DE660493C - Tabulatorvorrichtung an Schreibmaschinen - Google Patents

Tabulatorvorrichtung an Schreibmaschinen

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DE660493C
DE660493C DEU12913D DEU0012913D DE660493C DE 660493 C DE660493 C DE 660493C DE U12913 D DEU12913 D DE U12913D DE U0012913 D DEU0012913 D DE U0012913D DE 660493 C DE660493 C DE 660493C
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DEU12913D
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Underwood Elliott Fisher Co
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J25/00Actions or mechanisms not otherwise provided for
    • B41J25/02Key actions for specified purposes
    • B41J25/18Tabulating

Landscapes

  • Mechanical Operated Clutches (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

  • Tabulatorvorrichtung an Schreibmaschinen Die Erfindung betrifft eine Tabulatorvorrichtung an Schreibmaschinen mit an dem Gestell und dem Wagen vorgesehenen zusammenwirkenden Anschlägen und einer die gedrückten Tabulatortasten verriegelnden Vorrichtung nebst einer beim Zusammenwirken der Anschläge zur Wirkung gelangenden Einrichtung zum Aufheben der Verriegelung.
  • Bei den bekannten Einrichtungen mußte die zum Zurückführen der Verriegelungseinrichtung benötigte Kraft beim Drücken der Tabulatortaste aufgebracht werden, wodurch eine erhebliche Belastung des Bedienenden erfolgt.
  • Der Erfindung gemäß .wird nun dieser Nachteil beseitigt, indem die Entriegelungseinrichtung von einem an dem Anschlag des Rahmens beweglich angeordneten Glied zur Wirkung gebracht wird, das beim Auftreffen des am Wagen angeordneten Anschlages auf den es tragenden Anschlag in bezug auf den letzteren bewegt wird und hierbei auf in an sich bekannter Weise zum Dämpfen dienende Federn o. dgl. wirkt, die gleichzeitig zum Betätigen der Entriegelungsglieder der Tabulatortaste dienen. Durch diese Ausbildung wird eine einfache Entsperrung der Verriegelungsv orrichtung erhalten, die in keiner Weise den Tastenanschlag erschwert.
  • Weitere Zwecke des Erfindungsgegenstandes sind in der nachfolgenden Beschreibung angegeben, in welcher der Erfindungsgegenstand an Hand von Zeichnungen beschrieben ist. Abb. i zeigt in schaubildlicher Darstellung einen Teil einer Flachplattenschreibmaschine, die mit den Einrichtungen gemäß der Erfindung versehen ist, wobei die einzelnen Teile in einer Stellung dargestellt sind, die sie einnehmen, wenn eine Tabulatortaste niedergedrückt und in dieser niedergedrückten Lage gesperrt ist und ein Tabulatorreiter mit der Wagendämpfungsvorrichtung und dem Tabulatoranschlag zusammenwirkt, und zwar in dem Augenblick der Tastenrückstellung.
  • Abb. 2 zeigt einen lotrechten Schnitt durch die Wagendämpfungsvorrichtung und den Entriegelungsbügel.
  • Abb. 3' zeigt eine vergrößerte schaubildliche Ansicht eines Tabulatorreiteranschlages und der darauf befindlichen Teile.
  • Abb. q. ist ein lotrechter Schnitt durch einen Teil der Schreibmaschine, und zwar mit entriegelter Tabulatortaste und mit noch unter Spannung stehenden Rückstellfedern.
  • Abb. 5 zeigt eine vergrößerte schaubildliche Darstellung des Entriegelungsbügels.
  • Abb.6 zeigt eine Reihe von Rüekstellfedern in verschiedenen Spannungszuständen. Die Erfindung betrifft eine Tabulatorvorrichtung insbesondere für Flachplattenschreibmaschinen. Derartige Maschinen besitzen ein Gestell, von welchem nur die Tabulatorstange i dargestellt ist. Dieses Gestell trägt einen Wagen 2, dessen Gehäuse 3 einen Dekkel q. besitzt, auf welchem eine Reihe von Tabulatortasteil5 befestigt ist. Wenn eine Tabulatortaste 5 niedergedrückt wird, wird durch ein Gestänge, welches aus einem Tabulatortastenhebel6 und einer mit diesem verbundenen Stange 7 besteht, eine Welle.8 verdreht und hierdurch ein Reiter einer Reihe von Tabulatorreitern 9 mittels einer Lenkerverbindung io so verschwenkt, daß er in die Bewegungsbahn eines verstellbaren Anschlages i i kommt. Da üblicherweise der Wagen 2 beim 19Tiederdrücken der Tabulatortaste 5 für die Tabulierbewegung freigegeben wird, wirkt der auf ihm in Wirklage gebrachte Tabulatorreiter 9 mit dem Anschlag i i zusammen. Bei der Rückbewegung der Taste wird ferner ein Rückstellbügel 12 um die Reiterwelle 13 verschwenkt und stellt den in Wirklage befindlichen Reiter unter der Einwirkung von am Bügel angreifenden Federn 14 zurück. Diese Rückstellbewegung wird durch die Tastenrückstellfedern 6a unterstützt.
  • Die Tabulatortaste 5 wird nach ihrem Niederdrücken selbsttätig in ihrer niedergedrückten Lage dadurch gesperrt, daß in den mit Nuten versehenen Tastenschaft eine Umbiegung 15 einer Verriegelungsstange 16 eingreift, welche in diese Verriegelungslage durch an ihr angreifende Federn 18 um ihre Lager 17 geschwenkt wird. Die Federn i8 sind mit ihrem anderen Ende an dem Gehäuse 3 befestigt. Die Tabulatortaste verbleibt infolgedessen in ihrer Verriegelungslage, bis die Tabulierbewegung des Wagens vollendet ist.
  • Um die Taste, nachdem der Wagen wieder zur Ruhe gekommen ist, zu entsperren, ist auf der Welle 13 ein Entriegelungsbügel i9 befestigt. Dieser Bügel besitzt Seitenarme 2o und 21, welche durch Stangen 22 miteinander verbunden sind. An den Stangen 22 ist eine verhältnismäßig breite Berührungsplatte 23 befestigt. An den nach vorn ragenden Teilen 2oa und 21a der Arme 2o und 2-1 des Entriegelungsbügels z9 greifen, wie es in Abb. i dargestellt ist, die Federn 14 des Rückstellbügels 12 an.
  • Wenn beim Niederdrücken und Verriegeln einer Tabulatortaste 5 ein Tabulatorreiter in die Bahn des verstellbaren Anschlages i i geschwenkt wird, wird die Bewegung des Wagens in seine nächste Stellung durch eine Wagenbewegungsdämpfeinrichtung2q., die auf dem Anschlag i i befestigt ist, gedämpft. Diese Dämpfvorrichtung wirkt mit dem Entriegelungsbügel i9 zusammen und löst ferner die Tabulatortaste über ein Gestänge aus, welches aus einer Stange 25 und einem Arm 26 besteht, der an der Verriegelungsstange 16 befestigt ist. Die Wagendämpfungsvorrichtung besteht aus einem verschiebbaren Glied 27, welches normalerweise über die linke Seite des Anschlages i i hervorspringt und mit einem federbeeinflußten Winkelhebel 28 verbunden ist. Dieser Hebel 28 ist in einem geeigneten Gehäuse schwenkbar auf dem Anschlag ii befestigt. Der Winkelhebel 28 ist mit einem Arm, wie bereits erwähnt, mit dem h-erschiebbaren Glied 27 und mit dem anderen Arm mit einem Glied 29 verbunden. Wenn der Wagen -in üblicher Weise freigegeben wird und in seine neue Stellung gelangt, wird der Anschlag beim Anhalten des Wagens dadurch gedämpft, daß der Tabulatorreiter mit dem verschiebbaren Glied 27 zusammenwirkt. Hierbei gibt das Glied 27 nach, wodurch der Winkelhebel28 verschweükt wird und das Glied 29 für die Betätigung des Bügels so verschiebt, daß es auf die Platte 23 wirkt und dadurch den Entriegelungsbügel i9 beeinflußt.
  • Diese beschriebene Betätigung des Entriegelungsbügels durch den Wagen, sobald derselbe zur Ruhe gelangt, ermöglicht folgende wichtige Ergebnisse: Der Bewegung des Wagens wird durch die Rückstellfedern der Tabulatorreiter Widerstand entgegengesetzt und dadurch die Spannung dieser Federn verstärkt, so daß diese einen Teil der Wagendämpfungsvorrichtung bilden. Hierdurch wird weiter in diese Federn für die Rückstellung der Tabulatorreiter eine Kraft aufgespeichert und dadurch die Verwendung von verhältnismäßig schwachen Tastenrückstellfedern ermöglicht. Schließlich werden hierdurch die Tasten entriegelt und dadurch die Rückstellung der Tabulatorvorrichtung ermöglicht, sobald der Wagen durch den Tabulatoranschlag endgültig zur Ruhe gelangt ist.
  • Der Entriegelungsbügel ig dehnt bei seinem Verschwenken die Federn 14. und erhöht so ihre Spannung. Sobald die entsprechende Taste entriegelt ist, werden die Federn, in welcher in oben beschriebener Weise Kraft aufgespeichert ist, den Rückstellbügel 12 zum Rückstellen des Tabulatorreiters verschwenken, und ferner werden sie die Tastenrükstellfedern unterstützen, um das Gestänge in seine übliche Lage zurückzubringen. Dies tritt ein, sobald die Federn gespannt sind und der Arm 2i die Stange 25 zurückzieht, welche hierdurch die Verriegelungsstange 16 ausschwenkt. Infolgedessen kommt diese außer Eingriff mit dem mit Nuten versehenen Schaft der Taste 5, so daß nunmehr die oben beschriebene Rückstellung der gesamten Tabulatorvorrichtung möglich ist.
  • Die in Abb. 6 in verschiedenen Spannungszuständen dargestellte Feder 14. wird zunächst aus dem bei a dargestellten Zustand durch Dehnen ihres hinteren Endes in den bei b dargestellten Zustand durch die Wirkung des Tabulatorreiterlagers gegen den Tabulatorreiterrückstellbügel überführt, sobald die Taste gedrückt ist. Ein zweiter Bügel dehnt die Federn ferner in der entgegengesetzten Richtung, wie es bei c dargestellt ist, sobald er durch das bereits erwähnte Bügehvirkglied zum Entriegeln der Tasten beeinflußt wird. In dem bei d dargestellten Zustand ist die Spannung der Feder bereits wieder geringer geworden, und zwar infolge der Wirkung des Reiterrückstellbügels, so daß sie nunmehr nach dem Rückstellen des Reiters auf die Üntriegelung der Taste wirken kann: Zum Schlüß nehmen die Federn wieder ihre übliche, bei e dargestellte Lage ein.
  • Durch das Benutzen von Reiterrückstellfedern,@ in welchen die Kraft durch den Wagen aufgespeichert wird, wird die durch das Rückstellen hervorgerufene Belastung der Tastenrückstellfedern verringert. Infolgedessen ist es möglich, verhältnismäßig schwache Tastenrückstellfedern zu verwenden, wodurch das Niederdrücken der Tabulatortasten erleichtert wird.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung gemäß der Erfindung ist folgende: Wenn eine Tabulatortaste niedergedrückt und in dieser Lage verriegelt wird, ist der Tabulatorreiter in die Bahn der Wagendämpfvorrichtung . und des Anschlages auf dem Tabulatorgestell geschwenkt worden. Sobald der Wagen nach seiner Freigabe wandert, kommt der Reiter in Eingriff mit dem gleitbar angeordneten Glied, welches nachgibt und das Bügelantriebsglied verstellt, so daß dieses einen Druck auf die Berührungsplatte des Verriegelungsbügels ausübt, welcher hierdurch verschwenkt wird. Durch diesen Bügel werden die Reiterrückstellfedern gespannt, bis durch Berührung des Reiters mit dem festen Anschlag der Wagen endgültig angehalten wird. Die unter Spannung stehenden Federn üben eine doppelte Wirkung aus. Sie dämpfen das Anhalten der Wagenbewegung und wirken auf den Entriegelungsbügel, welcher über ein geeignetes Gestänge die Verriegelung der Taste aufhebt. Nach der Entriegelung der Taste gelangt die Tabulatorvorrichtung wieder in ihre ursprüngliche Lage..

Claims (3)

  1. PATCNTANSPRÜCIIR: i. Tabulatorvorrichtung an Schreibmaschinen mit an dem Gestell und dem Wagen vorgesehenen zusammenwirkenden Anschlägen und einer die gedrückten Tabulatortasten verriegelnden Vorrichtung nebst einer beim Zusammenwirken der Anschläge zur Wirkung gelangenden Einrichtung zum Aufheben der Verriegelung, dadurch gekennzeichnet, daß die Entriegelungseinrichtung von einem an dem An= schlag (24) des Rahmens (i) beweglich angeordneten Glied (27) zur Wirkung gebracht wird, das beim Auftreffen des am Wagen (2) angeordneten Anschlages (9) auf den es tragenden Anschlag (24) in Bezug auf den letzteren bewegt wird und hierbei auf in an sich bekannter Weise zum Dämpfen dienende Federn (I4) o. dgl. wirkt, die gleichzeitig zum Betätigen der Entriegelungsglieder (i9) der Tabulatortaste (5) dienen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, bei welcher der auf dem Wagen angeordnete Anschlag in und außer Wirklage gebracht werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Betätigungsglied (27) beim @Beeinflussen die zum Dämpfen dienende Feder (I4), z. B. mittels eines am Wagen befestigten Bügels (2o) eine Kraft zum Rückstellen des auf dem Wagen angeordneten Anschlages (9) aufspeichert.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (I4) an ihrem einen Ende mit einem AnschlagL rückstellbügel (i2) und mit dem andern Ende mit einem Bügel (20) verbunden ist, der von dem die Tabulatortaste (5) entriegelnden Glied (27) betätigt wird.
DEU12913D 1931-12-26 1935-03-22 Tabulatorvorrichtung an Schreibmaschinen Expired DE660493C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US583303A US2006983A (en) 1931-12-26 1931-12-26 Tabulating mechanism for typewriting machines

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DE660493C true DE660493C (de) 1938-05-25

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ID=24332534

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DEU12913D Expired DE660493C (de) 1931-12-26 1935-03-22 Tabulatorvorrichtung an Schreibmaschinen

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FR (1) FR786124A (de)

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FR786124A (fr) 1935-08-27
US2006983A (en) 1935-07-02

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