DE436325C - Einrichtung zum Messen von Spurlatten bei Bergwerken auf Abweichung in seitlicher Richtung und Abnuetzung - Google Patents

Einrichtung zum Messen von Spurlatten bei Bergwerken auf Abweichung in seitlicher Richtung und Abnuetzung

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DE436325C
DE436325C DEA43153D DEA0043153D DE436325C DE 436325 C DE436325 C DE 436325C DE A43153 D DEA43153 D DE A43153D DE A0043153 D DEA0043153 D DE A0043153D DE 436325 C DE436325 C DE 436325C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B7/00Other common features of elevators
    • B66B7/12Checking, lubricating, or cleaning means for ropes, cables or guides
    • B66B7/1207Checking means
    • B66B7/1246Checking means specially adapted for guides

Description

  • Einrichtung zum messen von Spurlatten bei Bergwerken auf Abweichung in seitlicher Richtung und Abnützung. Für die sichere und rechtzeitige Wirkung der Fangvorrichtung an Förderkörben ist eine wesentliche Bedingung, daß die Spurlatten, mit denen die Fangvorrichtungen zusammen arbeiten, nicht zu weitgehend abgenutzt werden und dauernd ihre lotrechte Lage im Schacht sowie ihre gegenseitige Entfernung beibehalten. Es ist daher erforderlich, von Zeit zu Zeit die Beschaffenheit der Spurlatten zu untersuchen. Zur Prüfung der Beschaffenheit der Spurlatten wird bisher entweder in größeren Zwischenräumen die Entfernung zwischen den Spurlatten (die Spurweite) mittels eines Stichmaßes oder fortlaufend vermittels eines Spurmaßes gemessen, die beide zwischen die beiden zusammengehörigen Spurlatten gehalten werden. Die seitliche Abnutzung der Spurlatten wird mit dem Zollstock oder einem Sperrmaß festgestellt. Auch diese letztgenannte Meßart kann nur in größeren Zwischenräumen ausgeführt werden.
  • Die Mängel dieser Meßarten bestehen darin, daß die Spurweite nur in Zwischenräumen festgelegt wird und daß ferner, selbst wenn die Spurweite über die ganze Schachtlänge fortlaufend gemessen wird, diese Meßart für die Beurteilung der Spurlatten nicht ausreicht, weil beide zusammengehörigen Spurlatten nach derselben Seite hin gleichmäßig aus dem Lot gebracht sein können, was in dem Falle möglich ist, wenn einzelne Teile der ganzen Schachtröhre und mit ihnen die Einstriche und der sonstige Ausbau durch seitlichen Druck aus dem Lot verschoben werden. Der Förderkorb würde in diesem Falle auf der einen Spurlatte schleifen, was man tatsächlich oft im Betriebe beobachten kann, was aber bei den bisherigen Meßverfahren nicht nachgewiesen werden kann, da hier nur die Entfernung der Spurlatten voneinander gemessen wird ohne Berücksichtigung des Abweichens der einzelnen Sparlatten aus dem Lote.
  • Die Meßart der Breite der einzelnen Spurlatten leidet darunter, daß diese nur in Zwischenräumen erfolgt und die zwischen diesen Meßstellen liegenden Teile unbeobachtet läßt.
  • Die Erfindung soll nun diese Mängel beheben und ein einwandfreies Festlegen der Maße der Spurlatten selbst und der Spurweite zwischen zwei zusammengehörigen Spurlatten über die ganze Schachtleitung zulassen.
  • Sie geht von der Tatsache aus, daß die gegenseitige Entfernung der beiden Führungsschuhe eines Förderkorbes, die die beiden zusammengehörigen Spurlattea. auf beiden Seiten des Förderkorbs umfassen, dieselbe bleibt und stellt die Änderungen der drei Führungsflächen jeder Spurlatte von ihrem Führungsschuh fest.
  • Abb. i zeigt die Einrichtung gemäß der Erfindung von oben gesehen. Abb. 2 zeigt eine Seitenansicht.
  • Die Spurlatten b sind an den Einstrichen oder an der Schachtwandung d befestigt. Der Förderkorb a oder ein anderer schwerer Körper hängt an denn. Seil C (Abb. 2) und trägt die Meßeinrichtung mit der Platte g, die mit dem Dache des Förderkorbs vermittels der Schrauben Ir o. dgl. fest verbunden werden kann. Auf der Platte g ist die Schreibrolle q. mittels des Traggestells/ fest verlagert und trägt an ihrem einen Ende das Rad 7, das das Band 8 enthält, das seinerseits mit seinem freien Ende an einem Punkte des Schachtes befestigt ist und sich beim Bewegen des Förderkorbes zwangläufig abrollt, so daß hierdurch die Rolle q. gedreht wird. Auf der Schreibrolle liegen die drei Schreibstifte 5, die an den Enden der um die Zapfen D, in wagerechter Ebene drehbaren Hebel 2 befestigt sind. Die anderen Enden der drei Hebel z tragen je eine Rose i, die ihrerseits durch die Federn 3 an je eine Außen- und an die Vorderseite der Spurlatte gedrückt werden. Die Drehpunkte D sind durch die Traggestelle i (Abb. 2), die Federn 3 durch die Traggestelle k fest mit der Platte g verbunden. Der Führungsschuh 6 ist fest mit dem Förderkorb a verbunden. Die mittlere Gleitrolle Z, die an der Vorderseite der Spurlatte entlang:äuft, überträgt ihre Bewegung in der wagerechten Ebene auf die Schreibrolle q. mit Hilfe des Gelenks Q. Der Winkel O D5 (Abb. i) ist starr und dreht sich um den Drehpunkt U Bewegt sich nun der Förderkorb, so gleiten die Rollen l an der Spurlatte entlang, und zwar so, daß jeder Abnehmer für sich arbeitet. Die Rollen L werden in die Lage eingesteht, die sie haben müssen, wenn die fehlerlosen Spurlatten ordnungsmäßig verlegt sind. Wird nun der Förderkorb bewegt und weisen die Spurlatten keine Abnutzung und keine Abweichung aus ihrer senkrechten Einstellung auf, so zeichnen die Schreibstifte auf der Schreibrolle je eine gerade Linie auf. Legt sich aber der Führungsschuh an eine Außenseite der Spurlatte an, so entfernt er sich in demselben Maße von der gegenüberliegenden Außenseite unter der Voraussetzung, daß die Spurlatte nur schief verlagert ist, daß aber die Spurlatte selbst den vorgeschriebenen Querschnitt behalten hat. Hierbei wird die Kurve des einen Schreibstiftes genau so weit nach der negativen Seite aussch:agen, als die Kurve des anderen nach der positiven.
  • Ist die Spurlatte jedoch abgenutzt, so erfahren die Schreibstifte verschieden große Aussch:äge, und die Abnutzung wird beim Vergleich der beiden Kurven auf der Schreibrolle ersichtlich. übersteigt nun das Maß der seitlichen Abnutzung das Maß des Ausschlages der Fangvorrichtung, das auf dem Papierstreifen der Schreibrolle aufgetragen sein kann, so kann an Hand der Aufzeichnungen auf der Schreibrolle festgestellt werden, an welchen Stellen des Spurlattenstranges die Fangvorrichtung in seitlicher Richtung nicht mehr eingreift. In gleicher Weise bewirken auch die unabhängig voneinander auf der Vorderseite der Spurlatten arbeitenden Rollen Aufzeichnungen, aus denen die Spurweite je zweier zusammengehörender Spurlatten zu entnehmen ist.
  • Die Spurlatten können auf diese Weise daraufhin geprüft werden, wieweit jeder Spurlattenstrang abgenutzt ist und wie er sich zu der Fangvorrichtung stellt. Ferner kann die Spurweite genau festgelegt werden nicht nur im Verhältnis zu beiden Strängen, sondern auch in bezug auf ihr Verhältnis zu jedem Führungsschuh, d. h. ob der Förderkorb an der einen Seite so an der Spurlatte aufliegt, daß er an der anderen Seite nicht mehr geführt wird und eine Entgleisung oder ein Nichteingreifen der Fangvorrichtung befürchten läßt.
  • Die Übertragung der Bewegung der Abnehmer auf die Schreibrolle kann natürlich auch auf andere bekannte Weise erfolgen, wie z. B. durch Flüssigkeit, die auf eine Membran drückt und hierdurch einen Ausschlag der Schreibstifte erwirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Messen von Spurlatten bei Bergwerksanlagen o. dgl. auf ihre Abweichung in seitlicher Richtung und auf Abnutzung, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Seite der Spurlatte eine Rolle entlanggleitet, die federnd angedrückt wird und in wagerechter Ebene beweglich am Fahrkorb gelagert ist und dadurch die Abweichung der Fluchtlinie der Spurlatte von einer bestimmten Lage anzeigt. z. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen an zwei oder mehreren einander gegenüberliegenden Gleitschuhen des Förderkorbs o. dgl. angeordnet sind, so daß sie jede Zwischenraumsänderung zwischen den Spurlatten und den Gleitschuhen, unabhängig voneinander, anzeigen. 3. Einrichtung nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung einer jeden Rolle in der wagerechten Ebene auf einer Papierrolle zeichnerisch aufgetragen wird. q.. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß je eine Meßvorrichtung an beiden Seiten des Fahrkorbes angebracht wird. 5: Einrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die beiden auf verschiedenen Seiten des Fahrkorbs angebrachten Meßvorrichtungen ihre Aufzeichnungen auf derselben Papierrolle machen. 6. Einrichtung nach Anspruch 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Papierrolle durch ein metrisch eingeteiltes Band erfolgt, dessen eines Ende an einer Stelle des Schachtes befestigt ist, so daß bei der Bewegung des Fahrkorbes die Papierrolle in Bewegung gesetzt wird. 7. Einrichtung nach: Anspruch 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Papierrolle entsprechend dem übersetzungsverhältnis metrisch bezeichnet und so die jeweilige Länge der zu messenden Spurlatten o. dgl. festgelegt wird.
DEA43153D Einrichtung zum Messen von Spurlatten bei Bergwerken auf Abweichung in seitlicher Richtung und Abnuetzung Expired DE436325C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE963989C (de) * 1951-07-17 1957-05-16 Gutehoffnungshuette Sterkrade Messgeraet zum Untersuchen der von den Schachtfuehrungen und -einbauten einer Schachtfoerderanlage beim Foerderbetrieb aufzunehmenden Stossbeanspruchungen
US5214947A (en) * 1990-11-28 1993-06-01 Kone Elevator Gmbh Procedure and apparatus for checking the straightness of elevator guide rails and straightening deflections

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE963989C (de) * 1951-07-17 1957-05-16 Gutehoffnungshuette Sterkrade Messgeraet zum Untersuchen der von den Schachtfuehrungen und -einbauten einer Schachtfoerderanlage beim Foerderbetrieb aufzunehmenden Stossbeanspruchungen
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