DE35217C - Paginir - Maschine - Google Patents

Paginir - Maschine

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Publication number
DE35217C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine
paginir
numbers
plate
lever
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT35217D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. H. ERMBTER in Neufs a. Rhein
Publication of DE35217C publication Critical patent/DE35217C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41KSTAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
    • B41K3/00Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped
    • B41K3/02Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with stamping surface located above article-supporting surface
    • B41K3/04Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with stamping surface located above article-supporting surface and movable at right angles to the surface to be stamped
    • B41K3/10Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with stamping surface located above article-supporting surface and movable at right angles to the surface to be stamped having automatic means for changing type-characters, e.g. numbering devices
    • B41K3/102Numbering devices

Landscapes

  • Adornments (AREA)
  • Decoration Of Textiles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE IB: Druckerei.
J. H. ERMBTER in NEUSS a. Rhein. Paginir-Maschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Juni 1885 ab.
Die auf beiliegender Zeichnung in Fig. 1 bis 4 dargestellte Maschine dient zum Numeriren von Coupons, Actien u. s. w. und besitzt den Vortheil, dafs mit derselben gleichzeitig, d. h. bei einem Druck, ein oder mehrere von einander unabhängige Nummern oder Stempel gedruckt werden können.
Zu diesem Behufe ist in gewisser Höhe über der Tischplatte der Maschine die mit einem Schlitz versehene Traverse k fest gelagert, in welcher ein oder mehrere Scharnierstücke a als Drehpunkte für die schwingenden Hebel b verstellbar befestigt sind.
Jeder dieser Hebel b trägt an seinem vorderen Ende einen Stempel, dessen über dem Nummerrade liegende Platte / gabelförmig nach rückwärts verlängert ist, wodurch beim Indiehöhegehen des Hebels eine bedeutend leichtere Umschaltung der Nummern, als dies beim gewöhnlichen Handstempel der Fall ist, erzielt wird.
Diese Verlängerung der Platte / wird durch eine am Hebel b angebrachte und zwischen die Gabel greifende Feder η fortwährend nach oben gedrückt, während eine unter der Platte / angebrachte Feder ο die Schaltklinke m in das zugehörige Klinkenrad eingreifen läfst.
Das hintere Ende des Hebels b ist mittelst eines Rahmens, welcher das Durchschieben gröfserer Papierbogen gestattet, behufs Stempeins derselben an jeder beliebigen Stelle und durch die mit Gegengewicht versehene Zugstange d mit einem doppelarmigen Fufstritt verbunden.
An den Hebeln b sind ferner durch gemeinschaftliche Bolzen je zwei um die feststehenden Zapfen c schwingende Arme f befestigt, zwischen denen die um Stifte rotirenden und in Schlitzen gleitenden Farbewalzen g und g1 liegen, welche durch Gummibänder i, die über die Zapfen h führen, am Herausgleiten verhindert werden und welche beide das Färben der zu druckenden Stempel bezw. Nummern bewirken, indem dieselben bei jedesmaligem Druck über die zum Farbeauftragen vor dem Stempel liegenden Farbplatte rollen und sich daselbst mit neuer Farbe versehen.
Die Wirkung der Maschine ist nun folgende: Beim Niedertreten des Fufstrittes wird die Zugstange d mit dem Gegengewicht gehoben und die Stempel schlagen auf die horizontal und vertical verstellbaren eisernen Ambosse auf. Durch den Niedergang der Hebel b schwingen auch die Armey mit den Walzeng· und g1 um die feststehenden Zapfen e in die Höhe, wobei die Walzen erst die Zahlen oder Stempel färben und dann infolge der durch die Gummibänder bedingten Nachgiebigkeit über die Farbplatte gleiten und sich dort mit neuer Farbe versehen.
Mittlerweile hat auch die Feder η die Platte / nach oben an die Hebel gedrückt und dadurch die Klinke m für die nächste Fortschaltung um einen Zahn weiter gerückt. Beim Zurückgehen der Hebel b wird die Klinke m durch das Anschlagen der verlängerten Platte / auf die am ScharnierstUck α befestigte Gabel c heruntergedrückt und bewirkt so die jedesmalige Fortschaltung der Nummern.
Ebenso schwingen jetzt auch die beiden Walzen g und g1 in ihre ursprüngliche Lage,
Fig. 2, zurück, wobei sie die Nummern abermals färben.
Soll nur mit einem Stempel gearbeitet werden, so wird ein Ambos und ein Scharnierstück in die Mitte des Tisches gerückt und die anderen Hebel b werden durch Lösen eines Bolzens am hinteren Ende des Hebels aufser Betrieb gesetzt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: Bei der unter No. 30571 patentirten Paginir-Maschine:
1. Die Traverse k zur Aufnahme mehrerer gleichzeitig zu betreibenden Einzelapparate.
2. Die am Fundamente befestigte Gabel c und die federnde Platte Z behufs leichterer Fortschaltung der Nummern.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT35217D Paginir - Maschine Expired - Lifetime DE35217C (de)

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DE (1) DE35217C (de)

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