DE39973C - Vorrichtung zum Einsetzen von Pfropfen in Patronenhülsen - Google Patents

Vorrichtung zum Einsetzen von Pfropfen in Patronenhülsen

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Publication number
DE39973C
DE39973C DENDAT39973D DE39973DA DE39973C DE 39973 C DE39973 C DE 39973C DE NDAT39973 D DENDAT39973 D DE NDAT39973D DE 39973D A DE39973D A DE 39973DA DE 39973 C DE39973 C DE 39973C
Authority
DE
Germany
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stamps
pressure piece
piece
guide piece
cartridge cases
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT39973D
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English (en)
Original Assignee
DAUM, Hauptmann und Subdirektor der Königl. Munitionsfabrik in Spandau
Publication of DE39973C publication Critical patent/DE39973C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B33/00Manufacture of ammunition; Dismantling of ammunition; Apparatus therefor
    • F42B33/02Filling cartridges, missiles, or fuzes; Inserting propellant or explosive charges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

Pa ten τ-An sp ruch:
Eine Vorrichtung zum gleichzeitigen Einsetzen von Deckungsmitteln in Patronenhülsen, bestehend aus einem mit Einsatzstempeln besetzten Druckstück und einem mit einer entsprechenden Anzahl Bohrungen versehenen FührungsstUck, welche Theile mittelst der Gelenke (flf2) über Führungen (d) gleichmäfsig niedergedrückt und mittelst Federn aus einander gehalten werden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
BERLIN GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    PATENTSCHRIFT
    KLASSE 72: Schusswaffen und Geschosse.
    Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Januar 1887 ab.
    Mit vorliegendem Apparat sollen eine Anzahl Patronenhülsen gleichzeitig mit Deckungsmitteln, wie Pfropfen aus Wachs, Fliefspappe, Filz u. s. w., versehen werden.
    Derselbe besteht im wesentlichen aus einem Druckstück α mit daran befestigten Stempeln b und darunter angeordnetem Führungsstück c zur Führung der Stempel b von oben und der Hülsen von unten.
    Die Befestigung der Stempel b in α kann eine beliebige sein; zweckmäfsig wird eine Befestigungsart gewählt, welche leichtes Auswechseln derselben gestattet. Z. B. können die Stempel gemäfs Fig. 1 und 2 so befestigt sein, dafs sie mit dem Kopf ^1 in das Druckstück eingelassen und mittelst einer Schiene al festgehalten werden. Die Stempel werden aus Messing oder sonst geeignetem Material ausgeführt und erhalten am unteren Ende die Form der einzusetzenden Pfropfen. Als Unterlage für die Stempelköpfe dient eine Messingschiene h, welche mittelst Schrauben im Druckstück befestigt wird.
    Das Führungsstück c ist mit einer der Anzahl der Stempel b entsprechenden Anzahl Bohrungen versehen, welche sich nach oben und unten konisch erweitern, damit sowohl die Hülsen von unten, wie die Stempel von oben sicher eingeführt werden. Die untere Hälfte der Bohrung entspricht dem äufseren, die obere dem inneren Durchmesser der Hülsenmündung bezw. dem Durchmesser der Pfropfen, so dafs durch die Stempel mit Leichtigkeit die in die Hülsen vorher eingelegten Pfropfen hinuntergedrückt werden können. Druckstück α und Führungsstück c sind mittelst Führungsschrauben d gegen einander beweglich verbunden und durch Federn e aus einander gehalten, so dafs nach bewirktem Niedergang von α bezw. nach erfolgtem Einsetzen der Pfropfen die Federn das Druckstück selbstthätig nach oben drücken und so die Stempel aus den Patronenhülsen herausziehen.
    Damit die Auf- und Niederbewegurig des Druckstückes α stets gleichmäfsig oder in paralleler Lage zum FührungsstUck erfolgt und damit die Stempel stets senkrecht und gleichmäfsig in die Patronenhülsen eintreten, einerlei ob das Niederdrücken nur an einer Seite oder auf beiden Seiten, oder ungleichmäfsig erfolgt, ist ein durch Schiene f verbundenes Doppelparallelogramm f1/2 angeordnet, welches ein genau gleichmäfsiges Niedergehen der einen Seite zur anderen bedingt.
    Der Apparat ist zum Arbeiten von Hand mit Handgriffen g versehen; die intermittirende Auf- und Niederbewegung des Führungsstückes kann jedoch auch auf mechanische Weise bewirkt werden.
DENDAT39973D Vorrichtung zum Einsetzen von Pfropfen in Patronenhülsen Expired - Lifetime DE39973C (de)

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