DE296798C - - Google Patents

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DE296798C
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locking
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dead center
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DENDAT296798D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J1/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies
    • B41J1/08Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies carried on sliding bars or rods
    • B41J1/12Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies carried on sliding bars or rods on side surfaces thereof, e.g. fixed thereto
    • B41J1/14Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies carried on sliding bars or rods on side surfaces thereof, e.g. fixed thereto the types or dies being movable relative to the bars or rods

Landscapes

  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Schreibmaschinen, welche mit zwei oder mehreren Reihen von Typen versehen sind, erfordern eine Umschaltvorrichtung,- um die Schreibwalze in Übereinstimmung mit den einzelnen Typengruppen bringen zu können. Die Schreibwalze ist hierbei während des Ty- : penabdruckes festzuhalten. Es ist bereits vorgeschlagen, die Umschaltvorrichtung so auszubilden, daß sie in ihrer wirksamen Lage
ίο gesperrt ist und durch den folgenden Anschlag einer Buchstabentaste, jedoch nach erfolgtem Buchstabenabdruck, wieder ausgelöst wird, wobei dann die Umschaltvorrichtung noch mit der Zwischenraumtaste verbunden wurde. Diese Art der Sperrung und Auslösung der Umschaltung hat den Vorteil, daß das Schreiben, z.B. von Großbuchstaben, unter Verwendung nur einer Hand möglich wird.
Zur Sperrung der Umschaltung bzw. zur Feststellung der Schreibwalze in der umgeschalteten, also angehobenen Stellung ist z. B. eine Sperrkurbel oder ein Kniehebel vorgeschlagen worden. Beide bringen gewisse Nachteile mit sich; in erster Linie ist beiden Mitteln ein verhältnismäßig langer Auslöseweg gemeinsam. Das Durchschwingen der Sperrkurbel über ihren Totpunkt erschwert das Herabdrücken einer Buchstabentaste annähernd ebenso wie das Einknicken des Kniehebeis. Ferner behindert die in den Gelenken vorhandene Reibung ein sicheres Arbeiten bei beiden. Auch ist es möglich, daß der Ausschlag von der Totpunktstellung bis zur Auslösestellung verhältnismäßig groß wird, so daß unsichere Auslösungen entstehen. Schließlieh wird die Einstellung der Schreibwalze in der angehobenen Lage unsicher, und zwar ebenfalls infolge des Unterschiedes zwischen der Auslösestellung und der Totpunktstellung.
Die vorliegende Erfindung, welche ebenfalls eine Umschalt vorrichtung für Schreibmaschinen betrifft, welche in der wirksamen Lage gesperrt und durch Anschlag einer Buchstabentaste ausgelöst wird, besteht in dem Gedanken, die Umschaltvorrichtung, deren Gestänge und sonstigen Teile in beliebiger Weise ausgebildet werden können, in der Auslösestellung zu sperren, so daß also Auslöse- und Sperrstellung gemäß der Erfindung zusammenfallen.
Hierbei empfiehlt es sich, diese Auslöse- und Sperrstellung so" zu wählen, daß man beim Herabdrücken einer die Umschaltvorrichtung auslösenden Buchstabentaste nicht den Druck bzw. das Gewicht der Schreibwalze — wenn auch nur teilweise — zu überwinden hat. Man müßte also, wenn man in dem Umschaltgestänge Kniehebel oder Sperrkurbeln, wie bereits bekannt, benutzt, die Auslöse- und Spcrrstellung gemäß der Erfindung der Totpunktlage dieser Einrichtungen soweit wie möglich nähern, also z. B. einen Kniehebel oder eine Sperrkurbel kurz vor ihrem Totpunkt' durch irgendein Sperrglied abfangen, und zwar in
einer Stellung, aus welcher diese Teile bei Fortlassen oder Fortbewegen dieses Sperrglicdes sofort zurückfallen würden. Das Gewicht der Schreibwalze mit dem Umschaltgestänge wird dann von dem Maschinenrahmen aufge-
. nommen bis auf einen kleinen Rest, der so gering wie möglich sein kann, nämlich so gering, daß er die Bewegung der abwärts fallenden Schreibwalze und der Umschaltvorrichtung bei Fortfall der Hemmung nur gerade einleiten kann.
Dadurch wird erreicht, daß im Gegensatz zu den bekannten Einrichtungen der Auslöseweg in dem Umschaltgestänge überhaupt fortfällt, daß ferner die zur Auslösung erforderliche Arbeitsleistung so gering wie möglich wird, derart, daß sie jedenfalls das Herabdrücken einer Buchstabentaste nicht merklich erschwert, und schließlich, daß die Schreibwalze stets in der gleichen, einmal festgelegten Höhe durch die Umschaltvorrichtung festgehalten wird.
Die Ausbildung der Umscbaltvorrichtung ist, wie bemerkt, hierbei beliebig; sie kann nach den bekannten Vorbildern Sperrkurbcln oder Kniehebel aufweisen, es können aber auch ganz einfache Hebelverbindungen gewählt werden, die ebenso wie die vorhin genannten Teile durch ein Sperrglied in der Auslöse- und Sperrstellung zurückgehalten werden. Dabei wird es dann möglich, dies Sperrglied und die es zur Auslösung bewegenden Teile so auszubilden, daß sie nur dann mit der von den Buchstabentasten aus bewegten Schaltbrücke verbunden sind, wenn ^die^ Umschaltvorrichtung gesperrt ist und ausgelöst werden soll. Beim Schreiben ohne Umschaltung behalten diese Teile ihre Ruhestellung dauernd bei.
Auf den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt und zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht mit der Schreibwalze in der Grundstellung,
Fig. 2 die gleiche Ansicht, aber mit der Schreibwalze in der Umschaltstellung,
Fig. 3 eine Ansicht auf den Umschaltrahmen von der Rückseite der Maschine aus gesehen.
Die Schreibwalze 1 ist in bekannter Weise in einem Wagen verstellbar gehalten und geführt und ruht unter Vermittlung einer Gleitrolle 2 auf einem Umschaltrahmen 3 auf. An dem Umschaltrahmen sind bei 5 Lenkerarme 6 vorgesehen, welche auf einer im Maschinengestell drehbaren Achse 7 befestigt sind. Die Lenkerarme sind links und rechts von dem Umschaltrahmen angeordnet und dienen zur Parallelführung desselben. Oben wird der Umschaltrahmen durch Rollen 8, 9 geführt, welche am Gestell drehbar gelagert sind.
Auf der Achse 10 der oberen Rolle 9 ist eine Kurbel 11 gelagert, welche durch den Bolzen 12 mit der Sperrkurbelstange 13 gelenkig verbunden ist. Die Spcrrkurbelstange ist bei 22 an einer Abbiegung 4 des Umschaltrahmens angelcnkt. Eine Verbindungsstange 24 ist bei 23 mit der Sperrkurbclstange und bei 25 mit dem Umschalthcbel 26 gelenkig verbunden. Die Spcrrkurbelstange trägt eine Nase 14, welche in der angehobenen Umschaltlage mit einem Sperrbolzen 15 zusammen arbeitet. Der Sperrbolzen 15" sitzt an einem Hebel 16, der in starrer Verbindung mit einem herabhängenden Arm 17 steht. An dem unteren Ende des herabhängenden Hebelarmes 17 ist bei 18 eine Klinke 19 angelenkt, welche durch eine nicht besonders angedeutete, auf ' ihre Drehachse gewickelte Feder nach oben angehoben und hierbei in ihrer Bewegung .durch den Anschlag 20 begrenzt wird. Die Klinke 19 arbeitet mit einem Stift 30 zusammen, welcher an dem Parallelführungshebel 29 angebracht ist und an den Bewegungen desselben teilnimmt. Der Parallelführungshebel ist bei 28 mit der Universalbrücke 27 gelenkig verbunden, deren Bewegung durch die Typenhebel 32 erfolgt.
Die Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes ist folgende:
Durch Niederdrücken des Umschalthebels 26 wird der Umschaltrahmen 3 angehoben und die Sperrkurbelstange 13 sowie die Sperrkurbel 11 so weit gedreht, bis die Nase 14 hinter den Sperrbolzen 15 gelangt und von demselben festgehalten wird. Beim Anschlag eines Typenhebels 32 wird die Universalbrücke 27 bewegt, und der rahmenartige Parallelführungshebel 29 mit dem Stift 30 schwingt nach hinten. Dadurch wird die Klinke 19 mitgenommen und der herabhängende Hebelarm 17 zugleich mit dem Hebel 16 derart ausge-Schwüngen, daß der Sperrbolzen 15 die Nase 14 der Sperrkurbelstange 13 freigibt, so daß der Umschaltrahmen 3 zurückfallen . kann. Durch die Bewegung des Umschaltrahmens 3 in die Grundstellung fällt auch die Klinke 19 mit nach ,unten und kommt dadurch aus dem Bereich des Stiftes 30.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche: :
    i. Umschaltvorrichtung für Schreibmaschinen, die in der Umschaltstellung selbsttätig mittels einer Sperrkurbel, eines Kniehebels oder in ähnlicher Weise gesperrt und durch Buchstabentastenanschlag ausgelöst wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltvorrichtung vor Erreichen der Totpunktlage der Sperrkurbel (11) durch einen von den Buchstabentasten aus beweglichen Anschlag bzw. Sperrbolzen (15) in der Sperrstellung abgefangen wird.
  2. 2. Umschalt vorrichtung für Schreibmaschinen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Umschaltgestänge zum Teil als Sperrkurbelantrieb ausgebildet ist, welcher durch die Umschalttaste derart beeinflußt wird, daß die Sperrkurbel (ii) mit Druckwirkung in die vor ihrer Totpunktlage befindliche Sperrstellung gebracht wird, in der sie durch einen von den Buchstabentasten auslösbaren Anschlag bzw. Sperrbolzen (15) zurückgehalten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE767056C (de) * 1938-10-26 1951-08-16 Siemens & Halske A G Einrichtung zur Feineinstellung des gegenseitigen Abstandes von Geraeteteilen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE767056C (de) * 1938-10-26 1951-08-16 Siemens & Halske A G Einrichtung zur Feineinstellung des gegenseitigen Abstandes von Geraeteteilen

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