DE41133C - Vorrichtung zum Nieten von Knopfuntertheilen - Google Patents

Vorrichtung zum Nieten von Knopfuntertheilen

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DE41133C
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DE
Germany
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lever
jaw
eyelet
button parts
riveting button
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT41133D
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English (en)
Original Assignee
A. MÖLLER in Barmen
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/46Making other particular articles haberdashery, e.g. buckles, combs; pronged fasteners, e.g. staples
    • B21D53/48Making other particular articles haberdashery, e.g. buckles, combs; pronged fasteners, e.g. staples buttons, e.g. press-buttons, snap fasteners

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44: Kdrzwaaren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. März 1887 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Nieten von Knopfuntertheilen, wie dieselben, fertig hergestellt, auf der Zeichnung in Fig. 12 ersichtlich sind. Dieser Untertheil besteht aus ι. einer Oese, einem gebogenen, in Fig. 7 und 8 dargestellten Draht, welcher unten ein Auge und nach oben zu zwei Füfse zeigt, und 2. einer Kappe, Fig. 9 und 10, aus Blech oder anderem Metall bezw. Material, welches eine mehr oder weniger gebogene Form hat. Diese Oese wird durch ein in der Mitte der Kappe angebrachtes Loch mit den Füfsen hindurchgeführt, wie es Fig. 11 zeigt, worauf diese Füfse durch einen entsprechenden Stempel, welcher in dem beweglichen Obertheil einer Presse befestigt ist, in der durch Fig. 11 ersichtlichen bekannten Weise umgebogen werden.
Dadurch entsteht ein zusammenhängender Untertheil, welcher in der üblichen Weise mit dem Obertheil des Knopfes zu einem Ganzen verbunden wird.
Die Befestigung dieser Oese geschieht auf einer Vorrichtung, welche aus zwei Backen d und k besteht, die fest gegen einander geführt werden, um das Auge festzuhalten, während die Kappe über die Füfse gestellt wird, wie Fig. 11 andeutet. Wenn die Oese fertig ist, mufs die vordere bewegliche Backe zurückgezogen werden.
Die Hin- und Herbewegung dieser Backe geschah bisher mittelst einer Schraube, welche an einem Ende gegen die bewegliche Backe drückt oder in dieselbe eingelassen ist, auf der anderen Seite aber mittelst eines Hebels, welcher mit dieser Schraube fest verbunden ist und mit der rechten Hand zum Oeffnen und Schliefsen nach links und rechts bewegt wurde.
Um die Rückwärts- und Vorwärtsbewegung dieser Backe auf eine^ andere Weise handelt es sich bei dieser Erfindung.
Während nämlich bei den bisherigen Ausführungen die rechte Hand die Bewegung des Hebels bewirken mufste und dadurch ein fortwährender Wechsel in der Thätigkeit der rechten Hand nothwendig war, indem dieselbe abwechselnd die Kappe der Oese zuführen, die Bewegung des Hebels vollziehen und dann wieder die fertige Oese wegnehmen mufste, wird' diese Hand bei der neuen Construction frei, hat nur die Kappe herbeizuschaffen und die fertige Oese fortzulegen, während die linke nichts weiter zu thun hat, als die Oese herbeizuschaffen und zum Einklemmen zwischen die Backen zu halten.
Die neue Vorrichtung selbst ist in der Zeichnung durch die Fig. 1 bis 6 in verschiedenen Ansichten und Schnitten dargestellt, das eigentliche Gestell ist weggelassen und nur der neue Mechanismus abgebildet.
Die Vorwärtsbewegung der vorderen Backe d geschieht bei der neuen Vorrichtung durch den in Fig. 2, 3 und 4 gezeichneten Hebel α, welcher bei einer Abwärtsbewegung nach Pfeil P auf eine Rolle b wirkt, welche im unteren Theil c der vordem Backe d angebracht ist.
Die Abwärtsbewegung dieses Hebels α1 nach Pfeil P geschieht durch einen Tritt am Boden, welcher durch einen Draht e mit dem Ende des Hebels bei F verbunden ist.
In den Hebel ist an der Stelle g, wo er auf die Rolle zu wirken hat, ein hartes Stück Stahl eingelassen, welches nach unten zu eine schiefe Ebene enthält, welche der Gröfse der erforderlichen Bewegung entspricht. Durch den Anschlag ο und die Führung wird die nähere oder entferntere Stellung des Hebels zur Rolle bestimmt, und ist dieser Anschlag ο durch die Schrauben h und i stellbar.
Durch einen Druck des Fufses auf den am Fufsboden befestigten Tritt wird der Hebel α von der hohen punktirten Stellung heruntergedrückt und auf diese Weise die geöffnete vordere Backe d gegen die feststehende hintere Backe k gedrückt. Ist die Oese fertig, so erfolgt die Rückwärtsbewegung der beweglichen vorderen Backe d durch einen Druck der vorderen und sich gegen den unteren Theil der hinteren Backe stützenden Feder /, während gleichzeitig eine auswärts liegende Feder m den Hebel a in seine höchste Stellung bringt, also der zurückgehenden vorderen Backe Platz macht und sich zur Wiederholung der Abwärtsbewegung bereit stellt.
Damit der Verschleifs der beweglichen Backe ein möglichst geringer ist, wirkt die schiefe Fläche des Hebels nicht auf eine schiefe Ebene, sondern auf eine Rolle b, die in der beweglichen Backe angebracht ist.
Zur Erleichterung der Stellung je nach Bedarf in Bezug auf die Gröfse der Bewegung der vorderen Backe d ist der Drehpunkt des Hebels in einem drehbaren Säulchen η untergebracht.
Die Art und Weise, wie die Füfse der Oese aus einander geschlagen werden, und die Art, wie der betreffende Stempel dagegen geführt wird, ist bekannt, jedoch, wie oben gesagt, in Fig. 11 auch ersichtlich. Die noch nicht umgebogene Oese entspricht der hohen Stempelstellung (ausgezogen gezeichnet), während in der punktirt gezeichneten tiefen Stempelstellung die bereits an die Kappe angenietete Oese zu sehen ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Nieten von Knopfuntertheilen, charakterisirt durch eine bewegliche Backe d, eine feste Backe k, den mit der beweglichen Backe d fest verbundenen und durch eine Feder Z nach aufsen gedrückten Untertheil c, in welchem eine Rolle b liegt; ferner den mit schräger Fläche versehenen Hebel a, welcher durch einen Draht e mit einem Fufstritt in Verbindung steht und in dem drehbaren Säulchen η gelagert, durch einen mittelst der Schräubchen h und i verstellbaren Anschlag ο fixirt wird, in Verbindung mit der Feder m.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT41133D Vorrichtung zum Nieten von Knopfuntertheilen Expired - Lifetime DE41133C (de)

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