Zapfens 33 auf der Grundplatte 1 der Mechanik drehbar gelagert ist. Bei dieser Anordnung kommt eine analoge Schieberplatte 22 mit zugehöriger Fangnase zur Anwendung, wie bei der Ausführung nach den Fig. 5-7. Diese Platte 22 ist jedoch auf der äusseren bzw. oberen Seite der Grundplatte 1 verschiebbar angeordnet, wie in Fig. 8 strichliert angedeutet ist. 



   Bei der weiteren Ausführungsform nach Fig. 9 wird das gleiche Hebelgestänge   31,   32, mit drehbarem Mittelzapfen 33, wie bei der Ausführungsform nach Fig. 8 verwendet ; die an   derinneren   bzw. unteren Seite der Grundplatte 1 gelagerte Schieberplatte   34   ist jedoch mit einem oberen Ausschnitt   36   versehen, so dass sie der drehbaren Lagerung der Hebelteile 31, 32 des Mittelzapfens 33 keineswegs hinderlich ist. Die Anordnung der Fangnase und Führungszungen sowie Schlitze für den Schieber 34 ist die gleiche, wie bei der Ausführungsform nach den Fig. 5-7, so dass sich eine abermalige Beschreibung derselben erübrigt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Aufreihvorrichtung für Briefordner mit zwei gemeinsam kippbaren, in der Schliessstellung waagrecht liegenden Aufreihstiften oder-bügeln und zwei in waagrechter Ebene um 90'schwenkbaren Verlängerungsbügeln, welche unter der Grundplatte mittels stumpfwinkliger Abbiegungen und einer daran angreifenden Lenkverbindung zusammenhängen, dadurch gekennzeichnet, dass die Lenkerverbindung derart ausgebildet ist, dass sich die Verlängerungsbügel   (7)   bei ihrer Schwenkbewegung gegenläufig verdrehen.

Claims (1)

  1. 2. Aufreihvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachsen (11) der Verlängerungsbügel im Bereich der stumpfwinkligen Abbiegungen (7') der Schwenkachsen zwar in einer der Entfernung der Schwenkachsen von dem vorderen Grundplattenrand etwa gleichen Entfernung vom durch die Verlängenmgsbügel gehenden senkrechten Ebenen auf der Grundplatte angeordnet sind.
    3. Aufreihvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei der bekannten Verwendung eines einzigen Lenkers zur Verbindung der Verlängerungsbügel dieser Lenker (12) an der stumpfwinkligen Abbiegung des einen Bügels diesseits und an der Abbiegung des andern Bügels jenseits der betreffenden Schwenkachse angreift.
    4. Aufreihvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lenk- EMI3.1
    5. Aufreihvorriehtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, bei dem das gerade bzw. ungekröpfte Querstück (6") des Bügel (6) der umlegbaren Stifte, welche in der normalen geschlossenen Lage eine waagrechte Lage einnehmen, in dieser Lage durch eine Fangnase (5) gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsplatte (22) der Fangnase an der inneren bzw.
    unteren Seite der Grundplatte (1) gelagert und in einem Schlitz dieser Platte (1) geführt ist, wobei der Betätigungsknopf dieser Fangnase von einem nach oben gebogenen erweiterten Vorsprung oder Knopf (24) gebildet wird, welcher mit der genannten Führungsplatte durch einen schmalen Hals (22') in Verbindung steht und gleichfalls im Schlitz der Grundplatte (1) geführt ist, so dass die Aussenseite der Grundplatte vollkommen glatt bleibt.
    6. Aufreihvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die an der inneren bzw. unteren Seite der Grundplatte (1) gelagerte Schieberplatte (34) mit einem oberen Ausschnitt (35) versehen ist, so dass sie die Verdrehung der Hebelteile (31, 32) des Mittelzapfens (33) nicht behindert.
    7. Aufreihvorriehtung nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder 2/ der Führungsplatte (22) in einer Öse oder einem Haken (29) an der Unterseite der Führungsplatte <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 seite der Führungsplatte durch direktes Ausstanzen und Durchpressen des Materials gebildet sind.
    8. Aufreihvorrichtung nach den Ansprüchen 1, 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (1) der Mechanik an den Papperücken der Deckel durch Nieten befestigt ist, welche die Vertiefungen (20) liegen, die aus dem Material der Grundplatte (1) derart herausgepresst sind, dass die Böden dieser Vertiefungen im Wesen bis zur Anlagefläche des Briefordnerrückens reichen. EMI4.2
AT138467D 1931-06-15 1932-06-11 Aufreihvorrichtung für Briefordner. AT138467B (de)

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