DE28236C - Presse zum Einsetzen von Oesen - Google Patents

Presse zum Einsetzen von Oesen

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DE28236C
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DE
Germany
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punch
press
joint
eyelets
piece
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Active
Application number
DENDAT28236D
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English (en)
Original Assignee
M. NEUERBURG in Cöln a. Rh., Allerheiligenstrafse 9
Publication of DE28236C publication Critical patent/DE28236C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A41—WEARING APPAREL
    • A41H—APPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A41H37/00—Machines, appliances or methods for setting fastener-elements on garments
    • A41H37/02—Setting hooks or eyes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Adornments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44: Kurzwaaren.
M. NEUERBURG in KÖLN a. Rhein. Presse zum Einsetzen von Oesen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. December 1883 ab.
A A ist der Ständer der Presse.
B ist das damit verbundene Hohlstück, in welchem sich der Stempel C auf- und abbewegt. Dieser Stempel erhält seine Bewegung von unten her durch einen Handgriff oder durch mechanischen Angriff D. Eine um den Stempel gewundene Feder hält diesen immer gegen seinen Ruhepunkt angedrückt, so dafs er diesen alsobald wieder einnimmt, wenn er aufwärts bewegt wurde. Dem Hohlstück B gegenüber, im Obertheil E des Ständers, ist das Widerlager F angebracht und durch Stellschraube adjustirbar, so dafs man den Treffpunkt von ^Stempel und Widerlager beliebig verstellen kann. Mit dem Stempel C ist durch Gelenk eine Zug- und Druckstange G verbunden. Diese greift an einen Stift, welcher in dem sich um den Zapfen H drehenden Hebelgelenkstück J befestigt ist, und schiebt, wenn man den Stempel C aufwärts bewegt, dieses Gelenkstück J abseits in die punktirte Stellung, zieht es aber wieder in seine alte Stellung zurück, sobald der Stempel zurückgeht. Zur Begrenzung des Weges, den das Gelenkstück J machen soll, dienen die Widerlager K und L. Um den Zapfen M dreht sich ein zweites Gelenkstück N. Beide Gelenkstücke tragen und sind verbunden durch die Brücke O, welche den Boden der selbsttätigen Aufgebevorrichtung bildet. . Diese besteht aus dem Vorrathskasten P, dem Austrittsgerinne Q und der Zubringrinne R. In der letzteren rutschen die Oesen abwärts in demselben Mafse, wie die Aufgebevorrichtung durch die Bewegung des Stempels C in Vermittelung der Gelenkstücke J und N hin- und herbewegt wird; sie kommen bis an das Ende der Zubringrinne R herabgerutscht, ähnlich wie bei den an Caroussels zu greifenden Ringen in der Ringlade. Der Stempel C entnimmt auch bei jedem Aufwärtsgang jedesmal eine Oese und drückt sie gegen das Widerlager F, während inzwischen das Zubringgerinne R mit dem ganzen Aufgebeapparat seitlich in die punktirte Stellung ausweicht, so lange, bis der Stempel C seinen Rückweg antritt, wo es dann zu neuer Abgabe einer Oese wieder hervorkommt.
Je nachdem das Gelenkstück J geformt wird, weicht der Aufgebeapparat mehr oder weniger aus, wie das in Fig. 2 verdeutlicht ist.
Die Gegenstände, in welche die Oesen eingesetzt werden sollen, werden an den betreffenden Stellen, wo sie eingelegt werden sollen, bezeichnet, so wie es auch z. B. die Kesselschmiede mit den Kesselblechen machen, da, wo sie behufs Aufnahme eines Nietes gelocht werden sollen.
Und ganz in derselben Weise, wie dann der Kesselschmied die zu lochende Platte unter den Stempel der Lochmaschine bringt und von Loch zu Loch weiterführt, wird auch der Rand der mit Oesen zu besetzenden Gegenstände, z. B. Schnürleibchen oder Schnürschuhe, unter den Stempel der Oesenpresse gebracht und von Oese zu Oese weitergeführt, indem man den Punkt, wo die Oese angebracht werden soll, genau unter die Spitze S des Widerlagers F bringt und so lange dort festhält, bis der Stempel C, von unten nach oben kommend, die Oese durchgestofsen und vernietet hat, was sich gleichzeitig vollzieht.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: An einer Presse zum Einsetzen von Oesen folgende gleichzeitig vorkommende Merkmale:
1. Die Verbindung des Ständers A mit der Führung B des Stempels C und des verstellbaren Widerlagers E bezw. F.
2. Die Einrichtung des von unten nach oben wirkenden Stempels C mit Feder T für den Rückgang.
Die Einrichtung und Zusammensetzung des selbsttätigen Aufgebeapparates, bestehend aus:
a) dem Bodenstück O,
b) dem Vorrathskasten P,
c) dem Zubringgerinne Q und E,
d) dem Gelenk MN.
Die Verbindung des Aufgebeapparates MN OPQR mit dem Stempel C durch die Gelenkstange G und das Gelenkstück HJ.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT28236D Presse zum Einsetzen von Oesen Active DE28236C (de)

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