DE310298C - - Google Patents

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DE310298C
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Germany
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D9/00Bookmarkers; Spot indicators; Devices for holding books open; Leaf turners
    • B42D9/04Leaf turners
    • B42D9/08Leaf turners having radial arms, one per leaf, operated successively
    • B42D9/086Leaf turners having radial arms, one per leaf, operated successively actuated by a spring for each arm

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 310298-KLASSE 51 β. GRUPPE
Der Erfindungsgegenstand ist auf der beiliegenden Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und es zeigt:
Fig. ι eine Vorderansicht desselben, Fig. 2 einen Grundriß, Fig. 3 eine Unteransicht, Fig. 4 eine Seitenansicht in Verbindung mit einem Ständer, Fig. 5 bis 14 verschiedene Einzelheiten mit teilweisen Schnitten, darunter Fig. 10 einen Schnitt nach der Linie A-A in Fig. 9, und Fig. 14 einen Schnitt nach der Linie B-B in Fig. 12.
Ein Kasten 1 ist durch die Zwischenwand 2 in zwei Teile 3, 4 geteilt; an seiner Deckplatte 5 ist ein kreisförmiger Ausschnitt 6 und auf ihr die Auflage 7 angeordnet. Im ferneren ist am Kasten 1 der mit einer der Auflage 7 entsprechenden Ausnehmung 8 versehene Deckel 9 mittels Scharniere befestigt. An der Deckplatte 5, an der auch eine Ausnehmung für die Aufbewahrung der Stifte 22 sich befindet, ist die Grundplatte 10 befestigt, und diese weist einen dem Ausschnitt 5 entsprechenden Ausschnitt 11 auf. An der Grundplatte ist.konzentrisch mit dem Ausschnitt 11 der Stift 12 befestigt, der in seiner Längsrichtung den Schlitz 13 aufweisi (Fig. 5, 8). Über diesen Stift sind wechselweise die Zwischenscheiben 14 und die Hülsen 15 gesteckt und durch die Mutter 16 gehalten. Die Hülsen 15 sind mit Nuten xy versehen (Fig. 7). Über die Hülsen 15 sind Nabenscheiben i'8 gesteckt, die mit je einem Wendearm 19 versehen sind. Letztere besitzen an ihren freien Enden Tragkörper 20, die I-förmigen Querschnitt aufweisen, im Ausschnitt 11 geführt sind, und je einen Zahn 21 tragen. Auf der Oberseite derselben sind Bohrungen vorgesehen, in denen die Stifte 22 paarweise eingesteckt sind. Die Wendearme 19 stehen unter Wirkung der Federn 23, deren eines Ende um die Wendearme, und deren anderes Ende um die-Hülsen 15 gewickelt ist, wobei diese noch durch den Schlitz 13 des Stiftes 12 und durch die Schlitze 17 der Hülsen 15 hindurchgeführt sind, zwecks fester Lagerung der Federn. Auf der Grundplatte 10 ist die Lagerplatte 24 befestigt (Fig. 3, 9 bis ii), an der die Hebel 25, 26 drehbar um die Achsen 27, 28 angeordnet sind. Diese Hebel sind mit zügespitzten Enden 29, 30 versehen, die ihnen derart angelenkt sind, daß sie nur einen bestimmten Ausschlag ausführen können. Die Lagerplatte 24 ist auf der Grundplatte 10 derart befestigt, daß die Spitzen 29, 30 in die Bahn der Zähne 21 eingreifen können. Die Enden 29, 30 stehen unter Wirkung der Federn 31, 32, derart, daß sie nach Freiwerden selbsttätig in die Ausgangslage zurückgehen. Der Hebel
25 weist einen Nocken 33 auf, mittels welchem er unter Wirkung der an den Hebeln 25 und 26 befestigten Feder 34 stets am Hebel
26 anliegt. Der Hebel 25 steht unter Wirkung der Feder 35, die einerseits an diesem, anderseits an der Lagerplatte 24 befestigt ist und weist den Zapfen 36 auf, der um das Gabelende des im Lager 36 drehbar gelagerten Hebels 37 eingreift. Das Lager 38 ist an der Grundplatte io befestigt. Der Hebel 37 ist mit dem Hebel 39 gelenkig verbunden, der in dem ebenfalls auf der Grundplatte 10 befestigten Lager 40 drehbar angeordnet ist.
An diesem Hebel 39 ist das Gelenkstück 41 (Fig. 12 bis 14) andernends angelenkt, vor.
welchem aus die Hebel 25, 26 bewegt werden Die Benutzung des beschriebenen Blattwenders kann z. B. in folgender Weise geschehen:
Der Deckel 9 wird aufgeklappt, hierauf der Notenblattträger, der während Nichtgebrauchs im Teil 3 des Kastens untergebracht ist, in Gebrauchsstellung gebracht. Nunmehr werden die Tragkörper 20 nach der andern Seite des Ausschnitts ϊ ι geführt (durch Verschieben in Richtung des Pfeiles d). Beim A^orbeiführen derselben bei den Hebeln 25, 26 werden deren Spitzen 29, 30 durchidie Zähne 21 ausgeschwenkt, kommen jedoch unter Wirkung der Federn 31, 32 nach Durchführen der Zähne 21 wieder in . ihre Ursprungslage zurück und dadurch wird der letzte der eingeführten Tragkörper und damit auch alle übrigen, infolge der Wirkung der durch die Drehung gespannten Federn 23 in dieser
• neuen Lage gehalten. Hierauf werden die Stifte 22, welche in der Ausnehmung 58 untergebracht sind, in die entsprechenden Bohrungen der Tragkörper 20 eingesetzt, wobei je eine umzuschlagende Seite, die zuletzt umzuschlagende zuerst, zwischen die einzelnen Stifte 22 desselben Tragteiles eingeführt werden. Dabei liegen die Notenblätter mit ihren untern Rändern auf der Auflage 7 und mit ihrem Rücken gegen den Notenblattträger. Hierauf wird die Stellschraube 53 gelöst, der Kasten 1 ' (bei Anwendung eines Ständers gemäß Fig. 4) in die benötigte Schräglage und Höhenlage gebracht, und in diesen durch die entsprechenden Vorrichtungen gesichert. Gleichzeitig wird auch die Klemmschraube 53 festgezogen.
Ist nun ein Blatt zu wenden, so wird mittels Fußtritts 56 und entsprechender Zwischenorgane der Hebel 25 derart ausgeschwenkt, daß er den Zahn 21 des Tragkörpers 20, der gegen ihn anliegt, freigibt. Unter Wirkung der entsprechenden Feder 23 wird dieser in seine Ausgangslage zurückgeführt und dabei das zwischen dem Stiftepaar 22 eingeführte Notenblatt gewendet. Dabei wirkt das Blatt selbst als eine Art Windflügel, so, daß das Umdrehen ruhig erfolgt. Gleichzeitig mit der Freigabe des Zahnes 2τ wird durch den Hebel 25 auch der Hebel 26 mittels des Nockens 33 derart betätigt, daß sich die Spitze dieses Hebels vor den Zahn 21 des nächstfolgenden Tragkörpers 20 legt und dadurch den letzteren verhindert, der Bewegung zu folgen. Wird nun der Fußtritt 56 freigegeben, so bewegt sich der Hebel 25 in seine ursprüngliche Lage zurück, desgleichen auch der Hebel 26; dieser letztere gibt nun den Zahn 21 des Tragkörpers 20 frei und dieser Zahn kommt nunmehr zum Anliegen gegen die Spitze des Hebels 25, indem der betreffende Tragkörper unter Richtung der Feder 23, nebst den übrigen ausgeschwenkten Tragkörpern in gleicher Richtung wie der durch den Hebel 25 freigegebene sich bewegt. Diese Vorgänge wiederholen sich, so oft mittels Fußtritts die Hebel 25, 26 bewegt werden.
Der Kasten 1 könnte auch anderweitig, z. B. an einem Klavier, angebracht werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Notenblattwender mit unter Federwirkung stehenden Wendearmen und mit aus zwei Hebeln gebildetem Ankergesperre für diese, dadurch gekennzeichnet, daß die Wendearme Zähne (21) und die das Ankergesperre bildenden Hebel (25, 26) drehbare, unter Federwirkung stehende Enden (29, 30) aufweisen, zum Zwecke, die ersteren ohne Bewegung der Hebel in die zum Wenden der Blätter nötige Stellung zu bringen. ■„'
    . Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE310298C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4072080A (en) * 1976-02-20 1978-02-07 Daniel Conlin Sheet music page turning device

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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