DE824456C - Zeichen- und/oder Schreibduese - Google Patents
Zeichen- und/oder SchreibdueseInfo
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- DE824456C DE824456C DEG1403A DEG0001403A DE824456C DE 824456 C DE824456 C DE 824456C DE G1403 A DEG1403 A DE G1403A DE G0001403 A DEG0001403 A DE G0001403A DE 824456 C DE824456 C DE 824456C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43K—IMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
- B43K5/00—Pens with ink reservoirs in holders, e.g. fountain-pens
- B43K5/005—Pen barrels
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
Description
- Zeichen- und/oder Schreibdüse Die Erfindung betrifft eine Zeichen- und/oder Schreibdüse zum Aufsetzen auf einen mit Schreib-oder Zeichenflüssigkeit gefüllten hohlen Federhalterschaft. Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine derartige Schreibdüse zu schaffen, die je nach Wahl für ganz verschiedene Schriftstärken benutzt werden kann und die außerdem leicht und daher wenig kostspielig herzustellen ist und im Gebrauch leicht gereinigt werden kann.
- Zeichen- und/oder Schreibdüsen mit schmalen Austrittsschlitzen sind bekannt. Sie werden im allgemeinen aus Blech hergestellt und sind daher äußerst empfindlich, da nur verhältnismäßig geringe Stöße ausreichen, um den Querschnitt des Austrittsschlitzes zu verändern und damit die Gebrauchsfähigkeit dieser Düse zu beeinträchtigen oder gar unmöglich zu machen.
- Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß als Düsenkörper ein volles Stück Messing mit drei nach seinem Ende schräg zulaufenden Abflachungen versehen ist, die an dem Ende eine etwa senkrecht auf der Halterachse stehende dreieckige Abschlußfläche bilden, wobei von den drei Spitzen der Abschlußfläche, etwa parallel zu der Längsachse des Halters in den Düsenkörper Schlitze eingeschnitten sind, die mit einer öffnung in Verbindung stehen, die in das Messingstück von seinem Aufsatzende her aus hineingearbeitet ist. jeder einzelne dieser Schlitze ist eben. Sie sind so schmal, daß beispielsweise eine Rasierklinge in jeden der Schlitze geschoben werden kann, was beispielsweise für die Reinigung von Bedeutung ist. Die Schlitze können also etwa 1/1o mm breit hergestellt werden, ohne daß mit dieser Zahlenangabe eine Beschränkung nach oben oder unten verbunden ist. Dadurch, daß der Düsenkörper aus einem vollen Messingstück hergestellt ist, wird die Düse auch außerordentlich unempfindlich und robust im Gebrauch, so daß eine Beschädigung nur bei sehr unachtsamer Bedienung möglich ist. jede Kante der Abschlußdreieckfläche ergibt eine Schreibkante zum Zeichnen eines Striches. Drei weitere Schreibmöglichkeiten sind durch die Spitzen des Abschlußdreiecks gegeben, wobei die Breite dieser Spitzen die Stärke des Striches bestimmt.
- Erfindungsgemäß empfiehlt es sich, die schrägen Abflachungen so zu führen, daß sich eine dreieckige Abschlußfläche mit verschieden langen Kanten ergibt, so daß sich insgesamt sechs verschieden starke Strichstärken ergeben.
- Die Düse selbst wird in dem hohlen Federhalterschaft vorzugsweise eingeschraubt. Der Schraubnippel kann leicht aus dem vollen Messingstück herausgedreht werden, das an der Übergangsstelle zu dem Schraubnippel rund ausgebildet ist. Die Öffnung für den Zutritt der Schreib- oder Zeichenflüssigkeit zu den Schlitzen wird so in das Messingstück hineingearbeitet, daß die Öffnung in Form einer Bohrung bis zu den Schlitzen reicht.
- Der hohle Federhalterschaft selbst ist mit einem hohlen Kolben ausgebildet, in dessen Hohlraum Luft vorhanden ist, wodurch sichergestellt wird, daß die Schreib- oder Zeichenflüssigkeit gleichmäßig aus dem Schlitz oder den Schlitzen ausfließt, die gerade auf die Zeichenfläche aufgesetzt werden. Das Mittelstück am Halter ist mit Dichtungsschraube und Gummiring abgedichtet.
- Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in vereinfachter Darstellung. Es zeigt Fig. i eine Ansicht auf einen erfindungsgemäß ausgebildeten Halter mit Düse, Fig. 2 die Ansicht auf den gleichen Halter bei herausgezogenem Kolben, Fig. 3 eine Ansicht in Pfeilrichtung a-b ,der Fig. 1 und 2 auf die Dreieckabschlußfläche der Düse gesehen, und zwar in vergrößertem Maßstabe, Fig. 4 die gleiche Ansicht wie die der Fig. 3, jedoch in weiter vergrößertem Maßstabe zur besseren Darstellung der einzelnen zur Verfügung stehenden Schreibkanten und -spitzen entsprechend den eiii7rellien lierstellbaren Schriftstärken.
- Fig. 5 eine schaubildliche Ansicht auf eine erfindungsgemäß ausgebildete Düse, Fig. 6 einen Längsschnitt durch eine erfindungserni A ausgebildete Düse zur besseren Darstellung g äß eines darin vorgesehenen Schlitzes, Fig. 7 eine erfindungsgemäß ausgebildete Düse mit einem Rasiermesser, das in einen Schlitz von ihr gesteckt ist.
- Der Federhalter der Fig. i und 2 weist einen Zylinderkörper i auf, in dem längsverschiebbar ein Hohlkolben 2 mit einer Kolbenkappe 3 angeordnet ist. Allgedichtet wird dieser Hohlkolben mittels einer :Mutter 4 und eines Gummiringes 5. Am äußeren Ende des Zylinders i ist eine Düse 7 aus Messing aufgeschraubt. Sie weist zu diesem Zweck am hinteren Ende einen Gewindeansatz 8 auf, wobei die Düse etwa im Bereich des Ansatzes 9 runden Querschnitt hat.
- Die Düse besteht aus einem vollen Messingstück und ist mit drei nach ihrem einen Ende schräg zulaufenden Abflachungen io, 11, 12 versehen, die an dem Ende eine etwa senkrecht auf der Halterachse stehende dreieckige Abschlußfläche (s. Fig. 3 und 4) mit den Seitenkanten 13, i4, 15 und den Spitzen 18, i9, 2o bilden. Im Ausführungsbeispiel sind die Abflachungen so vorgenommen, daß die Kante 15 wesentlich länger als die Kante 13 und diese wieder wesentlich länger als die Kante 14 ist. Von den Spitzen 18, 19, 20 ausgehend sind etwa parallel zu der Längsachse der Düse Schlitze 21, 22, 23 eingeschnitten, durch die beispielsweise, wie sich aus Fig. 7 ergibt, eine Rasierklinge 16 hindurchtreten kann. Von dem Gewindeansatz 8 her wird die Düse mit einer Zuströmöffnung 17 versehen. Der Grund dieser Öffnung steht in Form einer Bohrung mit den Schlitzen 21, 22, 23 in Verbindung. Durch Drehen des Halters sind somit sechs verschiedene Schriftstärken ausführbar. Drei Strichstärken ergeben sich durch Schreiben mit Hilfe der Kanten 13, 14 oder 15, wobei die Länge der Kanten die Strichstärken bestimmen. Eine weitere Strichstärke ergibt sich durch Schreiben auf der Spitze 18, an der sich die beiden Kanten 13 und 15 schneiden. Die Spitze i9, an der sich die beiden Kanten 14 und 15 schneiden, ergibt eine weitere Strichstärke, und die letzte Strichstärke ergibt sich durch Schreiben auf der Spitze 2o, auf der sich, in stumpfem Winkel, die beiden Kanten 13 und i4 schneiden.
Claims (4)
- PATEVTANSPRCCHE: i. Zeichen- und/oder Schreibdüse mit Austrittsschlitz zum Aufsetzen auf einen mit Schreib- oder Zeichenflüssigkeit gefüllten hohlen Federhalterschaft, dadurch gekennzeichnet, daß ein volles Stück :Messing mit drei nach seinem einen Ende schräg zulaufenden Abflachungen versehen ist, die an dem Ende eine etwa senkrecht auf der Halterachse stehende dreieckige Abschlußfläche bilden, wobei von den drei Spitzen der Abschlußfläche ausgehend, etwa parallel zu der Längsachse des Halters, in den Düsenkörper Schlitze eingeschnitten sind, die mit einer öffnung in Verbindung stehen, die in das Messingstück von seinem Aufsatzende aus hineingearbeitet ist.
- 2. Zeichen- und/oder Schreibdüse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanten der Abschlußfläche ungleich lang sind.
- 3. Zeichen- und/oder Schreibdüse, nach Anspruch i bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Messingstück an seinem hinteren Ende mit einem Gewindeansatz zum Aufsetzen auf einen hohlen Federhalterschaft versehen ist.
- 4. Zeichen- und/oder Schreibdüse, nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Federhalter einen bewegbaren hohlen Kolben enthält, der gegen den Federhalterschaft durch eine Dichtungsschraube mit Gummiring abgedichtet ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften N r. 715 403, 641 226, 664471-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG1403A DE824456C (de) | 1950-03-19 | 1950-03-19 | Zeichen- und/oder Schreibduese |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG1403A DE824456C (de) | 1950-03-19 | 1950-03-19 | Zeichen- und/oder Schreibduese |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE824456C true DE824456C (de) | 1951-12-10 |
Family
ID=7116265
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG1403A Expired DE824456C (de) | 1950-03-19 | 1950-03-19 | Zeichen- und/oder Schreibduese |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE824456C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4034960A1 (de) * | 1990-11-02 | 1992-05-07 | Arndt Willert | Mehrkantspitze mit schreibkegel und kegelinnenteil zum ziehen von mehr als einer strichstaerke |
| US5253942A (en) * | 1984-05-18 | 1993-10-19 | Stokes Christine P | Method for applying paint upon surfaces |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE641226C (de) * | 1935-05-12 | 1937-05-20 | Soennecken Fa F | Kunstschriftgeraet mit einem als Farbbehaelter dienenden Schaft und einer keilfoermigen Schreibspitze |
| DE664471C (de) * | 1938-08-27 | Willy Becker | Fuellhalterartiges Schreibgeraet fuer Plakat- u. dgl. Beschriftungen | |
| DE715403C (de) * | 1940-05-17 | 1941-12-20 | Ludwig Bilz | Fuellfederhalterartiges Schreibgeraet mit einem flachen Schreibmundstueck |
-
1950
- 1950-03-19 DE DEG1403A patent/DE824456C/de not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE664471C (de) * | 1938-08-27 | Willy Becker | Fuellhalterartiges Schreibgeraet fuer Plakat- u. dgl. Beschriftungen | |
| DE641226C (de) * | 1935-05-12 | 1937-05-20 | Soennecken Fa F | Kunstschriftgeraet mit einem als Farbbehaelter dienenden Schaft und einer keilfoermigen Schreibspitze |
| DE715403C (de) * | 1940-05-17 | 1941-12-20 | Ludwig Bilz | Fuellfederhalterartiges Schreibgeraet mit einem flachen Schreibmundstueck |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5253942A (en) * | 1984-05-18 | 1993-10-19 | Stokes Christine P | Method for applying paint upon surfaces |
| DE4034960A1 (de) * | 1990-11-02 | 1992-05-07 | Arndt Willert | Mehrkantspitze mit schreibkegel und kegelinnenteil zum ziehen von mehr als einer strichstaerke |
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