DE396148C - Spannvorrichtung fuer den Schleifbelag von Bodenbimsmaschinen u. dgl. - Google Patents

Spannvorrichtung fuer den Schleifbelag von Bodenbimsmaschinen u. dgl.

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DE396148C
DE396148C DER55831D DER0055831D DE396148C DE 396148 C DE396148 C DE 396148C DE R55831 D DER55831 D DE R55831D DE R0055831 D DER0055831 D DE R0055831D DE 396148 C DE396148 C DE 396148C
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Germany
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pumice
rod
clamping device
hollow shaft
plate head
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DER55831D
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SCHUHMASCHINEN und WERKZEUGFAB
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SCHUHMASCHINEN und WERKZEUGFAB
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D9/00Wheels or drums supporting in exchangeable arrangement a layer of flexible abrasive material, e.g. sandpaper

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Spannvorrichtung für den Schleifbelag von Bodenbimsmaschinen u. dgl. Die Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung für Bims- oder ähnlichen Schleifbelag bei umlaufenden Bimskreiseln von Bodenbimsmaschinen u. dgl., wobei der Bimsbelag durch Anpressen seiner Ränder gegen den zweckmäßig kegelförmigen Tellerkopf festgespannt wird. Bei bekannten Bimskreiseln dieser Art befindet sich die Vorrichtung zum Festspannen des Bimsbelages, wie beispielsweise eine dafür vorgesehene Gewindemutter, am unteren Ende der Welle des Bimskreisels oberhalb des Tellerkopfes. Da diese Gewindemutter oder sonstige Festspannvorrichtung für den Bimsbelag einen wesentlich größeren Durchmesser besitzen muß als die Welle des Bimskreisels, so wirkt sie notwendig bei der Benutzung der Bimsvorrichtung hinderlich. insbesondere dann, wenn es sich um das Bimsen der Böden von Damenstiefeln u. dgl. mit hohen Absätzen handelt. In solchen Fällen kann das Gelenk des Stiefels oder Schuhs mit diesen bekannten Bimskreiseln nicht bis zu der von Absatz und Sohle gebildeten Kante gebimst «erden, weil dabei jene Festspannvorrichtung dicht oberhalb des Tellerkopfes hinderlich wirkt. Weiterhin ist die Gefahr vorhanden, daß die dicht oberhalb des Tellerkopfes angebrachten Befestigungsmittel für den Bimsbelag, wie Gewindemutter o. dgl., durch den bei der Benutzung sich bildenden Schmirgelstaub schnell verschmutzt werden und dadurch auch Beschädigungen erleiden. Gemäß vorliegender Erfindung ist nun die Einrichtung so getroffen, daß die Stange, an deren unterem Ende der Tellerkopf sitzt, durch eine hohle Welle bis zu deren oberem Ende hindurchgeht, und daß sich erst an diesem oberen Ende der Hohlwelle des Bimskreisels die Einrichtung zur Festspannung und Lösung des Schleifbelages auf dem Tellerkopf befindet. Dadurch werden die angegebenen Übelstände vollständig vermieden. Da sich unmittelbar über dem Tellerkopf keine Teile größeren Durchmessers auf der Kreiselwelle befinden, so ist mit Hilfe dieser Bimsvorrichtung selbst bei Damenabsätzen bis zu 8o mm Höhe, die eine starke Neigung gegen das stark gesprengte Gelenk haben, ein ungestörtes und sicheres Arbeiten möglich. Die Festspannvorrichtung ist ferner dem Zutritt des Schmirgelstaubes vom Tellerkopf her vollkommen entzogen und bleibt daher dauernd sauber und unbeschädigt. Weiterhin ist die Betätigung der am oberen Ende der Hohlwelle sitzenden Festspannvorrichtung wesentlich bequemer, als wenn diese sich nahe dem unteren Ende dicht über dem Tellerkopf befindet. Auch ermöglicht die Anordnung der Festspannvorrichtung am oberen Ende der Hohlwelle die Anbringung besonderer Arten von Spannvorrichtungen, die ein schnelles und leichtes Festspannen und Lösen des Schleifbelages ermöglichen. Dies ist besonders wichtig. wenn die Bimsmaschinen von jungen Mädchen oder Frauen bedient werden. Die Festspannung des Bimsbelages durch Verschiebung der den Trichterkopf tragenden Stange gegen die Hohlwelle kann auf verschiedene Weise bewirkt werden, z. B. durch Hebel, Stellschrauben, Exzenter oder auch unter der Wirkung einer eingelagerten Feder.
  • In der Zeichnung sind drei Ausführungsformen solcher Bimskreisel gemäß der Erfindung in Längsschnitten veranschaulicht.
  • Bei allen Ausführungsformen geht durch die Hohlwelle c eine Stange b hindurch, die mittels des in einer Nut oder einem Schlitz o der Welle c gelagerten Stifts n gezwungen wird, an der Drehung der Welle c teilzunehmen, während eine Längsverschiebung der Stange b gegen die Welle c dadurch ermöglicht wird.
  • Am unteren Ende der Stange b sitzt der konische Tellerkopf n2, welcher mit der elastischen Schleifunterlage aus Filz o. dgl. überzogen ist und mit dem Schleifbelag aus Bimspapier o. dgl. überzogen wird. Bei allen drei Ausführungsformen ist die Gebrauchslage mit dem gegen den trichterförmigen Teil d angepreßten Tellerkopf m ausgezogen und die Offenlage für die Auswechslung des Schleifbelages mit gesenkter Stange b in gestrichelten Linien veranschaulicht.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. i, wo auf der Hohlwelle c noch Kugellager g und unter diesen Ölbehälter c und f angeordnet sind, erfolgt die Hebung und Senkung der Stange b mit dem Baransitzenden Tellerkopf in unter der Wirkung eines am oberen, aus der Welle c herausragenden Ende der Stange b sitzenden Hebels a, unter dem eine .Flachfeder P angeordnet ist. Befindet sich dieser Hebel a in der aufrechten, ausgezogen dargestellten Lage, so ist die Stange b gehoben und der Tellerkopf m gegen den Trichter d angedrückt. Wird der Hebel a aber in die gestrichelt veranschaulichte Lage umgelegt, so verkleinert sich der Abstand seines Drehpunkts von der oberen Auflagefläche der Welle c, und die Stange b mit dem Tellerkopf na senkt sich dann unter der Wirkung ihres eigenen Gewichts, so daß der Tellerkopf m sich vom Trichter d entfernt. Nun kann der Schleifbelag, z. B. das abgenutzte Bimspapier, ohne weiteres entfernt und ein neuer Schleifbelag um die Filzunterlage herumgelegt werden. Die nach oben umgebogenen Ränder dieses Bimsbelages werden dann beim Wiederaufrichten des Hebels a und der dadurch bewirkten Hebung der Stange b mit dem Tellerkopf m zwischen diesem und dem trichterförmigen Teil d der Hohlwelle festgeklemmt. Dabei gestattet die Feder zugleich eine Anpassung an Bimsbelag von verschiedener Dicke.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 2 ist um die Stange b innerhalb der Hohlwelle c eine Feder i herumgelegt, die sich unten gegen einen Ansatz an der Innenwandung der Hohlwelle c, oben gegen den unteren Rand einer die Stange b umgebenden, mit dieser fest verbundenen Hülse Ia stützt, so daß durch die Federwirkung die Stange b in der angehobenen und der Tellerkopf m in der Gebrauchsstellung gehalten werden. Durch Druck auf das obere, verbreiterte Ende der Hülse lt wird diese mit der Stange b und dem Tellerkopf m entgegen der Wirkung der Feder i gesenkt und damit der Tellerkopf zur Auswechslung des Schleifbelages freigelegt. Bei Aufhebung des Drucks auf die Stange b kehrt dann der Tellerkopf selbsttätig in die Gebrauchsstellung zurück. Die Feder i gestattet gleichzeitig eine selbsttätige Anpassung der Vorrichtung an Bimspapier von wechselnder Dicke.
  • Bei derAusführungsform nach Abb.3 sitzt auf dem oberen, aus der Welle c herausragenden Ende 'der Stange b eine Gewindemutter k, durch deren Drehung zwangläufig die Stange d mit dem Tellerkopf gesenkt und gehoben werden kann.
  • In entsprechender Weise können natürlich auch andere Mittel für die Senkung, Hebung und Festlegung der Stange b gegen die Hohlwelle vorgesehen werden, z. B. Exzenter u. dgl.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Spannvorrichtung für Bims- oder ähnlichen Schleifbelag bei umlaufenden Bimskreiseln von Bodenbimsmaschinen u. dgl., wobei der Bimsbelag durch Anpressen seiner Ränder gegen den kegelförmigen Tellerkopf festgespannt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange, an deren unterem Ende der Tellerkopf sitzt, durch eine hohle Welle bis zu deren oberem Ende hindurchgeht, und daß an diesem oberen Ende die Einrichtung zur Festspannung und Lösung des Schleifbelages auf dem Tellerkopf sich befindet.
  2. 2. Spannvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebung, Senkung und Feststellung der Stange (b) gegen die Hohlwelle (c) mittels eines an deren oberem Ende angeordneten Hebels (a) bewirkt wird.
  3. 3, Spannvorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebung, Senkung und Festlegung der Stange (b) gegen die Hohlwelle (c) mittels einer oberhalb dieser Hohlwelle auf der durch sie hindurchgehenden Stange angeordneten Gegenmutter (k) oder eines Exzenters erfolgt. q.. Spannvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Feder an der Spännvorrichtung vorgesehen ist, durch welche Verschiedenheiten in der Dicke des Bimsbelages beim Festspannen ausgeglichen werden. g. Spannvorrichtung nach Anspruch i und q, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (i) gleichzeitig dazu dient, die Stange (b) in der den Rand des Bimsbelages gegen das untere Ende der Hohlwelle (c) pressenden Stellung zu halten.
DER55831D Spannvorrichtung fuer den Schleifbelag von Bodenbimsmaschinen u. dgl. Expired DE396148C (de)

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