DE497063C - Spielzeug in Gestalt zweier Figuren - Google Patents

Spielzeug in Gestalt zweier Figuren

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DE497063C
DE497063C DEH107423D DEH0107423D DE497063C DE 497063 C DE497063 C DE 497063C DE H107423 D DEH107423 D DE H107423D DE H0107423 D DEH0107423 D DE H0107423D DE 497063 C DE497063 C DE 497063C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H13/00Toy figures with self-moving parts, with or without movement of the toy as a whole
    • A63H13/02Toy figures with self-moving parts, with or without movement of the toy as a whole imitating natural actions, e.g. catching a mouse by a cat, the kicking of an animal

Description

  • Spielzeug in Gestalt zweier Figuren Das Spielzeug nach der vorliegenden Erfindung gehört zu jener Gattung, bei welcher zwei Figuren mit Bezug aufeinander durch einen Federmotor auf verschiedenen Seiten verschieden bewegt werden, um natürliche Zustände in den Beziehungen dieser Figuren nachzuahmen. Es gibt bereits derartige Spielzeuge, in welchen zwei Figuren Kreislaufbewegungen ausführen und abwechselnd zum Stillstand kommen. Das Neue bei dem vorliegenden Spielzeug ist darin zu sehen, daß die eine eine Kreisbewegung ausführende Figur an einem Arm -sitzt, der mit einer gleichmäßig umlaufenden Scheibe nachgiebig gekuppelt ist, so daß er die Drehung der Scheibe mitmacht, jedoch dort, wo sich eine zweite Figur der Kreishahn der ersten nähert, durch einen von dem Motor .gesteuerten Anschlag angehalten wird, um nach -einer kurzen Zeitspanne wieder freigegeben zu werden und die Bewegung in der ersten Richtung fortzusetzen, während die zweite Figur, die sich der ersten näherte, in einer ihrer ersten Biewegung entgegengesetzten Richtung zurückbewegt wird.
  • Die Zeichnungen stellen ein Ausführungsbeispiel eines derartigen Spielzeuges in Gestalt einer Sparbüchse dar.
  • Abb. i ist eine schaubildliche Ansicht einer derartigen Sparbüchse.
  • Abb. z ist ein Längsmittelschnitt durch die Sparbüchse.
  • Abb.3 zeigt die Figuren in dem Augenblick ihrer größten Annäherung in Draufsicht von oben. Abb.4 zeigt in Draufsicht von unten den zum Aufziehen des Federwerkes dienenden Mechanismus in der Anfangsstellung.
  • Abb. 5 zeigt denselben Mechanismus in einer Endstellung in der gleichen Ansicht. Abb. 6 zeigt diesen Aufziehxnechanismus für das Federwerk und die damit verwandten Teile in schaubildlicher Ansicht.
  • Abb.7 ist eine Draufsicht auf die Drehscheibe, und Abb. 8, 9 und i o zeigen Einzelheiten.
  • Das in den Abb. i und a gezeigte Gehäuse 35 ist im wesentlichen zylindrisch, hat aber einen zylindrischen Aufsatz 36 mit einer Vorderwand 37, in der drei Öffnungen 40, 41, 42 angeordnet sind. Die obere etwas abgeschrägte Abschlußwand 38 des eigentlichen Gehäuset@ehles 35 hat eine Kreisbogennut 43 konzentrisch zum Zylinder und eine andere Kreisboge@nnut 44 .exzentrisch dazu.
  • Die Spielfiguren, nämlich eine Katze i 19 und ein Hund 129, werden so bewegt, daß die Katze die Nut 43 durchläuft, wobei sich ihr in einem Punkt ihrer Bahn der Hund 129 nähert. Die Katze wird an dieser Stelle angehalten und verändert ihr Aussehen, indem ihr Buckel gekrümmt wird, setzt aber nach der augenblicklichen Hemmung ihre Bewegung in der Nut 43 weiter fort, während der Hund 129 in der Nut 44 zurückgeht.
  • Diese Bewegungen der Spielfiguren werden von einem Federmotor 55 abgeleitet, der nach Abb. z unter einer Platte 46 in einem Bügel 51 angeordnet ist. Das Federwerk 55 setzt dabei eine Drehscheibe 48 in Bewegung, an weicher die Spielfiguren i 19, 129 beweg lich befestigt sind.
  • Die Platte 46 zur Unterstützung des Federmotors 5 5 trägt auch den mit diesem Federwerk 55 durch ein Vorgelege 58, 59 zu. sammenarb,eitenden Regler 56 bekannter Ausführung. Diese Tragplatte 46 wird von einei zweiten über ihr angeordneten Platte 45 unterstützt, und die Platte 45 ist an der Deckwand des Gehäuses 3 5 durch die Hängeplatten 47 (Abb.6) befestigt, so daß der Plattensatz 45, 46 in einem Abstand von der Unterseite der Wand des zylindrischen Gehäuses gehalten wird. In diesem Abstand dreht die Scheibe 48. Zur drehbaren Unterstützung dient die Achse 5o des Federwerkes, die sich bis nach oben hin in die Abschlußplatte 38 des zylindrischen Gehäuses fortsetzt. Die nicht dargestellte Nabe der Scheibe 48 umschließt diese Achse 5o, und eine ebenfalls nicht dargestellte Klinke greift dabei in ein Sperrad 53 (Abb. 6) ein, das über der oberen Platte 45 angeordnet ist.
  • Der Federmotor 55 wird durch die in Abb. 4 und 5 dargestellte Zahnstange 66 aufgezogen, die in Eingriff mit einem Zahnrad 67 auf der den Zapfen 51 des Federwerkes umschließenden Hohlwelle 52 steht. Die Zahnstange 66 wird zwischen den beiden Platten 45, 46 längs einer :aus der oberen Platte herausgedrückten Leiste 68 geführt. Die Zahnstange hat an dem einen Ende- den Kopf 69 und an dem anderen Ende einen Stift 71. In der Ruhelage der Teilenimmt die Zahnstange 66 die in Abb. 4 gezeigte Lage ein. Der Stift 71 liegt dann gegen einen Ansatz 75 einer Führung für einen Schieber 63 an, der an seinem freien Ende eine nach oben ragende Zunge 62 aufweist, und diese Zunge ragt in die Bahn eines an der Unterseite der Drehscheibe 48 angeordneten Anschlags 64 (Abb. 7), um. dadurch in dieser Lage der Teile die Bewegung der Drehscheibe 48 zu begrenzen. Wird die weiter unten 'beschriebene Vorrichtung zum Verschieben der Zahnstange 66 letztere von der Lage der Abb. 4 in die Lage nach Abb., 5 bewegen, so tritt der Stift 71 der Zahnstange 66 gegen eine Schrägkante 74 des Anschlagschiebers 63, und dessen Zunge wird dadurch aus' der Bahn des Anschlags 64 der Drehscheibe 48 herausbewegt, um letztere unter dem Einfluß des Federwerks 5 5 eine Drehung ausführen zu lassen.
  • Die Zahnstange 66 kann von der Lage nach Abb.4 in die Lage nach Ab'b. 5 nur dann gebracht werden, wenn eine Münze beliebiger Art in die Sparbüchse eingeworfen worden ist. Nach Abb. 2, 4 und 5 sind zwei Quer-Schieber 76 und 77 (Abb. 6) zwischen den Platten 45 und 46,gleitbar gelagert. Der untere auf der Platte 46 gleitende Schieber 77 hat an seinem rechten Ende (Abb. 2 und 6) nach, oben gerichtete Finger 82, deren Enden 83 hakenartig .abgebogen sind. Der andere obere Schieber 76, der in den Leisten 84 (Abb. 6) des Schiebers 77 geführt ist, hat .in dem rechten Ende eine nach oben gerichtete, als Münzeinwurf dienende Verlängerung 89 mit Schlitzen 9i für den Durchtritt der Finger 82 des anderen Schiebers. Für gewöhnlich nimmt die bewegliche Münzenrinne 89 die in Abb.2 gezeigte Lage ein, so daß eine bei 39 eingeworfene Münze 135 über dem oberen Ende eines Münzenkastens i i i gehalten wird. Wird dann der Münzenrinne 89 eine kurze Bewegung nach links (Abb. 2) erteilt, so wird die Münze zwischen den Fingern 82 und der Rinne 89 etwas festgeklemmt und mit nach links verschoben, um in Gegenüberstellung zu dem Schlitz i 15 des Fastens i i i zu geraten, worauf sie nach Auslösung der Klemmwirkung in diesen Kasten i i i abfällt.
  • In- Abb.4 und 5 ist die Bodenseite des - -unteren Schiebers 77 dargestellt, und aus diesen. Abbildungen geht hervor, daß sich eine Verlängerung 86 des oberen Schiebers 76 quer über die untere- Platte 46 hin erstreckt, während von dem. Querschieber 77 eine Leiste 8 5 nach rechts herausragt. Die Verlängerung 86 des oberen Schiebers 76, der aus einem Stück mix der Münzenrinne 89 besteht, steht durch einen Stift 95 in Eingriff mit dem Schlitz 94 einer Hubplatte 93; In dieser Hubplatte 93 ist auch quer zu ihr und also in derselben Richtung, in welcher die Verschiebung des Ansatzes 86 -erfolgt, eine Schiebeklinke i o 5 geführt. Die Verschiebung der Hubplatte 93 zwischen der Leiste 68 und einer zu -ihr parallelen Leiste 88 erfolgt durch ein Hebelgestänge 96, 97, 98, wie in Abb. 4 und 5 gezeigt, wobei der Hebel 97 sich durch einen Stift 99 im Hebel 98 und letzterer durch einen Stift i oo in der Hubplatte 93 führt. Der Hebel 96 ragt, wie in Abb. i und 6 gezeigt, aus dem Gehäuse 3 5 heraus und wird für gewöhnlich durch eine Feder 104 in die eine Endstellung gezogen. Wird er in Richtung gegen den Anschlag io2, wie in Abb. i gezeigt, hin geschwungen, so erfolgt damit die Längsverschiebung der Hubplatte 93 und auch eine entsprechende Querverschiebung des Ansatzes 86 des; Münzenrinnenschiebers 76, Die Schiebeklinke 105 ergreift mit einem Haken io7 und einem Stift io8 die Leiste 85 des unteren Fingerschiebers 77. Da bei Vorhandensein einer Münze zwischen der Rinne 89 und den Fingern 82 bei der Verschiebung des Querschiebers 76 auch der an- i dere Schieber 77 mitgenommen wird, so tritt die Nase der Schiebeklinke hinter den Kopf 69 der Zahnstange 66, um bei der Längsverschiebung der Hubplatte 93 von der Lage nach Abb.4 in die Lage nach Abb.5 die ganze Zahnstange 66 mitzunehmen, bis durch Anschlag des Stiftes 71 gegen die Schrägkante 74 des Schlittens 63 letzterer aus seiner Sperrstellung zurückgezogen wird. Am Ende dieser Bewegung der Hubplatte 93 angelangt, wird der untere Schieber 77 durch die in Abb. 6 dargestellte Feder 92 wieder zurückgezogen und nimmt dabei durch die Querleiste 8 5 auch die Schiebeklinke i o 5 zurück, so daß sie mit ihrer Nase von dem Kopf 69 der Zahnstange 66 zurücktritt. Die in Abb. 6 gezeigte Feder 104 zieht dann den Betätigungshebel 96 wieder in die Lage nach Abb.4, und es wird dadurch die Hubplatte 93 in ihre ursprüngliche Lage (Abb.4) zurückbewegt, so daß diese Teile für den Einwurf einer Münze wieder bereit sind. Während des Ablaufens des Motors gelangt auch die Zahnstange 66 wieder in die Lage nach Abb.4, und gerade, bevor sie in dieser Ausgangslage ankommt, schiebt sie mit dem Stift 71 den Schlitten 63 nach auswärts, um die Zunge 62 desselben in die Bahn des Anschlages 64 der Drehscheibe 48 zu bringen.
  • Auf der Nabe der Drehscheibe 48 ist unter Vermittlung des Armes 121 die Spielfigur i 19 in Gestalt einer Katze angebracht, und zwar wird der Arm 121 durch Reibung mitgenommen. Die Spielfigur i 19 setzt sich aus zwei gelenkig aneinander befestigten Teilen zusammen, von welchen der rückwärtige an dem Stift 124 eines nach oben ragenden Ansatzes 123 des Armes 121 befestigt ist (Abt. g), während der Vorderteil der Figur mit dem rückwärtigen Teil durch den Zapfen 120 gelenkig verbunden ist. Dieser Vorderteil führt sich durch einen Stift in einem Schlitz 125 des Ansatzes 123, und die beiden gelenkigen Teile der Figur i 19 werden durch die Feder 126 für gewöhnlich gestreckt gehalten, können jedoch mit Bezug aufeinander etwas ausgeschwungen werden, um die charakteristische Krümmung des Rückens einer Katze nachzuahmen.
  • Die Drehscheibe 48 hat auf ihrer Oberfläche die in Abb. 3 gezeigte Kurvennut 134. Ein Arm 131, der Stütze für die zweite Spielfigur 129 ist, ist bei 132 unten an der Abschlüßwand des Gehäuses 35 gelenkig befestigt, und dieser Arm hat einen Stift 133, der sich in der Kurvennut 134 führt. Wenn die Scheibe 48 aus der Anfangslage nach Abb. i in die Lage nach Abb. 3 gedreht wurde und durch die Kurvennut 134 im letzten Teil dieser Drehbewegung die Figur 129 im Schlitz 44 nach außen geführt wurde, liegt die Figur 119 in der in Abb.3 gezeigten Lage. Am Vorderteil der Figur i 19 ist ein nach unten ragender Finger z27 (Abt. 9) angeordnet, der in diesem Augenblick mit der Zunge 62 des Schlittens 63 in Eingriff kommt. Dadurch wird die Bewegung der Figur i i9 plötzlich angehalten, und die scharnierartig aneinander befestigten Teile schwingen um den Zapfen 12o aus, was den Anschein :eines gekrümmten Rückens verursacht. Während dieser -augenblicklichen Unterbrechung der Bewegung der Katze wird die Drehscheibe 48 weiterbewegt, was infolge der Anordnung eines Schlitzes 212 (Abt. 7) möglich ist. Durch diese Weiterdrehung wird die Feder 128 gespannt, die auf der Drehscheibe 48 befestigt und an den Arm 121 angeschlossen ist. Die Haltezunge 62 des Schlittens 63 läßt dann den Finger 127 vorbeigehen, so daß der Arm 121 nun unter der Kraft der Feder 128 seine Bewegung rasch fortsetzt und dann mit der Scheibe 48 gleichzeitig weiterdreht, bis letztere durch Anstoß des Anschlages 64 an der Zunge 62 _wieder angehalten wird.
  • In dieser Weiterdrehung der Schieibe 48 führt die Nut 134 die Figur 129 wieder durch die Öffnung 42 in den Schlitz 44 zurück. Die beiden Figuren 119, 129 befinden sich dann wieder in der Anfangsstellung hinter den öffnungen 40 und 42 in der Wand 37, und das Spielzeug ist wieder betriebsfertig.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Spielzeug in Gestalt zweier Figuren, von denen die eine nach einer Kreislaufbewegung zum Stillstand kommt, während sich die andere dem Kreisbogen der ersten Figur nähert und wieder davon entfernt, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Kreisbewegung ausführende Figur (i19) an einem Arm (123) sitzt, der mit einer gleichmäßig umlaufenden Scheibe (48) gekuppelt ist, und daß dort, wo sich die zweite Figur (129) der ersten (i i 9) nähert und wieder entfernt, ein von dem Federwerk (55) des Spielzeuges steuerbarer Anschlag (62) vorgesehen ist, der die .erste Figur (i i 9) für eine kurze Zeitspanne hemmt und darauf wieder freigibt.
  2. 2. Spielzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Spielfigur (i 19) sich aus zwei beweglich miteinander verbundenen Teilen zusammensetzt, welche bei Anschlag -eine kurze Bewegung mit Bezug aufeinander ausführen, um nachher durch .eine Feder (i26) wieder in die ursprüngliche Lage zurückgebracht zu werden.
  3. 3. Spielzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagzunge (62) auf einem Schlitten (63) sitzt, der zwangsläufig von einer Zahnstange (66) unter Vermittlung eines Stiftes (71) sowohl in die Anhaltelage für die Drehscheibe (q.8) .als auch aus dieser Anhaltelage heraus in die Endstellungen der Zahnstange (66) bewegt wird. q..
  4. Spielzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung der Zahnstange (66) zum Aufziehen des Federmotors (55) durch :ein Hebelgestänge (96a 97, 98) unter Vermittlung einer von dem Hebelgestänge längsweise verschobenen Hubplatte (93) besorgt wird.
  5. 5. Spielzeug nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daB die Hubplatte (93) bei ihrer Längsverschiebung, herbeigeführt durch das Hehelgestänge (96-98), unter Vermittlung :eines Schlitzes und Stiftes (95) einen Querschieber (76) bewegt, der eine in das Spielzeugeingeworfene Münze in die Einwurfslage für einen Geldkasten ( I i I ) bringt.
  6. 6. Spielzeug nach Anspruch 3 und q., dadurch ,gekennzeichnet, daß durch die Münze :ein zweiter Schieber (77) bei Bewegung der Hubplatte (93) mit verschoben wird, wobei eine an diesem zweiten Schieber geführte KHuke (io5) in Eingriffslage auf die Zahnstange (66) gerät, um die Verschiebung dieser Zahnstange bei Betätigung des Gestänges (96, 97, 98) erst dann zu :ermöglichen, wenn eine Münze von dem Schieber (76) mitgenommen wird.
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