DE478683C - Zirkel zum Zeichnen von Kurven - Google Patents

Zirkel zum Zeichnen von Kurven

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DE478683C
DE478683C DEL69598D DEL0069598D DE478683C DE 478683 C DE478683 C DE 478683C DE L69598 D DEL69598 D DE L69598D DE L0069598 D DEL0069598 D DE L0069598D DE 478683 C DE478683 C DE 478683C
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crank
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DEL69598D
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BERNHARD LEIBER
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BERNHARD LEIBER
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L11/00Non-circular-curve-drawing instruments
    • B43L11/02Non-circular-curve-drawing instruments for drawing conic sections
    • B43L11/04Non-circular-curve-drawing instruments for drawing conic sections for drawing ellipses
    • B43L11/041Non-circular-curve-drawing instruments for drawing conic sections for drawing ellipses by means of a compass

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  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Zirkel zum Zeichnen von Kurven Ellipsenzirkel, bei denen eine Führung des Zeichenschenkels in Kurvenform erfolgt, sind bekannt. Auch sind schon Zirkel zum Zeichnen von Kurven vorgeschlagen, deren einer Schenkel- mit einem auf der Zeichenebene abrollenden Reibrad versehen ist, von dem mittels Zahnradübersetzung und hbertragungshebel der Antrieb des Zeichenschenkels erfolgt.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß in einem Längsschlitz des Zeichenschenkels eines Zirkels gewöhnlicher Art verschiebbar und mittels Schraube feststellbar schwenkbare Antriebsarme angebracht sind, an denen verschiebbar und feststellbar die an der Kurbel des Reibradgetriebes angelenkte und an der Kurbel verstellbare Schubstange angreift.
  • Durch diese Ausbildung wird bei außerordentlich einfacher Bauart des Zirkels eine vielfältige Verstellbarkeit und Einstellung des Zirkels erreicht, so daß man die eigenartigsten und verschiedensten Kurven und Schleifen ziehen kann. Insbesondere ist das Ziehen jeder gewünschten Kurve in einem Zuge möglich. Der Zirkel eignet sich besonders zum Zeichnen auf Konstruktionstischen und verhindert, daß eine Beschädigung des Papiers entsteht.
  • Insbesondere hat die Vorrichtung den Vorteil, daß man mit dem Zirkel mit einer Hand, wie üblich, arbeiten kann. _ Die Erfindung läßt sich in verschiedener Weise ausführen. Sie ist in der Zeichnung in einer Ausführungsform veranschaulicht, und zwar zeigt: Abb. r eine Seitenansicht des Zirkels; Abb. 2 zeigt eine Aufsicht auf den mit dem Kurbelantrieb versehenen Spitzenschenkel des Zirkels; Abb.3 zeigt einen Querschnitt nach Linie I-I der Abb. r in größerem Maßstabe.
  • Der Zirkel besteht aus den beiden miteinander drehbar verbundenen Schenkeln a, b, von denen der Zeichenschenkel a in bekannter Weise den Bleieinsatz c oder die Reißfeder trägt. An diesem Schenkel sind um den in dem Längsschlitz d verschiebbaren und mittels einer Feststellmutter d feststellbaren Zapfen f Schienen g, g,. schwenkbar, an denen mittels der Schraube h, als Drehzapfen verschiebbar, beispielsweise im Längsschlitz i ein drehbares Zwischenstück k angebracht ist, das durch die Schraube k an den Schienen g, g1 festgestellt werden kann. Am Zwischenstück ist, wiederum drehbar, die an einer Kurbel angelenkte Schubstange m angebracht. Die Antriebskurbell wird mittels des übersetzungsrades n von dem auf der Zeichenfläche abrollenden Antriebsrad o angetrieben. Dieses ist in kurzem Abstand neben der Zirkeleinsatzspitze p ,drehbar gelagert. Die Zirkeleinsatzspitze, die in bekannter Weise mittels der. Schraube q feststellbar ist, ist verschiebbar und steht unter Wirkung der Feder r. Der Kurbelzapfen L1 ist ebenfalls in einem Längsschlitz l2 der Kurbel l verschiebbar und mittels der Mutters feststellbar. Die beiden Zirkelschenkel a, b stehen unter Wirkung einer im Scheitelpunkt auswechselbar eingesetzten Blattfeder t.
  • Die Arbeitsweise des Zirkels ist folgende: Nach Aufsetzen der Nadel auf der Zeichenfläche wird diese unter Zurückschiebung entgegen der Wirkung der Feder r, soweit wie notwendig, bis das Zahnrad o an der Zeichenfläche anliegt, mit der Schraube g festgestellt. Beim Drehen des Zirkels überträgt das Zahnrad o seine Drehung auf die Kurbell, wodurch das Gestänge m, k, g auf- und abwärts bewegt wird. Durch eine Rolle u wird dabei das Zwischenstück k an dem Zirkelspitzenschenkel b entlang geführt.
  • Durch die Aufundabbewegung der schwenkbaren Schienen g, gi wird infolge der starren Verbindung mit den Gestängen tn, L der Zeichenschenkel a in Kurvenform geführt. Durch die Möglichkeit der Verstellung des Drehpunktes/ im Zeichenschenkel a sowie des Drehzapfens k im Schlitz! und durch die verschiedene Einstellung des Kurbelzapfens 11 in der Kurbel l wird eine verschieden große Verstellung des Zeichenschenkels a ermöglicht. Sollen mit dem Gerät Kreise gezogen werden, so braucht man nur die Zeichenspitze p so weit vorzuschieben, daß das Antriebsrad o nicht mit der Zeichenfläche in Berührung kommt. Dabei wird gleichzeitig der Vorteil erzielt, daß die Einstellung der Weite des Zirkels durch das Hebelsystem g, k, m, L festgelegt ist, so daß sich der Zirkel nicht so leicht beim Ziehen des Kreises verstellen kann.
  • Beim Ziehen von Ellipsen o. dgl. ähnlichen Kurven bewirkt die Blattfeder t, die durch Herausziehen des Stiftes t1 leicht auswechselbar ist, ein günstiges Spreizen der Zirkelschenkel.
  • Es ist zweckmäßig, sämtliche verstellbaren Teile, insbesondere die Kurbell sowie die Schiene g und den Zeichenschenkel a mit Skalen zu versehen, wodurch eine bestimmte Einstellung früher bereits gezogener Kurven oder Ellipsen leicht wiederholt genau ermöglicht werden kann.
  • Evtl. können die Kurbel l und Getriebe o, m in einem besonderen, am Zeichenschenkel b festgesetzten Halteblock gelagert sein, so daß man nach Lösung des Halteblockes und der Schraube/ leicht die Vorrichtung vom Zirkel entfernen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zirkel zum Zeichnen von Kurven, dessen einer Schenkel mit einem auf der Zeichenebene abrollenden Reibrad versehen ist, von dem mittels Zahnradübersetzung und Übertragungshebel der Antrieb des Zeichenschenkels erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Längsschlitz des Zeichenschenkels (a) eines Zirkels gewöhnlicher Art verschiebbar und mittels Schraube (e) feststellbar schwenkbare Antriebsarme (g, gl) angebracht sind, an denen verschiebbar und feststellbar die an der Kurbel (L) des Reibradgetriebes angelenkte und an der Kurbel verstellbare Schubstange (m) angreift. z. Zirkel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an den Schwenkhebeln (g, gi) verschiebbar und feststellbar ein Zwischenstück (k) angebracht ist, das mittels Rolle (u) an -dem Zirkelschenkel (b) geführt und an dem die Schubstange (m) drehbar angelenkt ist.
DEL69598D 1927-09-06 1927-09-06 Zirkel zum Zeichnen von Kurven Expired DE478683C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5542185A (en) * 1994-04-15 1996-08-06 Fiskars Inc. Device for describing arcs

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5542185A (en) * 1994-04-15 1996-08-06 Fiskars Inc. Device for describing arcs

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