DE682952C - Bewegliche Spiel- bzw. Scherzfigur, die einen staendigen Wechsel von Lauf- und Sitzlage vornimmt - Google Patents

Bewegliche Spiel- bzw. Scherzfigur, die einen staendigen Wechsel von Lauf- und Sitzlage vornimmt

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Publication number
DE682952C
DE682952C DESCH114592D DESC114592D DE682952C DE 682952 C DE682952 C DE 682952C DE SCH114592 D DESCH114592 D DE SCH114592D DE SC114592 D DESC114592 D DE SC114592D DE 682952 C DE682952 C DE 682952C
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DE
Germany
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joke
toy
arm
lever
running
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Expired
Application number
DESCH114592D
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English (en)
Inventor
Hans Scherzer
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Individual
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Individual
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H13/00Toy figures with self-moving parts, with or without movement of the toy as a whole
    • A63H13/02Toy figures with self-moving parts, with or without movement of the toy as a whole imitating natural actions, e.g. catching a mouse by a cat, the kicking of an animal

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  • Toys (AREA)

Description

  • Bewegliche Spiel- bzw. Scherzfigur, die einen ständigen Wechsel von Lauf- und Sitzlage vornimmt Die Erfindung betrifft eine bewegliche Spielzeug- bzw. Scherzfigur, die einen ständigen Wechsel von Lauf- und-Sitzlage vornimmt, und besteht darin, daß eine vorzugsweise mit der Antriebsvorrichtung gekuppelte Einrichtung die Figur in der Sitzlage vorübergehend aufrichtet und währenddessen einen oder mehrere Teile der Figur bewegt, z. B. verschwenkt.
  • Die Unterbrechung der Laufbewegung erfolgt dabei vorzugsweise durch Abheben des bzw. der AntriebsrMer von der Lauffläche. Zum Aufrichten der Figur während ihres Stillstandes kann ein in Richtung gegen die Lauffläche bewegbarer, durch Abstützen gegen diese in Figur anhebender Hebel, Nocken o. dgl. dienen. Die Bewegung der vorzugsweise als Gliedmaßen, Ohren o. dgl. gestalteten Teile der Figur erfolgt durch ein Gestänge, das einerseits an dem betreffenden Teil der Figur angelenkt ist, anderseits an einem periodisch bewegten, mit dem Stützhebel verbundenen Hebelarm angreift.
  • Besonders vorteilhaft ist es, als Einrichtung, welche den zeitweiligen Stillstand, das Aufrichten der Figur sowie das Bewegen von Körperteilen der Figur veranlaßt, einen schwenkbar gelagerten Winkelhebel zu verwenden, 'der unter Wirkung eines auf einer angetriebenen Achse, sitzenden Nockens steht, und dessen einer Arm beim Ausschwenken als sich gegen die Lauffläche legender Stützhebel wirkt, dessen anderer Arm das den betreffenden Körperteil bewegende Gestänge gelenkig aufnimmt.
  • Es sind schreitende Spielzeugfiguren bekannt, welche einen ständigen Wechsel von Lauf- und Sitzlage vornehmen. Zur Erzie- Jung der Schreitbewegung und des Niederlassens in die Sitzlage sind dabei umständliche Antriebseinrichtungen erforderlich, die ziemlich empfindlich sind. Die Spielwirkung dieser Figuren ist gering, da sie beim Niedere gehen in die Sitzlage und beim AufrichteA` in die Lauflage einen unbeholfenen, der Wirh' .;," lichkeit wenig entsprechenden Eindruck ' machen.
  • Im Gegensatz dazu übt eine gemäß der Erfindung ausgebildete Spielzeug- bzw. Scherzfigur eine gesteigerte und naturgetreue Wirkung aus. Es wirkt sowohl auf die damit spielende Person als auch auf die Zuschauer sehr belustigend, wenn die z. B. als Hase, Maus o. dgl. gestaltete Figur nicht nur während des Laufes plötzlich innehält, sondern sich auch aufrichtet und zudem z. B. die Ohren spitzt oder die Vorderpfoten anhebt, also den Eindruck eines lauschenden oder eines erschreckten Tieres hervorruft.
  • Vorzugsweise erfolgt die Ausbildung der neuen Figur derart, daß die Bewegung der während des Haltens undAufrichtens betätigten Körperteile dem natürlichen Verhalten des von der Figur dargestellten Tieres entspricht. Die Ausbildung kann aber auch so -getroffen sein, daß die Bewegung der Körperteile dem natürlichen Verhalten des betreffenden Tieres widerspricht, so daß die Bewegungen der Figur grotesk, somit besonders scherzhaft wirken.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung an dem Ausführungsbeispiel einer als Hase gestalteten Figur veranschaulicht. Es zeigt Fig. I einen Längsschnitt durch das Gehäuse mit Seitenansicht der Inneneinrichtung (in Laufstellung), Fig.2 denwlben Längsschnitt bei aufgerichteter Figur, Fig. 3 einen Längsschnitt durch das Gehäuse mit Draufsicht auf die Inneneinrichtung, Fig. 4. eine Ansicht von unten auf die Figur, Fig. 5 einen Querschnitt durch das Gehäuse mit -Rückansicht der Inneneinrichtung.
  • Die Figur besteht aus einem die Form eines Hasen aufweisenden Gehäuse d, welches mittels der beiden Laufräder b und eines oder mehrerer Antriebsräder c bewegbar ist.
  • Das Antriebsrad c wird über ein nicht gezeichnetes Getriebe von einem ebenfalls nicht dargestellten Federwerk, das z. B. auf der Aufzugsachse p `sitzt und zusammen mit den Getriebeteilen in dem Tragrahmen s untergebracht ist, angetrieben.
  • Auf der Achse d der Laufräder b sitzt ein um sie schwenkbarer Winkelhebel, dessen einer Arm e in der Laufstellung der Figur etwa parallel zur Lauffläche liegt, dessen anderer Arm g mittels eines Gelenkbolzens k das Gestänge i aufnimmt. Im gezeichneten Ausführungsbeispiel sind zwei parallel zueinander angeordnete, durch einen Quersteg f iteihander verbundene Stützhebel e und e' .'orgesehen.
  • ä .s Gestänge i greift in Z gelenkig an den '`die Ohren darstellenden Teilen in an, welche in n schwenkbar an dem Traggestell s gelagert sind und deren Bewegung nach vorn durch einen Quersteg o begrenzt sein kann.
  • Damit das Ausschwenken der Ohren in nicht bereits zu Beginn des Aufrichtens der Figur einsetzt, sondern erst erfolgt, wenn das Aufrichten nahezu beendet ist, ist der Gelenkbolzen k in einer Schlitzführung lt des Armes g geführt. .
  • Auf einer angetriebenen Achse, beim gezeichnetenAusführungsbeispiel auf derFederwerks- und Aufzugsachse p, sitzt ein Exzenter, Nocken o. dgl. q, der sich bei seiner Drehung von Zeit zu Zeit gegen die Auflage r des Stützhebels e legt.
  • Wenn die aufgezogene Figur auf einer Lauffläche läuft, werden die Stützhebel e und e1 von Zeit zu Zeit durch den Nocken q um die Achse d nach unten geschwenkt, somit gegen die Lauffläche angedrückt. Die Folge ist, daß der Hase, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, sich aufrichtet. Dabei wird die Vorwärtsbewegung unterbrochen, da das Antriebsrad c von der Lauffläche abgehoben wird. Während des Aufrichtens des Hasen gleitet der Bolzen k in der Schlitzführung 1a des Armes g nach hinten. Kurz ehe der Hase sich ganz aufgerichtet hat, gelangt der Bol-zen k in der Schlitzführung lt in die Endlage. Das Gestänge i wird infolgedessen nach vorn gedrückt, mit der Wirkung, daB die Ohren nach vorn bewegt, d. h. aufgestellt werden. Wenn der Nocken q die Auflagefläche r wieder verlassen hat, fällt der Hase in die Laufstellung zurück und läuft weiter, bis der geschilderte Vorgang sich wiederholt.
  • Der Erfindungsgedanke ist auf Spielzeug-bzw. Scherzfiguren aller Art anwendbar. Als Teile, die während des Aufrichtens bewegt werden, kommen nicht nur die Ohren, sondern auch andere Gliedmaßen und Körperteile, z. B. die Pfoten, der Schwanz, die Kiefer, ein Stimmorgan usw., in Betracht.
  • Es ist auch möglich, die Figur derart auszubilden, daß in aufgerichteter Stellung mehrere Körperteile, z. B. die Ohren und die Pfoten, die Kiefer und die Pfoten usw., bewegt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Bewegliche Spielzeug- bzw. Scherzfigur, die einen ständigen Wechsel von Lauf- und Sitzlage vornimmt, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit der Antriebsvorrichtung gekuppelte Einrichtung die Figur in der Sitzlage vorübergehend aufrichtet und währenddessen einen oder. mehrere Teile der Figur bewegt, z. I3._` verschwenkt. z. Spielzeug- bzw. Scherzfigur nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterbrechung der Laufbewegung durch Abheben des bzw. der Antriebsräder von der Lauffläche erfolgt. 3. Spielzeug- bzw. Scherzfigur nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufrichten der Figur durch einen in Richtung gegen die Lauffläche bewegbaren, durch Abstützen gegen diese die Figur anhebenden Hebel, Nocken o. dgl. erfolgt. 4. Spielzeug- bzw. Scherzfigur nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der vorzugsweise als Gliedmaßen, Ohren o. dgl. gestalteten Teile der Figur durch ein einerseits an den betreffenden Teil der Figur- angelenktes, anderseits an einem periodisch bewegten Hebel angreifendes Gestänge erfolgt. 5. Spielzeug- bzw. Scherzfigur nach Ansprüchen i bis 4, gekennzeichnet durch einen schwenkbar gelagerten, unter Wirkung eines auf einer angetriebenen Achse sitzenden Nockens o. dgl. stehenden Winkelhebel, dessen einer Arm beim Ausschwenken als sich gegen die Lauffläche legender Stützhebel wirkt, an dessen anderem Arm das die betreffenden Körperteile bewegenden Gestänge angelenkt ist. 6. Spielzeug- bzw. Scherzfigur nach Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß da's z. B. die betreffenden Körperteile bewegende Gestänge in einer Schlitzführung des einen Armes des Winkelhebels geführt ist. 7. Spielzeug- bzw. Scherzfigur nach Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützhebel mit einem Querstück versehen ist, das dem auf der @angetriebenen Achse sitzenden Nocken als Auflage dient:
DESCH114592D 1937-12-23 1937-12-23 Bewegliche Spiel- bzw. Scherzfigur, die einen staendigen Wechsel von Lauf- und Sitzlage vornimmt Expired DE682952C (de)

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DE (1) DE682952C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2525859A (en) * 1944-09-25 1950-10-17 Bra Wil Kee Inc Wheeled figure toy
DE844875C (de) * 1950-11-15 1952-07-24 Jean Stillkrieg Fa Auf Raedern mittels Laufwerk fahrende Spielzeugfigur
DE1053368B (de) * 1952-09-17 1959-03-19 Max Ernst Mit einem Federlaufwerk versehene vierbeinige Tierfigur

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2525859A (en) * 1944-09-25 1950-10-17 Bra Wil Kee Inc Wheeled figure toy
DE844875C (de) * 1950-11-15 1952-07-24 Jean Stillkrieg Fa Auf Raedern mittels Laufwerk fahrende Spielzeugfigur
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