DE339312C - Zeilenbegrenzungsvorrichtung - Google Patents

Zeilenbegrenzungsvorrichtung

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DE339312C
DE339312C DE1920339312D DE339312DD DE339312C DE 339312 C DE339312 C DE 339312C DE 1920339312 D DE1920339312 D DE 1920339312D DE 339312D D DE339312D D DE 339312DD DE 339312 C DE339312 C DE 339312C
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universal
universal bridge
bridge
line
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DE1920339312D
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Joh Winklhofer Beteiligungs GmbH and Co KG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J29/00Details of, or accessories for, typewriters or selective printing mechanisms not otherwise provided for
    • B41J29/50Side-stop mechanisms

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  • Apparatus For Radiation Diagnosis (AREA)

Description

  • Zeilenbegrenzungsvorrichtung. Der Gegenstand der Erfindung nimmt Bezug auf eine Zeilenbegrenzungsvorrichtung für Schreibmaschinen mit von den Typenhebeln bewegter Universalschiene und erstreckt sich insbesondere auf solche Vorrichtungen, die von einem Randanschlag bzw. von einer Randstellvorrichtung beeinflußt werden. Es sind bereits auf diesem Gebiet verschiedene Einrichtungen bekannt, z. B. solche, bei denen die Tastenhebel Nasen besitzen, die sich auf eine von einem Schieber der Randstellvorrichtung beeinflußte und nach vorn ausschwingbare Schiene legen und so in ihrem Tiefgang aufgehalten werden, wodurch der Typenanschlag und die Wagenschaltung verhindert wird. Beim schnellen Schreiben jedoch findet bei diesen Vorrichtungen die ausschwingbare Sperrschiene keine Gelegenheit, durch die sich schnell auf- und abwärts bewegenden Tastenhebel in die Sperrlage einzuschwingen, während anderseits auch der Fall eintreten kann, daß ein in seine Tiefstellung gedrückter Tastenhebel nicht. in seine Ruhelage zurückschwingen kann, da die Sperrschiene inzwischen in ihre Sperrlage und in den Weg des betreffenden Tastenhebels eingetreten ist. Wird in diesem Falle der dann nicht mitgesperrte Tastenhebel nochmals angeschlagen, so kann er einen Typenanschlag sowie die Wagenschaltung bewirken, obwohl die Sperrschiene sich in ihrer wirksamen Lage befindet.
  • Um diesem Übelstande zu begegnen, ist unter anderem vorgeschlagen worden, nicht die Tastenhebel abzufangen, sondern die von den Typenhebeln beeinflußte Universalschiene oder -brücke zu sperren. Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art ist jedoch der Nachteil vorhanden, daß sich die die Sperrung bewirkenden Organe quer zur Bewegungsrichtung der Universalbrücke einschwingen öder einschieben müssen. Auch hier mangelt es an sicherer Wirkung beim schnellen Schreiben, weil die sich schnell' hin und her bewegenden Arme der Universalbrücke, welche gesperrt werden sollen, die sperrenden Glieder nicht vorbeilassen können und somit diese nicht zur rechten Zeit eine Sperrung der Brücke hervorrufen. Außerdem hat bei den bekannten Ausführungen der am Papierwagen angeordnete Anschlag bzw. die den Wagen bewegende Zugfeder zu veranlassen, daß die die Sperrung bewirkende Achse verschoben wird, wobei naturgemäß zusätzliche Federspannungen zu überwinden sind und eine höhere Spannung der Wagenzugfeder und größere Kraftaufwendung zum Zurückführen des Wagens erforderlich wird.
  • Demgegenüber ermöglicht die Vorrichtung nach der Erfindung bei- großer Einfachheit, leichter Anbringungsmöglichkeit und Zugänglichkeit eine sichere Sperrung selbst beim schnellsten Schreiben. Diese Sicherheit in der Sperrung wird in der Hauptsache dadurch bewirkt, daß ein nur in der Bewegungsrichtung der Universalschiene bewegliches Zwischenglied durch einfache Bewegung eines Hebelsystems und zweckmäßig unter Vermittlung einer Schlitzführung in seine Sperrlage geschoben und dort gehalten wird. Die Eigenart der Schlitzführung und die mögliche Schnelligkeit der Bewegung des Hebels bewirkt ein schnelles und sicheres Verschieben des Zwischengliedes und demzufolge eine schnelle und sichere Sperrung. Da der durch die Universalbrücke ausgeübte Druck auf den Zwischenschieber durch den Schlitzzapfen aufgefangen wird, kann das Bewegungsgestänge aus schwachem und leichtem Material angefertigt sein. Ferner-ist es möglich, durch eine Zugfeder mit geringer Spannung das Sperrgestänge in seiner Ruhelage zu halten und zu verhindern, daß jede andere Bewegung der Antriebsstange als die zur Sperrung erforderliche einen Einfluß auf den Zwischenschieber ausübt. Einen weiteren Vorteil bietet die Anordnung nach der Erfindung in der Einstellbarkeit des Zeitpunktes für die Bewegung der Sperrorgane sowie für den Anschlag der Universalbrücke an den Zwischenschieber.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Seitenansicht der Vorrichtung nach der Erfindung in Ruhestellung, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Sperrvorrichtung, ebenfalls in Ruhestellung, Fig. 3 eine Seitenansicht des Erfindungsgegenstandes in Wirkungsstellung, Fig. 4 eine Teilansicht auf die Auslösevorrichtung bekannter Bauart.
  • Am Sperrstab i üblicher Anordnung ist durch eine verstellbare Schraubzapfenverbindung 2a eine Stange 2 gelenkig befestigt und mit ihrem anderen Ende an einem Winkelhebel 3 angelenkt, der schwingbar in einem winkelförmig gestalteten, am Böckchen 4 befestigten Tragarm 4a gelagert ist. Mit dem freien Schenkel des Winkelhebels 3 ist ein mit einer Schlitzführung5a versehener Steuerhebel s gelenkig verbunden. Dieser Steuerhebel 5 führt sich mit der Schlitzführung 5a an dem Zapfen einer Schraube 5b, die am Tragarm 4a befestigt ist, und wirkt auf ein schieberartiges Zwischenstück 6 ein, das mit Schraubzapfen 7 in einem Schlitze 8 des Tragarmes 4a in der Bewegungsrichtung der Universalbrücke g, io horizontal verschiebbar angeordnet ist. Der Zwischenschieber 6 besitzt eine Abbiegung, die gegen eine einstellbare Anschlagschraube gb arbeitet. Diese Anschlagschraubegb ist in einem abgebogenen Fortsatz ga der Universalbrücke g, io befestigt, wodurch deren Hubbewegung eingestellt und begrenzt werden kann.
  • Eine Feder ii, die vorteilhaft einerseits an dem Tragarm 4a aufgehängt ist und anderseits am Winkelhebel 3 angreift, hält das Gestänge 2, den Winkelhebel 3, den Steuerhebel 5, und den Zwischenschieber 6 in der Ruhestellung gemäß Fig. i.
  • Die Wirkungsweise des Gegenstandes der Erfindung ist folgende Aus Fig. i wird klar ersichtlich, daß, wenn die Zeilenbegrenzungsvorrichtung noch nicht in Wirkung getreten ist und die Sperrvorrichtung noch nicht beeinflußt hat, die Universalbrücke frei ihre Bewegungen ausführen kann und nur in ihrer Rückwärtsbewegung durch die Anschlagschraube gb begrenzt wird. Wird aber d -r Sperrstab i unter Einfluß der Randstellschiene und der von dieser gesteuerten Hilfsorgane in bekannter Weise und Anordnung (vgl. z. B. Patent 253842) in die Lage nach Fig. 3 überführt. die der Lage entspricht, bei welcher nach den bekannten Einrichtungen die Sperrnasen an den Tastenhebeln vom Sperrstab erfaßt werden, so wird das Gestänge 2 nach links (Fig. 3)egezogc.n und schwingt denWinkelhebel 3 um seinen Drehzapfen am Tragarm 4" in Richtung des Uhrzeigers. Hierdurch wird der Steuerhebel 5 abwärts gezogen und drückt bei dieser Bewegung unter dem Einfluß der Schlitzführung 5a, 5b ; den Zwischenschieber 6 nach links, und zwar soweit, daß er in Sperrstellung gelangt, d. h. die Anschlagschraube gb am Fortsatz ga der Universalbrücke g, io mit der Abbiegung am Zwischenschieber 6 zur Anlage kommt und so Bewegungen der-Universalbrücke verhindert.
  • Aus der vorbeschriebenen Anordnung und Wirkung der Vorrichtung nach der Erfindung geht hervor, daß das Sperrglied für die Universalbrücke (der Zwischenschieber 6) immer verwendungsbereit in der Bewegungsbahn der Universalbrücke liegt und im Bedarfsfälle zwangläufig und selbsttätig in seine Sperrstellung verschoben wird, und zwar unter Gewährleistung einer völlig sicheren Wirkung, weil kein Einschwingen oder Einführen des Sperrgliedes in die Bewegungsbahn der Universalbrücke mehr erforderlich ist.
  • Ferner ist erkennbar, daß der Zeitpunkt für das Inwirkungtreten der Sperrorgane durch die Einstellung der Muttern am Schraubzapfen 2a in einfachster Weise geregelt werden und anderseits der Anschlag der Universalbrücke g, io durch die einstellbare Anschlagschraube g begrenzt werden kann.
  • Die Freigabe des Sperrstabes i und damit auch der gesamten Sperrvorrichtung (2, 3, 5, 6), die unter Wirkung der Federn ii in ihre Ruhestellung zurückgeführt wird, kann, falls z. B. die Sperrung am Zeilenende zum Schreiben noch einiger Buchstaben verlangt wird, in bekannter Weise durch Herabdrücken der Auslösetaste (Fig. 4) erfolgen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zeilenbegrenzungsvorrichtung für Schreibmaschinen, bei welcher die Begrenzung durch Sperrung der Universalschiene bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein in der Bewegungsbahn der Universalbrücke (g, io) liegendes bewegliches Zwischenglied (6) nach Festlegung in seiner Sperrlage die Bewegung der Universalbrücke (g, io) verhindert.
  2. 2. Zeilenbegrenzungsvorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Zwischenglied (6) durch ein von der Randstellvorrichtung überwachtes Hebelgestänge (2, 3, 5) zwangläufig in seine Sperrlage gebracht wird.
  3. 3. Zeilenbegrenzungsvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daB ein nur in der Bewegungsrichtung der Universalbrücke (9, io) beweglicher Zwischenschieber (6) durch die von -der Randstellschiene unter Vermittlung des Sperrstabes (i) und eines Hebelsystems (2, 3) überwachte Be-#yegung eines Steuerhebels (5) mit Schlitzführung (5 a, 5b) in seine Sperrlage geschoben und dort derart gehalten wird, daB die beim Anschlag der Universalbrücke (9, io) entstehenden Druckkräfte durch die Führungszapfen (5b) der Schlitzführung (5a, 5b) aufgenommen werden.
  4. 4. Zeilenbegrenzungsvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daB sowohl der Zeitpunkt für den Wirkungsbeginn der Sperrorgane (i, 2, 3, 5, 6) durch eine Einstellvorrichtung (2a) geregelt wird als auch der Anschlag (9b) der Universalbrücke (9, io) gegen das bewegliche Ziwschenglied (6) einstellbar angeordnet ist.
DE1920339312D 1920-04-14 1920-04-14 Zeilenbegrenzungsvorrichtung Expired DE339312C (de)

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