DE182033C - - Google Patents
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- DE182033C DE182033C DENDAT182033D DE182033DA DE182033C DE 182033 C DE182033 C DE 182033C DE NDAT182033 D DENDAT182033 D DE NDAT182033D DE 182033D A DE182033D A DE 182033DA DE 182033 C DE182033 C DE 182033C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21G—MAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
- B21G5/00—Making pins or nails with attached caps or with coated heads
- B21G5/02—Making pins or nails with attached caps or with coated heads of drawing-pins or pins of drawing-pin type
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 182033 KLASSE Te. GRUPPE
ERNST BERNING in SCHWELM i.W.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Stiften mit scheibenförmigem
Kopf und eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens. Das Verfahren besteht im
wesentlichen darin, zwei Vorprodukte, einen gewöhnlichen Drahtstift mit Kopf und eine
runde, durchlochte Scheibe mit vom Rande aus nach innen zu allmählich aus ihrer Ebene
heraustretender flachkonischer Erhöhung, dadurch zu verbinden, daß die flachkonische
Erhöhung der Scheibe, nachdem der Stift in das Loch gesteckt worden ist, in die Ebene
des äußeren Scheibenrandes zurückgedrückt wird, so daß sich der Lochrand fest gegen
den Schaft des Stiftes preßt. Dieses Verfahren ergibt für die Zwecke, denen diese
Stifte dienen sollen, eine genügend feste und sichere Verbindung, ermöglicht aber eine
äußerst einfache und billige Herstellung der Stifte, zumal hierbei der meist übliche dritte
Teil, d. i. eine über den Kopf des Stiftes gelegte, über den Rand des Plättchens umgebördelte
Kappe entbehrlich ist.
An Hand der Zeichnung, welche die Stifte und die Vorrichtung zur Herstellung derselben
darstellt, soll das Verfahren und die Vorrichtung im folgenden näher beschrieben
werden. j
Fig. ι zeigt die Vorrichtung in Seitenan- \
sieht, . j
Fig. 2 in Vorderansicht in vergrößertem Maßstabe, teilweise im Schnitt,
Fig. 3 eine Draufsicht auf den unteren Teil derselben,
Fig. 4 einen Schnitt nach A-A der Fig. 3,
Fig. 5 einen Schnitt nach B-B der Fig. 3 und
Fig. 6 den Befestigungsstift und seine Teile vor und nach der Verbindung in vergrößertem
Maßstabe.
Die Vorrichtung besteht aus dem Gestell 1, welches mit seinem Fuß 2 auf dem Tisch 3
ruht und in zwei Führungen 4 seines oberen Teiles die Stange 5 mit unten daran sitzendem
Druckstempel 6 trägt. Die Stange 5 mit Druckstempel 6 wird mittels des um einen im Gestell 1 sitzenden Bolzen 7 drehbaren
und mit seinem vorderen Ende in einem Schlitz 8 der Stange an dem Bolzen 9 angreifenden
Hebels 10 auf- und abbewegt. Der Hebel 10 kann unter Vermittelung der
am anderen Hebelarm angreifenden Zugstange 11, des unter dem Tisch 3 drehbar
befestigten Hebels 12 und der Zugstange 13 durch den Fußtritt 14 in Tätigkeit gesetzt
werden. Das Gewicht 15 bewirkt die Rückkehr in die Ruhelage.
Unterhalb des Druckstempels 6 ist eine Haltevorrichtung für den Stift angeordnet.
Sie besteht aus einem auf dem Fuß 2 ruhenden, gegen Verschiebung gesicherten Untersatz
16 mit zwei in einer schwalbenschwanzförmigen Nut gleitenden Backen 17, welche
ihrerseits in ebensolchen Nuten zwei kleinere
auswechselbare Druckbacken 18 tragen. Diese machen die Bewegungen der Backen 17 mit
und werden in ihrer Lage durch die in diesen sitzenden Stifte 19 gehalten. An dem Untersatz
16 sind zu beiden Seiten zwei Querschienen 20 befestigt, von denen die rechtsseitige
der einen Backe 17 als Widerlager dient. Diese Backe kann mittels der in der
Querschiene sitzenden Stellschraube 21 eingestellt werden. Die andere Querschiene 20
ist mit einem Schlitz versehen, durch den ein Ansatz 22 der zweiten Backe 17 hindurchtritt.
Eine von zwei Lappen 23 der Querschiene 20 getragene Rolle 24 dient der zwisehen
Rolle und Ansatz 22 hindurchgehenden, unten mit einem konischen Ansatz versehenen j
Stange 25 als Widerlager, so daß diese Stange, | welche oben durch ein Querstück 26 mit dem [
Druckstempel 5, 6 verbunden ist, beim Niedergehen die bewegliche Backe 17 gegen die j
andere feststehende drückt. Beim Hochgehen j der Stange 25 wird die bewegliche Backe 17 j
durch zwei in entsprechenden Bohrungen beider Backen liegende Federn 27 zurückgedrückt.
Damit die Backen 17 bereits fest zusammengedrückt
sind, ehe der Druckstempel 6 seine tiefste Lage erreicht hat, ist die Stange 25 federnd mit dem Stempel 5, 6 verbunden.
Zu diesem Zwecke ist die Stange mit ihrem oberen Ende in einem Rohr 28 befestigt, in
welches von oben her die an dem Querstück 26 sitzende kurze Stange 29 hineinragt. Ein
Stift 30 der Stange 29 gleitet in dem Schlitz 31 des Rohres, während die Feder 32 das Rohr
nach unten drückt. Die Feder 32 ist so bemessen, daß sie den Druck der Federn 27
überwindet und somit bei Beginn des Niederganges mit Hilfe der Stange 25 die Backen 17
zusammendrückt, dagegen, wenn die Stange 25 ihre tiefste Stellung erreicht hat, selbst zusammengepreßt
wird, so daß der Stempel 5 sich noch weiter abwärts bewegen kann.
Der Arbeitsvorgang ist folgender: Bei hochstehendem Stempel 6 wird auf die einen
kleinen Zwischenraum zwischen sich lassenden Backen 18 die Scheibe 33 gelegt (Fig. 6 a),
mit der flachkonischen Erhöhung 34 nach : oben gerichtet, und der Stift 35 so in die
Scheibe gesteckt, daß er mit seinem Kopf auf dem Rand des Loches aufsitzt und sein
Schaft zwischen den beiden Backen 18 hängt ' (Fig. 6b). Wird sodann der Oberstempel 5 ί
niedergedrückt, so preßt zunächst die Stange 25 die Backen 18 derart zusammen, daß diese
den Schaft des Stiftes 35 in einer entsprechenden, in beiden Backen enthaltenen Boh- j
rung fest zwischen sich fassen. Sodann ', drückt der Stempel 6 die Erhöhung 34 der '·
Scheibe nach unten durch (Fig. 6 c). Zur Erzielung der Form des fertigen Kopfes ent- j
halten der Stempel 6 an seiner Unterseite und die Backen 18 je zur Hälfte auf ihrer
Oberseite das Profil des fertigen Kopfes. Beim Loslassen des Fußtrittes 14 geht zuerst
der Stempel 6, sodann die Stange 25 hoch, und die Backen 17 und 18 weichen auseinander,
so daß der fertige Stift frei zwischen ihnen hängt.
Um diesen aus der Vorrichtung zu entfernen, ist in einer Bohrung des Fußes 2
und Untersatzes 16 ein darin geführter,, nach oben zwischen die Backen 17 ragender, unten
durch den Tisch 3 tretender Stift 36 angeordnet, der von einer unter dem Tisch 3 befestigten
Blattfeder 2,7 getragen wird. Dieser
gegenüber ist am Tisch 3 ein Hebel 38 drehbar befestigt, dessen einer Hebelarm in einen
Schlitz der nach unten durchgeführten Stange 25 greift und dessen anderer Arm eine drehbare
Nase 39 trägt. Die hochgehende Stange 25 drückt mit Hilfe des Hebels und der Nase 39
die Feder 37 abwärts, bis die Nase von der Feder abgleitet und sie freigibt, so daß diese
den auf ihr ruhenden Stift 36 emporschleudert, der seinerseits das fertige Werkstück
aus der Vorrichtung auswirft. Bei niedergehender Stange 25 trifft die Nase 39 von
unten gegen die Blattfeder 37 und dreht sich, so daß sie mit ihrer oberen Fläche an der
Feder vorbeigleitet und sich oberhalb derselben durch das Gewicht des Fortsatzes 40
wieder in ihre richtige Lage einstellt.
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung von Stiften mit scheibenförmigem Kopf durch Vereinigung
einer durchlochten, schwach kegelförmigen Scheibe und eines mit Kopf
versehenen, durch die Scheibe gesteckten Stiftes, dadurch gekennzeichnet, daß der
mittlere durchlochte Teil der Scheibe mit dem mit seinem Kopf darin hängenden Stift bis zur Ebene des Scheibenrandes
niedergepreßt wird, wodurch ein festes Anliegen des Lochrandes der Scheibe an
dem Stiftschaft erreicht wird.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch I, bestehend
aus einem Untergesenk mit zwei gegeneinander bewegbaren, durch Federwirkung no auseinander gehaltenen Druckbacken (18),
die beim Niedergange des Oberstempels (5) durch eine mit diesem verbundene Stange
mit keilförmigem Ansatz gegeneinander gepreßt werden, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stange (25) derart federnd mit dem Oberstempel (5) verbunden ist, daß
bei dessen Niedergang zuerst die Backen (18) gegeneinander gedrückt werden, wodurch
der Stift eingespannt wird und der
Oberstempel erst dann zur Wirkung kommt, j Stift (36) auf einer Feder ruht, die beim
wenn die Stange ihre tiefste Lage erreicht Hochgange der mit dem Oberstempel ver-
hat. bundenen Stange (25) zuerst gespannt,
3. Ausführung der Vorrichtung nach ! dann aber plötzlich freigegeben wird, so
Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß j daß der Stift (36) emporgeschleudert und
ein im Untergesenk lotrecht geführter j das fertige Werkstück ausgeworfen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRUCKT IN DIiR REICHSDKUCKEKEI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE182033C true DE182033C (de) |
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