DE22057C - Vergoldepresse mit Hebeldruck - Google Patents
Vergoldepresse mit HebeldruckInfo
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- DE22057C DE22057C DENDAT22057D DE22057DA DE22057C DE 22057 C DE22057 C DE 22057C DE NDAT22057 D DENDAT22057 D DE NDAT22057D DE 22057D A DE22057D A DE 22057DA DE 22057 C DE22057 C DE 22057C
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 11: Buchbinderei.
JULES CHANTEPIE in PARIS. Ve r g ο I d e ρ r e s s e mit Hebeldruck.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Juni 1882 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf die Construction einer Hebelpresse für Golddruck in Verbindung mit einer Lampe zum Erhitzen des
Stempels.
In beiliegender Zeichnung sind verschiedene Arten einer solchen Hebelpresse dargestellt.
Fig. ι stellt eine der einfachsten dar.
Zwei Metallständer M und N, welche auf einem hölzernen oder eisernen Untersatz angebracht
sind, stützen die verschiedenen Theile der Vorrichtung. Der Hebel H ist in Ruhe
dargestellt mit dem Stiel Ηλ des Stempels O,
welcher daran befestigt ist. Der Hebel H ist auf den Ständern in dem Punkt A drehbar.
Sobald man den Hebel niederdrückt, drückt der Stempel O auf den Untersatz Z, auf welchen
man ein Stück Stoff, Papier oder Leder gelegt hat, welches mit dem üblichen Pulver
bestreut und mit dem Goldblättchen bedeckt ist, welches an den gravirten Stellen festhaften
soll. Eine Feder R hält den Stempel O in
einer kleinen Entfernung von dem Untersatz Z fest, sobald man aufhört, auf den Hebel zu
drücken.
Behufs der erforderlichen Erwärmung des Stempels bringt man den Hebel H in die durch
punktirte Linien angedeutete Stellung, wodurch der Stempel O über die Flamme einer Lampe L
zu stehen kommt, welch letztere zwischen den beiden Ständern M N in einer Coulisse angebracht
ist.
Um diese doppelte Bewegung hervorzubringen, durch welche der Stempel O bald schräg über
die Flamme, bald vertical und mit Genauigkeit auf den zu vergoldenden Stoff .oder sonstiges
Material zu stehen kommt, ist der Stiel H1 des Stempels O mit dem Hebel H in der Weise
angebracht, wie in Fig. 2 in gröfserem Mafsstabe angegeben.
Sobald man den Hebel niederdrückt, wirkt derselbe auf den Stiel ZT1 vermittelst abgerundeter
Auskehlungen DD, welche in die vorspringenden und ebenfalls abgerundeten Theile
des Stieles Ηλ eingreifen, so dafs dieser letztere
vertical niedersteigt. Hebt man dagegen den Hebel in die Höhe, so wird der Stiel von den
Nasen C C des Hebels H gepackt und gezwungen, sich zu heben, wodurch der Stempel
O in die durch punktirte Linien angedeutete Stellung über die Flamme der Lampe
gelangt.
Um die Genauigkeit des Apparates zu sichern, wird der Stiel H1 des Stempels an der Vorderseite
zwischen den beiden Ständern durch ein Zwischenstück B festgehalten, gegen welches er
durch eine Feder G gedrückt wird.
Fig. 3 stellt eine Modification dar, bei welcher ein Gegengewicht Y angebracht ist, das
an dem Stiel H1 des Stempels O befestigt und
bestrebt ist, denselben in eine horizontale Lage über die Flamme der Lampe zu bringen, sqbald
kein Druck auf den Hebel H ausgeübt wird, wie durch punktirte Linien gezeigt ist.
Das Gegengewicht bringt sich also von selbst in die Lage X. Der Hebel H wird in passender
Höhe durch zwei Federn JJ gehalten. Bei dem geringsten Druck des Hebels kommt der
Stiel infolge seiner Form, welche in Fig. 4 dargestellt ist, in eine verticale Lage; ein stärkerer
Druck läfst den Stempel auf den Untersatz niedersteigen. Zu diesem Zweck läfst eine
Oeffnung K, welche in die Wände der Stan-
der MN des Apparates eingeschnitten ist, den Stempel einen verticalen Weg von ι oder 2 cm
beschreiben. Eine Feder G hält ihn oberhalb dieser Oeffnung, sobald kein Druck auf den
Hebel ausgeübt wird.
Fig. 5 zeigt eine andere Disposition, welche angewendet wird, um dem Stempel seine horizontale
oder verticale Lage zu geben. Dieses wird durch einen Griff F bewirkt, wie in Fig. 5
von vorn und in Fig. 6 im Profil dargestellt ist. Man dreht diesen Griff mit der Hand um ein
Viertheil herum, indem man leicht darauf drückt. Hierdurch wird die Springfeder I,
Fig. 6, zusammengedrückt und läfst den Laufstift P aus der Oeffnung Q hervortreten, welche
in einer der Wände der Ständer MN angebracht ist. Dieser Stift tritt, sobald der Stiel
des Stempels seine horizontale Lage angenommen hat, in ein anderes Loch infolge des
Druckes, welchen die Springfeder / auf sie ausübt, und hält auf diese Weise den Stiel in der
gewünschten Lage über der Lampe.
In Fig. 7 ist gezeigt, wie der Laufstift P die Oeffnung Q verlassen hat und in das Loch R
eintreten soll, um auf diese Weise den Stiel in horizontaler Lage festzuhalten. Ebenso ist darin
eine zweite Oeffnung ersichtlich, welche in den Ständern des Apparates angebracht ist, und
dem Dorn S, welcher die Springfeder / trägt, auf- und niederzusteigen gestattet. Eine Feder G
hält den Dorn oben in der Oeffnung fest, sobald kein Druck auf den Hebel ausgeübt wird.
Die Presse, welche in Fig. 8 dargestellt ist, unterscheidet sich von den vorigen dadurch,
dafs die Lampe beweglich ist. Der Stempel wird in der gewünschten Höhe durch eine
Springfeder gehalten. Diese Feder ist in einer Röhre T angebracht, welche den Stiel H1 umgiebt.
Sobald der Hebel auf den Stiel des Stempels drückt, zieht der letztere die Röhre
mit sich fort, und die Springfeder wird zusammengedrückt. Diese Springfeder läfst den
Stiel wieder hinaufsteigen, sobald der Druck auf den Hebel aufhört. An dem Stiel H1 sind
Schiebestangen U V angebracht, welche durch dessen Bewegung geleitet werden; dieselben
verursachen das Vor- oder Zurücktreten der Lampe, welche sich unter den Stempel stellt,
um ihn zu erwärmen, sobald derselbe oben ist, und sich auf den hinteren Theil des Apparates
zurückzieht, sobald der Stempel niedersteigt, um das Gold aufzudrucken. Der Stempel sowie
die Lampe werden in ihren Bewegungen durch Coulissen geführt, welche in den Ständern des
Apparates angebracht sind.
Claims (4)
1. Die Combination und Anordnung der Metallständer MN der Lampe L des auf dem
Hebel H in Auskehlungen D D sitzenden Stieles H1 mit dem Stempel O in der
Weise, dafs durch die Aufwärtsbewegung des Hebels H der Stempel O über die
Lampe L zu stehen kommt.
2. Die Modification des Hebels üfund Stieles H1
mit Stempel O, wobei der Hebel durch die Federn JJ in seiner Lage gehalten und der
Stempel mittelst des Gegengewichtes Y über die Lampe gebracht wird.
3.' Die weitere Modification des Hebels H und
Stieles H1 mit Stempel O, bei welcher durch
einen leichten Druck auf den Griff F und gleichzeitiger Drehung desselben der in einer
Oeffnung Q ruhende Laufstift P diese letztere verläfst und in eine Oeffnung \R tritt, wodurch
der Stempel in seine Lage über der Lampe gebracht wird.
4. An der in Fig. 8 dargestellten Golddruckpresse die Anbringung einer beweglichen
Lampe, welche durch die an dem Stiel Hx
angebrachten Schiebestangen UV\>€\xü Herabgehen
des Stieles zurück- und beim Hinaufgehen desselben vorgeschoben wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE22057C true DE22057C (de) |
Family
ID=298717
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT22057D Active DE22057C (de) | Vergoldepresse mit Hebeldruck |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE22057C (de) |
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