DE619124C - Kant- und Verschiebevorrichtung fuer Walzgerueste - Google Patents

Kant- und Verschiebevorrichtung fuer Walzgerueste

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Publication number
DE619124C
DE619124C DESCH103916D DESC103916D DE619124C DE 619124 C DE619124 C DE 619124C DE SCH103916 D DESCH103916 D DE SCH103916D DE SC103916 D DESC103916 D DE SC103916D DE 619124 C DE619124 C DE 619124C
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DE
Germany
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edge
punch
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ruler
shifting device
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DESCH103916D
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Schloemann AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B39/00Arrangements for moving, supporting, or positioning work, or controlling its movement, combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
    • B21B39/20Revolving, turning-over, or like manipulation of work, e.g. revolving in trio stands
    • B21B39/22Revolving, turning-over, or like manipulation of work, e.g. revolving in trio stands by tipping, e.g. by lifting one side by levers or wedges
    • B21B39/223Side-guard manipulators

Description

  • Kant-. und Verschiebevorrichtung für Walzgerüste Das Patent 57a 54o betrifft eine Kant- und Verschiebevorrichtung für Walzgerüste mit einem Hilfskanter für Walzgut von kleinerem, meist nicht rechtwinkligem Querschnitt. Bei dieser Vorrichtung. ist in einem der beiden Verschiebelineale ein verschiebbar und schwenkbar angeordneter Hilfskantraspel in Stempelform, angebracht, der mit einem auf einer Rollgangrolle verschiebbar vorgesehenen Raspelring zusammenarbeitet. Mit dieser Vorrichtung ist es möglich, Walzgut jeden Querschnitts, also auch rautenförmige und mehrflächige Profile, nicht nur zu kanten, sondern auch zu richten.
  • Erfindungsgemäß wird nun eine solche Kant- und Verschiebevorrichtung in der Weise weiter ausgestaltet, daß dem Hilfskantstempel an Stelle des Raspelringes ein ebenfalls in demselben Lineal untergebrachter Kantstempel zugeordnet ist.
  • Der Ersatz des Raspelringes durch einen Kantstempel erleichtert die Kantarbeiten, denn es braucht dabei die beim Verschieben des Raspelringes auf der Rollgangrolle sonst auftretende Reibung nicht mehr überwunden zu werden. Die Unabhängigkeit des zweiten Kanutempels von der Röllgangrolle läßt es ferner zu, auch dessen Kopf mit einem selbständigen Antrieb zu. versehen oder ihn auch nur lose drehbar zu machen, wie es bei der Vorrichtung nach dem - Hauptpatent bereits für den Kopf des anderen Kantstempels möglich ist. Dadurch erhält man eine größere Anpassungsfähigkeit der Kantstempel an die verschiedenen @alzgutgeschwindigkeiten; auch kann man beide Stempelköpfe mit gleicher Geschwindigkeit gegeneinander laufen lassen, wodurch ein Klemmen des Walzgutes mit Sicherheit verhindert wird. Sehr wesentlich ist schließlich-noch, daß man den zweiten Kantstempel hier nicht nur verschiebbar, sondern auch schwenkbar anordnen kann, so daß er im Nichtgebrauchsfalle unter den Rollgang geklappt werden kann und somit das Walzgut dann nicht mehr auf ihn aufläuft.
  • Die Zeichnung zeigt im Schnitt einen Arbeitsrollgang mit Rieht- und Führungslinealen an beiden Seiten, in deren eines zur beispielsweisen Veranschaulichung der Erfindung die beiden Kantstempel eingebaut sind, während das andere Lineal einen Hakenkanter bekannter Ausführung für rechteckige Querschnitte enthält. In den drei Abbildungen sind die verschiedenen Stellungen gezeigt, die die beiden Kantstempel A und B während eines Arbeitsvorganges nacheinander einnehmen.
  • Abb. i gibt die Ruhelage wieder; der Walzstab von rhombischem Querschnitt, der gekantet werden soll, liegt noch flach auf, dem Rollgang auf; Abb. 2 zeigt, wie der Walzstab bereits vom Rollgang abgehoben wird, während Mb. 3 den Walzstab nach beendetem Kantvorgang. darstellt.
  • Der gerillte Kopf z des unterem Kantstempels B wird über seine Achse :2 von dem Elektromotor 3 angetrieben und ist mit diesem in dem Gehäuse q. gelagert. Dieses ist schwenkbar an dem, Zapfens des linken Richt-Lineals 6 aufgehängt. Der Schwenkantrieb des Gehäuses besteht aus einer Kurbel 7, Zugstangen 8 und 9 und einem Winkelhebel io.
  • Der obere Kantstempel A hat eine mit Gewinde versehene Achse i z und einen darauf lose drehbaren, ebenfalls gerillten Kopf i2, der leicht konisch verläuft. Die zugehörige Mutter 13 sitzt fest in einem Gehäuse 1q., so daß der Stempel i i durch .den Kegelradantrieb z5 gedreht und zugleich längs verschoben wird. Das Gehäuse 14 ist, ebenso wie das Gehäuse q., im Lineal 6 schwenkbar aufgehängt, und zwar an einem Zapfen 16. Ein Gewicht 17 ist bestrebt, das Gehäuse 1¢ und damit den Kopf 12 ständig nach unten zu halten. Die Abwärtsbewegung ist durch einen am Lineal 6 sich abstützenden Anschlag 18 begrenzt.
  • Der zu kantende Walzstab W von rhombischem Querschnitt liegt auf dem Arbeitsrollgang 2o eines hier nicht dargestellten Walzgerüstes auf (Abb. i). Zur Einleitung des Kantvorganges wird der Walzstab vom unteren Stempel B vom Rollgang abgehoben (Abb. 2), dann wird der obere Stempel A mittels des Kegelradantriebes 15 vorgeschoben, bis sein Kopf mit einer seiner Rillen den Walzstab erfaßt. Bei weiterem Aneinandervorbeigehen der beiden Stempel wird der Walzstab nach dem bekannten Raspelprinzip hochgestellt (Abb.3). Der obere Stempel schwenkt dabei um den Zapfen 16 nach oben aus, wird aber durch das Gegengewicht 18 gebremst, damit er sich nicht von dem Walzstab abhebt. Sowie der letztere bei seinem Durchgang durch das nächste Kaliber des Walzgerüstes die Kantstempel verlassen hat, geht der obere Stempel A unter - dem Einfluß seines Gegengewichtes 17 rasch wieder in seine Ruhelage abwärts, bis er gegen den Anschlag 18 des Lineals 6 stößt. Der Stempel B wird durch Glas Gestänge 8, bis io ebenfalls in seine Ruhelage zurückgeholt, so daß der Rollgang wieder frei ist.
  • Gegenüber dem Lineal 6 ist an der anderen Seite des Rollganges 2o das Lineal 2i vorgesehen, an dem sich der Hakenkanter 22 zum Kanten rechteckiger und quadratischer Querschnitte befindet. Will man die Walzstäbe richten, so verschiebt man die beiden Lineale 6 und 21 mittels eines Zahnstangenantriebes gegeneinander. Hierbei nehmen die Stempel die Ruhelage nach Abb. i ein, sind also dem Zusammenfahren der beiden Lineale nicht im Wege.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kant- und Verschiebevorrichtung für Walzgerüste mit einem in einem der Führungslineale eingeordneten Hilfskantstempel nach Patent 572-5q.0, dadurch gekennzeichnet, daß dem Hilfskantstempel (A) an Stelle des Raspelringes ein ebenfalls in demselben Lineal untergebrachter Gegenkantstempel (B) zugeordnet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenkantstempel (B) so schwenkbar im Verschiebelineal gelagert ist, daß er unter die Rollgangfläche geklappt werden kann.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Köpfe (i, 12) der beiden Hilfskantstempel (A, B) gesondert angetrieben werden.
DESCH103916D 1932-02-09 1934-04-06 Kant- und Verschiebevorrichtung fuer Walzgerueste Expired DE619124C (de)

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GB619124X 1933-05-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE619124C true DE619124C (de) 1935-09-23

Family

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DE572540C (de) 1933-03-18

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