DE68569C - Zwickzange zum Spannen des Oberleders über Leisten - Google Patents
Zwickzange zum Spannen des Oberleders über LeistenInfo
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- DE68569C DE68569C DENDAT68569D DE68569DA DE68569C DE 68569 C DE68569 C DE 68569C DE NDAT68569 D DENDAT68569 D DE NDAT68569D DE 68569D A DE68569D A DE 68569DA DE 68569 C DE68569 C DE 68569C
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- DE
- Germany
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- jaw
- upper leather
- leather
- auxiliary clamping
- gripping
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D19/00—Hand lasting; Lasting pincers
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D23/00—Single parts for pulling-over or lasting machines
- A43D23/02—Wipers; Sole-pressers; Last-supports; Pincers
- A43D23/027—Pincers
Landscapes
- Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)
Description
KAISERLICHES
ΡΑΤΕΝΤΑΜΤΛ&
KLASSE 71: Schuhwerk.
(State of New-Jersey).
Die durch das Haupt-Patent geschützte Zwickzange ist in vorliegender Ausführung derart
abgeändert, dafs zur schonenderen und vortheilhafteren Einwirkung auf das Oberleder
entweder an der beweglichen oder an der festen Backe eine Hülfsklemmbacke angebracht
ist, welche, unter Federwirkung stehend, die zum Erfassen des Oberleders bestimmte Greiffläche
und die glatte Gleitfläche trägt, die dazu dient, die Greiffläche der Hülfsklemmbacke
dann erst wirken zu lassen, nachdem der glatte Theil der Backe vom Oberleder herabgerückt
ist.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zeigt die
schaubildliche Darstellung einer solchen Ausführungsform, Fig. 2 die Backen in geöffneter
Stellung mit dazwischenliegendem Oberleder. Fig. 3, 4 und 5 zeigen die Wirkungsweise der
Zange und Fig. 6 zeigt eine mit zwei Hülfsklemmbacken versehene Zwickzange.
An der Hülse A ist die feste Backe α angebracht,
um deren Bolzen c der Hebel B drehbar ist, welcher am einen Ende mit der
Backe b und am anderen Ende mit einem Arm b1 versehen ist, der eine solche Form
hat, dafs eine Rolle d der auf Hülse A angeordneten Hülse D auf ihn einwirken kann.
Diese Hülse D wird durch eine in der Hülse A senkrecht verschiebbare Stange D1 bethätigt
und ist mit letzterer durch einen Zapfen d1 verbunden, welcher durch den Längsschlitz al
der Hülse A tritt. Auf diese Weise wird durch die Bewegung der Stange D1 bezw. der Hülse A
die Backe b gegen die Backe α oder von derselben weg bewegt.
Die Backe b trägt eine um £2 drehbare
Hülfsklemmbacke B\ die mit einer gezahnten Greiffläche e und einer abgerundeten Gleitfläche
f versehen ist, welche die durch das Haupt-Patent bekannt gewordene Gleitfläche d
ersetzt.
Hinter der Hülfsbacke B1 liegt die eine an
der Backe b angebrachte Feder g, welche die Backe B1 aufwärts zu drücken strebt, so dafs
zuerst der glatte Theil f der Backe B1 mit
dem Oberleder in Berührung kommt (Fig. 3). Wenn innen Druck ausgeübt wird, so nimmt
die Hülfsklemmbacke -B1 die in Fig. 4 dargestellte Lage ein, und der Theil e1 der Fläche e
stöfst gegen die Backe b und begrenzt die Bewegung der Backe B1. Wenn die Kante des
Oberleders am glatten Theil f der Backe B1
vorbeigeht, drückt die Feder g die geriffelte Fläche e gegen das Oberleder und hält dasselbe
fest, so dafs durch fortgesetzte Einwirkung auf die Klemmvorrichtung das Leder straff
über den Leisten gezogen wird.
Der Drehpunkt der Backe B1 liegt zur Greiffläche
e derart, dafs, wenn das Oberleder gespannt wird oder die Klemmvorrichtung sich
abwärts bewegt, das Oberleder in den Backen fest zusammengeklemmt wird.
Die Zähne sind derart eingeschnitten, dafs sie das Oberleder nicht berühren, wenn dasselbe
zwischen der glatten Fläche der Hülfsbacke B1 und der Gegenbacke sich befindet.
Durch einfaches Aufwärtsbewegen der Hülse D oder Abwärtsbewegen der Hülse A werden die
Backen leicht geöffnet und dadurch das Oberleder freigegeben.
Der glatte Theil _/ kann durch einen in der
Backe α befindlichen Schlitz a1 frei hindurchgehen.
Im Beispiel Fig. 6 trägt die feste Backe a die Hülfsklemmbacke, während in den anderen
Figuren diese Backe von der beweglichen Backe b getragen wird. In Fig. 6 sind zwei
Hülfsklemmbacken neben einander um einen gemeinsamen Bolzen b2 unabhängig von einander
drehbar, da jede Backe eine eigene Feder hat. Diese Anordnung eignet sich zweckmäfsig
für den Fersentheil des Oberleders oder für die kleinen Krümmungen am inneren Theil des
Fufses, wofür eine Zange mit nur einer Klemmbacke nicht ausreicht.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Eine Zwickzange zum Spannen des Oberleders über den Leisten der durch Patent Nr. 62001 geschützten Art, sofern bei derselben, um eine schonendere Einwirkung auf das Leder zu erzielen, an der beweglichen oder festen Backe eine Hülfsklemmbacke (B1) drehbar angebracht ist, die, unter Federwirkung stehend, eine Greiffläche (e) zum Erfassen des Leders und einen über diese Fläche hinaus sich erstreckenden glatten Theil (f) besitzt, welcher dazu dient, die Greiffläche so lange aufser Wirkung zu halten, bis der glatte Theil vom Oberleder herabtritt.
- 2. Eine Ausführungsform der zu 1. bezeichneten Abänderung, bei welcher zwei drehbare Hülfsklemmbacken (B1) neben einander angeordnet und je mit einer Feder versehen sind, so dafs jede Hülfsklemmbacke unabhängig von der anderen zur Wirkung gelangen kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE68569C true DE68569C (de) |
Family
ID=342102
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT68569D Expired - Lifetime DE68569C (de) | Zwickzange zum Spannen des Oberleders über Leisten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE68569C (de) |
-
0
- DE DENDAT68569D patent/DE68569C/de not_active Expired - Lifetime
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