DE76030C - Vorrichtung an Briefumschlagmaschine^ zum Anbringen des als Brieföffner dienenden Aufreifsfadens - Google Patents

Vorrichtung an Briefumschlagmaschine^ zum Anbringen des als Brieföffner dienenden Aufreifsfadens

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DE76030C
DE76030C DENDAT76030D DE76030DA DE76030C DE 76030 C DE76030 C DE 76030C DE NDAT76030 D DENDAT76030 D DE NDAT76030D DE 76030D A DE76030D A DE 76030DA DE 76030 C DE76030 C DE 76030C
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DENDAT76030D
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novel envelope opener company of the erenest and cranmer building, Denver, Colorado, V. St. A
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 54: Papiererzeugnisse.
NOVEL ENVELOPE OPENER COMPANY in DENVER (Colorado, V. St. A.).
Aufreirsfadens.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. December 1893 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung an Briefumschlagmaschinen, mittelst welcher die Umschläge mit einem zwischen zwei benachbarten Ecken eingelegten Aufreifsfaden, versehen werden.
Auf beiliegender Zeichnung ist
Fig. ι die Vorderansicht einer mit vorliegender Vorrichtung versehenen Briefumschlagmaschine,
Fig. 2 ein Briefumschlag mit an demselben befestigten Aufreifsfaden,
Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung der Faltevorrichtung,
Fig. 4, 5, 6, 8 und 12 bis 17 stellen Einzeltheile der in
Fig. 7 und 9 in der Seitenansicht und im Grundrils veranschaulichten Vorrichtung zum Ausspannen und Abschneiden des Fadens dar,
Fig. 10 und 11 sind Seitenansichten der Antriebsvorrichtung und
Fig. 18 bis 21 sind Einzelansichten der Gummirvorrichtung.
Auf dem Maschinengestell 5 ist die Tischplatte 6 befestigt, auf welcher die einzelnen Theile der Maschine Platz finden, während von der Welle. 7 aus der Antrieb derselben erfolgt. Die Vorrichtung zum Versehen der Briefumschläge mit dem Aufreifsfaden setzt sich zusammen aus der Vorrichtung 1. zum Ausspannen, 2. zum Abtrennen des Fadens. Erstere besteht aus einer in den Führungen 14s, 14° des Bockes 14 verschiebbaren Stange 15 (Fig. 7, 8 und 9), welche an dem einen Ende die aus den Backen 17, 18 bestehende Zange trägt. Die Backe 17 sitzt fest an der Stange 15, während die Backe 18 um 19 drehbar ist und durch die punktirt eingezeichnete Feder 20 beständig gegen die Backe 17 gepreist wird. In einer Nuth der Stange 15 ist eine mit zwei Nasen 22, 24 und einer Rolle versehene Leiste 21 beweglich angeordnet, die bei der Hin- und Herbewegung der Stange 15 entweder mit der Nase 22 oder mit der Nase 24 gegen die Führung 14° stöfst. Durch das Gegenschlagen der Nase 22 wird kurz vor dem Ende des Vorwärtshubes die Rolle 23 auf den Schenkel der Backe 18 geschoben und hiermit die Zange geöffnet, während kurz vor Ende des Rückwärtshubes durch Fangen der Nase 24 die Rolle 23, wie punktirt angedeutet, in den Ausschnitt 25 geschoben wird und die Backe 18 unter dem Einflufs der Feder 20 sich öffnet. Die Bewegung wird durch die auf der Welle 7 sitzende Nuthenscheibe 31 eingeleitet, die mittelst der Nuth 30 und des Zapfens 29 den um 27 drehbaren Hebel 26 in Schwingungen versetzt, welcher seinerseits durch das Gelenk 15a mit der Stange 15 verbunden ist.
Der Faden 33 wird von einer Spule 32 geliefert und geht durch den Fadenführer 35, welcher mittelst der Stange 36 in dem hohlen, unten aufgeschnittenen Schafte 37 verschiebbar und mittest der Klemmschraube in der Höhe verstellbar ist. Dieser Fadenführer (Fig.. 11) besteht aus einem sich vorn verengenden Rohre, welches . mit einer in der Mitte durchbohrten
Gummieinlage 35s und einer ebensolchen Stellschraube 3 jc versehen ist. Durch Verstellen der letzteren wird die Gummieinlage mehr oder minder zusammengeprefst und der Faden nach Bedarf gespannt.
Nachdem letzterer über den Tisch 61 (Fig. 3) des Stempels 13, welcher an dem Schafte 12 befestigt ist und unter Vermittelung der Lenkerstange 9 und des Querhauptes 10 von dem Excenter 8 der Welle 7 angetrieben wird, bezw. über die Klappe des Briefumschlages fortgezogen ist, tritt die Abtrennvorrichtung in Thätigkeit. Dieselbe besteht aus zwei Messern 53, die an der gabelförmigen Verlängerung der zu beiden Seiten des Briefumschlages befindlichen Stempel 38, 38a (Fig. 7 und 9) sitzen, welche in den Muffen 70 der Rahmenarme 71 geführt werden und durch ein Querhaupt 39 unter einander verbunden sind. Letzteres besitzt, wie aus dem in Fig. 16 veranschaulichten Schnitt nach der Linie x-x der Fig. 7 ersichtlich ist, auf der Rückseite eine Zahnstange 40, welche mit dem auf Welle 42 aufgekeilten Zahnrade 41 in Eingriff steht; Die Welle 42 ist in den Augen 43a gelagert und trägt an dem einen Ende ein Zahnrad 43 (Fig. 7 und 4), das in die Verzahnung 44 der durch einen Schlitz 46 auf der Welle 42 geführten und durch den Stellring 47 (Fig. 7) am Herabgleiten gehinderten Stange 45 eingreift. Durch die auf der Welle 7 angebrachte Daumenscheibe 51 (Fig. 11) wird unter Vermittelung des um 49 drehbaren und mit der Rolle 50 versehenen Hebels 48, welcher unter Einwirkung der Feder 52 steht, der Stange 45 und hiermit durch die beschriebene Uebertragung den Stempeln 38 eine auf- und niedergehende Bewegung ertheilt. Die Gabelung der letzteren besteht (Fig. 12) aus einer dünneren und längeren Zinke 55 und einer kürzeren und dickeren Zinke 58. Das Messer 53 ist mittelst der Schraube 54 an der längeren Zinke 55 befestigt und wird durch eine Schraube 57, welche sich gegen die Zinke 55 stützt, in die richtige Stellung zu der Schneide 6oa des in den Tisch 61 eingelassenen und mit einem Schlitz 59 versehenen Blockes 60 gebracht, wobei die Abschwächung 56 eine gröfsere Nachgiebigkeit der Zinke 55 bezweckt. Die Messer kommen zuerst mit dem in einigem Abstande über dem Umschlag ausgespannten Faden in Berührung, drücken denselben alsdann gegen den gummirten Rand des Briefumschlages und schneiden den Faden erst bei Erreichung der unteren Schneiden 60a durch.
Bevor jedoch die Messer zur Wirkung gelangen, wird der Faden durch den Fadenführer 35 zur Seite geschwenkt. Zu dem Zwecke ist an dem hohlen Schaft 37, welcher in den Augen 64, 65 der Arme 62 und 63 gleitet, mittelst der Schelle 68 ein Stift 67 befestigt (Fig. 13), welcher unter dem Einflufs einer Schraubenfeder 69 (Fig. 7) sich gegen die schräge Leiste 66 der Platte 66a (Fig. 15) legt. Letztere ist um 66C der Muffe des Stempels 38a drehbar und kann mittelst der durch den Schlitz 66d hindurchgeführten Schraube 66h für verschiedene Neigungen . eingestellt werden. Die Spannung der mit dem einen Ende an das Auge 64, mit dem anderen Ende an den Stellring 37a befestigten Schraubenfeder 69 wird durch Verstellen des Ringes mittelst der Schraube 37° geregelt. Der gleichzeitig mit den Messern 53 abwärts geführte Fadenführer wird, nachdem derselbe gegen den Tisch 61 gestofsen ist, hierauf durch Entlanggleiten des Stiftes 67 an der schrägen Leiste 66 zur Seite gedreht und nimmt alsdann die, in Fjg. 3 veranschaulichte Stellung ein, so dafs hierdurch der Faden in den Bereich des Stempels 13 gelangt, welcher alsdann den mit dem Faden versehenen Umschlag abwärts führt.
Da bei der Herstellung der gewöhnlichen Briefumschläge die Ecken der Klappen ungummirt bleiben, so mufs, um den Aufreifsfaden befestigen zu . können, die Gummirvorrichtung dahin abgeändert werden, dafs auch die Ecken mit Gummi versehen werden. Zu dem Zwecke dienen die in Fig. 18 bis 21 dargestellten Anordnungen. Der senkrecht sich auf- und abbewegende Schaft 75 besitzt einen Querarm 76, an welchem die Stempel 78 und γ γ befestigt sind. Der Stempel γγ ist wie gewöhnlich gestaltet; der Stempel 78 hingegen ist dahin abgeändert, dafs seine Enden mit Ansätzen 78a versehen sind, welche bis an die Ränder der Seitenklappen des Umschlages reichen, wodurch der Rand der Klappe auf der ganzen Länge mit Gummi belegt wird. Die Gummiauftragevorrichtung, sowie die Antriebsvorrichtung sind wie üblich eingerichtet. 80 sind die Gummiwalzen, die sich auf den Führungsstangen 82 mittelst der Achse 81 bewegen. Der Antrieb des Schaftes 75 erfolgt ebenfalls von der Welle 7 aus, und zwar mittelst der Daumenscheibe 83, des Hebels 84 und der Lenkerstange 85. Damit bei der Gummirung der Ecken der Umschlagklappe der Gummi nicht auch an dem Stempel anhaftet und der Faden sich an demselben festklebt, sind im Stempel 13 Ausschnitte 13a vorgesehen, welche sich an die gummirten Ränder anschliefsen.
In Fig. 18 ist eine Vorrichtung dargestellt, welche zur Führung der Umschläge von den Gummirstempeln unter den Faltstempel dient, und zwar längs dem Gleitrahmen 85a. Diese Vorrichtung besteht aus zwei Winkeln 86, welche an Armen 87 beiderseits des Tisches 61 angeordnet sind. Die einander parallelen Schenkel dieser Winkel befinden sich in einer der Länge des Briefumschlages entsprechenden

Claims (1)

  1. Entfernung, während die aus einander laufen-' den Schenkel zur Ueberführung der Umschläge zwischen die parallelen Schenkel dienen.
    Zur besseren Controle der Fadenausspann- und Abtrennvorrichtung ist eine Vorrichtung angebracht, welche nach der Abtrennung einer Aufreifsfadenlänge ein Signal ertönen läfst. Dieselbe besteht aus einem Rädchen 34 (Fig. 7), dessen Durchmesser so gewählt ist, dafs beim Darüberlaufen einer Fadenlänge das Rädchen sich gerade einmal umgedreht hat. Alsdann schlägt der Stift 34s gegen den Hebel 34, der hierauf mittelst eines Klöppels auf die Glocke 34h (Trommel oder dergleichen) niederfällt.
    Beim Abschneiden der Aufreifsfäden bleiben kurze Fadenstückchen zwischen den Backen 17, .18 zurück, welche beim Oeffnen des Zangenmaules wieder herausfallen. Um ein die Wirkung der Maschine beeinträchtigendes Anhäufen dieser Fadenenden zu verhüten, wird in der Nähe der Messer bezw. an der Stelle, wo das Zangenmaul sich öffnet, ein Saugrohr 80 (Fig. 1) angebracht, welches die frei werdenden Fadenstückchen sofort fortführt.
    Paten τ-Ansprüche:
    An Briefumschlagmaschinen die Anordnung einer Vorrichtung zum Anbringen eines Aufreifsfadens an den Briefumschlägen, bestehend aus der hin- und hergehenden Stange 15 mit der an dem einen Ende derselben befindlichen, aus einer feststehenden Backe 17 und einer beweglichen, unter der Einwirkung der Feder 20 stehenden Backe 18 gebildeten Zange, deren bewegliche Backe 18 beim Vorgehen der Zange durch Vorschieben der Rolle 23 der in einer Nuth der Stange 15 verschiebbaren und mittelst der Nase 22 sich fangenden Leiste 21 geschlossen wird, hierbei den Faden ergreift und während des Zurückgehens der Stange 15 so lange festhält, bis die Messer 53, welche an der nachgiebigen Zinke 55 der Gabelung der auf- und niedergehenden Stempel 38, 38a sitzen und durch die Schraube 57 in der Stellung zur Schneide 6oa des mit einer Nuth 59 versehenen Blocks 60 geregelt werden, den über den Umschlag ausgespannten Faden zu beiden Seiten der Klappe abtrennen, worauf kurz vor Umkehr der Stange 15 die Rolle 23 durch Anschlagen der Nase 24.in den Ausschnitt 25 geschoben und die Backe 18 unter Einwirkung der Feder 20 geöffnet wird.
    2. An der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Vorrichtung die Anordnung eines mit Hülfe der Gummieinlage 3511 und der Schraube 35° die Fadenspannung regelnden Fadenführers 3 5, welcher — zum Zweck, den ausgespannten Faden seitwärts in den Bereich des Stempels 13 zu schwenken — durch Entlanggleiten des Stiftes 67 des Fadenführerschaftes 37 an der schrägen, am Messerstempel 38s befestigten Leiste eine Drehung erhält, wobei die Schraubenfeder 69 des Schaftes 38a ein Anliegen des Stiftes 67 sichert und die Fadenführer nach dem Aufgange der Messerstempel wieder in die Anfangslage zurückführt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT76030D Vorrichtung an Briefumschlagmaschine^ zum Anbringen des als Brieföffner dienenden Aufreifsfadens Expired DE76030C (de)

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DENDAT76030D Expired DE76030C (de) Vorrichtung an Briefumschlagmaschine^ zum Anbringen des als Brieföffner dienenden Aufreifsfadens

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DE (1) DE76030C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE910024C (de) * 1952-01-29 1954-04-26 Werner Kepper Anordnung an Briefumschlagmaschinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE910024C (de) * 1952-01-29 1954-04-26 Werner Kepper Anordnung an Briefumschlagmaschinen

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