DE397058C - Vorrichtung zum Umschalten des Zaehlwerkes bei Rechenmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Umschalten des Zaehlwerkes bei Rechenmaschinen

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DE397058C
DE397058C DEW61612D DEW0061612D DE397058C DE 397058 C DE397058 C DE 397058C DE W61612 D DEW61612 D DE W61612D DE W0061612 D DEW0061612 D DE W0061612D DE 397058 C DE397058 C DE 397058C
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Wanderer Werke AG
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Description

Bei Rechenmaschinen ist es bekannt, den Summen- bzw. Zwischensummenhebel mit dem das Zählwerk von Addition auf Subtraktion umstellenden Hebel (Taste o. dgl.) so in Verbindung zu bringen, daß der Summenhebel den auf Subtraktion eingestellten Umstellhebel mittel- oder unmittelbar wieder zurückbewegt, so daß also durch Umlegen des Summenhebels das Zählwerk mit seinem ίο Umstellhebel wieder in Additionsstellung gebracht wird und sofort das Ziehen der Summen ermöglicht wird. Dabei ist dann Voraussetzung, daß der Umstellhebel unmittelbar das Zählwerk betätigt, also durch seine Bewegung das Zählwerk gleichzeitig entweder aus der Additions- in die Subtraktionsstellung gebracht wird und umgekehrt.
Es sind nun ferner Rechenmaschinen bekannt, bei welchen der Umstellhebel nicht unmittelbar das Zählwerk bewegt, sondern ein Zwischenglied derart einstellt, daß bei Betätigung der Maschine, also z. B. beim Ziehen der bekannten Handkurbel, das Zwischenglied von der Hauptantriebswelle der Maschine aus in Bewegung gesetzt wird und dabei die Umschaltung des Zählwerks von der einen auf die andere Rechnungsart bewirkt. Hierbei würde die vorhin erwähnte Verbindung zwischen Summen- bzw. Zwischensummenhebel und Rückstellhebel oder Taste nur den Erfolg ergeben« daß beim Umlegen des Summenhebels der Umstellhebel das von ihm verstellte Zwischenglied in die Anfangsstellung zurückbringt, ohne jedoch das Zählwerk mitzunehmen.
Gemäß der Erfindung wird deshalb der Summen- bzw. Zwischensummenhebel· nicht allein in bekannter Weise mit dem Umstellhebel, sondern auch mit einem Teil, z. B. einem Hebel, in Verbindung gebracht, welcher beim Kurbelzug durch das vom Umstellhebel eingestellte Zwischenglied bewegt wird und hierbei das Zählwerk umschaltet. Dabei wird gleichzeitig die sonst von der Maschinenantriebswelle zwangsweise ausgeführte Zählwerkumschaltung außer Wirkung gebracht.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. ι eine Ansicht der Vorrichtung in Additionsstellung von der Seite gesehen,
Abb. 2 eine entsprechende Ansicht von oben gesehen,
Abb. 3 eine eingeleitete Subtraktionsstellung, Abb. 4 eine ausgeführte Subtraktionsstellung, und
Abb. 5 sind Einzeldarstellungen verschiedener Hebel.
Auf der Welle 1 lagern eine entsprechende Anzahl von Zahnsektoren 2, mit welchen das zwischen den Seitenwänden 3 befindliche Zählwerk mit seinen Zählrädchen 4, 5 je nach der Rechnungsart, ob Addition oder Subtraktion, in Eingriff gebracht werden können. Dieses Zählwerk befindet sich zwischen den auf der Welle 6 gelagerten, durch einen Steg 7 verbundenen Tragrahmenwänden 8 und schwingt um die auf letzteren befindlichen Schraubenbolzen 9. An der Zählwerkseitenwand 3 ist ein nach abwärts gerichteter Fortsatz 10 vorgesehen, an welchem das um den Schraubenbolzen 11 schwingbare, mit Stiften 12, 13 versehene Kupplungsglied 14 angelenkt ist, welches wieder mit dem auf der Welle 18 lose gelagerten Schalthebel 19 durch das Zwischenglied 15 mittels Schraubenbolzen 16, 17 verbunden ist. Das Zählwerk kann somit von Addition auf Subtraktion oder umgekehrt gtschaltet werden und wird durch die am Kupplungsglied befestigten Stifte 12, 13, welche abwech- selnd in die an den Tragrahmen vorgesehenen Rasten 20, 21 eintreten, arretierend entweder
in der einen oder anderen Stellung gehalten. Dieser Schalthebel 19 besitzt noch einen zweiten, durch U-förmige Umbiegung erzielten, ebenfalls auf dieser Welle lose gelagerten, mittels Stegwand 22 verbundenen Hebel 23, welcher mit dem Ankerteil 24 durch ein Glied 25 in Verbindung gebracht ist, dessen eines Ende um den am Hebel 23 befestigten Stift 27 greift, während das andere Ende mittels Schraubenbolzen 26 an dem Ankerteil 24 angelenkt ist. Der Anker 24 ist mit einer Rast 28 sowie mit einer am gekrümmten Fortsatz 29 befindlichen Nase 30 versehen und führt sich mit der schlitzartigen, am Fortsatz 31 vorgesehenen Aussparung 32 auf dem am Böckchen 33 befestigten Schraubenbolzen 34. Außerdem ist das eine Ende des Fortsatzes 31 noch so ausgebildet, daß zwei schräg ansteigende, zur Arretierung dienende Flächen 35, 36 vorgesehen sind, auf welche eine am Hebel· 37 befindliche Rolle 38 einwirkt. Dieser Hebel 37 ist schwingbar um den am Böckchen befestigten Schraubenbolzen 38" gelagert und besitzt noch einen durch U-förmige Umbiegung erzielten zweiten Hebel 39. Zwischen dem Hebel 39 und einer am Böckchen vorgesehenen Abbiegung 40 ist ein Federzug 41 aufgehängt, welcher die am Hebel 37 befindliche Rolle 38 zwecks Arretierung der beiden Ankerstellungen entweder auf die Fläche 35 oder 36 drückt. Auf der Welle 18 lagert fest ein sich während des Ganges der Rechenmaschine mitverschwenkender, die Umschaltung des Zählwerkes ausführender Hebel 42, an dessen Fortsätzen 43, 44 die Stifte 45, 46 befestigt sind.
Die bisher beschriebene Einrichtung ist nicht Gegenstand der Erfindung und wurde, da sie bereits bekannt ist, nur der Deutlichkeit und des Zusammenhanges wegen erläutert. Der Schalthebel 19, 22, 23 ist mit den links am Tastenbrett angeordneten Summen- bzw. Zwischensummenhebel 47, 48 durch ein Zugstängelchen 49 in Verbindung. Das eine Ende des Zugstängelchens lagert mit der daran vorgesehenen Ausbohrung um den an der U-förmigen Umbiegung des Schalthebelfortsatzes 50 befestigten Stift 51 und wird durch eine am Zugstängelchen befestigte Blattfeder 52, welche über den Stift hinweggreift, gegen Herabfallen gesichert. Das andere freie Ende des Zugstängelchens ist mit einer schlitzartigen Aussparung 53 versehen, in welcher sich der am Hebel 54 befestigte Schraubenbolzen 55 führt. Der Hebel 54 sowie ein von gleicher Gestalt ausgeführter Hebel 54" lagert fest auf dem einen Ende der in der Grundplatte der Rechenmaschine schwingbar gelagerten, quer über die ganzeMaschinenbreite sich erstreckenden Welle 56, während auf dem linken Wellenende ein mit maulartiger Aussparung 57 versehener, ebenfalls darauf befestigter Hebel 58 angeordnet ist.
An dem Hebel 54s ist, damit eine zwischen Stell- und Summenhebel bedingte gegenseitig wechselwirkende Sicherung stattfindet, das Sperrglied 69 mittels Schraubenbolzen 54* angelenkt und steht mit seiner daran vorgesehenen schlitzartigen Aussparung 6ga, welche den am unteren Ende des Stellhebels 68 befestigten Stift 68a umgreift, mit letzterem in Verbindung. Der Summen- bzw. Zwischensummenhebel 47, 48 ist auf der linken Seite des Rechenmaschinentastenbrettes angeordnet und schwingt um den an der Rechenmaschinenseitenwand befestigten Schraubenbolzen 59, während ein am unteren Ende 60 befestigter Stift 61 in die maulartige Aussparung 57 des Hebels 58 eingreift, so daß mit den beiden anderen ebenfalls auf der Welle 56 befestigten Hebeln 54 und 54a ein zusammenhängendes schwingbares Ganze gebildet wird. Zwischen dem U-förmigen Schalthebel 19, 23, 22 befindet sich ein ebenfalls U-förmig gestalteter Winkelhebel angeordnet, welcher lose auf der Welle 18 lagert und aus den Hebeln 62, 63, die durch Steg 64 miteinander verbunden sind, gebildet wird. Der Hebel 62 greift mit seinen daran befestigten Stift 65 in eine am Ankerteil 24 vorgesehene schlitzartige Aussparung go 66, während der andere nach abwärts gerichtete, mit einer U-förmigen Umbiegung versehene Hebel 63 durch ein daran angelenktes Zugstängelchen 67 mit dem an der rechten Seite des Tastenbrettes angeordneten Stellhebel 68 in Verbindung gebracht ist. Ein auf der Welle 18 gelagerter Stellring 81 sichert diese Hebelanordnung gegen seitliche Verschiebung.
Das eine Ende des Zugstängelchens 67 lagert mit seiner daran vorgesehenen Ausbohrung auf dem am Hebel 63 befestigten Stift 63'* und wird durch eine Blattfeder 63* gegen Herabfallen gesichert, während das andere Ende mit seiner dort vorgesehenen Ausbohrung den Stift 71 des dreieckig geformten Hebels 72 umgreift und ebenfalls durch eine auf letzterem befestigte Blattfeder 73 gesichert wird. Dieser dreieckig geformte Hebel 72 lagert fest auf dem einen Ende der kurzen, im Rechenmaschinenseitenrahmen schwingbar gelagerten Welle 74, während an dem anderen aus der Seitenwand heraustretenden Wellenende der Stellhebel 68 fest gelagert ist. An dem Stellhebel ist zwecks Sicherung der beiden Endlagen eine Rolle 75 vorgesehen, über welcher ein unter Federzug 76 befindlicher, mit Rasten 77, 78 versehener, um den Schraubenbolzen schwingbarer Arretierhebel 80 angeordnet ist.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende:
Soll eine Subtraktion ausgeführt werden, so verschwenkt man bekanntlich den am Tastenbrett angeordneten Stellhebel aus der in Abb. ι gezeigten Ruhelage in die nach Abb. 3 dargestellte Subtraktionsstellung. Die am Umschalthebel angebrachte Rolle 75 schnappt dabei in die Rast 77 des unter Federzuges 76 befindlichen, zur Arretierung dienenden Hebels 80. Diese Stellhebelbewegung wird mittels der Welle 74 auf den darauf befestigten Hebel 72 übertragen, und zwar so, daß dieser eine Verschwenkung im Sinne der Uhrzeigerbewegung ausführt, wodurch dem am Stift 71 angelenkten Zugstängelchen 67 eine Längs ig verschiebung in Richtung nach links erteilt wird. Infolge dieser Längsverschiebung führt der am anderen Zugstängelchenende angelenkte Hebel 63 des Einstellstückes eineVerschwenkung in gleicher Richtung aus, während der durch Steg 64 verbundene Hebel 62 mit seinem daran befestigten, in Eingriff mit der Längsaussparung 66 befindlichen Zapfen 65 nach oben bewegt wird, wodurch das Ankerteil 24, 29, 31 um den Schraubenbolzen 34 schwingt und so hoch angehoben wird, daß die am Ankerfortsatz 29 vorgesehene Nase 30 in den Bereich des am Hebel 42 befestigten Zapfens 45 gelangt (s. Abb. 3).
Wird nun die Rechenmaschine in Gang gesetzt, so verschwenkt die Hauptantriebswelle 18 den darauf befestigten Hebel 42, 43, 44 nach abwärts, wodurch sich die daran befestigten Stifte 45, 46 in entgegengesetzter Uhrzeigerrichtung drehen (s. Abb. 4). Der Stift 45 führt daher unter Mitnahme der in die Bahn gebrachten Nase 30 eine Längsverschiebung des Ankerteils 24, 29, 31 nach rechts aus, und das angelenkte Verbindungsglied 25 überträgt diese Bewegung in gleicher Richtung auf den mittels Stift 27 in Verbindung gebrachten Hebel 23 sowie den Schalthebel 19, 50. Das am Schalthebel 19 angelenkte Glied 15 verschwenkt das daran angelenkte Kupplungsglied 14 sowie den an letzterem mittels Schraubenbolzen 11 angelenkten Fortsatz 10 des Zählwerksseitenteils 3 in entgegengesetzter Richtung der Uhrzeigerbewegung. Das Zählwerkseitenteil wird infolgedessen um den am Tragrahmen befestigten Schraubenbolzen 9 in gleicher Richtung verschwenkt, so daß sämtliche im Zählwerk angeordneten, zur Addition gehörigen Zählrädchen 4 außer Eingriff und die für Subtraktion bestimmten Zählrädchen 5 in Eingriff mit den Zahnsektoren 2 gebracht werden. Gleichzeitig wird auch der am Kupplungsglied befestigte Stift 12 aus der am Zählwerktragrahmen 8 befindlichen Rast 20 herausbewegt, während der Stift 13 zwecks Sicherung dieser Stellung in die Rast 21 zum Einschnappen gebracht worden ist (siehe Abb. 4). Die unter Federung 41 befindliche Rolle 38 gleitet infolge der stattgefundenen Längsverschiebung des Ankerteils von der schrägen Fläche 36 auf die schräge Fläche 35, wodurch das Ankerteil auf die Dauer der auszuführenden Subtraktion in dieser Stellung arretierend gehalten wird. Durch die stattgefundene Verschwenkung des Schalthebels 19 ist auch dem am Hebelarm 40 angelenkten Zugstängelchen 49 eine Längsverschiebung in Richtung nach links erteilt worden, und die Aussparung 53 verschiebt sich auf dem am Hebel 54 befestigten Schraubenbolzen 55 so weit, bis das geschlossene Aussparungsende zur Anlage gelangt. Außerdem ist beim Umlegen des Stellhebels 68 auch der am unteren Ende befestigte, in der Aussparung 69i! des Sperrgliedes 69 sich führende Stift 68·* mitverschwenkt worden, so daß dieser nach Abb. 4 das andere Ende der Aussparung erreicht.
Soll nach erfolgter Subtraktion eine Summe gezogen werden, so wird die Zählwerkumschaltung von Subtraktion auf Addition direkt vom Summen- bzw. Zwischensummenhebel 47, 48 bewirkt, und es muß infolgedessen die automatische Zählwerkumschaltung aufgehoben bzw. außer Wirkung gebracht werden. Damit das letztere stattfinden kann, muß der Stellhebel 68 durch den Summen- bzw. Zwischensummenhebel zwangsweise in seine Ruhelage zurückgebracht werden; das geschieht in vorliegendem Falle durch das bereits bekannte Sperrglied 69.
Legt man nun den am Tastenbrett links angeordneten Summen- bzw. Zwischensummenhebel um, so daß dieser die in Abb. 4 gestrichelt gezeichnete Lage einnimmt, so verschwenkt der am unteren Hebelarm 60 befestigte Stift 61 den mit Aussparung 57 in Verbindung stehenden Hebel 58 sowie die auf derselben Welle 56 befestigten Hebel 54, 54'r im Sinne der Uhrzeigerrichtung. Der Hebel 54 bringt daher bei seiner Verschwenkung mittels des daran befestigten Schraubenbolzens 55 das Zugstängelchen 49 in die gestrichelt gezeigte Anfangsstellung zurück, und der am anderen Ende angelenkte Hebelarm 50 verschwenkt den Hebel 19 sowie die damit in Verbindung stehenden Glieder 15, 14, 10, 3 in der bereits geschilderten Weise, nur mit dem Unterschied, daß die Bewegungsrichtung umgekehrt ist, wodurch das Zählwerk in die nach Abb. 1 gezeigte Additionsstellung zurückgebracht wird. Gleichzeitig verschiebt der Hebel 23 bei seiner Verschwenkung mittels des Gliedes 25 den Ankerteil 24, 29 nach links, und die Rolle 38 schnappt daher wieder zurück auf die Fläche 36. Die Verschwenkung des Hebels 54'' bringt jedoch mittels des daran angelenkten Sperrgliedes 69 den Stellhebel 68, da derselbe mit dem daran befestigten Stift 61 in Eingriff mit der Aussparung 69
des Sperrgliedes sich befindet, ebenfalls in seine Ruhelage zurück. Diese Stellhebelbewegung wird mittels der kurzen Welle 74 auf den daran befestigten dreieckigen Hebel 72 übertragen, welcher das in Verbindung stehende Zugstängelchen 67 nach rechts verschiebt, wodurch dem Hebel 63, 62 eine Verschwenkung in entgegengesetzter Uhrzeigerbewegung erteilt wird. Der auf dem Hebel 62 befestigte Stift 65 schwingt infolgedessen nach abwärts, und der mit Aussparung 66 in Verbindung stehende Ankerteil 24, 29 senkt sich daher wieder so weit, daß die Nase 30 aus dem Bereich des Stiftes 45 gelangt und die Summe, nachdem dies erfolgt ist, ohne weiteres gezogen werden kann.
Ist die Subtraktion beendet und es soll dann eine Addition erfolgen, so bringt man den Stellhebel 68 in seine Ruhelage zurück, und
ao die Zählwerkumschaltung auf Addition geschieht dann zwangsweise durch den Maschinenantrieb. Das mit dem Stellhebel und dem Einstellglied 63, 62 in Verbindung stehende Zugstängelchen 67 verschwenkt letzteres, ohne irgendwelchen Einfluß auf das noch in Subtraktionsstellung befindliche Zählwerk auszuüben, in entgegengesetzter Uhrzeigerrichtung. Der am Hebel 62 befestigte Stift 65 sowie der durch die Aussparung 66 in Verbindung gebrachte Ankerteil senkt, sich infolgedessen so weit nach abwärts, daß die Nase 30 aus dem Bereich des Stiftes 45, während die Rast 28 des Ankerteils in den Bereich des Stiftes 46 gelangt. In dieser Stellung verbleibt der Ankerteil bis zu dem darauffolgenden Ingangsetzen der Rechenmaschine. Es trifft beim Verschwenken des Hebels 42 der daran befestigte Stift 46 gegen die Rast 28 an und verschiebt infolgedessen den Ankerteil in die nach Abb. ι gezeigte Anfangsstellung zurück. Das zwischen dem Ankerteil und dem Schalthebel 19 angelenkte Zwischenglied 25 bewirkt durch die Längsverschiebung des ersteren die Umschaltung des Zählwerkes aus der Subtraktionsin die Additionsstellung nach der bereits beim Summenziehen geschilderten Weise.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Umschaltvorrichtung für das Zählwerk an Rechenmaschinen, bei welcher der Umstellhebel für das Zählwerk ein Zwischenglied derart einstellt, daß es die Antriebswelle der Rechenmaschine mit dem Umschaltmechanismus des Zählwerkes in Wirkungsverbindung bringt, dadurch gekennzeichnet, daß der Summen- bzw. Zwischensummenhebel außer seiner an sich bekannten Verbindung mit dem Umstellhebel mit einem durch Vermittlung des vom Umstellhebel eingestellten Zwischengliedes von der Antriebswelle aus bewegten Teil des Umschaltmechanismus derart verbunden ist, daß durch Umlegen des Summen- bzw. Zwischensummenhebels das Zählwerk unmittelbar von Subtraktion auf Addition umgestellt wird.
  2. 2. Umschaltvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Summenbzw. Zwischensummenhebel (47, 48) durch eine verschiebliche Stange (49) mit dem Schalthebel (19, 50) der Zählwerksumschaltung sowie durch eine Stange (69) mit dem Stellhebel (68) derart in Verbindung steht, daß nach erfolgter Einstellung auf Subtraktion der Summen- bzw. Zwischensummenhebel (47, 48) beide auf Addition einstellt, während die vom Maschinenantrieb sonst zwangsweise ausgeführte Zählwerksumschaltung gleichzeitig dadurch außer Wirkung gebracht wird, daß das Einstellglied (62, 63) von dem gleichzeitig zurückgebrachten Stellhebel (68) vermittels des Verbindungsstängelchens (67) in Additionsstellung verschwenkt wird, daß sich der mit Aussparung (66) am Stift (65) des Hebels (62) führende Ankerteil (24, 29, 31) so weit senken kann, daß die Nase (30) außer Bereich des Stiftes (45) gelangt.
  3. 3. Umschaltvorrichtung nachAnspruch 1, go dadurch gekennzeichnet, daß durch ein von der Taste, Knopf, Stellhebel (68) o. dgl. aus bewegtes Einstellglied (62, 63) der Ankerteil (24, 29, 31) mit seiner Nase (30) in die Bahn eines am auf der Antriebswelle (18) festgekeilten Hebel (42) befestigten und mit diesem sich verschwenkenden Stiftes (45) gebracht wird, so daß die Umschaltung des Zählwerkes von Addition auf Subtraktion zwangsweise durch den Kurbelzug erfolgt.
  4. 4. Umschaltvorrichtung nach Anspruchi,2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ankerteil (24, 29, 31) eine Rast (28) aufweist, die bei der Umstellung von Subtraktion auf Addition durch entsprechendes Verschwenken des Einstellgliedes (62, 63) in die Bahn eines am Hebel (42) - befestigten Stiftes (46) gebracht wird, so daß der Ankerteil bei dem folgenden Kurbelzwang in seine Anfangsstellung zwangläufig zurückgeführt wird, wobei .er durch ein Zwischenglied (25) das Zählwerk ebenfalls in die Additionsstellung zurückbewegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEW61612D Vorrichtung zum Umschalten des Zaehlwerkes bei Rechenmaschinen Expired DE397058C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE745511C (de) * 1933-04-10 1944-04-25 Powers G M B H Rechenwerk mit einem Saldierwerk, insbesondere für durch Lochkarten gesteuerte Tabelliermaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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