DE292338C - - Google Patents
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- DE292338C DE292338C DENDAT292338D DE292338DA DE292338C DE 292338 C DE292338 C DE 292338C DE NDAT292338 D DENDAT292338 D DE NDAT292338D DE 292338D A DE292338D A DE 292338DA DE 292338 C DE292338 C DE 292338C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J19/00—Character- or line-spacing mechanisms
- B41J19/18—Character-spacing or back-spacing mechanisms; Carriage return or release devices therefor
- B41J19/20—Positive-feed character-spacing mechanisms
- B41J19/32—Differential or variable-spacing arrangements
Landscapes
- Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)
- Character Spaces And Line Spaces In Printers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es gibt Schriften, insbesondere orientalische Schriften, bei welchen die Schriftcharaktere
nicht alle auf ein gleiches Breitenmaß gebracht werden können, wie es bei den gewöhnlichen
Schreibmaschinen für die Buchstaben gegeben ist. Bei Schreibmaschinen für solche Sprachen
oder Schriften ist es notwendig, die Papierwagenbewegung der Breite der Schriftcharaktere
anzupassen, so daß ζ. B. beim Anschlagen gewisser Typen der Papierwagen um zwei Buchstabenbreiten
weitergeschaltet wird.
Schreibmaschinen, bei welchen durch bestimmte Typenanschläge der Papierwagen um
einen Doppelschritt weiterbewegt wird, sind
i"5 bekannt; es sind zur Erzielung einer solchen bald einfachen, bald Doppelschrittschaltung
zwei Schalt brücken vorgesehen, von welchen die eine die übliche Papierwagenschaltung und
Farbbandhebung bewirkt, während die andere Schaltbrücke die Doppelschrittschaltung durchführt.
Diese Schaltbrücken sind bisher so angeordnet, daß sie beide gleichzeitig bewegt werden,
indem sie nämlich entweder beide unter den Tastenhebeln oder beide vor den Typenhebeln
liegen. Es muß aber die Doppelschrittschaltung ' bereitgestellt sein, bevor der Papierwagen von
der gewöhnlichen Schaltvorrichtung freigegeben wird; denn zur Doppelschrittschaltung wird
nach bekanntem Vorschlage ein Teil der gewöhnlichen Schaltvorrichtung, und zwar eier
bekannte bewegliche Schaltzahn so eingestellt, daß der Papierwagen um zwei Buchstabenbreiten
weiterspringen kann. Diese Einstellung muß beendet sein, bevor die Schaltvorrichtung
den Papierwagen springen läßt bzw. freigibt. Bisher ist dieser Erfolg erreicht worden durch
besondere Ausbildung des die Bewegung der Schaltbrücken übertragenden Gestänges.
Die vorliegende Erfindung löst diese Aufgabe in einfacher Weise dadurch, daß die Schaltbrücke
für die gewöhnliche Papierwagenschaltung in den Bewegungsbereich eier Typenhebel,
die Schaltbrücke für die Doppelschrittschaltung unter die Tastenhebel gelegt wird, so daß die
die Schaltvorrichtung bewegende Schaltbrückc von den Typenhebeln, die die Schaltvorrichtung
auf Doppelschritt einstellende Schaltbrücke von den Tastenhebeln unmittelbar bewegt wird. Es
liegt auf der Hand, daß dann die Doppelschrittschaltbrücke eher bewegt wird als die gewöhnliche
Schaltbrücke, so daß sich eine besondere Ausbildung des Gestänges zur Übertragung der
Schaltbrückenbewegung erübrigt.
Die Doppelschrittschaltbrücke liegt zweckmäßig so tief unter den Tastenhebeln, daß diese
Hebel sie beim Herabdrücken nicht erreichen;· vielmehr muß an allen den Tastenhebeln, deren
Typen die Doppelschrittschaltung verlangen, ein kleines Stück unten angesetzt werden, mit
dem sie beim Herabdrücken die Schaltbrücke erreichen und herabdrücken. Daraus ergibt
sich ein weiterer Vorteil. Die orientalischen Sprachen, für welche Schreibmaschinen mit der
vorliegenden Erfindung in erster Linie bestimmt sind, besitzen zahlreiche Dialekte, deren Unter-
schiede sich auch in der Schrift ausdrucken;
dadurch, daß die Doppelschrittschaltbrücke unter die Tastenhebel gelegt ist, wird erreicht,
daß man auch bei bereits fertigen Schreibmaschinen die Tasten für Doppelschritt beliebig
verändern bzw. anders auswählen kann, weil hierzu nur das Ab- und Anbringen eines Ansatzstückes
an den Tastenhebeln notwendig ist.
Der Erfindungsgegenstand ist in einem Ausführungsbeispiel auf den Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigt:
Der Erfindungsgegenstand ist in einem Ausführungsbeispiel auf den Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι die Schreibmaschine mit der Papierwagenschaltvorrichtung
von der Seite gesehen, und zwar in der Ruhelage; die
Fig. 2, 3 und 4 lassen verschiedene Arbeitsstellungen des Schaltzahnes erkennen.
Der Papierwagen wird in bekannter Weise mittels einer Feder angetrieben und setzt zur
Regelung des Buchstabenabstandes das Schaltrad I in Bewegung, welches mit dem darunter
sehwingbar gelagerten Sehaltsehloß in bekannter Weise zusammenarbeitet. Auf der einen Seite
des Schaltschloßkörpers 2 ist der feststehende Schaltzahn 3 befestigt, während auf der anderen
Seite sich das um die Schraube 4 schwingbare, mit Schaltzahn 6 und Fangzahn 5 ausgerüstete
Schaltglied 7 befindet, an dessen nach abwärts gerichtetem Fortsatz 8 eine Feder 9 angreift,
die bestrebt ist, das Schaltglied 7 bzw. seinen Schaltzahn 6 im Sinne des Uhrzeigers nach
rechts zu schwenken. Die zur Befestigung des festen Schaltzahnes 3 dienende Schraube Io
umschließt mit ihrem Kopf das Schaltglied 7 zur Führung und dient außerdem als Anschlag
für die nach links gerichtete Bewegung des losen Schaltzahnes 6. Auf derselben Schaltschloßseite
liegt ferner noeh ein um die Schraube ri schwingbarer zweiarmiger Hebel 12,13, welcher
den Ausschlagwinkel des losen Schaltzahncs 6 bestimmt. Dieser zweiarmige Hebel
trägt unten an seinem Schenkel 13 einen Stift 16, der in eine Aussparung 15 des Schaltschloßkörpers
2 hineinragt und dazu dient, die Bewegung des zweiarmigen Hebels 12, 13 in
jedem Sinne zu bestimmen. An diesen Stift greift eine mit ihrem Ende am Schaltschloßkörper
2 befestigte Feder 14 an, welche den unteren Schenkel 13 des zweiarmigen Hebels
nach rechts (Fig. 2 bis 4) zieht. Der obere Schenkel I2 des zweiarmigen Hebels ist mit
einer seitlichen Abbiegung 17 versehen, welche eine Gleitrolle 18 trägt. Der zweiarmige Hebel
12, 13 und das Schaltglied 7, 8 liegen und bewegen sich in ein und derselben Ebene, so daß
beim Schalten der untere Fortsatz 8 des Schaltgliedes 7 gegen den unteren Schenkel 13 des
zweiarmigen Hebels 12, 13 trifft, wodurch das Maß des Ausschwingens des Schaltgliedes 7
bzw. seines Schaltzahnes 6 bestimmt wird.
Befindet sich der Hebel 12, 13 in seiner Ruhestellung
(Fig. 2 und 3), so kann das Schaltglied 7 nur so weit ausschwingen, daß der Papierwagen sich um eine Buchstabenbreite
weiterbewegen kann.
Um den Hub "des losen Schaltzahnes 6 auf
doppelten Schritt des Papierwagens oder auf doppelte Buchstabenbreite zu bringen, ist unter
den Tastenhebeln eine Schaltbrücke 30 angeordnet ; sie wird von mehreren Armen 26 getragen,
welche auf einer Achse 25 befestigt sind. Die Achse 25 ist an den beiden Enden
in Spitzenschrauben drehbar gelagert. Sämtliche Tastenhebel, welche Typenzeichen von
größerer Schaltbreite entsprechen, tragen unten je eine Platte 31, mit der sie die Schaltbrücke 30
abwärts drücken können. Eine Zugstange 28,27 überträgt diese Bewegung auf einen bei 20 gelagerten
zweiarmigen Hebel 21, 22. An dem Schenkel 22 dieses Hebels ist eine Abbiegung
19 vorgesehen, mit der die Gleitrolle 18 angehoben werden kann. Der Schenkel 21 des zweiarmigen
Hebels hat eine Verlängerung 23, welche sich auf den Stift 24 auflegen kann und
dadurch den Hub des Hebels begrenzt (Fig. 1). Die Zugstange 27, 28 besteht aus zwei durch
Feder miteinander verbundenen Teilen, damit die Gleitrolle 18 sofort am Anfange der Hubbewegung
eingestellt wird und eine weitere Bewegung der Schaltbrücke 30 unbehindert
möglich ist, selbst wenn der Anschlag 24 den Ausschlag des Hebels 21, 22 begrenzt hat. Im
Typenhebelsegment 32 lagert in bekannter Weise die Schaltbrücke 33, welche von jedem
Typenhebel bewegt wird, mit ihren armartigen Fortsätzen 34, an die auf der drehbaren Achse
35 befestigte Tragarme 36 angelenkt sind. An dem einen Tragarm ist ein lappenartiger Fortsatz
37 vorgesehen, welcher sich an das Sehaltsehloß anlegt und dasselbe bewegt.
Soll dauernd mit dem größeren Buchstabenabstand geschrieben werden, so geschieht dies
durch Festhalten der Schaltbrücke 30 in der tiefsten Lage. Durch Umstellen der Kurbel 38
wird die Schaltbrücke verriegelt.
Die Wirkungsweise der Erfindung ist folgende:
Wird bei einer Zeichenzusammenstelmng ein breites Zeichen angeschlagen und daher ein
großer Schritt des Papierwagens erforderlich, so wird beim Anschlag des Tastenhebel die
Schaltbrücke 30 mittels des Fortsatzes 3I niedergedrückt und dadurch die am Arm 26
befindliche Stange 28, 27 unter Mitnahme des Hebels 21, 22 so weit heruntergezogen, bis der
Fortsatz 23 sich auf den Anschlagstift 24 legt. Die auf der Abbiegung des Schenkels 22 liegende
Rolle 18 ist unter Verschwenkung des zweiarmigen Hebels 12,13 angehoben worden (Fig. 3),
so daß der untere Schenkel 13 des Hebels 12, 13
nach links geschwenkt wird. Die Bewegung der Typenhebel-Universalschiene 33 schwingt
das Sehaltsehloß aus, wodurch der lose Schaltzahn 6 außer Eingriff mit dem Schaltrad 1 ge-
langt und durch den Zug der Feder 9 so weit vorspringt, bis er sich mit seinem unteren Fortsatz
8 an dem Hebelende I3 anlegt. Beim Zurückgehen des Schaltschlosses gibt der feste
Schaltzahn 3, welcher inzwischen das Schaltrad ι festgehalten hat, dieses frei, worauf der
Fangzahn 5 des Schaltgliedes 7 in Eingriff mit den Schaltradzähnen kommt und das Schaltglied 7
wieder in seine Anfangsstellung zurückgeführt wird. Hierbei wird, wie Fig. 3 erkennen läßt,
der Papierwagen um zwei Schaltzähne weitergeschaltet. Die . Gleitrolle 18 mit dem Hebel
12, 13 geht ebenfalls in ihre Grundstellung wieder■ zurück. Fig. 2 zeigt das Schaltschloß
in der Ruhelage. Fig. 3 zeigt den vorgesprungenen losen Schaltzahn 6, wenn nur eine Schaltbreite
erforderlich wird; die Gleitrolle 18 ist in diesem Falle in der Ursprungslage verblieben.
Fig. 4 zeigt die Gleitrolle 18 im angehobenen Zustande. Der lose Schaltzahn 6 ist so weit
ausgeschwungen, daß der Fangzahn 5 in Eingriff mit dem Schaltrad 10 gelangt. Jeder beliebige
Tastenhebel 29 kann durch Anbringen eines Fortsatzes 31 für die Doppelschrittschaltung
ausgebildet werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schreibmaschine mit einfacher und doppelter Schrittweite des Papierwagens unter Vermittelung zweier Schaltbrücken, von denen die eine das Schaltschloß zum Ausschwingen bringt, während die andere den Ausschlagwinkel des losen Schaltzahnes des Schaltschlosses bestimmt, dadurch gekennzeichnet, daß die die Schaltvorrichtung bewegende Schaltbrücke von den Typenhebeln, die die Schaltvorrichtung auf Doppelschritt einstellende Schaltbrücke von den Tastenhebeln unmittelbar bewegt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE147875X | 1914-10-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE292338C true DE292338C (de) |
Family
ID=5672300
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT292338D Active DE292338C (de) | 1914-10-02 |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH91342A (de) |
| DE (1) | DE292338C (de) |
| GB (1) | GB147875A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2648418A (en) * | 1949-05-03 | 1953-08-11 | Remington Rand Inc | Variable escapement for typewriters |
-
0
- DE DENDAT292338D patent/DE292338C/de active Active
-
1920
- 1920-07-09 GB GB19927/20A patent/GB147875A/en not_active Expired
- 1920-07-09 CH CH91342D patent/CH91342A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2648418A (en) * | 1949-05-03 | 1953-08-11 | Remington Rand Inc | Variable escapement for typewriters |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB147875A (en) | 1921-04-21 |
| CH91342A (de) | 1921-10-17 |
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