DE385377C - Schreibmaschine - Google Patents

Schreibmaschine

Info

Publication number
DE385377C
DE385377C DES58803D DES0058803D DE385377C DE 385377 C DE385377 C DE 385377C DE S58803 D DES58803 D DE S58803D DE S0058803 D DES0058803 D DE S0058803D DE 385377 C DE385377 C DE 385377C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stop
rail
rod
behind
movable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES58803D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DES58803D priority Critical patent/DE385377C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE385377C publication Critical patent/DE385377C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J29/00Details of, or accessories for, typewriters or selective printing mechanisms not otherwise provided for
    • B41J29/50Side-stop mechanisms

Landscapes

  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

  • Schreibmaschine. Zusatz zum Patent 3394o6# Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Ausbildung und Verbesserung der in dein Hauptpatent 3394o6 geschützten Schreibmaschine. Bei dieser ist eine Umschaltplatte vorgesehen, die auf- und abwärts beweglich ist und auf welcher auf der Vorderseite eine drehbare und längsverschiebbare Schiene angeordnet ist, die, von dem rechten Anschlag der Randeinstellung beeinflußt, die Warnungsglocke betätigt und, die Längsbewegung des Wagens nach links begrenzend, gleichzeitig auch die Wagenschaltung und damit die Typenbetätigung dadurch sperrt, daß die Schiene hinter eine Anschlagfläche der Schalt-Stange tritt.
  • Bei dieser Einrichtung kann es vorkommen, daß die längsverschiebbare Schiene in dem Augenblick gegen den Anschlag der Schaltstange auftrifft, in welchem die Schaltstange noch nicht ganz in die Ruhelage zurückgekehrt ist. Ist dann die Spannung der den Schlitten bewegenden Feder sehr kräftig, dann kann es vorkommen, daß durch dieses Auftreffen der längsverschiebbaren Schiene auf die Anschlagfläche der Auslösestange die Rückbewegung der letzteren gehemmt wird. Zu diesem Zweck ist gemäß der Erfindung der hinter .die Anschlagfläche der Schaltstange tretende Anschlag der .Schiene derart beweglich gemacht, daß er zunächst, falls er gegen den Anschlag der Schaltstange treffen sollte, .ausweicht und erst hinter denselben fällt, wenn die Schaltstange vollständig in .die Ruhelage zurückgelehrt ist.
  • .Bei der im Hauptpatent beschriebenen Ausführungsform der Maschine ist ferner der die längsverschiebbare Schiene betätigende @Anschlag fest ausgebildet, so daß er, wenn er die Schiene rückwärts gehend überläuft, sie wieder hinunterdrückt und damit zum zweitenmal die Warnungsglocke betätigt. Diese doppelte Betätigung der Schiene beim Hin- und Rückgang ist unerwünscht. Deshalb wird der sie Letätigende Anschlag, wie schon bekannt, beweglich gemacht, derart, daß er nur auf dem Hinwege, d. h. bei der Bewegung nach links, die Schiene betätigt, beim Rückwege aber über die Schiene ausweicht und sie unbeeinflußt läßt und nach Überlaufen derselben wieder in die Arbeitsstellung zurückfällt.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar in Abb. i in der Ansicht von vorn, in Abb. 2 in der Aufsicht und in Ahb. 3 in der Seitenansicht.
  • Die zur Erzeugung der Auf- und Abwärts-Lewegung des Papierwalzenrähmens dienende Umschaltplatte ist mit i bezeichnet. Sie trägt mit Hilfe eines Schraubenbolzens :2 die Warnungsglocke 3. An dem Bolzen 2 ist zugleich eine Stabfeder 4 befestigt, welche die Schiene 5 untergreift und stets in die wagerechte Stellung zurückzuführen sucht. An der Schiene 5 ist der federnde schwingbare Klöl)-pel 6 in irgendeiner Weise befestigt. Die Schiene 5 selbst ist, wie im Hauptpatent beschrieben, mit Hilfe eines Langloches 7 um einen Zapfen 8 drehbar und längsverschiebbar. Eine an der Umschaltplatte i und der Schiene 5 befestigte Feder 9 sorgt für die Rückführung der Schiene in die rechte Seitenstellung. Die Schiene besitzt eine schräg ansteigende Nase io, die von dem auf der Randeinstelleiste i i beweglichen Randanschlag 12 überlaufen wird und die Schiene 5 etwas nach abwärts schwenkt. Wird die Nase io freigegeben, so springt die Schiene 5 unter Einfluß der Federn 4 und 9 wieder nach oben und bringt den Klöppel 6 an der Glocke 3 zum Anschlag. Der eigentliche Anschlag 13 ist, wie Abb. i erkennen läßt, in dem verschiebbaren Stück 12 rillt Hilfe des Bolzens 1.1 derart drehbar gelagert, daß er zwar in der Pfeilrichtung, nicht aber in entgegengesetzter Richtung ausweichen kann. Nachdem der Anschlag 13 die Nase io überlaufen und damit die Glocke betätigt hat, erfolgt noch die Schaltbewegung des Wagens zum Schreiben einiger weiterer Buchstaben, bis der Anschlag 13, wie im Hauptpatent ebenfalls beschrieben, an die gerade Nase 15 stößt. Alsdann erfolgt entgegen der Wirkung der Feder g eine Mitnahme des Schiebers 5 nach links, und zwar so lange, bis der Anschlag 16 gegen die Schaltstange 17 zum Antriebe der Wagenhemmnvorrichtung trifft. Diese Schaltstange besitzt am vorderen Ende eine Nase 18. Der Anschlag 16 ist mit Hilfe des Bolzens i9 an der Schiene 5 drehbar gelagert, kann also ausweichen, falls er, wie in Abb. i angedeutet, mit seiner Stirnfläche 2o unmittelbar gegen die Stirnfläche 21 der Nase 18 antreffen sollte, welcher Fall eintreten kann, wenn die Schaltstange 17 noch nicht vollständig in die in Abb.2 dargestellte Ruhelage zurückgekehrt ist. Ein kleiner Stift 22 begrenzt die Lage des beweglichen Anschlages 16. Tritt der Fall ein, daß die von dem Anschlag 13 mitgenommene Schiene 5 weit nach links in die letzte Stellung hinübergezogen wird, und zwar in einem Augenblick, wo die Schaltstange 17 noch nicht vollständig in die Ruhelage zurückgegangen ist, dann weicht zunächst der Anschlag 16 in Richtung des in Abb. i eingezeichneten doppeltgefiederten Pfeiles aus. Irgendein Druck auf die Stirnfläche 21 der Schaltstange 17 wird also nicht ausgeübt, so daß diese ungehindert in die Ruhestellung zurückgehen kann. Sobald dies aber geschieht, fällt der Anschlag 16 entgegen der Pfeilrichtung zurück und tritt jetzt hinter den Anschlag 18, d. h. die Maschine ist jetzt vollständig gesperrt, weil die Auslösestange 17, welche die Wagenschaltung bewirkt und anderseits mit der Universalschiene und den Typenhebeln zusammenwirkt, sich jetzt nicht mehr nach rückwärts bewegen kann.
  • Sollen über die Grenzstellung hinaus noch weitere Buchstaben geschrieben werden, so wird dies unter Vermittlung eines besonderen Hilfshebels 23 ermöglicht, der in ähnlicher Weise ausgebildet ist, wie im Hauptpatent beschrieben. Er ist mit Hilfe des Bolzens 24 an der Umschaltplatte i gelagert, wird durch die Feder 25 stets in die in Abb. i gezeichnete Lage zurückgeführt und wird geschwenkt durch Eindrücken einer federnden Stange 26, die mit einer stumpfkegeligen Spitze 27 gegen eine entsprechende Keilfläche 28 des Hebels 23 drückt und ihn damit in Richtung des dreifach gefiederten Pfeiles nach Abb. i abwärts schwingt, wodurch die Schiene 5 nach unten gedrückt und mit dem Anschlag 13 außer Eingriff gebracht wird. Wird jetzt der Wagen zurückgeführt, so überläuft der Anschlag 13, da er in der Pfeilrichtung beweglich ist, leicht die Nasen 15 und io und läßt infolgedessen die Schiene 5 unbeeinflußt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schreibmaschine nach Patent 3394o6 bei welcher an der Umschaltplatte eine drellhare und längsverschiebbare Schiene angeordnet ist, die, von dem rechten Anschlag der Randeinstellvorrichtung beeinflußt, die Warnungsglocke betätigt und, die Längsbewegung des Wagens nach links begrenzend, hinter einen die Bewegung der Schaltstange zum Antriebe der Wagenhemmvorrichtung und damit der Typenhebel sperrenden Anschlag tritt, dadurch gekennzeichnet, daß der hinter den Anschlag (18) der Schaltstange (17) tretende Anschlag (16) der Schiene (5) an dieser selbst derart beweglich ist, daß er im Falle seines Auftreffens auf die Stirnfläche (21) des Anschlages (18) der Schaltstange zunächst gegen diesen Anschlag (18) ausweicht, so daß die Schaltstange (17) in die Ruhestellung zurückkehren kann, worauf der bewegliche Anschlag (16) hinter den Anschlag (18) der Schaltstange fällt und diese und damit die Typenhebel sperrt.
DES58803D 1922-02-05 1922-02-05 Schreibmaschine Expired DE385377C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES58803D DE385377C (de) 1922-02-05 1922-02-05 Schreibmaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES58803D DE385377C (de) 1922-02-05 1922-02-05 Schreibmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE385377C true DE385377C (de) 1923-11-23

Family

ID=7492818

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES58803D Expired DE385377C (de) 1922-02-05 1922-02-05 Schreibmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE385377C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE385377C (de) Schreibmaschine
DE1152115B (de) Vorrichtung an kraftangetriebenen Schreib- oder aehnlichen Bueromaschinen zum Antrieb von Funktionseinrichtungen
DE296798C (de)
DE679610C (de) Kraftangetriebene Ausloesevorrichtung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen
DE893653C (de) Einrichtung zur Typenkorbumschaltung fuer Typenhebelschreibwerke
DE345367C (de) Umschaltvorrichtung
DE569785C (de) Vorrichtung zum Erzielen eines Daueranschlages bei Schreibmaschinen, Schreibrechenmaschinen u. dgl.
DE364537C (de) Zeilenbegrenzungsvorrichtung
AT96936B (de) Umschaltvorrichtung für Schreibmaschinen.
DE632573C (de) Schreibmaschine mit geraeuschschwachem Abdruck
DE712359C (de) Zeilenschaltvorrichtung fuer Schreibwalzen an schreibenden Geschaeftsmaschinen
DE665019C (de) Dauerschaltvorrichtung fuer den Wagen von Schreib-, Rechen- und aehnlichen Maschinen
DE292338C (de)
AT22607B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Lösung der Hebelverbindung bei Tastenmechanismen für Maschinen, insbesondere Schreibmaschinen.
DE2555655C3 (de) Dezimaltabulator für Schreib-, Buchungs- und ähnliche Büromaschinen
DE569299C (de) Schreibmaschine mit auswechselbarem Typen- und Tastenhebelkorb
DE544224C (de) Vorrichtung zum UEberwachen des Betriebes von Lochkarten-Tabelliermaschinen
DE397058C (de) Vorrichtung zum Umschalten des Zaehlwerkes bei Rechenmaschinen
DE260947C (de)
DE432361C (de) Schaltvorrichtung fuer den Papierwagen
DE210525C (de) Addlermaschine, bei welcher die jeweils niedergedrueckte taste die hubbegrenzung eines allen tasten gemeinsamen, mit de schaltwerk gekuppelten gliedes veranlasst
DE377693C (de) Wertstempelapparat
AT34763B (de) Schützenbremsvorrichtung für Webstühle.
DE339312C (de) Zeilenbegrenzungsvorrichtung
AT60019B (de) Randstellvorrichtung für Schreibmaschinen.