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Schreibmaschine. Zusatz zum Patent 3394o6# Gegenstand der Erfindung
ist eine weitere Ausbildung und Verbesserung der in dein Hauptpatent 3394o6 geschützten
Schreibmaschine. Bei dieser ist eine Umschaltplatte vorgesehen, die auf- und abwärts
beweglich ist und auf welcher auf der Vorderseite eine drehbare und längsverschiebbare
Schiene angeordnet ist, die, von dem rechten Anschlag der Randeinstellung beeinflußt,
die Warnungsglocke betätigt und, die Längsbewegung des Wagens nach links begrenzend,
gleichzeitig auch die Wagenschaltung und damit die Typenbetätigung dadurch sperrt,
daß die Schiene hinter eine Anschlagfläche der Schalt-Stange tritt.
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Bei dieser Einrichtung kann es vorkommen, daß die längsverschiebbare
Schiene in dem Augenblick gegen den Anschlag der Schaltstange auftrifft, in welchem
die Schaltstange noch nicht ganz in die Ruhelage zurückgekehrt ist. Ist dann die
Spannung der den Schlitten bewegenden Feder sehr kräftig, dann kann es vorkommen,
daß durch dieses Auftreffen der längsverschiebbaren Schiene auf die Anschlagfläche
der Auslösestange die Rückbewegung der letzteren gehemmt wird. Zu diesem Zweck ist
gemäß der Erfindung der hinter .die Anschlagfläche der Schaltstange tretende Anschlag
der .Schiene derart beweglich gemacht, daß er zunächst, falls er gegen den Anschlag
der Schaltstange treffen sollte, .ausweicht und erst hinter denselben fällt, wenn
die Schaltstange vollständig in .die Ruhelage zurückgelehrt ist.
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.Bei der im Hauptpatent beschriebenen Ausführungsform der Maschine
ist ferner der die längsverschiebbare Schiene betätigende @Anschlag fest ausgebildet,
so daß er, wenn er die Schiene rückwärts gehend überläuft, sie wieder hinunterdrückt
und damit zum zweitenmal die Warnungsglocke betätigt. Diese doppelte Betätigung
der Schiene beim Hin- und Rückgang ist unerwünscht. Deshalb wird der sie Letätigende
Anschlag, wie schon bekannt, beweglich gemacht, derart, daß er nur auf dem Hinwege,
d. h. bei der Bewegung nach links, die Schiene betätigt, beim Rückwege aber über
die Schiene ausweicht und sie unbeeinflußt läßt und nach Überlaufen derselben wieder
in die Arbeitsstellung zurückfällt.
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Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar
in Abb. i in der Ansicht von vorn, in Abb. 2 in der Aufsicht und in Ahb. 3 in der
Seitenansicht.
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Die zur Erzeugung der Auf- und Abwärts-Lewegung des Papierwalzenrähmens
dienende Umschaltplatte ist mit i bezeichnet. Sie trägt mit Hilfe eines Schraubenbolzens
:2 die Warnungsglocke 3. An dem Bolzen 2 ist zugleich
eine Stabfeder
4 befestigt, welche die Schiene 5 untergreift und stets in die wagerechte Stellung
zurückzuführen sucht. An der Schiene 5 ist der federnde schwingbare Klöl)-pel 6
in irgendeiner Weise befestigt. Die Schiene 5 selbst ist, wie im Hauptpatent beschrieben,
mit Hilfe eines Langloches 7 um einen Zapfen 8 drehbar und längsverschiebbar. Eine
an der Umschaltplatte i und der Schiene 5 befestigte Feder 9 sorgt für die Rückführung
der Schiene in die rechte Seitenstellung. Die Schiene besitzt eine schräg ansteigende
Nase io, die von dem auf der Randeinstelleiste i i beweglichen Randanschlag 12 überlaufen
wird und die Schiene 5 etwas nach abwärts schwenkt. Wird die Nase io freigegeben,
so springt die Schiene 5 unter Einfluß der Federn 4 und 9 wieder nach oben und bringt
den Klöppel 6 an der Glocke 3 zum Anschlag. Der eigentliche Anschlag 13 ist, wie
Abb. i erkennen läßt, in dem verschiebbaren Stück 12 rillt Hilfe des Bolzens 1.1
derart drehbar gelagert, daß er zwar in der Pfeilrichtung, nicht aber in entgegengesetzter
Richtung ausweichen kann. Nachdem der Anschlag 13 die Nase io überlaufen und damit
die Glocke betätigt hat, erfolgt noch die Schaltbewegung des Wagens zum Schreiben
einiger weiterer Buchstaben, bis der Anschlag 13, wie im Hauptpatent ebenfalls beschrieben,
an die gerade Nase 15 stößt. Alsdann erfolgt entgegen der Wirkung der Feder g eine
Mitnahme des Schiebers 5 nach links, und zwar so lange, bis der Anschlag 16 gegen
die Schaltstange 17 zum Antriebe der Wagenhemmnvorrichtung trifft. Diese Schaltstange
besitzt am vorderen Ende eine Nase 18. Der Anschlag 16 ist mit Hilfe des Bolzens
i9 an der Schiene 5 drehbar gelagert, kann also ausweichen, falls er, wie in Abb.
i angedeutet, mit seiner Stirnfläche 2o unmittelbar gegen die Stirnfläche 21 der
Nase 18 antreffen sollte, welcher Fall eintreten kann, wenn die Schaltstange 17
noch nicht vollständig in die in Abb.2 dargestellte Ruhelage zurückgekehrt ist.
Ein kleiner Stift 22 begrenzt die Lage des beweglichen Anschlages 16. Tritt der
Fall ein, daß die von dem Anschlag 13 mitgenommene Schiene 5 weit nach links in
die letzte Stellung hinübergezogen wird, und zwar in einem Augenblick, wo die Schaltstange
17 noch nicht vollständig in die Ruhelage zurückgegangen ist, dann weicht zunächst
der Anschlag 16 in Richtung des in Abb. i eingezeichneten doppeltgefiederten Pfeiles
aus. Irgendein Druck auf die Stirnfläche 21 der Schaltstange 17 wird also nicht
ausgeübt, so daß diese ungehindert in die Ruhestellung zurückgehen kann. Sobald
dies aber geschieht, fällt der Anschlag 16 entgegen der Pfeilrichtung zurück und
tritt jetzt hinter den Anschlag 18, d. h. die Maschine ist jetzt vollständig gesperrt,
weil die Auslösestange 17, welche die Wagenschaltung bewirkt und anderseits mit
der Universalschiene und den Typenhebeln zusammenwirkt, sich jetzt nicht mehr nach
rückwärts bewegen kann.
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Sollen über die Grenzstellung hinaus noch weitere Buchstaben geschrieben
werden, so wird dies unter Vermittlung eines besonderen Hilfshebels 23 ermöglicht,
der in ähnlicher Weise ausgebildet ist, wie im Hauptpatent beschrieben. Er ist mit
Hilfe des Bolzens 24 an der Umschaltplatte i gelagert, wird durch die Feder 25 stets
in die in Abb. i gezeichnete Lage zurückgeführt und wird geschwenkt durch Eindrücken
einer federnden Stange 26, die mit einer stumpfkegeligen Spitze 27 gegen eine entsprechende
Keilfläche 28 des Hebels 23 drückt und ihn damit in Richtung des dreifach gefiederten
Pfeiles nach Abb. i abwärts schwingt, wodurch die Schiene 5 nach unten gedrückt
und mit dem Anschlag 13 außer Eingriff gebracht wird. Wird jetzt der Wagen zurückgeführt,
so überläuft der Anschlag 13, da er in der Pfeilrichtung beweglich ist, leicht die
Nasen 15 und io und läßt infolgedessen die Schiene 5 unbeeinflußt.