DE972010C - Wagensprungvorrichtung an Bueromaschinen, z. B. Schreibmaschinen - Google Patents

Wagensprungvorrichtung an Bueromaschinen, z. B. Schreibmaschinen

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DE972010C
DE972010C DEA12571A DEA0012571A DE972010C DE 972010 C DE972010 C DE 972010C DE A12571 A DEA12571 A DE A12571A DE A0012571 A DEA0012571 A DE A0012571A DE 972010 C DE972010 C DE 972010C
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DE
Germany
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carriage
car
rider
stop
tabs
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DEA12571A
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English (en)
Inventor
Emil Dr-Ing Fess
Alexander Lehmann
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Adlerwerke AG
Original Assignee
Adlerwerke AG
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J29/00Details of, or accessories for, typewriters or selective printing mechanisms not otherwise provided for
    • B41J29/50Side-stop mechanisms
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J21/00Column, tabular or like printing arrangements; Means for centralising short lines
    • B41J21/04Mechanisms for setting or restoring tabulation stops

Landscapes

  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

  • Wagensprungvorrichtung an Büromaschinen, z. B. Schreibmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Wagensprungvorrichtung an Büromaschinen, z_. B. Schreibmaschinen, bei der die Reiter der am Maschinengestell angeordneten Reiterstange durch ein Stellglied am Wagen zum Zusammenwirken mit dem Reiteranschlag am Wagen einstellbar sind und der Wagen durch eine Wagensprungtaste vom Schaltschloß lösbar ist.
  • Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art wird beim Drücken der Wagensprungtaste die Reiterstange mit sämtlichen Reitern angehoben, so daß die gesetzten Reiter in die Bahn des mit einem Wagengestellteil fest verbundenen Reiteranschlages gebracht werden. Diese Vorrichtung hat den Nachteil, daß die Auf- und Abbewegung der Reiterstange mit allen Reitern bei jedem Tabuliervorgang infolge des Gewichts dieser Teile einen erheblichen Kraftaufwand erfordert, was zu erheblichen Ermüdungserscheinungen bei der Bedienungsperson führt. Außerdem werden durch das Anstoßen dieser Massen an ihren Anschlägen Erschütterungen in der Maschine verursacht.
  • Bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß der am Wagen angeordnete Reiteranschlag durch eine beim Drücken der Wagensprungtaste mittels Zwischenglieder schwenkbare am Wagen angeordnete Übertragungsschiene in Wirklage zu den eingestellten Reitern verstellbar ist.
  • Ferner bietet die Vorrichtung nach der Erfindung die Möglichkeit, wenn ein Schreibblatt links vom linken Schreibrand oder rechts vom rechten Schreibrand beschrieben werden soll, die Reiterstange aus dem Bereich der Randanschläge zu bewegen, ohne die Randsteller löschen zu müssen.
  • Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielscveise veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt eine Aufsicht auf das Maschinengestell einer Schreibmaschine, Abb. 2 einen Schnitt nach Linie 11-II in Abb. i, in Pfeilrichtung gesehen, Abb. 3 einen Schnitt nach Linie III-III in Abb. i, in Pfeilrichtung gesehen, Abb. 4 die zum Setzen und Löschen der Reiter dienenden Teile in größerem Maßstabe; Abb. 5 zeigt in größerem Maßstabe einen Querschnitt durch einen Teil des Maschinengestells und durch den Wagen; Abb.6 zeigt einen Teil der Abb. 5 in anderer Stellung, Abb.7 eine Vorderansicht eines Teiles der Reiterstange mit einer zusätzlichen Vorrichtung (Dezimaltabulator).
  • Im Maschinengestell 3 ist in einer Aussparung 2 die Reiterstange i befestigt. Auf dem Maschinengestell 3 ist mittels Führungsschienen 4 (Abb. 2) der Wagen 42 (Abb. 5) mittels Kugeln 43 verschiebbar gelagert. Die Reiterstange i besteht aus einem U-förmig gebogenen Blechteil, der mit seinem Mittelteil 5 im Maschinengestell 3 um eine Achse 34 schwenkbar gelagert ist und dessen winkelförmig abgebogene Seitenteile 6, 7 mit Einschnitten versehen sind, in welche die Reiter 8, 9 eingesetzt sind.
  • Die Reiter 8, 9 sind mit einem Ausschnitt io versehen (Abb. 4), durch den ein Draht i i hindurchgeht. Hierdurch wird ein Herausfallen der Reiter beim Zusammenbau und bei Nacharbeiten in einfacher Weise vermieden. Die Reiter 8, 9 sind an ihrer unteren Kante mit drei Einschnitten 12 versehen. Ein auf einer Blattfeder aufliegender Draht 13 legt sich beim Verschieben der Reiter nachgiebig in einen der Einschnitte 12 ein, wodurch die Reiter in einer Grundstellung und zwei Arbeitsstellungen gehalten werden.
  • Die Reiter 8, 9 sind an ihrer oberen Seite mit einem Ausschnitt 14 und an ihrer unteren Seite mit einem Ausschnitt 15 versehen. In den Ausschnitt 14 greift ein Stellfinger 16, der um eine Achse 17 durch einen Hebel 18 mit Handgriff i9 aus einer Mittelstellung in Längsrichtung der Reiter 8, 9 schwenkbar ist. Die Reiter 8, 9 können hierdurch aus einer unwirksamen Grundstellung in zwei Arbeitsstellungen eingestellt werden, wobei der Stellfinger 16 durch eine nicht dargestellte Feder beim Loslassen des Handgriffes i9 in seine Mittelstellung zurückgeht. Beim Verstellen eines Reiters nach vorn, d. h. in Richtung auf das Tastenfeld, ragt seine Anschlagfläche2i über die Endflächen der nicht verstellten Reiter 8, 9 nach vorn vor. Die Anschlagfläche 21 dient als Anschlag beim Wagensprung.
  • Wird ein Reiter 9 (Abb. 4) durch den Stellfinger 16 nach rückwärts in eine zweite Arbeitsstellung verschoben, so kommt seine Anschlagfläche 22 in die Bewegungsbahn eines Randanschlages 24 (Abb.5), der am Wagen befestigt ist und zur Begrenzung der Wagenbewegung für den linken Schreibrand dient. Die Reiter 9, die in ihrer zweiten Arbeitstellung als Randsteller für den linken Schreibrand dienen, sind, wie Abb. i zeigt, auf der rechten Hälfte der Reiterstange i angebracht.
  • Die auf der linken Hälfte der Reiterstange i angebrachten Reiter 8 sind mit Anschlagflächen 23 versehen (Abb. 5). Wird ein Reiter 8 durch den Stellfinger 16 in die zweite Arbeitstellung nach rückwärts verschoben, so kommt seine Anschlagfläche 23 in die Bahn eines am Wagen befestigten Randanschlages 25, der zur Begrenzung der Wagenbewegung am rechten Schreibrand dient. Die Randanschläge 24, 25 sind in bekannter Weise derart angebracht, daß sie bei Bewegung in einer Richtung als starre Anschläge wirken, dagegen bei Bewegung in entgegengesetzter Richtung federnd ausschwenken können, so daß sie nach dem Schreiben außerhalb des eingestellten Schreibrandes bei entgegengesetzter Wagenbewegung nicht als Anschläge wirken, wie dies in der Ausführungsform nach Abb. 7 an einem Reiter 68 und einem Reiteranschlag 69 veranschaulicht ist.
  • Durch die Anordnung des Stellfingers 16 am Wagen 42 ist die Bedienung des Setzens der Reiter 8, 9 zur Wirkung als Tabulatoranschläge oder als Anschläge zur Randbegrenzung besonders einfach, da mit derselben- Hand gleichzeitig der Wagenlöser bedient und der Wagen in diejenige Stellung geführt werden kann, in der ein Reiter als Tabulieransehlag oder als Randanschlag gesetzt werden soll. Es ist ferner in einfacher Weise möglich, einen gesetzten Reiter einzeln in seine unwirksame Grundstellung oder eine andere Arbeitstellung zu bringen, indem der Stellfinger 16 teilweise oder ganz in der gewünschten Richtung verschwenkt wird.
  • In die Ausschnitte 15 der Reiter 8, 9 greift eine Schiene 26, die um eine Achse 27 schwenkbar ist und durch einen Hebelarm 28 mittels einer Stange 29 aus einer unwirksamen Mittelstellung nach vorn oder rückwärts geschwenkt werden kann. Wird die Schiene 26 nach rückwärts geschwenkt, so werden alle Reiter 8, 9, die in ihre vordere Arbeitstellung verschoben waren, in ihre unwirksame Grundstellung zurückgestellt. Wird die Schiene 26 nach vorn geschwenkt, so werden alle diejenigen Reiter 8, 9, die in ihre rückwärtige Arbeitstellung verschoben waren, in ihre unwirksame Grundstellung zurückgebracht. Die Stange 29 ist an ihrem vorderen Ende mit einem winkelförmigen Hebel 30 verbunden, an dessen beiden Enden je eine Taste 34 32 gelenkig befestigt ist. Wird die Taste 31 gedrückt (Abb. 3), so schwenkt der Hebel 30 um seinen vorderen Drehpunkt an der Taste 32, wodurch die Stange 29 nach vorn gezogen wird und die Schiene 26 nach hinten ausschwenkt und die nach vorn verstellten Reiter 8, 9 in ihre unwirksame Mittelstellung zurückführt. Die als Tabulatoranschläge gesetzten Reiter sind damit sämtlich gelöscht: Wird die -Taste 32 gedrückt, so schwenkt der Hebel 30 um seinen hinteren Drehpunkt an der Taste 31 und drückt die Stange 29 nach rückwärts. Hierdurch wird die Schiene 26 aus ihrer Mittelstellung nach vorn geschwenkt und nimmt die nach rückwärts verschobenen Reiter 8, 9 nach vorn in ihre unwirksame Mittelstellung mit. Damit sind alle als Randanschläge gesetzten Reiter 8, 9 gelöscht. Um bei einer bestimmten Zeile ein Schreibblatt links vom linken eingestellten Schreibrand oder rechts vom eingestellten rechten Schreibrand beschreiben zu können, ohne die Randsteller zu löschen, ist die Reiterstange i derart schwenkbar um die Achse 34 angeordnet, daß die Reiter 8, 9 außer Eingriff mit den am Wagen angebrachten Randanschlägen 24,25 gebracht werden können. Zu diesem Zweck ist der die Reiterstange i an ihrem rechten Ende tragende Winkelhebel 33 (Abb. 2) mittels seines Armes 38 durch eine Stange 39 mit einem Winkelhebel 40 verbunden, der durch eine Auslösetaste 41 geschwenkt werden kann. An ihrem linken Ende wird die Reiterstange i durch einen Hebel 33' (Abb. 3) getragen, der um die Achse 34 schwenkbar ist. Durch eine Feder 35 (Abb. 5), die am Arm 38 angreift, wird der Winkelhebel 33 nach oben gedrückt, bis eine Stellschraube 36 gegen einen festen Anschlag 37 stößt. Dadurch wird die Reiterstange i in ihrer oberen Stellung gehalten.
  • Zur Auslösung des Wagensprunges durch Drükken der Tabuliertaste 81 (Abb. 2) muß der Reiteranschlag 20 (Abb. 5) in die Bewegungsbahn der Anschlagflächen 21 der Reiter 8, 9 gebracht und anschließend der Wagen von dein ihn haltenden Schaltzahn 54 des Schaltschlosses freigegeben werden. Dies wird in besonders einfacher Weise durch die Anordnung einer schwenkbaren Übertragungschiene 55 erreicht, die durch Hebel 5o an ihren beiden Enden um Zapfen 5 1 im Wagenrahmen 42 schwenkbar gelagert ist. Die Übertragungschiene 55 ist durch einen Arm 48 und eine Stange 47 mit dem Arm 46 eines Winkelhebels 45 (Abb. 5 und 6) verbunden. Der Wickelhebel 45 ist durch einen Lenker 44 mit dem Reiteranschlag 20 verbunden. Beim Schwenken der Übertragungschiene 55 im Rechtssinne nach Abb. 5 wird durch die genannten Zwischenglieder 48, 47, 46, 45, 44 der Reiteranschlag 2o geschwenkt, so daß sein vorderes nach unten gerichtetes Ende in die Bahn der Anschlagflächen 2 1 der nach vorn verschobenen Reiter 8, 9 kommt. Hierbei kommt der Lenker 44 mit dem Winkelhebel 45, mit dem er einen Kniehebel bildet, in gleiche Richtung (Abb. 6). Durch den in Strecklage gebrachten Kniehebel 45, 44 wird der Reiteranschlag 20 in seiner eingeschwenkten Stellung gesichert. Er kann daher beim Anschlagen einer Anschlagfläche 21 an seine etwas abgeschrägte Kante nicht aus der Bahn der Anschlagflächen 21 zurückgeschwenkt werden, wodurch der Wagen einen weiteren Sprung bis zum nächsten eingestellten Reiter ausführen könnte.
  • Zur Freigabe des Wagens nach erfolgtem- -Einschwenken des Reiteranschlages 2o drückt die Übertragungschiene 55 bei ihrer Schwenkung im Rechtssinne nach Abb. 5 nach einem kurzen Leerwege gegen die Wagenzahnstange 49, die durch neben den Hebeln 5o liegende und in Abb. 5 von ihnen verdeckte Arme ebenfalls um die Zapfen 5 i schwenkbar gelagert ist. Die Wagenzahnstange 49, die mit dem Getrieberad 52 kämmt, stößt bei ihrer Schwenkung im Rechtssinne mit einem Ansatz 61 gegen das Schaltrad 53, das auf der Welle 6o drehbar und verschiebbar gelagert ist. Das Schaltrad 53 nimmt dann die in Abb. 5 gestrichelt angedeutete Stellung ein, in der es außer Eingriff mit dem Schaltzahn 54 ist.
  • Durch Schwenken der Übertragungschiene 55 im Rechtssinne nach Abb. 5 wird also einerseits der Reiteranschlag 20 in Wirklage gebracht und andererseits unmittelbar anschließend der Wagen durch Freigabe des Schaltrades 53 vom Schaltzahn 54 zur freien Bewegung unter Wirkung der Wagenzugfeder ausgelöst. .
  • Das Schwenken der übertragungschiene 55 geschieht durch ein Zahnrad 56, das auf einer Achse 57 gelagert ist, die am oberen Ende eines zweiarmigen Hebels 58 befestigt ist, der im Maschinengestell gelagert ist. Am unteren Ende des zweiarmigen Hebels 58 greift eine Stange 59 an, die mit der Tabuliertaste 81 derart in Verbindung steht, daß sie beim Drücken der Tabuliertaste 81 nach vorn gezogen wird, wodurch das Zahnrad 56 in Eingriff mit einer an der Kante der übertragungschiene 55 angebrachten Verzahnung kommt. Das Zahnrad 56 ist mit einer nicht dargestellten Bremse verbunden, wodurch die Bewegung des Wagens beim Wagensprung gebremst und ein zu harter Anschlag an den für den Wagensprung gesetzten Reitern 8, 9 vermieden wird. Die gleiche Wirkung kann auch erreicht werden, wenn das Zahnrad 56 statt einer Verzahnung mit einer Reibfläche versehen ist, die mittels einer an der übertragungschiene 55 angebrachten Reibfläche eine Drehung des Rades 56 beim Wagensprung bewirkt.
  • Die Wagensprungvorrichtung kann nach Abb. 7 mit einer Vorrichtung zum Einstellen des Wagens in jeder Tabulatorstellung auf einen bestimmten Stellenwert (Dezimaltabulator) verbunden werden. Dies wird dadurch erreicht, daß die Reiterstange 62 durch einen an ihrem Mittelteil 63 befestigten Winkel 64 mit einer Lagerhülse 65 auf einer Welle 66 längsverschiebbar angeordnet ist. In einem Gehäuse 8o ist eine Anzahl von Stellenanschlägen 70 bis 79 verschiebbar gelagert. Wird einer der Stellenanschläge, z. B. 76, verschoben, so. kommt sein oberes Ende in die Bewegungsbahn der Reiterstange 62, so daß diese sich um einen entsprechenden Weg verschieben kann. In die Schlitze 67 der Reiterstange 62 sind Reiter 68 eingesetzt, die in ihrer eingestellten Stellung mit einem Reiteranschlag 69 zusammenwirken, um den Wagen an einer bestimmten Stelle zur Begrenzung des Wagensprunges anzuhalten. Die Reiterstange 62 wird dann vom Reiteranschlag 69, der sich mit dem Wagen in Richtung des Pfeiles in Abb. 7 bewegt, bis zum Anschlag mit dem eingestellten StellenariSChlaL' 76 unter Wirkunz der WaL'enzuzfeder mitgenommen. Es ist aber auch möglich, die Stellenanschläge 7o bis 79, die in bekannter Weise durch Tasten eingestellt werden können, mit der Reiterstange 62 derart zu verbinden, daß gleichzeitig mit dem Einstellen eines Stellenanschlages die Reiterstange 62 bis zum Anschlag an diesen Stellenanschlag verschoben wird.
  • Wie Abb. 2 und 5 zeigen, sind die Reiter 8, 9 und die mit ihnen zusammenwirkenden Anschläge, nämlich der Reiteranschlag 2o und die Randanschläge 24 und 25 im Raum zwischen den Führungsschienen 4 des Wagens 42 etwa in der senkrechten Schwerpunktebene des Wagens 42 angeordnet. Dadurch werden die beim Wagensprung und beim Wagenaufzug auftretenden Stöße unmittelbar von den Anschlägen auf die bewegten Massen des Wagens 42 übertragen, ohne daß ein übermäßiges Drehmoment auftritt, das die Führungsteile des Wagens zusätzlich beanspruchen würde. Dadurch wird die Abnutzung an diesen Führungsteilen vermindert und eine auf längere Dauer genaue Wagenführung und damit ein gutes Schriftbild erzielt.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wagensprungvorrichtung an Büromaschinen, z. B. Schreibmaschinen, bei der die Reiter der am Maschinengestell angeordneten Reiterstange durch ein Stellglied am Wagen zum Zusammenwirken mit dem Reiteranschlag am Wagen einstellbar sind und der Wagen durch eine Wagensprungtaste vom Schaltschloß lösbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Reiteranschlag (2o) durch eine beim Drücken der Wagensprungtaste (8i) mittels Zwischenglieder (59, 58, 57, 56) schwenkbare, am Wagen angeordnete Übertragungsschiene (55) in Wirklage zu den eingestellten Reitern (8, 9) verstellbar ist.
  2. 2. Wagensprungvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Übertragungsschiene (55) schwenkbare Wagenzahnstange (49) mit einer Anschlagleiste (61) versehen ist, die beim Drücken der Wagensprungtaste (81) das Schaltrad (53) außer Eingriff mit dem Schaltzahn (54) bringt.
  3. 3. Wagensprungvorrichtung nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch ein beim Drücken der Wagensprungtaste (81) die Übertragungsschiene (55) verschwenkendes Zahnrad (56), das in eine Verzahnung der übertragungsschiene (55) in Eingriff kommt und mit einer an sich bekannten Bremse verbunden ist.
  4. 4. Wagensprungvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Reiteranschlag (2o) in eingeschwenkter Stellung durch einen in Strecklage gebrachten Kniehebel (44, 45) gehalten ist.
  5. 5. Wagensprungvorriohtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Reiter (8, 9) mit zusätzlichen Anschlagflächen (23, 22) versehen sind, die in einer an sich bekannten -zweiten Arbeitsstellung der Reiter (8, 9), in der diese zur Randbegrenzung dienen, mit am Wagen (42) angebrachten Randanschlägen (24, 25) zusammenwirken.
  6. 6. Wagensprungvorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Reiter (8, 9) aus jeweils einer ihrer beiden Arbeitsstellungen durch eine schwenkbare Schiene (26) in an sich bekannter Weise gemeinsam in ihre unwirksame Grundstellung zurückstellbar sind.
  7. 7. Wagensprungvorrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Reiter (8, 9) mit einem Ausschnitt (io) versehen sind, durch den ein Draht (i i) hindurchgeht. B.
  8. Wagensprungvorrichtung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Reiter (8, 9) an ihrer oberen und unteren Seite je einen Ausschnitt (14, 15) haben, dessen Seitenkanten als Anschläge für das Stellglied (16) und die Schiene (26) dienen.
  9. 9. Wagensprungvorrichtung nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Reiterstange (i) durch eine Auslösetaste (41) derart schwenkbar ist, daß die Reiter (8, 9) außer Eingriff mit den Randanschlägen (24, 25) kommen. i o.
  10. Wagensprungvorrichtung nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Reiterstange (62) längsverschiebbar angeordnet ist und sich gegen einen jeweils eingestellten Stellenanschlag (7o bis 79) legt. i i.
  11. Wagensprungvorrichtung nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß die Reiterstange (62) beim Einstellen eines Stellenanschlages (7o bis 79) durch Verbindungsglieder bis zum Anschlag an den eingestellten Stellenanschlag verschiebbar ist.
  12. 12. Wagensprungvorrichtung nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß die Reiter (8, 9) und die mit ihnen zusammenwirkenden, am Wagen (42) angebrachten Anschläge (2o, 24, 25) im Raum zwischen den Führungsschienen (4) zur Führung des Wagens (42) am Maschinengestell (3) etwa in der senkrechten Schwerpunktebene des Wagens (42) angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 635 129, 728 158; österreichische Patentschrift Nr. 97 417.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3279577A (en) * 1963-11-25 1966-10-18 Olivetti & Co Spa Tabulating device having stops spaced by two letter spaces

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AT97417B (de) * 1921-12-31 1924-07-10 Adolf Ing Reisser Wageneinstellvorrichtung für Typendruckmaschinen, z. B. Schreibmaschinen.
DE635129C (de) * 1933-03-07 1936-09-10 Wanderer Werke Vorm Winklhofer Wagensprungvorrichtung fuer Schreib- und aehnliche Maschinen
DE728158C (de) * 1937-04-03 1942-11-23 Olympia Bueromaschinenwerke A Tabellen- und Randstellvorrichtung fuer schreibende Bueromaschinen

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