DE894164C - Zirkel - Google Patents

Zirkel

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DE894164C
DE894164C DEF6674A DEF0006674A DE894164C DE 894164 C DE894164 C DE 894164C DE F6674 A DEF6674 A DE F6674A DE F0006674 A DEF0006674 A DE F0006674A DE 894164 C DE894164 C DE 894164C
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DE
Germany
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extension piece
compass
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piercing tip
jaws
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DEF6674A
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KAETHE FOERSTER
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KAETHE FOERSTER
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L9/00Circular curve-drawing or like instruments
    • B43L9/16Features common to compasses, dividers, and callipers
    • B43L9/18Legs with toggle joints

Landscapes

  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

  • Zirkel Die Erfindung betrifft einen Zirkel. Sie bezieht sich auf die Ausbildung und Anbringung eines Verlängerungsstückes für einen Zirkel, um zu ermöglichen, daß Kreise gezeichnet werden können, die einen größeren Durchmesser haben als mit den normalen Zirkelschenkeln erfaßbar ist.
  • Bei bekannten Zirkeln ist der die Schreibmine aufnehmende Einsatz abnehmbar an dem betreffenden Zirkelschenkel angeordnet. An seiner Stelle kann ein Verlängerungsstück in den Zirkel eingesetzt und dann der Schreibmineneinsatz am freien Ende des Verlängerungsstückes angebracht werden. Dabei besteht der Nachteil, daß der Schreibmineneinsatz jeweils vor der Benutzung des Verlängerungsstückes entfernt und nach dessen Benutzung wieder angebracht werden muß. Besonders mißlich ist jedoch, daß durch das Verlängerungsstück die Schreibmine unangenehm weit von der Stelle weggerückt wird, an welcher die führende Hand sich befindet, die in aller Regel am Zirkelkopf angreift. Es ist daher die Gefahr, daß unsaubere Kreise entstehen, insbesondere der Kreisanfang und das Kreisende nicht einwandfrei ineinander übergehen, erheblich vergrößert.
  • Demgegenüber ist erfindungsgemäß ein Zirkel derart ausgebildet, daß an wenigstens einem seiner Schenkel nach Abnahme des betreffenden Stiftes, z. B. der Einstechspitze, zwischen den zu deren Festlegung dienenden Klemmbacken ein Verlängerungsstück feststellbar ist. Dieses wird zwischen die Klemmbacken des Schenkels von dessen Außenseite her eingesteckt. Es verläuft also ungefähr senkrecht zu der Schenkelwinkel-Mittellinie und liegt in der Ebene der Zirkelschenkel. An seinem freien Ende nimmt dieses Verlängerungsstück den Träger der betreffenden Spitze, z. B. einer Einstechspitze, zweckvoll längs verschieblich auf.
  • Vorzugsweise ist die Ausbildung derart getroffen, daß das Verlängerungsstück mit einer an seinem Einsteckende vorgesehenen Gabel über den Bolzen der Klemmschraube schiebbar ist, welche zum Zusammenpressen der Klemmbacken dient und diese -zu diesem Zweck durchsetzt. Es empfiehlt sich, diese Schubgabel im Verlängerungsstück gelenkig anzubringen, so daß das Verlängerungsstück, -das in der Gebrauchslage eine ungefähr horizontale Stellung einnimmt, immer den Bedürfnissen auch insoweit angepaßt werden kann.
  • Die Erfindung macht es entbehrlich, den Schreibmineneinsatz eines Zirkels abzunehmen, um ein Verlängerungsstück anbringen zu können. Nach ihr ist nur die Lockerung der Klemmschraube, z. B. der Einstechspitze und das Entfernen dieser Spitze notwendig, um durch eine geeignete Öffnung von der Außenseite des Zirkelschenkels her das Verlängerungsstück einschieben und durch kurze Betätigung der Klemmschraube festspannen zu können. Infolge dieser Ausbildung ergibt sich der weitere Vorteil, daß die Einstechspitze vom eigentlichen Zirkel weggerückt wird, die Zeichenmine dagegen in der üblichen Lage zum Zirkelkopf verbleibt, so daß also die den Zirkelkopf erfassende und beim Zeichnen die Führung übernehmende Hand die richtige Minenführung gewährleisten kann.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel in schematischer Darstellung. Es zeigt Fig. i eine Ansicht des Zirkels mit eingesetztem Verlängerungsstück, Fig. 2 eine Draufsicht auf das Verlängerungsstück mit Schnitt durch den betreffenden Zirkelschenkel. Der Zirkel besteht in an sich bekannter Weise aus den beiden Schenkeln a und b, welche am Zirkelkopf c schwenkbar miteinander verbunden sind, der in üblicher Weise ein Griffstück d aufnehmen kann.
  • Mittels eines Steckzapfens e sitzt im Schenkel b der Einsatz f, der die Zeichenmine g aufnimmt, die, wie bekannt, zwischen zwei mittels der Klemmschraube k zusammenpreß- und lösbaren Klemmbacken sich befindet.
  • Der Schenkel a des Zirkels besitzt an seinem unteren Ende ebenfalls zwei Bekannterweise mittels einer Klemmschraube i zusammenpreß- und lösbare Klemmbacken, zwischen welchen die Einstechspitze k festleg- und einstellbar ist. Erfindungsgemäß ist nun der Schenkel a im Bereich seiner Klemmbacken derart mit einer Bohrung L versehen, daß diese senkrecht zum Bolzen m der Klemmschraube i verläuft und den Schenkel a von außen nach innen durchsetzt. In diese Bohrung L ist das Verlängerungsstück n mit seinem gegabelten Zapfen o einsteckbar. Die Gabel des Zapfens o schiebt sich dabei über den Schraubenbolzen m: Durch Anziehen der Klemmschraube i und das dabei erfolgende Zusammenpressen der Klemmbacken wird der Zapfen o im Schenkel a festgespannt.
  • Zweckvoll ist der Zapfen o am Verlängerungsstück st gelenkig angeordnet. Er greift mit seinem Flachstück P in eine Nut q der Verlängerungsstange n ein und ist darin mittels des Schräubchens y festklemmbar. Es kann mithin die Verlängerungsstange n in Anpassung an die Bedürfnisse etwas auf und ab bewegt werden.
  • An ihrem freien Ende nimmt die Stange n den Träger s mit der Einstechspitze t auf, welche nunmehr die Funktion der Stechspitze k übernimmt. Der Träger s- ist an der Verlängerungsstange n längs verschieblich angebracht. Er kann in der jeweiligen Arbeitsstellung mittels der Schraube u festgeklemmt werden.
  • Im Bedarfsfall ist es natürlich möglich, auch am anderen Schenkel b die erfindungsgemäße Ausbildung vorzusehen, mithin auch nach der anderen Seite eine Verlängerungsstange anzusetzen. Üblicherweise dürfte aber mit einer Verlängerungsstange auszukommen sein. In diesem Fall wird sie mit Vorzug nach Abnahme der Einstechspitze k an den zugehörigen Schenkel angebracht.

Claims (5)

  1. PATEINTTANSPRÜCHE: i. Zirkel, dadurch gekennzeichnet, daß an wenigstens einem seiner Schenkel nach Abnahme des zugehörigen Stiftes, vorzugsweise der Einstechspitze, zwischen den zu deren Festlegung dienenden Klemmbacken ein Verlängerungsstück festspannbar ist.
  2. 2. Zirkel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Verlängerungsstück zwischen die Klemmbacken des Schenkels von dessen Außenseite her einsteckbar ist.
  3. 3. Zirkel nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verlängerungsstück mit einer an seinem Einsteckende vorgesehenen Gabel über den Bolzen der Klemmschraube schiebbar ist. q..
  4. Zirkel nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubgabel am Verlängerungsstück gelenkig angebracht ist.
  5. 5. Zirkel nach Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß am Verlängerungsstück der Träger des betreffenden Stiftes, z. B. einer Einstechspitze, längs verschieblich ist.
DEF6674A 1951-07-03 1951-07-03 Zirkel Expired DE894164C (de)

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DEF6674A DE894164C (de) 1951-07-03 1951-07-03 Zirkel

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DE894164C true DE894164C (de) 1953-10-22

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