DE681601C - Verfahren und Presse zur Herstellung von selbstichernden Schraubenmuttern mit einemnachgiebigen Einlagering - Google Patents

Verfahren und Presse zur Herstellung von selbstichernden Schraubenmuttern mit einemnachgiebigen Einlagering

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DE681601C
DE681601C DES122016D DES0122016D DE681601C DE 681601 C DE681601 C DE 681601C DE S122016 D DES122016 D DE S122016D DE S0122016 D DES0122016 D DE S0122016D DE 681601 C DE681601 C DE 681601C
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press
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DES122016D
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Elastic Stop Nut Corp
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Elastic Stop Nut Corp
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K1/00Making machine elements
    • B21K1/64Making machine elements nuts
    • B21K1/70Making machine elements nuts of special shape, e.g. self-locking nuts, wing nuts
    • B21K1/707Self-locking nuts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Verfahren und Presse zur Herstellung von selbstsichernden Schraubenmuttern mit einem nachgiebigen Einlagering Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von selbstsichernden Schraubenmuttern mit einem nachgiebigen Einlagering, der in eine nach der oberen Stirnseite der Mutter offene Vertiefung im Mutterkörper eingelegt und hierauf durch Umbördeln des Randes der Vertiefung über den Ring im Mutterkörper festgelegt wird. Damit auch bei Massenherstellung solcher Muttern beim Gebrauche mit Sicherheit eine genügende Selbstsicherung stattfindet, wird erfindungsgemäß vor dem Umbördeln des hohlen Mutterrandes in das Loch des Einlageringes ein Dorn eingeführt, dessen Durchmesser so bemessen ist, daß auf den Einlagering infolge des beim Umbördeln auf diesen ausgeübten Druckes eine Stauchwirkung ausgeübt wird, die so groß ist, daß nach dem Herausziehen des Dornes der Einlagering durch Ausdehnung die für eine wirksame Selbstsicherung günstigste lichte Weite annimmt. Zweckmäßig ist der Durchmesser des Dornes etwas größer als die ursprüngliche lichte Weite des Ringes. Die Erfindung besteht ferner in einer Presse zur Ausführung des Verfahrens gemäß der Erfindung.
  • In der Zeichnung ist Fig. i eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt einer zur Ausführung des neuen Verfahrens dienenden Presse, Fig. a die gleiche Ansicht wie Fig. i in einer anderen Stellung des Schlittens der Presse, Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. i, Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. i, Fig. 5 ein Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. a, Fig.6 eine Seitenansicht einer Einzelheit der Presse, Fig. 7 die Vorderansicht zu Fig. 6, Fig 8 ein Schnitt durch eine andere Ausführungsform des Bettes der Presse, Fig. g ein Schnitt durch den Mutterrohkörper, Fig. io ein Schnitt durch die fertige Mutter und Fig. i i- ein Schnitt durch den Stempel der Presse.
  • Nach Fig. i und 2 besteht die Vorrichtung zur Ausführung des neuen Verfahrens aus einer gewöhnlichen Presse oder Stanze mit einem Bett io und Ständern 12 und 14, welche als Führungen für den Schlitten 16 dienen. Dieser ist mittels einer Pleuelstange 18 an die Kurbel 2o der Antriebswelle 22 angeschlossen, welche entweder von Hand oder auch durch maschinelle Mittel angetrieben wird. Der Schlitten 16 ist aus zwei Teilen zusammengesetzt und mit einer mittels der Bolzen 28 am Hauptkörper des Schlittens befestigten abnehmbaren Kappe 1611 und ferner mit einem Querschlitz 30 versehen, welchen eine Stange 32 durchsetzt. Diese ist vorzugsweise mit Schraubenfedern 34 an den Ständern 12 und 14 aufgehängt. In Ansätze an den Ständern 12 und 14 sind Anschläge in Form verstellbarer Schraubenbolzen 36 eingeschraubt, die in ihrer jeweilig eingestellten Lage mittels Gegenmuttern, wie Fig. i und 2 zeigen, gesichert sind. Diese Anschläge dienen dazu, mittels der Stange 32 und der Stifte 58 den Stempel 50 zu bewegen, während der Schlitten 16 in der Presse hochgeht, d. h. während seiner Rücklaufbewegung nach jedem Arbeitshub.
  • Wie Fig. 3 und 5 zeigen, ist im Schlitten 16 ebenso wie in der Kappe 16a je eine halbzylindrische Aushöhlung vorgesehen; die beiden Aushöhlungen bilden zusammen eine zylindrische Fassung zur Aufnahme des Werkzeughalters 38, dessen verbreitertes Kopfstück 42 an der unteren Fläche des Schlittens anliegt und mit einer nach unten offenen zylindrischen Vertiefung 44 (Fig. 2) versehen ist. In der Mitte dieser Vertiefung sitzt im Werkzeughalter 38 eine Dornstange 46. Diese ragt nach unten über den Werkzeughalter vor und läuft in einen zylindrischen, an seinem Ende vorzugsweise halbkugelförmig abgerundeten Dorn 48 aus. Der Dorn 48 durchsetzt eine Bohrung 52 des ringförmigen Stempels 50, so daß er aus dieser Bohrung heraustreten kann, wenn der zylindrische Kopf 51 des Stempels 5o in der Vertiefung 44 am Werkzeughalter 38 anliegt. Nach unten wird die Vertiefung 44 durch eine aufgeschraubte, den Kopf 51 des Stempels 5o übergreifende Kappe 54 abgeschlossen. Zwischen die Kappe 54 und den Kopf 5 i des Stempels 5o ist eine Feder 56 eingelegt, welche den Stempel soweit wie möglich in die Vertiefung 44 hineinzieht, wodurch der Kopf 51 mit dem Boden der Vertiefung 44 in Berührung steht.
  • Der Werkzeughalter 38 ist mit Bohrungen versehen, durch welche die Stifte oder Bolzen 58 hindurchlaufen. Letztere liegen, wie Fig. 5 zeigt, in einer Ebene mit der Stange 32 und sind so eingerichtet,'daß sie in die Vertiefung 44 hineinreichen können, um den Kopf 5 i des Stempels 50 vom Boden der Vertiefung 44 abzuheben. Die Arbeitsfläche des Stempels 5o ist, wie aus Fig. i i ersichtlich ist, so ausgebildet, daß eine die jeweils zu bearbeitende Mutter übergreifende kegelförmige Führungsfläche 6o entsteht und ein nach unten vorspringender Rand 62 um die Bohrung 52 im Stempel 5o herumläuft; in welcher der Dorn 48 geführt wird.
  • Wie Fig. i zeigt, wird das Bett 1o der Presse vorzugsweise mit einem Aufnahmeraum 63 für ein nachgiebiges Polster ausgerüstet. Letzteres ist durch eine Platte 64 abgedeckt, an welcher ein durch die Bodenplatte io nach unten hindurchtretender, mittels einer Halte-und Stellmutter 68 einstellbarer Bolzen 66 sitzt. Das eigentliche Polster 70, welches aus Gummi o. dgl. bestehen kann und durch die Einstellung der Mutter 68 unter einem bestimmten Druck gehalten wird, liegt dabei zwischen dem Boden des Aufnahmeraumes 63 und der Platte 64. Für großen Preßdruck wird vorzugsweise eine Luftpolsterung vorgesehen, wie in Fig. 8 wesenhaft angedeutet ist. Eine Polsterung dieser Art kann z. B. aus einem von unten her in die Bodenplatte io eingeschraubten kappenartigen Zylinder 71 bestehen, dessen Kolben auf dem Bolzen 66 sitzt. In den Zylinder 71 wird Druckluft oder ein anderes nachgiebiges Druckmittel unter bestimmtem Druck durch ein Rohr 74 eingeführt, welches mit einem Druckmittelkessel in Verbindung steht.
  • Die Arbeitsweise der vorstehend beschriebenen Presse ist wie folgt: Der in Fig. 9 dargestellte Mutterrohkörper 76 wird mittels einer Fördervorrichtung (nicht dargestellt) oder von Hand in die Presse in einer solchen Lage eingeführt, daß er in Flucht mit dem Dorn 48 liegt. Der mit Gewinde versehene Mutterrohkörper 76 ist mit einem nachgiebigen Einlagering So versehen, der in eine nach der oberen Stirnseite der Mutter offene Vertiefung 78 im Mutterkörper eingelegt und hierauf durch Umbördeln des Randes der Vertiefung über den Ring im Mutterkörper festgelegt wird, wie Fig.9 und io zeigen.
  • Der Einlagering So kann in Form eines beliebigen ringförmigen Sperrgliedes ausgeführt werden; insbesondere kann er einstöckig oder auch aus Lamellen zusammengesetzt sein.
  • Die beschriebene Bearbeitung .des Mutterrohkörpers hat außer einer Verformung des Einlageringes So in der Druckrichtung auch eine Verformung des Ringes in radialer Richtung nach innen zu zur Folge. Diese nach innen gerichtete Verformung dient dazu, den Ring 8o mit entsprechendem Druck gegen den in ihn eingeführten Dorn 48 zu treiben, um nach dem Herausziehen des letzteren die zur Erzielung einer wirksamen Sicherungswirkung erforderliche genaue lichte Weite des Ringes 8o zu erzielen.
  • Beim Rücklauf des Schlittens 16 bewirkt die zwischen den zusammengedrückten Einlagering 8o und dem Dorn 48 auftretende Haftung, daß der Mutterkörper von der Bodenplatte der Presse abgehoben wird. Um nach Fertigstellung der Mutter diese von dem Dorn abzustreifen und an eine Stelle zu führen, wo sie dem folgenden Arbeitshub der Presse nicht hinderlich ist, dient eine an sich bekannte Abstreif- oder Abschlagvorrichtung, wie sie in Fig. 6 und 7 dargestellt ist.
  • Diese Vorrichtung besteht aus einem auf einem der Ständer, z. B. 14, sitzenden, einen Arm 86 steuernden Nocken 82, wodurch die fertiggestellte Mutter in seitlicher Richtung weggestoßen wird. Während des Arbeitshubes der Presse wird der Arm 86 durch die Feder 9o aus der Bahn des Stempels 5o herausbewegt.

Claims (1)

  1. PATPNTANSPIZÜCIIE: i. Verfahren zur Herstellung von selbstsichernden Schraubenmuttern mit einem nachgiebigen Einlagering; der in eine nach der oberen Stirnseite der Mutter offene Vertiefung im Mutterkörper eingelegt und hierauf durch Umbördeln des Randes der Vertiefung über den Ring im Mutterkörper festgelegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Umbördeln in das Loch des Einlageringes (8o) ein Dorn (48) eingeführt wird, dessen Durchmesser so bemessen ist, daß der Dorn auf den Einlagering infolge des beim Umbördeln auf diesen ausgeübten Druckes eine Stauchwirkung ausübt, die so groß ist, daß nach dem Herausziehen des Dornes der Einlagering durch Ausdehnung die für eine wirksame Selbstsicherung günstigste lichte Weite annimmt. a. Dorn zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des Dornes (48) etwas größer als die ursprüngliche lichte Weite des Ringes (8o) ist. 3. Presse zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Dorn (46, 48) innerhalb des Bördelstempels (5o) so beweglich ist, daß er beim Eindringen in das Loch des Ringes (8o) aus dem Bördelstempel herausragt und beim Rückhub in diesen Stempel zurückgezogen wird. 4. Presse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Dorn (46, 48) in dem vom Pressenschlitten (16) getragenen Werkzeughalter (38) befestigt ist und der Bördelstempel (50) in dem Werkzeughalter (38) von einer Feder (56) getragen wird, welche den Bördelstempel beim Arbeitshub gegen eine Anschlagfläche des Werkzeughalters drückt und beim Rückhub durch an eine am Pressengestell federnd aufgehängte und durch Anschläge (36) festlegbare Platte (3z) anschlagende Stifte (58), welche gegen den Bördelstempel dtücken, zusammengedrückt wird. 5. Presse nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Mutterkörper (76) beim Umbördeln des Randes der Vertiefung (78) über den Ring (8o) auf einer nachgiebigen Unterlage (64, 70) aufruht, deren Nachgiebigkeit entsprechend den iTnterschieden in den Mutterhöhen regelbar ist. 6. Presse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die nachgiebige Unterlage aus einem Druckluftzylinder (71) und einem in diesem befindlichen, mit der Auflageplatte (64) für den Mutterkörper verbundenen Kolben (7a) besteht.
DES122016D 1935-04-30 1936-03-18 Verfahren und Presse zur Herstellung von selbstichernden Schraubenmuttern mit einemnachgiebigen Einlagering Expired DE681601C (de)

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DES122016D Expired DE681601C (de) 1935-04-30 1936-03-18 Verfahren und Presse zur Herstellung von selbstichernden Schraubenmuttern mit einemnachgiebigen Einlagering

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DE (1) DE681601C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3269168A (en) * 1965-03-05 1966-08-30 Lamson & Sessions Co Die apparatus

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3269168A (en) * 1965-03-05 1966-08-30 Lamson & Sessions Co Die apparatus

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