DE896033C - Verfahrbarer Rinnenkanter fuer Triowalzgerueste - Google Patents

Verfahrbarer Rinnenkanter fuer Triowalzgerueste

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Publication number
DE896033C
DE896033C DESCH9275A DESC009275A DE896033C DE 896033 C DE896033 C DE 896033C DE SCH9275 A DESCH9275 A DE SCH9275A DE SC009275 A DESC009275 A DE SC009275A DE 896033 C DE896033 C DE 896033C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
edger
movable channel
trio
rolling frames
roller
Prior art date
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Expired
Application number
DESCH9275A
Other languages
English (en)
Inventor
Willi Boese
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schloemann AG
Original Assignee
Schloemann AG
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Filing date
Publication date
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Publication of DE896033C publication Critical patent/DE896033C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B39/00Arrangements for moving, supporting, or positioning work, or controlling its movement, combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
    • B21B39/20Revolving, turning-over, or like manipulation of work, e.g. revolving in trio stands

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen verfahrbaren Rinnenkanter für Triowalzgerüste nach Patent 8i849o. Bei diesem gelangen :die aus dem oberen Kaliber austretenden Walzstücke in eine Schwenkrinne, mit deren Hilfe .sie auf Gleitrippen abgelegt werden, die sie vor das nächst tiefer liegende Kaliber bringen. Dabei sind in der Verlängerung der Gleitrippen liegende Schwenkhebel angeordnet, .durch deren Bewegung ein Kanten :der Walzstücke möglich ist.
  • Die Erfindung bez`veckt, den Rinnenkanter so auszubilden, daß mit ihm auch Walzstücke in die Spießkantstellung gebracht werden können, und zwar einerlei, ob in den Walzen und Rollgangsrollen nur Spießkantkaliber bzw. Spießkantrillen vorgesehen sind oder ob- solche - mit normalen Walzenkalibern b.zw. Rillen abwechseln.
  • Die Erfindung besteht darin, .daß -die Schwenkhebel an ihren Enden mit einer nach oben gerichteten, Nase versehen sind. Mit Hilfe dieser Nase können die Walzstücke auch in Spieß'kants.tellung gebracht und., falls. erwünscht, auch jeweils um 9o° gedreht werden.
  • Die Zeichnung erläutert die- Erfindung, und zwar zeigt Fig. i eine Ansicht eines Rinnenkanters nach der Erfindung, während die Fig. 2, 3, 4 und 5 jeweils verschiedene Arbeitsstellungen des Rillenkanters während des Kantens zeigen.
  • Die wesentlichen Teile .des als Ganzes verfahrbaren Kanters sind die Schwenkrinne u und die dieser zugeordneten Gleitrippen 2 mit Gleitkanten 4. Die Gleitkanten 4 gehen bei 5 mit einem Knick nach unten. Um Zapfen 3 sind schwenkbar Hebel 6 angeordnet, die in der Stellung gemäß Fig. i den Gleitkanten eine ungebrochene Fortsetzung bis in den Bereich des Rollganges geben. Die Rollen 7'besitzen Spießkantrollen 7a und können neben :diesen auch normale Rillen wie beim Hauptpatent haben. Mit 8, 8a und 8b .sind die. Walzen des Triowalzgerüstes angedeutet, während ihre Spießkantkaliber mit 9 bezeichnet sind. Die Schwenkhebel 6 besitzen nun am Ende eine nach oben gerichtete Nase io. Diese Nase ermöglicht die Anwendung des Rillenkanters bei Spießkantwalzung.
  • Beim Austreten zwischen Mittel- und Oberwalze 8a, 8b gelangt der Walzenstab i i quadratischen oder rechteckigen Querschnittes in die Schwenkrinne i. Wird diese abgesenkt, so gelangt der Walzstab in die Stellung iia und gleitet über die Gleitkanten 4 und die hochstehenden Schwenkhebe16 in ,die Stellung iib (strichpunktiert gezeichnet). Durch Absenken der Schwenkhebel 6 in die Stellung gemäß Fig. 2 gelangt er in die Spießkantrillen 7a des Rollganges. 7. Hat der Stab nicht die gewünschte Lage zum Walzenkaliber, so muß er im Rollgang um 9ä°1 gekantet werden. Diese-Arbeit wurde bisher von Hand durchgeführt. Mit dem Rinnenkanter nach der Erfindung kann diese Arbeit jedoch ohne jegliche zusätzliche Handbetätigung durchgeführt werden. Zu diesem Zweck faßt die Nase io (Fig. 2) hinter die untere Kante des Walzstabes und hebt diese unter gleichzeitigem Verfahren des ganzen Rinnenkanters nach links an, so @daß der Walzstab in die Lage gemäß Fig. 3 kommt. Durch noch weiteres Verfahren nach links rutscht der Walzstab dann mit der rechts liegenden Kante (Fig. 3) nach unten in die Spießkantrille 7a (vgl. Fig. 4). Darauf wird der Schwenkhebel in die Stellung-nach Fig. 5 gebracht, .so :daß er außer Eingriff- ist.
  • . Selbstverständlich ist es möglich, mit dem Rinnenkanter gemäß der Erfindung auch in anderer Weise zu arbeiten, beispielsweise, wenn die Nase io lang genug ist, den Walzstab auch in entgegengesetzter Richtung zudrehen. Es ist auch möglich, den Walzstab beispielsweise (Fig.4) in ,die strichpunktiert dargestellte Stellung i id links neben der Rille 7" zu bringen und ihn dann durch Anheben an der Ecke i it in die Rinne 7a hineinzustürzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahrbarer Rinnenkanter für Triowalzgerüste, :bei welchem die aus dem oberen Kaliber austretenden Walzstücke in eine schwenkbare Rinne gelangen, mit :deren Hilfe sie auf Gleitrippen abgelegt werden, die .sie vor das nächst tiefer liegende Kaliber bringen mit in ,der Verlängerung der Gleitrippen liegenden Schwenkhebeln nach Patent &i8 49o, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkhebel (6) an ihrem Ende mit einer nach oben gerichteten Nase (.i.o) versehen sind.
DESCH9275A 1952-04-11 1952-04-11 Verfahrbarer Rinnenkanter fuer Triowalzgerueste Expired DE896033C (de)

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DESCH9275A DE896033C (de) 1952-04-11 1952-04-11 Verfahrbarer Rinnenkanter fuer Triowalzgerueste

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