DE648239C - Typenstangenschreibmaschine mit mehreren, vorzugsweise mehr als zwei Typengruppen auf jeder Typenstange - Google Patents

Typenstangenschreibmaschine mit mehreren, vorzugsweise mehr als zwei Typengruppen auf jeder Typenstange

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DE648239C
DE648239C DEM111364D DEM0111364D DE648239C DE 648239 C DE648239 C DE 648239C DE M111364 D DEM111364 D DE M111364D DE M0111364 D DEM0111364 D DE M0111364D DE 648239 C DE648239 C DE 648239C
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DE
Germany
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DEM111364D
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Mercedes Buromaschinen Werke AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J1/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies
    • B41J1/08Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies carried on sliding bars or rods

Landscapes

  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

  • Typenstangenschreibmaschine mit mehreren, vorzugsweise mehr als zwei Typengruppen auf jeder Typenstange Die Erfindung betrifft eine Typenstangenschreibmaschine mit mehreren, vorzugsweise mehr als zwei Typengruppen auf jeder Typenstange und einer Typengruppenauswählvorrichtung.für jede Typenstange.
  • Bei den bekannten derartigen Einrichtungen werden die Typengruppen, deren Typen zum Abdruck kommen sollen, beim Tastenanschlag eingestellt und gleichzeitig durch diesen Tastenanschlag gegen die Schreibwalze gedrückt. Dieses bedingt aber 'eine höhere, durch den Tastenanschlag zu bewältigende Arbeitsleistung, wodurch der Anschlag stark erschwert wurde.
  • Dieses konnte nun nicht einfach dadurch beseitigt werden, daß, wie bei Typenstangenschreibmaschinen, bei denen nur eine Typengruppe auf den Typenstangen vorgesehen war, die Typenstangen durch ein mechanisch angetriebenes Glied gegen die Schreibwalze gedrückt wurden. Der Anwendung eines derartigen Antriebs bei Typenstangenschreibmaschinen gemäß der Erfindung standen vielmehr erhebliche Schwierigkeiten entgegen, die insbesondere durch die verschieden langen Einstellwege für die einzelnen Typengruppen gegeben waren. Diese Schwierigkeiten konnten nicht dadurch überwunden werden, daß die die Drucktypenstangen in ihre Druckstellung verschiebenden Glieder und dieAuswählvorrichtung für die Typengruppen beim Niederdrücken der entsprechenden Taste mit einem Kraftantrieb gekuppelt wurden, da hierbei die Glieder der Auswählvorrichtung nur einen stets gleich großen Weg zurücklegen könnten.
  • Der Erfindung gemäß werden nun diese Schwierigkeiten dadurch beseitigt, daß die die Typenstange in ihre Druckstellung verschiebenden Glieder und die Auswählvorrichtung für die Typengruppen beim Niederdrücken der entsprechenden Taste mit einem Kraftantrieb gekuppelt werden, wobei das Einstellen der Typengruppen durch auf die Auswählvorrichtung einwirkende Federkraft und das Rückführen der Typengruppen in die Ruhelage durch den .Kraftantrieb unter Aufspeicherung der Federkraft erfolgt.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in zwei Abbildungen dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Querschnitt durch eine kraftangetriebene Typenstangenschreibmaschine.
  • Abb. 2 zeigt eine Draufsicht auf eine Eimzelheit.
  • In der rechten und linken Seitenwand der Maschine ist eine dauernd im Sinne des Pfeiles i (Abb. i) umlaufende Antriebswelle 2 gelagert, die durch einen Elektromotor oder in beliebiger anderer Weise angetrieben wird.
  • Auf dieser Antriebswelle 2 ist je vier Tasten bzw. Tastenhebeln eine Kupplung zugeordnet, so daß also bei vierundvierzig Tasten elf Kupplungen erforderlich sind.
  • Jede Kupplung besteht aus einer auf der Antriebswelle 2 lose drehbar angeordneten Hubscheibe 4 und einem auf der Achse 2 fest angeordneten Sperrad 5, welches an der Drehung der Achse 2 teilnimmt. An der Hubscheibe 4 ist mittels eines Niets 6 eine Einfallklinke 7 schwenkbar angeordnet. Diese Einfallklinke wird durch eine um einen Niet g angeordnete Torsionsfeder 9 dauernd entgege:4; dem Sinne des Uhrzeigers becinflußt und hab infolgedessen dauernd das Bestreben, mit dein mit der Antriebswelle 2 umlaufenden Sperrrad 5 in Eingriff zu kommen. Die Einfallklinke 7 nimmt normalerweise die in der Abb. i dargestellte Lage ein.
  • Die Hubscheibe 4 wird auf folgende Weise in ihrer Ruhelage gehalten.
  • Ein am 1Vlaschinengestcll um eine Achse 1o schwenkbar angeordneter Hebel i i wirkt unter dein Einfluß einer an ihm angreifenden Feder 12 mit seinem dachförmigen Ende i i#t auf eine an der Hubscheibe 4 drehbar angebrachte Rolle 13 ein und beeinflußt dadurch die Hubscheibe 4 im entgegengesetzten Drehsinne des Uhrzeigers. Eine Drehung kann die Hubscheibe 4. jedoch nicht ausführen, da die Einfallklinke 7 mit ihrer Nase 14 auf einen aufrecht stehenden Schenkel i,# eines Winkelhebels 16 liegt und dadurch gleichzeitig außer Eingriff mit dem Sperrad 5 gehalten wird. Hierbei stützt sich die Einfallklinke 7 entgegen der Wirkung der Feder 9 an dem Anschlagbolzen 8 ab. Jeder Kupplung sind vier Tastenhebel 17 zugeordnet.
  • Der Winkelhebel 16 ist als Universalglied ausgebildet, indem er mit einem nach beiden Seiten hervorragenden Stift 94 (Abb. 2) versehen ist, auf welchen die Enden 95 der vier Tastenhebel 17 einzuwirken vermögen. Die Enden 95 werden mit dein Stift 9-. des Winkelhebels 16 mittels der Feder 96 in kraftschlüssiber Verbindung gehalten. Iii-gleicher Weise wie der Winkelhebel 16 ist auch eine Stange 28 als Universalglied ausgebildet, indem auch sie mit einem nach beiden Seiten herausragenden Stift 97 versehen ist, welcher in Langlöchern 98 der Tastenhebel 17 greift. In diesen Langlöchern wird der Stift 97 gewöhnlich durch eine an einem Teil 23 angrei-_ fende Feder 99 in der in der Abb. i dargestellten Lage gehalten. Der Zweck dieser kraftschlüssigen Verbindung ist später beschrieben.
  • Drückt inan eine Taste 3 nieder, so vollführt der sie tragende Tastenhebel 17 entgegen der Wirkung einer Feder ig eine Schwenkbewegung um eine Achse 18 im Sinne des Uhrzeigers und wirkt mit sein-,#in hinteren Ende 95 auf den Stift 94 des um die Achse 2o schwenkbar angeordneten Winkelhebels 16 ein, wodurch der Winkelhebel entgegen dem Drehsinn des Uhrzeigers verschwenkt wird. Hierdurch gibt der aufrecht stehende Schenkel 15 die Nase 14 der Einfallklinke 7 frei, so daß dieselbe mit ihrem hakenförmigen Schenkel 22 durch die Wirkung der Feder 9 in Eingriff mit dem Sperrad 5 kommt, @,wpdurch die Hubscheibe 4 an der Drehung Antriebswelle 2 bzw. des Sperrades 5 `-teilnimmt. Damit auch bei dauernd nieder---geAckter Taste 3 stets nur eine Umdrehung der Hubscheibe 4. erhalten wird, ist eine Auffangvorrichtung vorgesehen, die bei gedrückt gehaltener Taste die Wirkung des Schenkels i 5 des Winkelhebels 16 übernimmt und die Einfallklinke 7 auffängt. Beim Loslassen der Taste kommt diese Auffangvorrichtung außer Wirklage, während der Schenkel 15 in Wirklage kommt.
  • Die Auffangvorrichtung besteht aus Hebeln 23 Lind 24, die beide um die Achse 2o drehbar gelagert und durch eine Feder 25 kraftschlüssig verbunden sind. Die Lage der Hebel 23 und 24 zueinander wird durch einen an dem Hebel 24 angearbei.teten Anschlag 26 begrenzt, der sich gegen den Hebel 24 - legt. Wird eine Taste 3 niedergedrückt, so wird die mit ihr durch den Stift 97 gelenkig verbundene Stange 28, welche mit ihrem anderen Ende durch einen Stift 27a an den Hebel 23 angelenkt ist, nach hinten verschoben, wodurch ein Verschwenken der Hebel 23 und 24 im Sinne des Uhrzeigers bewirkt wird. Die Einrichtung ist so getroffen, daß das Ausschwenken der Hebel 23 und 24 in dem Augenblick erfolgt, in welchem der Schenkel 15 des ebenfalls durch den Tastenhebel 17 betätigten Winkelhebels 16 die Nase 14 der Klinke 7 freigibt. Der Hebel 24 ist etwas länger als der Schenkel 15 des Winkelhebels 16, wodurch sich beim Niederdrücken der Taste 3 der Hebel 24 gegen den Rücken der Nase 14 der Einfallklinke 7 legt und dadurch an einer Weiterschwenkung gehindert wird, während der Hebel 23 infolge seiner Verbindung durch die Feder 25 weiter ausschwenken kann. Sobald die Einfallklinke 7 mit dem Sperrad 5 in Eingriff kommt und damit die Hubscheibe in Pfeilrichtung i zu laufen beginnt, gleitet der Hebel 24 auf dem Rücken der Nase 14 entlang und tritt nach Verlassen derselben unter der Wirkung der Feder 25 in die Umlaufbahn der Nase 14, die kurz vor Beendigung einer Vollumdrehung auf den Hebel 24 auftrifft, wodurch die Einfallklinke 7 wieder außer Eingriff mit dem Sperrad 5 kommt. Gibt man hierauf die Taste wieder frei, so kehren sämtliche Teile in die dargestellte Ruhelage zurück, wobei der Hebel 24 die Nase 14 wieder freigibt, während gleichzeitig der Schenkel 15 in deren Bahn tritt.
  • Beim Uinlatifcn der Hubscheibe trifft die an ihr angeordnete Rolle 13 kurz vor Beendigung der Vollumdrehung auf die Fläche iia des Hebels i i auf und schwenkt ihn entgegen. der Wirkung der Feder 12 aus: Nachdem die Rolle 13 den Scheitel des dachförmigen Endes des Hebels i i überschritten hat, beginnt dieser unter dem Zuge der Feder 12 auf die Rolle 13 einzuwirken, v obei er ein Voreilen der Hubscheibe 4 gegenüber der Antriebswelle 2 bzw. gegenüber dem Sperrad 5 in Pfeilrichtung i bewirkt. 'Hierdurch wird die Entkupplung der Einfallklinke 7 mit dem Sperrad 5 begünstigt.
  • Die Hubscheibe 4 wird von einer Hubstange 29 umfaßt, die an einem abwärts gerichteten Arm eines um eine Achse 107 schwenkbar angeordneten Winkelhebels 31 artgelenkt ist. An dem waagerechten Arm des Winkelhebels 31 ist eine Stange 32 an,elenkt. _ Im Maschinengestell ist ein Teil 33 verschiebbar angeordnet, welches der Länge nach dadurch einstellbar ist, daß ein an einer im Maschinengestell angeordneten Stellschraube 34 artgearbeiteter Bund 35 in eine entsprechende Ausnehmung des Teiles 33 hineinragt. Diese Einrichtung dient der Einstellung des nachfolgend beschriebenen Gestänges.
  • An dem Teil 33 ist durch einen Stift 36 ein Hebel- 37 artgelenkt, der durch einen Stift 38 mit der Stange 3z verbunden ist. Der Hebel 37 ist durch einen Stift 39 gelenkig mit einem Hebel 40 verbunden, der andererseits durch einen Stift 41 mit einem Hebel 42 gelenkig verbunden ist. Der Hebel 42 ist durch einen Stift 43 am Teil 33 artgelenkt und steht an seinem freien Ende in. gelenkiger Verbindung mit einer Stange 44, die durch einen Stift 45 mit einer die Typen tragenden Typenstange 117 in Verbindung steht.
  • Wird eine Taste 3 nidergedrückt und dadurch, wie bereits oben erwähnt, die Kupplung geschlossen, so macht die Schubstange 29 eine Bewegung in Richtung des Pfeiles Z und verschwenkt den Winkelhebel 31. Dieser zieht die Stange 32 nach unten und bewirkt dadurch eine Schwenkbewegung des Hebels 37 entgegen dem Sinne des Uhrzeigers, der über die Stange 40 die gleiche Schwenkbewegung des Hebels 42 -bewirkt, wodurch über, die Stange 44 die die Typen fragende Typenstange 117 gegen die Schreibwalze 47 gedrückt wird. Infolge der zwangsläufigen Verbindung sämtlicher Teile mit der kraftangetriebenen Hubscheibe 4 wird der Bedienende von der erheblichen Kraft, welche zum Durchdrücken des Kniegelenkes 42; 44 erforderlich ist, völlig entlastet.
  • Eine an einer Verbindungsstange 32 artgearbeitete Nase 48 wirkt bei der Abwärtsbewegung der Stange 32 auf einen Universalbügel 49 ein und drückt diesen nach unten. Der Universalbügel 49 ist durch Stifte 5o, 51 an vier Parallelhebeln 52, 53 artgelenkt, von welchen in der Abb. i nur die beiden rechten dargestellt sind. Die Parallelhebel sind um Zapfen 54, 55' drehbar und werden normalerweise durch eine einerseits am Maschinengestell und andererseits an dem Parallelhebel 52 befestigte Feder 56 in der in Abb. i dargestellten Lage gehalten. Mittels eines Stiftes 57 ist am Parallelhebel 52 eine Glied 58 artgelenkt, welches durch einen Stift 59 mit einem Hebe16o gelenkig verbunden ist, der am Maschinengestell mittels eines Zapfens 61 schwenkbar angeordnet ist.
  • Der LTniversalbügel49 bewirkt bei seinem Abwärtsgang eine Abschwenkbewegung der Hebel 52, 53 um ihre Achsen 54, 55, die mittels des Hebels 58 auf den Hebel 6o übertragen wird, so daß dieser mit seinem Lappen 62 auf die nicht dargestellten Schaltzähne einwirkt, die auf bekannte Weise mit einem Schaltrad 63 zusammenarbeiten und so einen Schaltschritt des Wagens hervorrufen.
  • Jedem *Tastenhebel 17 ist je ein Steuerglied ioo zugeordnet, die um eine gemeinsame Achse ioi schwenkbar gelagert sind. Diese Steuerglieder werden durch an ihnen angreifende Federn io2 im Uhrzeigersinne beeinflußt. Die Schutzstange 29 ist mit einem nach beiden Seiten ragenden Quersteg 103 versehen, so daß sie auf vier Steuerglieder ioo einwirken kann und diese für gewöhnlich in der in Abb. i dargestellten Lage entgegen der .Wirkung ihrer Federn io2 hält.
  • Die Steuerglieder ioo sind an ihren den Tastenhebeln 17 zugewandten Enden mit Nasen 104 versehen, die mit an den Tastenhebeln 17 vorgesehenen Nasen io5 in Eingriff kommen, für gewöhnlich aber sich mit dem aus Abb. i ersichtlichen Abstand gegenüberstehen. Den vier Steuergliedern roo ist eine gemeinsame Einstellwippe io6 zugeordnet, die mittels eines Stiftes 107 schwenkbar am Maschinengestell artgelenkt ist und deren zu beiden Seiten hervorragender Stift io8 in Schlitze iog der Steuerglieder hineinragt, durch welche die Einstellwippe io6 für gewöhnlich gegen jede Einstellmöglichkeit gesperrt wird. Außer den Schlitzen iog sind die Steuerglieder ioo mit senkrecht dazu liegenden Schlitzen iio versehen, deren Bedeutung später beschrieben wird. Die kurvenartigen Schlitze iii der Steuerglieder, welche der Einstellung der Steuerwippe io6 dienen, sind unter sich verschieden geformt.
  • Am anderen Ende der Einstellwippe io6 ist ein Lenker 112 artgelenkt, welcher mit einem um eine Achse 1_i3 schwenkbar angeordneten doppelarmigen Hebel 114 in gelenkiger Verbindung steht. An diesem Hebel 114 ist mittels eines Stiftes 115 ein Lenker 116 artgelenkt, der mit dem hinteren Ende der Typenstange 117 in gelenkiger Verbin-
    dang steht. Dic Typenstange 117 ist um
    einen Stift 118 eitles bei i i 9 drehbar gelager-
    teyl Winkelhebels i2o schwenkbar gelagert,
    auf dessen kurzen Arm eine Feder i2i ein-
    wirkt. All der Schubstange 29 ist durch den
    Stift i22 das bereits oben beschriebene, zur
    Typenstange 117 führende Gestänge angelenkt,
    «-elches bei einer Bewegung der Schubstange
    29 die Typenstange i i7 gegen die Schreib-
    walze führt.
    Die Wirkungsweise der beschriebenen Ma-
    schine ist folgende.
    Beim Drücken einer der einer Kupplung
    zugeordneten Taste 3 wird der zugehörige
    Tastenhebel 17 um seine Achse i8 entgegen
    der Wirkung der Feder i9 verschwenkt, wo-
    durch über den Winkelhebel 16 die Kupp-
    hing _#, 7 geschlossen wird. Hierbei bleiben
    infolge der erwähnten kraftschlüssigen Ver-
    bindungen zwischen dein Stift 94 und den
    Tastliebelenden 95 einerseits und zwischen
    dein Stift 9; und den Langlöchern98 anderer-
    seits die übrigen drei derselben Kupplung zu-
    geOrdneter Tastenhebel unbeeinflußt.
    Nachdem die Kupplung geschlossen ist,
    wird die Schubstange 29 in Richtung des
    Pfeiles z bewegt. Hierbei gibt der Quersteg
    103 derselben die Steuerglieder ioo frei, so
    daß sie durch die an ihnen. angreifenden
    Federn io2 ini Sinne des Uhrzeigers so weit
    verschwenkt werden, bis sie mit ihren Nasen
    io4 all den Nasen io5 der nichtgedruckten
    Tastenhebel 17 anschlagen. Ist dieses der
    Fall, so stehen die lotrechten Schlitze iio der
    Steverglieder too dein Stift io8 gegenüber.
    Das dein gedrückten Tastenliebe13 elltsPre-
    chende Steuerglied findet jedoch keinen All-
    schlag und schwenkt unter der Wirkung
    seiner zugeordneten Feder 102 weiter aus als
    die übrigen, wobei es mit der in ihm eingear-
    beiteten Einstellkurve i i i auf den Stift i o8
    einwirkt und demzufolge ein Verschwenken
    der@Wippe io(, herbeiführt.
    Es ist dabei erforderlich, daß der Stift io8,
    nachdem er vom Schlitz iog freigegeben ist.
    nicht in die lotrechten Schlitze iio eintritt,
    da er sonst gehemmt werden und nicht in die
    entsprechende Kurve i i i eintreten würde.
    Aus diesem Grunde muß das zwischen der
    Wippe io6 und der Typenstange 117 befind-
    liche Gestänge im Gewicht ausgeglichen wer-
    den. Dies wird durch die am Hebel 114 all-
    greifende Feder i i.Iu erreicht. Die Kurven
    der einzelnen Steuerglieder sind, wie bereits
    erwähnt, verschieden ausgebildet, so daß jedes
    Steuerglied ioo beim Drücken der entspre-
    chenden Taste ein anderes Ausschwenken der
    Wippe io6 veranlaßt.
    Die lotrechten Schlitze i io bziv. das Aus-
    schwenken der übrigen Steuerglieder ioo bis
    zum Anschlag der Nasen io4 an die Nasen
    io5 sind dabei erforderlich, damit die Wippe io6 mit ihrem Stift io8 ungehindert nach oben oder unten ausschlagen kann. Durch das Ausschwenken der Wippe io6 wird die Typenstange i 17 um ihre Achse i 18 geschwenkt und auf die der angeschlagenen Taste entsprechende Typengruppe eingestellt. Gleichzeitig wird beim Bewegen der Schubstange 29 der mit ihr durch den Stift 122 gelenkig verbundene und um die Achse 107 schwenkbare Winkelhebel 31 verschwenkt, wodurch die Stange 32 nach unten gezogen wird. Die Stange 32 verschwenkt hierdurch den Hebel 37 um seine Achse 36. Diese Bewegung des Hebels 37 wird über die Stange 4o auf den Hebel42 übertragen, wodurch dieser ebenfalls um die festliegende Achse 43 verschwenkt wird. Hierdurch wird über die Stange 44 ein Verschieben der Typenstange 117 gegen die Schreibwalze bewirkt, wobei die Hebel 116 und i2o, eine Schwenkbewegung um ihre Schwenkachsen 115 und iig ausführen.
  • Die auf den Hebel i2o einwirkende Feder 121 hat den Zweck, etwaiges in dem Übertragungsgestänge auftretendes Spiel zu beseitigen. Auf ihrem Rückwege bringt die Schubstange 29 mittels des Winkelhebels 31 und des Querstegs 103 sämtliche Teile in ihre Normallage zurück.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Typenstangenschreibmaschine mit mehreren, vorzugsweise mehr als zwei Typengruppen auf jeder Typenstange und einerTypengruppenauswählvorrichtungfür jedeTypenstange, dadurch gekennzeichnet, daß die dieTypenstange in ihre Druckstellung verschiebenden Glieder (3,1, 32, 37, 40, 42, 44) und die Auswahlvorrichtung (ioo, io8, io6, 112, 114, 116) für die Typengruppen (T) beim Niederdrücken der entsprechenden Taste mit einem Kraftantrieb gekuppelt werden, wobei das Einstellen der Typengruppen durch auf die Auswahlvorrichtung (ioo, io8, io6, 112, 114, 116) einwirkende Federkraft und das Rückfiühren der Typengruppen . in die Ruhelage durch den Kraftantrieb unter Aufspeicherung der Federkraft erfolgt.
  2. 2. Schreibmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Typengruppen auswählenden Glieder (ioo) beim Niederdrücken der Tastenhebel (17) durch mit denselben in Antriebsverbin-<lung stehende Glieder (io5) in Antriebsbereitschaft zum Kraftantrieb gebracht werden.
  3. 3. Schreibmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede mit mehreren Typengruppen (T) versehene Typenstange (117) mit je einem Hubglied (4.) zwangsläufig verbunden ist, welches durch so viel Tastenhebel (17) beeinflußbar ist, wie Typengruppen (T)- auf der Typenstange (117) vorgesehen sind.
  4. Schreibmaschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Typenstangen (117) und die die Typengruppen der Typenstangen auswählenden Glieder (ioo) für dieselben durch ein mit dem Hubglied (4) in Verbindung stehendes Universalglied (2g) betätigt werden.
  5. 5. Schreibmaschine nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß für -jede Typengruppe (T) jeder Typenstange (I17) ein besonderes, die- Typesigruppe auswählendes Glied vorgesehen ist.
  6. 6. Schreibmaschine nach Anspruch 1, z und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Glieder (ioo) für die Auswahl der Typengruppen als doppelarmige, schwenkbar angeordnete Hebel ausgebildet sind, deren einer Arm (1o4) sich im Bereich einer Nase (1o5) des der von ihm eingestellten Typengruppe entsprechenden Tastenhebels (17) befindet, während der andere Arm als Kurventeil ausgebildet ist, dessen Kurve auf einen die Typengruppen der Typenstangen (117) einstellenden Universalbügel (io6, io8) einwirkt.
  7. 7. Schreibmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die der A--swahl der Typengruppen dienenden Glieder (ioo) unter der Wirkung von Federn (io2) stehen und während der Ruhelage durch das Hubglied (4) in der unwirksamen Lage gehalten werden. B. Schreibmaschine nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurventeil der Typengruppenauswählglieder (ioo) im wesentlichen aüs zwei kreuzweise zueinander angeordneten Langschlitzen besteht, von welchen der eine die Typenstange (117) in der Ruhelage verriegelt und die@Auswahl der Typengruppe bewirkt, während der andere die Bewegung des Universalbügels (io6, io8) freigibt. g. Schreibmaschine nach Anspruch 5, 6 und 8., dadurch gekennzeichnet, daß die Freigabe der Bewegung des Universalbügels (io6, io8) durch die Typengruppenauswählglieder (ioo) mittels an den Tastenhebeln (17) vorgesehener Nasen (io5) steuerbar ist. io. Schreibmaschine nach Anspruch i bis g, dadurch gekennzeichnet, daß die beim Anschlagen einer Taste (3) ausgeschwenkten Typengruppenauswählglieder (ioo) gemeinsam durch das Hubglied (4, 2g, 103) selbsttätig in ihre die Typenstange (117) verriegelnde Ruhelage geführt werden.
DEM111364D 1927-05-19 1927-05-19 Typenstangenschreibmaschine mit mehreren, vorzugsweise mehr als zwei Typengruppen auf jeder Typenstange Expired DE648239C (de)

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