DE284020C - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J35/00—Other apparatus or arrangements associated with, or incorporated in, ink-ribbon mechanisms
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Description
KAISERLICHES Λ
PATENTAMT.
Es sind bereits Vorrichtungen zum Verändern des Hubes der Farbbandgabel von Schreibmaschinen
bekannt, durch welche der bei jedem Tastenanschlag die Farbbandgabel bewegende
Hebel an verschiedenen Punkten abgestützt werden kann, um wahlweise die obere oder
untere Hälfte des Farbbandes in Anschlagstellung zu bringen. Zu diesem Zwecke hat man
den Farbbandhubhebel mit mehreren Lager-Öffnungen versehen, in welche je nach Verschiebung
eines mit Lagerbolzen versehenen Bügels die an letzterem befestigten Lagerbolzen in die
eine oder andere Lageröffnung des Farbbandgabelhubhebels eingeschoben werden. Diese
Vorrichtung hat zur Voraussetzung, daß die Lagerbolzen stets genau auf die Lageröffnungen
passen. Da dies praktisch schwierig zu erreichen ist und schon durch längeren Gebrauch Ungenauigkeiten
nicht zu vermeiden sind, so ist ■ man schon dazu übergegangen, die Lageröffnungen
durch einen Lagerschlitz zu ersetzen, in . dem die Lagsrbolzen je nach Erfordernis eingestellt
werden können. Diese Vorrichtung hat jedoch den Nachteil, daß die Bolzen in dem
Lagerschlitz nicht nach allen vier Seiten gesichert sind, so daß während des Schreibens Ungenauigkeiten
in der Einstellung des Farbbandes vorkommen können. Berücksichtigt man, daß die Breite des Farbbandes genau bemessen ist,
so ist ersichtlich, daß schon geringe Abweichungen in der Einstellung des Farbbandes
genügen, daß die Typen zum Teil neben das Farbband schlagen.
Die Erfindung hat eine Vorrichtung zum Verändern des Hubes der Farbbandgabel zum
Gegenstand, bei welcher die Nachteile der beiden angegebenen Arten von Hubwechselvorrichtungen
für die Farbbandgabel vermieden, ihre Vorteile dagegen vereinigt sind, indem die Lagerbolzen
gleichfalls mit Lagerschlitzen in Eingriff gebracht werden, aber dennoch nach allen vier
Seiten gesichert sind. Diesem Zwecke dienen gemäß der Erfindung zwei mit einseitig offenen
Schlitzen versehene Lagerarme, die abwechselnd mit dem einen oder anderen zweier am Färbbandgabelhubhebel
angebrachten Lagerzapfen in Eingriff gebracht werden können. Die Umstellung
der Lagerarme erfolgt hierbei durch Bewegung einer Schaltstange, die mittels zweier
Nasen derart mit zwei beiderseits mit einem gemeinsamen Zahnrad in Eingriff stehenden
Zahnsegmenten zusammen arbeitet, daß die sich mit dem Zahnrad drehenden Lager arme je
nach Bewegung des Zahnrades in der einen oder anderen Richtung ausgeschwungen werden. Der
Eingriff der Schaltnasen wird durch einen an der Schaltstange angelenkten und von der
Lagerarm welle bewegten Zughebel zwangläufig herbeigeführt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und
zwar zeigen:
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch die Schreibmaschine,
Fig. 2 die benutzte Universalschiene in schaubildlicher Darstellung, zum Teil im Schnitt, und
Fig. 3 die Umschaltvorrichtung in der zweiten [ Endstellung für sich in Ansicht. !
Durch Anschlagen der um 2 schwingbaren j Tastenhebel 1 werden in üblicher Weise die
bei 3 drehbar gelagerten Übertragungshebel 4 derart ausgeschwungen, daß mittels der Zugstange
5 die Typenhebel 6 gegen die Papierwalze
7 anschlagen. Unter den Tastenhebeln 1 ist. die Universalschiene angeordnet, die aus
zwei Teilen S3 9 besteht, welche zweckmäßig
rahmcnförmig aus Winkeleisen hergestellt sind (Fig. 2). Der obere Teil 8 der Universalschiene
dient zur Schaltung des Farbbandes in seiner · Längsrichtung und zur Querbewegung des Farbbandes
bzw. zur Hubbewegung der· Farbbandgabel, während der untere Teil 9 zur Schaltung
des Papierwagens dient. Der obere Teil 8 ist deshalb einerseits durch zwei an ihm angelenkte
Arme 10 (Fig. 2) fest mit der Farbbandschaltwelle 11 verbunden, die den Schalthebel 12 für
das Schaltrad 13 der Farbbandspulenantriebsvorrichtung trägt (Fig. 1), während an der
anderen Seite mit dem Teil 8 ein Winkelhebel 14, 15 gelenkig verbunden ist, der lose auf einer
Welle 16 sitzt und mit seinem zweiten Arm 15 durch eine Stange 17 den an' der Farbbandgabel
angreifenden Hubhebel 18 antreibt. Mit der Welle 16 sind zwei Arme 19 fest verbunden, die
an dem unteren Schienenteil 9 der Universalschiene angelenkt sind, der an der anderen Seite
durch einen lose auf der Farbbandschaltwelle 11 sitzenden Hebel 20 aufgehängt ist. Mit der
Welle 16, die somit von dem unteren Teil 9 der Universalschiene angetrieben wird, ist ein weiterer
Arm 21 fest verbunden, der durch eine Verbindungsstange 22 den Schalthebel für das
Papierwagenschaltrad 23 antreibt (Fig. 1).
Infolge der beschriebenen Aufhängung können die beiden Teile 8 und 9 der Universalschiene
in ihrer Lage gegeneinander geändert werden. Dadurch ist es möglich, den oberen, für die
Schaltung des Farbbandes in seiner Längsrichtung und zur Farbbandquerbewegung dienenden
Schienenteil 8 beim Schreiben mit Wachspapier gegenüber dem unteren Schienenteil 9 so weit zu verschieben, daß er durch die
Übertragungshebel 4 beim Anschlagen der Tasten nicht mehr getroffen wird. Zu diesem
Zweck greift an dem oberen Teil 8 der Universalschiene durch Schlitzverbindung eine Zugstange
24 an, die mit einem auf einer Achse 25 befestigten Arm 26 verbunden ist. Auf derselben
Achse 25 ist noch ein Griffarm 27 befestigt. . Durch Umlegen dieses Griffarmes 27
kann somit der Arm 26 so gedreht werden, daß der obere Teil 8 der Universalschiene durch die
Stange 24 gegen die Tasten zu nach vorn gezogen und dadurch ausgeschaltet wird, so daß
ihn nun die Übertragungshebel 4 bei ihrer Bewegung nicht treffen können. Die Achse 25 ist
zweckmäßig zweiseitig abgeflacht oder vierkantig ausgebildet, so daß sie durch eine sie
z. B. gabelförmig umfassende Blattfeder 28 in ihren beiden Endlagen festgestellt werden kann.
Der an der Farbbandgabel angreifende Hebel 18 ist mit zwei vorzugsweise in Schlitzen 48, 49
des Lagerblockes 50 einstellbaren Lagerzapfen 46, 47 versehen, mit welchen die gegabelten
Arme 43, 44 eines auf einer Achse 45 sitzenden Winkelhebels in Eingriff gebracht werden können,
so daß der die Farbbandgabel, antreibende Hebel 18 entweder um den Zapfen 46 oder um
den Zapfen 47 schwingt, je nachdem mit dem oberen oder unteren Teil des zweifarbigen Färb-.
bandes geschrieben werden soll. Nach Eingriff der gegabelten Lagerarme mit den Lagerzapfen
sind die letzteren nach allen vier Seiten gesichert. Die Drehung des Winkelhebels 43, 44 geschieht
durch ein mit ihm auf derselben Achse 45 sitzendes Zahnrad 42. Der Antrieb des Zahnrades 42
erfolgt durch zwei Zahnradsegmente 40, 41, die beiderseits mit dem Zahnrad 42 in Eingriff
stehen und von zwei auf einer gemeinsamen Achse 35 sitzenden Hebeln 36, 37 getragen werden.
Diese Hebel 36, 37 sind mit seitlichen Ansätzen 38, 39 versehen, auf die eine mit der
Farbbandumschalttaste 30 verbundene Zugstange 32 mittels an ihr angebrachter Nasen
33/34 einwirkt, wenn die Zugstange beim Anschlagen oder Hochgehen der Farbbandumschalttaste
30 nieder- oder hochbewegt wird. Mit der Zugstange 32 ist noch eine Lenkstange 51 verschiebbar verbünden, die an einem Ende
mit einem Schlitz 52 versehen und sich mittels dieses Schlitzes auf einem an der Zugstange 32
befindlichen Zapfen 53 führt, während das andere Ende an einer mit der Achse 45 des Zahnrades
42 verbundenen Feder 54 angreift.
Beim Niederdrücken der Farbbandumschalttaste 30 wird die Zugstange 32 niedergezogen.
Dadurch drückt die obere Nase 33 der Zugstange 32 auf den seitlichen Ansatz 38 des Zahibradsegmenthebels
36, so daß dieser Segmenthebel nach unten gezogen und das von dem Zahnradsegment 40 des Hebels 36 angetriebene
Zahnrad 42 so gedreht wird, daß der Lagerarm 44 des sich mit dem Zahnrad 42 drehenden
Winkelhebels 43, 44 mit dem Lagerzapfen 47 des Farbbandgabelhubhebels 18 in Eingriff und
der andere Arm 43 des Winkelhebels 43, 44 mit dem Lagerzapfen 46 des Farbbandgabelhub-'
hebeis 18 außer Eingriff kommt (Fig. 3). Der zweite Zahnradsegmenthebel 37 wird demgemäß
infolge des Eingriffs seines Zahnradsegmentes 41 mit dem Zahnrad 42 nach oben bewegt.
Hierbei kommt der seitliche Ansatz 39 des Zahnradsegmenthebels 37 hinter die Nase 34
der Zugstange 32 zu liegen, ohne daß sie zunächst über dieselbe hinweggelangen kann.
Die Lenkstange 51 wird infolge der Drehung der Achse 45 durch die mit dieser Achse verbundene
Feder 54 aus der gezeichneten Stellung
gemäß Fig. ι nach rechts mitgenommen, so
daß der Zapfen 53 der Zugstange 32 an das andere Ende des im Hebel 51 angebrachten
Schlitzes 52 gelangt (Fig. 3). Die Länge dieses Schlitzes 52 ist nun so bemessen, daß die Lenkstange
51 der vollen Drehung der Zahnradachse 45 bei der Umschaltung nicht ganz folgen
kann, so daß infolgedessen am Ende der Umschaltbewegung die Feder 54 gespannt wird.
Da aber der seitliche Ansatz 39 des Zahnradsegmenthebels 37 der Federspannung und damit
der Bewegung der Zugstange 32 nach rechts entgegensteht, so muß die Zugstange 32 bei Aufhebung
des Druckes auf die Taste 30 unter der Wirkung der auf letztere wirkenden Feder in
ihre Anfangslage zurückkehren. Dadurch gelangt die Nase 34 der Zugstange 32 über den
seitlichen Ansatz 39 des Zahnradsegmenthebels 37, so daß die Zugstange 32 nun unter der
Spannung der Feder 54 nach rechts bewegt und ihre Nase 34 mit dem seitlichen Ansatz 39 des
Zahnradsegmenthebels 37 in Eingriff gebracht wird. Beim nächsten Druck auf die Taste 30
wird daher der Zahnradsegme'nthebel 37 durch ' die über dem seitlichen Ansatz 39 dieses Hebels
liegende Nase 34 der niedergehenden Zugstange 32 nach unten gedreht und der Zahnradsegmenthebel
36 nach oben gehoben, wobei die Feder 54 durch die Arretierung der Nase 33 der Zug-■
30 stange 32 durch den seitlichen Ansatz 38 des Zahnradsegmenthebels 36 wieder gespannt wird
und durch die Lenkstange 51 einen Druck auf die Zugstange 32 nach links ausübt, der bei
Freigabe der Taste 30 dadurch aufgehoben wird, daß die Taste und die Zugstange 32 in die Hochlage
zurückkehren und nun die Nase 33 der Zugstange über den seitlichen Ansatz 38 des Zahnradsegmenthebels
36 hinweggleiten kann, beim nächsten Tastendruck wieder der Zahnradsegmenthebel
36 nach unten gedreht wird. Die seitlichen Ansätze 38 und 39 der Zahnradsegmenthebel
36 und 37 haben also einen doppelten Zweck zu erfüllen, indem sie als Mitnehmer
für die Nasen 33 und 34 der Zugstange 32 bei deren Abwärtsbewegung und ferner noch
als Sicherung dieser dienen, daß die Zugstange 32 durch die gespannte Feder 54 mit Lenkstange
51 erst nach Rückkehr in ihre Hochlage mit dem Anschlag des bei der nächsten Schaltung zu
bewegenden Zahnradsegmenthebels 36 und 37 in Eingriff kommt.
An der Farbbandumschalttaste 30 ist über dem auf der Achse 25 befestigten Arm 26 ein
Stift 31 befestigt, während der Arm 26 ein Kurvenstück 29 trägt. Bei Drehung des Armes
26 mittels des Griffarmes 27 zwecks Ausschal-[ tung des oberen Rahmens 8 der Universalschiene
! mittels der Verbindungsstange 24 wirkt das Kurvenstück 29 auf den an der Farbbandumschalttaste
30 befestigten Stift 31 derart ein, daß der Tastenhebel bis etwa zur Hälfte niedergezogen wird und demzufolge der Winkelhebel
43,' 44 unter Vermittlung der Zugstange 32 in die punktiert gezeichnete Mittelstellung gemäß
Fig. ι gelangt. In dieser Stellung, in welche der
Winkelhebel 43, 44 beim Schreiben mit Wachspapier gebracht wird, ist keiner der Lagerarme
43, 44 mit einem der Lagerzapfen 46, 47 des Farbbandgabelhubhebels 18 in Eingriff.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Verändern des Hubes
der Farbbandgabel von Schreibmaschinen, mittels deren der an der Farbbandgabel angreifende
und sie bewegende Hebel wahl· weise in verschiedenen Punkten abgestützt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß
' zwei mit einseitig offenen Schlitzen versehene Lagerarme (43,44) abwechselnd mit dem
einen oder anderen von zwei am Farbbandgabelhubhebel (18) angebrachten Lagerzapfen
(46, 47) in Eingriff gebracht werden, indem eine Schaltstange (32) mittels zweier
Nasen (33, 34) derart mit zwei beiderseits mit einem gemeinsamen Zahnrad (42) in
Eingriff stehenden Zahnradsegmenten (40,41) zusammen arbeitet, daß die mit dem Zahnrad
drehbaren Lagerarme (43, 44) je nach Bewegung des Zahnrades in der einen oder anderen Richtung gedreht werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der abwechselnde Eingriff
der Schaltnasen (33, 34) der Schaltstange (32) mit den Zahnradsegmenten (40, 41) durch eine an der Schaltstange angelenkte
und von der Zahnrad- oder Lagerr armwelle. (45) bewegte Lenkstange (51)
zwangläufig herbeigeführt wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenkstange
(51) an einem Ende mittels einer Feder (54) mit der Zahnrad- oder Lagerarmwelle (45)
verbunden ist und am anderen mit einem Schlitz (52) an der Schaltstange (32) geführt
ist, der von kürzerer Länge ist, als der Schaltbewegung der Welle.(45) entspricht, so daß
die Feder (54) am Ende jener Schaltbewegung gespannt und dadurch der abwechselnde
zwangläufige Eingriff der Schaltstange (32) mit den Zahnradsegmenten (40, 41) herbeigeführt
wird.
Hierzu, ι Blatt Zeichnungen.
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Family Applications (1)
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| GB (1) | GB191415675A (de) |
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-
1914
- 1914-06-30 GB GB191415675D patent/GB191415675A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB191415675A (en) | 1915-06-30 |
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