DE463228C - Schreibmaschine, Setzmaschine o. dgl. - Google Patents
Schreibmaschine, Setzmaschine o. dgl.Info
- Publication number
- DE463228C DE463228C DEP50328D DEP0050328D DE463228C DE 463228 C DE463228 C DE 463228C DE P50328 D DEP50328 D DE P50328D DE P0050328 D DEP0050328 D DE P0050328D DE 463228 C DE463228 C DE 463228C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J23/00—Power drives for actions or mechanisms
- B41J23/02—Mechanical power drives
- B41J23/12—Mechanism driven by cams engaging rotating roller
Landscapes
- Common Mechanisms (AREA)
- Mechanical Control Devices (AREA)
Description
- Schreibmaschine, Setzmaschine o. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine Schreibmaschine, Setzmaschine o. dgl. nach Patent -f37 411 und besteht zunächst darin, daß das durch Niederdrücken der Taste angestoßene Exzenter in an sich bekannter Weise in einem Joch ; angeordnet ist, welches die durch den Tastenanschlag eingeleitete Bewegung auf die die gewollte Bewegung veranlassende Schubtange überträgt. Das Joch dient zweckmäßig gleichzeitig als Träger der Sperrvorrichtung für das an ihm befestigte Exzenter. Erfindungsgemäß erhält das Joch ferner vorzugs-@veise seine Rückwärtsbewegung durch die Schubstange, auf die es einwirkt, und wird in seiner Rückwärtsbewegung durch einen festen oder verstellbaren Anschlag begrenzt, während die Bewegung der auf die Sperrung und das Exzenter wirkenden Schubstange erfindungsgemäß durch einstellbare, zweckmäßig gleichzeitig auf mehrere Schubstangen bzw. Tasten einwirkende Anschläge begrenzt wird, deren Einstellbarkeit durch eine exzentrische Lagerung derselben herbeigeführt werden kann. Die auf die Sperrung und Exzenter einwirkende Schubstange kann in der Ruhelage auf einem der einstellbaren Anschläge aufruhen.
- Durch die Einrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung wird erreicht, @laß die bei dem Hauptpatent mit den Exzentern fest verbundenen Schubstangen von den Exzentern befreit und außerdem möglichst einfach gestaltet werden können. Die Anordnung der Exzenter an den Schubstangen selbst hat den Nachteil, daß beim Schadhaftwerden des Exzenters, seiner Klinke oder seiner Feder jedesmal die ganzen Schubstangen herausgenommen oder gar neu angefertigt werden mußten. Da die Schubstangen wegen der verschiedenen Funktionen, die sie auszuüben haben, im allgemeinen alle verschieden ausgebildet sind, so ist ein derartiges Auswechseln sehr unzuträglich. Bei der Verlegung der Konstruktion nach dem Hauptpatent in ein an sich bekanntes Joch, das bequem ausgewechselt werden kann, werden die Vorteile des Hauptpatentes, die im besonderen in dem zwangläufigen Anstoßen des Exzenters und dem jedesmaligen sicheren Auffangen nach einmaliger Wirkung bestehen, beibehalten und nicht die Fehler der an sich bekannten Joche übernommen. Außerdem tvird die Z-förmige Ausgestaltung der Schubstangen gemäß der Einrichtung nach dem Hauptpatent vermieden.
- In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i in Seitenansicht eine Taste mit zugehörigem Exzenter und Schubstange, Abb. z die Draufsicht auf einen Teil der Tastatur.
- In der Zeichnung bedeutet i eine Taste, deren Hebel i9 mit einem Stoßhebel a in Verbindung steht, der durch Doppelgelenkhebel 13 gehalten und genau geführt wird. Der Stoßhebel2 steht mit einem Ende mit einer Feder 3 in Verbindung, während das andere Ende einer Sperrklinke 4 gegenübersteht. Die Sperrklinke 4 hindert eine Exzenterscheibe 5, sich in Richtung des Pfeiles a zu drehen. 6 ist eine ständig umlaufende, motorisch oder sonst mechanisch angetriebene Walze, die sich in Richtung des in Abb. i angegebenen Pfeiles b dreht. 7 ist ein Joch, in welchem das Exzenter gehalten wird. Dieses Joch umgreift das freie Ende einer Schubstange 8, die geeignet ist, mit Hilfe von Ansätzen 18 eine gewollte Bewegung der Maschine auszulösen (z. B. eine vorbereitende Einstellung der Zeilenstellung von Typenstäben zu bewirken, die in Magazinen angeordnet sind und aus diesen zur Bildung von Zeilen herausbewegt werden können).
- Der Stoßhebel 2, ist so aufgehängt, daß in der Ruhelage der der Feder 3 entgegengesetzte freie Hebelarm mit einer Nase in einen Ausschnitt des Exzenters 5 faßt, und daß die Spitze dieses Hebelarmes nahe vor der Sperrklinke 4 liegt.
- Die Sperrklinke 4 ist im Exzenterjoch 7 schwenkbar gelagert und sperrt das Exzenter 5 in einer Lage, in welcher es die Walze 6 nicht berührt. Sie steht unter Einwirkung einer Feder 9, die ebenfalls im Exzenterjoch befestigt ist. Das Joch wird durch einen Puffer 16 so gehalten, daß keine ungewollte Berührung des Exzenters 5 mit. der rotierenden Walze 6 entstehen kann. Die Feder 9 ist bestrebt, die Klinke 4 in Sperrstellung zu halten.
- Wird die Taste i niedergedrückt, so wird der Stoßhebel2 nach rechts verschoben, wobei er die Sperrklinke 4 löst und dem Exzenter 5 einen Anstoß erteilt. Das Exzenter 5 wird von der Walze 6 schnell erfaßt und schwenkt sein Joch ein Stück nach rechts (Abb. i). Dieses drückt auf die Schubstange 8, die in einem Rechen io geführt ist, in Richtung des kleinen Pfeiles c nach rechts und veranlaßt dadurch die Auslösung der gewollten Bewegung der Maschine.
- ach einer vollen Umdrehung wird das Exzenter 5 in bekannter Weise durch die Sperrklinke 4 wieder aufgefangen. Der Stoßhebel2 weicht, wie bekannt, nach oben aus, bis er an die Prellschiene 17 anschlägt, die als Rechen ausgebildet ihm zugleich zur Führung dient. Das Exzenter bleibt nun unwirksam, bis die Taste losgelassen und von neuem angeschlagen wird. Die Schubstange 8 kann unter Federwirkung von der nicht gezeichneten Universalschiene aus stehen und sofort in die Ruhelage zurückkehren. Das Joch legt sich gegen den Puffer 16, dem Druck der Schubstange folgend. Anfangs-und Endstellung des unteren Gelenkhebels 13 ist durch zwei Spindeln 12 begrenzt, die in der Tastaturseitenwand exzentrisch gelagert sind. Dadurch ist eine genaue Regelung des Stoßhebels :2 ermöglicht; die Stärke des Anstoßes für das Exzenter 5 und das Abgleiten der Spitze an der Klinke können nun haargenau eingestellt werden. Hierdurch ist mit einfachsten Mitteln eine erhebliche technische Schwierigkeit überwunden worden.
- Die Taste i ist in geschlitzten Blechen 15 geführt, die das Innere der Tastatur gegen Staub usw. abdecken und kleine Lager zum Halten der Tasten tragen. 14 ist ein Verbindungsstück, ein Träger für die Spindeln 12.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schreibmaschine, Setzmaschine o. dgl. nach. Patent 437 411, dadurch gekennzeichnet, daß das durch Niederdriicken der Taste angestoßene Exzenter in an sich bekannter Weise in einem Joche (7) angeordnet ist, welches die durch den Tastenanschlag eingeleitete Bewegung auf die die gewollte Bewegung veranlassende Schubstange überträgt.
- 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Joch (7) gleichzeitig die Sperrvorrichtung (4, 9) für die Exzenter (5) trägt.
- 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Joch (7) in an sich bekannter Weise seine Rückwärtsbewegung durch die Schubstange (8) erhält und in seiner Rückwärtsbewegung durch einen Anschlag (16) begrenzt wird.
- 4. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der auf die Sperrung (4, 9) und das Exzenter (5) wirkenden Schubstange (2) durch einstellbare, zweckmäßig gleichzeitig auf mehrere Schubstangen bzw. Tasten einwirkende Anschläge (1a) begrenzt wird.
- 5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellbarkeit der Anschläge (12) durch eine exzentrische Lagerung derselben herbeigeführt wird.
- 6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die auf Sperrung und Exzenter einwirkende Schubstange (2) in der Ruhelage auf einem der einstellbaren Anschläge aufruht.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP50328D DE463228C (de) | 1925-04-23 | 1925-04-24 | Schreibmaschine, Setzmaschine o. dgl. |
| US101385A US1732155A (en) | 1925-04-23 | 1926-04-12 | Power operator for typewriters and the like |
| FR31806D FR31806E (fr) | 1925-04-23 | 1926-04-13 | Clavier pour machines à écrire, machines à composer, etc., dans lequel les frappes des touches sont transmises à l'aide d'excentriques amenés en contact avec un arbre animé d'une rotation constante |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1732155X | 1925-04-23 | ||
| DEP50328D DE463228C (de) | 1925-04-23 | 1925-04-24 | Schreibmaschine, Setzmaschine o. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE463228C true DE463228C (de) | 1928-07-24 |
Family
ID=25990760
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP50328D Expired DE463228C (de) | 1925-04-23 | 1925-04-24 | Schreibmaschine, Setzmaschine o. dgl. |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US1732155A (de) |
| DE (1) | DE463228C (de) |
| FR (1) | FR31806E (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3207283A (en) * | 1962-07-16 | 1965-09-21 | Royal Mcbee Corp | Type bar action |
| CH567936A5 (de) * | 1974-05-27 | 1975-10-15 | Triumph Werke Nuernberg Ag |
-
1925
- 1925-04-24 DE DEP50328D patent/DE463228C/de not_active Expired
-
1926
- 1926-04-12 US US101385A patent/US1732155A/en not_active Expired - Lifetime
- 1926-04-13 FR FR31806D patent/FR31806E/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR31806E (fr) | 1927-06-13 |
| US1732155A (en) | 1929-10-15 |
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