DE240346C - - Google Patents

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DE240346C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B7/00Closing containers or receptacles after filling
    • B65B7/02Closing containers or receptacles deformed by, or taking-up shape, of, contents, e.g. bags, sacks
    • B65B7/04Closing containers or receptacles deformed by, or taking-up shape, of, contents, e.g. bags, sacks by tucking-in mouth portion to form two flaps and subsequently folding-down

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 240346 ■ KLASSE 8t«. GRUPPE
JGB DAY & SONS LTD. in LEEDS, England.
gefüllten Tüten.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. März 1909 ab.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Schließen von gefütterten Papiertüten, welche mit Tee, Kaffee, trockener Seife oder mit einem anderen trockenen Gut gefüllt sind.
Um einen dichten Abschluß der Tüten zu erlangen, wird ein Teil des Futters bzw. der Futter von dem äußeren Bogen der Tüte getrennt und nach einwärts über den Inhalt der Tüte gefaltet, worauf die übrigen Teile
ίο des Futters bzw. der Futter zusammen mit dem äußeren Bogen der Tüte in bekannter Weise gefaltet werden.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist nun, eine Maschine zur Ausführung eines derartigen Schließverfahrens zu schaffen. Gemäß der Erfindung wird eine hin und her gehende dünne Platte unter Vermittlung von Daumenflächen so geführt, daß der äußere Papierbogen der Tüte zunächst etwas nach außen gebogen wird, so daß die Platte zwischen diesen äußeren Papierbogen und das bzw. die Futter eintreten kann, worauf die Daumenfläche der Platte eine Einwärtsbewegung erteilt, um den einen Teil des Futters nach einwärts zu biegen, worauf das Futter unter Vermittlung einer Faltplatte gegen den Inhalt der Tüte gepreßt wird. Nun erfolgt die Faltung bzw. Schließung der übrigen Teile der Tüte in gebräuchlicher Weise.
Zwei beispielsweise Ausführungsformen der Maschine gemäß der Erfindung sind auf der Zeichnung veranschaulicht.
Fig. ι ist ein Grundriß der Maschine gemäß der Erfindung, während Fig. 2 eine Seitenansicht dieser Maschine erkennen läßt. Fig. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. 1 und 5 in einem etwas größeren Maßstabe. Fig. 4 ist ein Querschnitt nach der Linie C-D der Fig. 1 und 5, ebenfalls in einem größeren Maßstabe. Fig. 5 ist ein zu den Fig. 3 und 4 gehöriger Grundriß. Die Fig. 6 und 7 veranschaulichen Einzelheiten der Maschine gemäß den- Fig. 1, 2, 3 und 5. Fig. 8 ist eine Seitenansicht einer abgeänderten Ausführungsform der Maschine gemäß der Erfindung, teilweise im Schnitt. Fig. 9 ist eine zu Fig. 8 gehörige Vorderansicht, während Fig. 10 einen Grundriß der Fig. 8 erkennen läßt.
Bei der auf der Zeichnung dargestellten Maschine zum Schließen von Tüten ist der auf einem Gestell α befindliche Tisch b in bekannter Weise mit rechteckigen Führungen c versehen. Längs des Bodens i dieser Führungen c werden in gebräuchlicher Weise durch an den Ecken der Führungen vorgesehene Kolben d, e, f und g Kästen h, in welchen die gefüllten, gefütterten Tüten eingesetzt sind und aus denen die offenen Enden der Tüten hervorragen, absatzweise vorwärts bewegt und der Stelle der Maschine zugeführt, an welcher die Schließung der Tüten erfolgt.
Um einen Teil des Futters bzw. der Futter von dem äußeren Papierbogen zu trennen
und um zunächst diese getrennten Teile umzubiegen und gegen den Inhalt der Tüte zu falten, wird gemäß der Erfindung folgende Einrichtung verwendet.
Ausführung nach Fig. ι bis 7: An einer Stange /, welche von einer Kurvenscheibe 24 unter Vermittlung eines Hebels 25 und eines Gelenkes 26 auf- und abwärts bewegt werden kann, ist ein gekrümmter Träger k befestigt (Fig. 5 und 7). Dieser Träger k umgreift einen vertikalen Träger I, welcher an der inneren Seite der rechteckigen Führung c befestigt ist (Fig. 3). An der vorderen Fläche dieses Trägers I ist ein mit Daumenflächen versehener Blockw angebracht. Dieser Block m besitzt an seinem oberen Ende eine kreisförmige Fläche n, an welche sich eine vertikale Fläche 0 und alsdann eine gekrümmte, nach einwärts ragende Fläche ft anschließt. Der gekrümmte auf- und abwärts bewegbare Träger k besitzt zwei Arme k1, an welche bei s die beiden horizontalen Arme t1 eines Trägers t angelenkt sind. Dieser Träger t erstreckt sich nach aufwärts und abwärts über diese Arme t1 hinaus. Das obere Ende u des Trägers i ist gabelförmig ausgebildet und dient zur Aufnahme einer Rolle v, welche mit den Daumenfiächen des Blockes m zusammen arbeitet. Diese Rolle ν wird durch eine Feder 8 gegen die Daumenflächen des Blockes m gedrückt. Das eine Ende der Feder 8 ist an einem Vorsprung 9 des Trägers t und das andere Ende an einer vertikalen Stange 10 befestigt, welche an dem Träger k. angebracht ist. An dem unteren Ende des Trägers t ist eine dünne Metallplatte ze» befestigt, deren unteres Ende zweckmäßig eine halbkreisförmige Gestalt besitzt. Diese Platte w dient dazu, den äußeren Papierbogen in der nachher beschriebenen Weise von dem inneren Futter zu trennen und dieses nach einwärts zu biegen.
An dem auf- und abwärts bewegbaren Träger k ist ein Vorsprung ζ vorgesehen, in dem eine vertikale Stange 1 befestigt ist. Das untere Ende dieser Stange 1 ist gabelförmig ausgebildet, um den mit einem Schlitz versehenen Vorsprung 2 einer Faltplatte 3 aufzunehmen. Diese Faltplatte 3 ist zweckmäßig bei 4 abgeschrägt, um zu ermöglichen, daß die Faltplatte 3 leicht in die Mündung der Tüte eintreten kann. Ein durch das gabelförmige Ende der Stange 1 und durch den Schlitz des Vorsprunges 2 hindurchragender Zapfen 5 dient zur Lagerung der Faltplatte.
An dem oberen Ende der letzteren ist ein Vorsprung 6 vorgesehen, an dem das Ende einer Feder 7 befestigt ist, welche die Platte 3 in einer schrägen Lage hält (Fig. 4). Der Träger k ist bei der Ausführungsform der Maschine gemäß den Fig. 1 bis 7 so ausgebildet, daß der Abstand der Platte w und der Faltplatte 3 der Entfernung der Tüten von zwei nebeneinander befindlichen Kästen h entspricht. Bei dieser Ausbildung tritt zunächst die Platte w in Tätigkeit, worauf die Tüte mit ihrem Kasten um einen Schritt vorwärts bewegt wird, so daß alsdann die Faltplatte 3 auf diese Tüte einwirken kann. Die Einrichtung kann jedoch auch so getroffen sein, daß die Trennungsplatte in für das Futter und die Faltplatte 3 unmittelbar nacheinander zur Wirkung kommen. Eine derartige Einrichtung zeigen die Fig. 8 bis 10.
Ausführung nach Fig. 8 bis 10: In diesem Falle sind zwei schmale Faltplatten 3a vorgesehen, zwischen denen die Trennungsplatte w angeordnet ist (Fig. 9). Ferner sind bei dieser Ausführungsform an die Stelle von einer Stange 1 zwei vertikale Stangen τα und 1* für jede Faltplatte 3a vorgesehen. Diese vertikalen Stangen ia und 1* können sich in Schlitzen in Armen 11 und 12 des Trägers t bewegen. Die beiden Stangen τα und 1* einer jeden Faltplatte 3" sind an einer Stange 13 angelenkt, deren äußeres, freies Ende gegen einen Ansatz 14 des· Trägers / durch eine Feder 15 angedrückt wird, welche an einem Vorsprung 16 der Führung c befestigt ist. Jede Stange τα ist in der Nähe ihres oberen Endes mit einem abgebogenen Vorsprung 17 versehen, welcher die Stangen τα und 1* in einem gewissen Abstand' voneinander hält. J ede Stange 1* besitzt eine Kerbe 18, mit welcher eine dünne, federnde Platte 19 in Eingriff steht, deren inneres Ende an einer Konsole 20 des Trägers I befestigt ist. Die Stangen ie und ib werden durch eine Feder 21 in Berührung miteinander gehalten. Die Stange 1* besitzt ferner einen Vorsprung 22, mit dem ein Haken 23 in Eingriff treten kann, welcher an dem Arme t1 des Trägers t gelagert ist.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtungen ist folgende:
Ausführung nach Fig. 1 bis 7: Nachdem ein mit einer gefüllten Tüte versehener Kasten h unterhalb der Platte w angelangt ist, wird die Stange j von der Kurvenscheibe 24 aus nach abwärts bewegt. Diese Stange j nimmt bei ihrer Abwärtsbewegung die Träger k und t mit. In der normalen Lage befindet sich die Rolle ν an dem oberen Ende des Blockes m. Wird nun bei der Abwärtsbewegung des Trägers t die Rolle ν über die Fläche η auf die vertikale Fläche 0 des Blockes m bewegt, so tritt die Platte w in die Tüte ein und biegt den äußeren Papierbogen x, welcher etwas langer als das Futter y ist, nach auswärts und drückt diesen Papierbogen gegen die schräge Fläche r der Konsole q (Fig. 3). Bei ihrem weiteren Sen-
ken kann nun die Platte w zwischen das Futter y und die innere Fläche des äußeren Papierbogens χ treten. Wenn nun die Rolle ν in den Ausschnitt p des Blockes m gelangt, zieht die Feder 8 das obere Ende des Trägers t nach einwärts, wodurch die dünne ■ Metallplatte w nach auswärts geschwungen wird. Infolge dieser Bewegung der Metallplatte w biegt diese das Futter y nach einwärts über den Inhalt der Tüte, wie es in der Fig. 4 (rechts) in punktierten Linien angedeutet ist, während der äußere Papierbogen in seiner vertikalen Lage bleibt. Bei der Ausführungsform der Maschine gemäß den Fig. ι bis 7 kehrt nun der Träger t mit der Platte w und den anderen mit ihm verbundenen Teilen wieder in die normale Lage zurück, während die Tüte nun mit ihrem Kasten h unter die Faltplatte 3 geführt wird.
Bei der nächsten Abwärtsbewegung des Trägers k wird das nach einwärts gebogene Futter der Tüte gegen den Inhalt derselben gedrückt, während gleichzeitig von einer anderen Tüte das Futter von dem äußeren Papierbogen getrennt wird. Alsdann werden die übrigen Teile des Futters und des äußeren Papierbogens in gebräuchlicher Weise gefaltet.
Ausführung nach Fig. 8 bis 10: Bei der Ausführungsform nach den Fig. 8 bis 10 werden hingegen unmittelbar nach dem Umbiegen des Futters y die beiden Faltplatten 3" zur Wirkung gebracht. Zunächst wird bei dieser Ausführungsform genau in der gleichen Weise wie bei jener gemäß den Fig. 1 bis 7 der eine Teil des Futters von dem äußeren Papierbogen getrennt und nach einwärts abgebogen, wobei die Falter 3" noch in Ruhe bleiben, da die Stangen xb durch die Feder 19, welche natürlich stärker als die Feder 15 ist, zurückgehalten werden. Sobald bei der Abwärtsbewegung der Träger k und t die Haken 23 mit den Vorsprüngen 22 der Stangen i* in Eingriff kommen, werden die Stangen τα und xb mit ihren Faltplatten 3a abwärts bewegt, um den nach einwärts gebogenen Teil des Futters gegen den Inhalt der Tüte zu pressen.

Claims (5)

  1. _0 Patent-Ansprüche:
    i. Maschine zum Schließen von mit einem oder mehreren Futtern versehenen, mit Kaffee, Tee oder einem anderen Gut gefüllten Tüten; bei denen zunächst ein Teil des Futters bzw. der Futter von dem äußeren Bogen der Tüte getrennt und nach einwärts gefaltet wird, worauf die übrig bleibenden Teile des Futters bzw. der Futter zusammen mit dem äußeren Bogen gefaltet werden, gekennzeichnet durch eine dünne, absatzweise hin und her bewegbare, zwischen den äußeren Bogen der Tüte und das anliegende Futter einzuführende Trennungsplatte (w), die unter Vermittlung von Daumenflächen (n, 0, p) so geführt wird, daß sie zunächst den äußeren Bogen der Tüte etwas nach außen abbiegt, sodann zwischen den äußeren Bogen und das bzw. die Futter der Tüte eintritt und nach einwärts bewegt wird, wobei sie einen Teil des Futters bzw. der Futter nach einwärts faltet, der alsdann durch eine oder mehrere Faltplatten (3 bzw. 3a) vollends gegen den Tüteninhalt niedergepreßt wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen mit der Trennungsplatte (w) versehenen, an einem hin und her gehenden Träger (j, k) schwingbar gelagerten Träger (t, t1), welcher eine Rolle (v) besitzt, die unter Vermittlung einer Feder (8) mit einem feststehenden, mit Daumenflächen (n, 0, p) versehenen Block (m) im Eingriff gehalten wird.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem hin und her gehenden, die Trennungsplatte (w) tragenden Träger (k) eine in einem Abstand von der Trennungsplatte (w) angeordnete Faltplatte (3) verbunden ist, welche, nachdem ein Teil des Futters durch die Trennungsplatte (w) nach einwärts gefaltet und die Tüte um einen Schritt nach vorwärts bewegt worden ist, beim nächstfolgenden Niedergang des Trägers (k) den einwärts gefalteten Teil des Futters gegen den Tüteninhalt preßt, während gleichzeitig die Trennungsplatte (w) auf die nächstfolgende Tüte zur Wirkung gebracht wird. .
  4. 4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Trennungsplatte (w) und zwei Faltplatten (3") unmittelbar übereinander bzw. unmittelbar nebeneinander angeordnet und derart miteinander verbunden sind, daß beim Abwärtshub des Trägers (k) für die Trennungsplatte (w) zunächst diese zur Wirkung kommt, um den äußeren Bogen der Tüte von dem Futter derselben zu trennen und letzteres nach einwärts zu falten, worauf bei der weiteren Abwärtsbewegung des Trägers (k) die Faltplatten (3°) zur Wirkung kommen, um den nach einwärts gefalteten Teil des Futters bzw. der Futter der Tüte gegen den Inhalt derselben zu pressen.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Faltplatten (3a) an Stangen (ia, iÄ) angeordnet sind, die durch eine Feder (19) unterstützt und
    durch einen Hebel (13) miteinander verbunden sind, dessen freies Ende durch eine Feder (15) in Eingriff mit einem feststehenden Anschlag (14) gehalten wird, und daß der Träger (t, P-) für die Trennungsplatte (w) mit Haken (23) versehen ist, welche, nachdem die Trennungsplatte
    (w) den äußeren Bogen der Tüte von dem Futter getrennt und letzteres nach einwärts gefaltet hat, mit Zapten (22) an den die Faltplatten (3") tragenden Stangen (1*) in Eingriff treten, um die Faltplatten in Berührung mit dem gefalteten Teil des Futters zu bringen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1035556B (de) * 1954-01-15 1958-07-31 Hesser Ag Maschf Verfahren und Vorrichtung zum Verschliessen von Mehrfachbeutelpackungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1035556B (de) * 1954-01-15 1958-07-31 Hesser Ag Maschf Verfahren und Vorrichtung zum Verschliessen von Mehrfachbeutelpackungen

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