DE182371C - - Google Patents
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- DE182371C DE182371C DENDAT182371D DE182371DA DE182371C DE 182371 C DE182371 C DE 182371C DE NDAT182371 D DENDAT182371 D DE NDAT182371D DE 182371D A DE182371D A DE 182371DA DE 182371 C DE182371 C DE 182371C
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- 238000005452 bending Methods 0.000 claims description 2
- 210000003811 finger Anatomy 0.000 description 5
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H45/00—Folding thin material
- B65H45/12—Folding articles or webs with application of pressure to define or form crease lines
- B65H45/26—Folding in combination with unpiling
Landscapes
- Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
Description
ta*
'M?MXii
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 182371 KLASSE 15 e. GRUPPE
WILLIAM LANG und WILLIAM ZANDER in CHICAGO.
Maschine zum dreimaligen Falzen von Papier. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. April 1904 ab.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Falzen von Papier und bezweckt, die Bogen
schnell nacheinander von einem Stapel abzutrennen und fertig zum Einstecken in Umschlage
zu falzen. Bei einer diesem Zweck dienenden bekannten Maschine wird der jeweilig
unterste Bogen des auf dem Auflegetisch liegenden Stapels mittels festgelagerter
Trennungswalzen erfaßt und durch Einbiegung an' der zu falzenden Stelle zwischen
wagerecht angeordnete Walzen geleitet, wodurch derselbe den ersten Falz erhält. Zur
Bildung des zweiten und dritten Falzes gelangt der Bogen alsdann zwischen senkrechte
Walzen.
Nach der vorliegenden Erfindung besteht der mittlere Teil des Auflegetisches aus
Fingern, unter denen hin- und hergehende Trennungsrollen angeordnet sind, welche bei
der Bewegung nach innen an der Drehung verhindert werden und somit den Bogen zwischen das dem Bogen den ersten Falz
gebende, wagerecht angeordnete Walzenpaar leiten, unter dem eine Stangenführung angebracht
ist, mit welcher ein hin- und hergehendes Falzmesser zusammenarbeitet, um den einmal gefalteten Bogen behufs Bildung
der weiteren Falze nach den bekannten senkrechten Walzen zu befördern.
In der Zeichnung ist die Maschine dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht; Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie 2-2 der
Fig. 3; Fig. 3 ist ein wagerechter Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 1, und Fig. 4
zeigt eine Einzelheit der Vorrichtung zur Bewegung des Falzmessers.
Über dem aus dem unteren Rahmen A, vier Ständern α und dem von letzteren getragenen
Rahmen a1 bestehenden Maschinengestell befindet
sich ein Rahmen mit Tisch B, auf den der Papierstapel B1 gelegt wird. Auf dem
Tische sind verstellbare Führungen b2, bs angebracht,
gegen die sich die Enden und Seiten des Papierstapels legen. Eine Druckplatte
&1 ist mit Ansätzen bB versehen, die mit
senkrechten Schlitzen der Führungen b3 zusammenarbeiten. Wie bekannt, ist ungefähr
in der Mitte der Druckplatte b* auf deren unterer Seite eine querlaufende Rippe oder
ein Vorsprung b6 angebracht, der sich auf
den Papierstapel legt und den darunter befindlichen Teil des Stapels nach unten zu
drücken strebt.
Auf jeder Seite der Maschine befindet sich eine Stange C mit Muffen c, c1, die auf jeder
Seite der Maschine durch Querstangen c2 bezw. c3 verbunden sind. In Augen c4 auf
jeder der Muffen c, c1 sind hin- und hergehende Bogentrenner D mit drehbaren Armen
vorgesehen, in deren benachbarten Enden Trennungsrollen d mit kanneliertem Umfange
gelagert sind. Jede der Rollen ist in bekannter Weise mit einem Sperrad und einer
damit zusammenarbeitenden Sperrklinke d1 versehen, welche den Trennungsrollen gestatten,
sich zu drehen, wenn sie sich voneinander abbewegen, aber an der Drehung
verhindert werden, wenn sich die Rollen aufeinander zu bewegen. Von den Querstangen
c2, c3 werden Blattfedern c5 getragen, die nach
oben hin einen Druck gegen die Arme ausüben, welche die Trennungsrollen d tragen.
Den mittleren Teil des Tisches B bilden Finger d2, welche sich auf die Mitte der Maschine
zu erstrecken und mit ihren freien Enden nach unten gebogen sind, wie Fig. ι
ίο und 2 zeigen. Im Umfang der Rollen d sind
diesen Fingern entsprechende Nuten angebracht, damit sich die obere Fläche der Finger
ungefähr in derselben Ebene befindet wie der Umfang der Rollen. Die Bogentrennungsvorrichtungen
werden auf den Stangen C von der Kraftquelle aus aufeinander zu und voneinander
weg bewegt.
Außerhalb des Gestelles ist die Hauptwelle E der Maschine mit einem Zahnrad e
versehen, das in ein Zahnrad e1 auf einer Welle e2 eingreift. Diese Welle trägt eine
W7alze F, die mit einer auf der WeIIe1/ sitzenden
gleichen Walze F1 in bekannter Weise derart zusammenarbeitet, daß die Bogen,
welche durch die Trennungsvorrichtung von der unteren Seite des Stapels abgetrennt und
von den beiden Walzen erfaßt werden, ihren ersten Falz erhalten.
Auf dem hinteren Ende der Welle e2 sitzt ein Zahnrad e*, welches in ein von einer
kurzen Welle g getragenes Zahnrad G eingreift, auf dem eine Daumenscheibe G1 (Fig. 4)
sitzt. In die Nut g1 dieser Daumenscheibe greift ein Stift g2 ein, der von einem Arm H
getragen wird, dessen Ende mit einem Schlitz h die kurze Welle g umfaßt. Das
andere Ende des Armes H ist drehbar mit dem Hebel H1 verbunden, der auf einer
Welle h2 befestigt ist. Auf der Unterseite des Rahmens a1 ist ein herunterhängender
Arm / befestigt, an dessen unterem Ende sich eine Hülse i befindet, in welcher ein
Kolben i1 arbeitet, der am vorderen Ende ein Falzmesser ζ'2 trägt. Das hintere Ende des
Kolbens i1 ist rechtwinklig gebogen und geht durch einen Schlitz z3 in einem an der Hülse i
befestigten Führungsarm z4. Das Ende des Kolbens ist vermittels Verbindungsstangen z'5
mit einem Arm ζ6 verbunden, dessen oberes Ende auf der Welle h2 befestigt ist. Es wird
also die von der Daumenscheibe G : aus erfolgende
Bewegung des Hebels H1 auf den Kolben i1 und das Falzmesser i2 übertragen,
um dieses rasch hin und her zu bewegen.
Auf der Hauptwelle E der Maschine sitzt ein Kegelrad J, das mit einem kleineren
Kegelrade J1 in Eingriff steht. Letzteres sitzt auf der senkrechten Welle Z der Walze L eines
bekannten Walzenpaares L, M, das zur BiI-dung
des zweiten Falzes dient. Neben dieser Walze L befindet sich die zweite Walze M
auf der Welle m, deren unteres Ende in einem Arm w8 gehalten wird, der auf dem unteren
Rahmen A des Gestelles drehbar ist und durch Federkraft auf die Walze L zu gedrückt wird.
Das obere Ende der Welle m wird in einem gleichen Arm ml gehalten, der auf der unteren
Seite des Armes E1 angeordnet ist und durch eine Schraubenfeder m2 auf die Walze L
zu gedrückt wird.
Eine dritte Walze N, welche mit der Walze M zusammen in bekannter Weise zur
Bildung des dritten Falzes dient, sitzt auf einer Welle n, deren unteres Ende in dem
Rahmen A des Gestelles gelagert ist, während das obere Ende von dem Arm E1 aufgenommen
wird. Wie Fig. 3 zeigt, befinden sich die beiden Walzen L und M in einer in
der Querrichtung der Maschine gelegenen Ebene, während die Walzen M und N in
einer in der Längsrichtung der Maschine gelegenen Ebene angeordnet sind, wobei die
Berührungsstelle der Walzen L und M in einer Ebene mit dem Kolben i1 und dem
Falzmesser i2 liegt. Durch den Federdruck wird die Walze M mit der Walze L und der
Walze N in Berührung gehalten.
Aus Stangen gebildete Bogenführungen O (Fig. 2) werden an ihrem oberen Ende von
dem Rahmen a1 getragen. Diese haben zwei
parallele Schenkel, die in der Nähe der Walzen L und M angeordnet sind. WTie
Fig. 2 zeigt, befindet sich die Öffnung zwischen den beiden parallelen Schenkeln
einer jeden Leitstange direkt unter der Berührungssteile der Walzen F, F1. Zweckmäßig
sind die Enden einer jeden Leitstange schräg gerichtet, wie gezeigt, um die Bogen
in passender Weise zu leiten, selbst wenn sie nicht von den Walzen direkt nach unten
gehen sollten.
Hinter den beiden Walzen L, M befindet sich eine bekannte, mit verstellbarer Schiene j>3
versehene Bogenführung P, welche den zum zweitenmal gefalzten Bogen von den Walzen
L, M empfängt und ihn zur Bildung des dritten Falzes zwischen die Walzen M, N
leitet.
An das Zahnrad G ist ein Ende einer Stange R angelenkt, deren anderes Ende bei r no
gelenkig mit zwei gleichen Stangen R1 und R2
verbunden ist. Das von dem Drehpunkt r entfernte Ende der Stange R1 ist auf der
oszillierenden Welle r1 befestigt, die außerdem zwei Arme r3 trägt, deren obere Enden bei r4
mit den Stangen r5 gelenkig verbunden sind. Die anderen Enden dieser Stangen r5 schließen
sich an Halter r6 an, die auf der Querstange c3
sitzen, welche die Muffen c1 der Bogentrennungsvorrichtung
verbinden. Das von dem Drehpunkt r entlegene Ende der Stange R2
ist bei s an den Arm S angelenkt, der auf
einer Welle sl befestigt ist. Letztere trägt
zwei Arme s3, die bei s4 an die Enden von
zwei gleichen Stangen s5 angelenkt sind. Die anderen Enden dieser Stangen s5 sind bei s®
an Haltern s 7 drehbar, welche auf der die
Muffen c verbindenden Querstange c'2 sitzen. Beim Betrieb der Maschine, etwa durch
die Kurbel T (Fig. 2), werden die Trennungsrollen d der Bogentrennungsvorrichtung schnell
aufeinander zu und voneinander weg bewegt. Der unterste Bogen des auf dem Tisch liegenden
Stapels wird dadurch an einer ungefähr in der Mitte befindlichen Stelle eingebogen
und nach unten über die Enden der Finger d2
fortbewegt, bis er von den Walzen F, F1 erfaßt wird. Nachdem der Bogen zwischen
den Walzen F, F1 hindurchgegangen ist, fällt er einmal gefalzt in die Stangenführungen O,
worauf das hin- und hergehende Falzmesser i2, welches in diesem Fall näher zu der einen
Kante des einmal gefalzten Bogens als zu der anderen Kante sich befindet, den Bogen
zwischen die Walzen L, M drückt. Beim Durchgang durch diese Walzen erhält der
Bogen den zweiten Falz im rechten Winkel zum ersten Falz und wird mit der gefalzten
Kante voran von den Walzen L, M in die Bogenführung P hineingeleitet. Sobald der
Bogen gegen die verstellbare Schiene ps in der Führung trifft, wird er eingebogen, bis
ihn die Walzen M, N erfassen, worauf ihm der dritte Falz, ebenfalls im rechten Winkel
zum ersten, gegeben· wird. Demnach ist das einmal gefalzte Blatt in drei fast gleiche Teile
gefalzt und wird nun von den Walzen M und N nach außen geleitet.
Claims (1)
- Patent-An SPRU ch:Maschine zum dreimaligen Falzen von Papier, bei welcher von den auf einem Auflegetisch befindlichen Bogen der jeweils unterste durch hin- und hergehende Trennungsvorrichtungen erfaßt, durch Einbiegung nach unten zwischen wagerecht angebrachten, dem Bogen den ersten Falz gebenden Druckwalzen und hierauf zur Bildung des zweiten und dritten Falzes durch eine Gruppe von senkrechten Walzen geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Bogen durch hin- und hergehende Trennungsrollen (d), die unter den mittleren Teil des Auflegetisches (B) bildenden Fingern (d2) angeordnet sind und bei der Bewegung nach innen in bekannter Weise durch Sperrklinken (άΛ) an der Drehung verhindert werden, zwischen die liegenden Walzen (F, F1J hindurch in eine darunter befindliche Stangenführung (O) befördert und darauf durch ein hin- und hergehendes Falzmesser (i'2) zwischen in bekannter Weise angeordnete senkrechte Walzen (L, M) gedrückt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE182371C true DE182371C (de) |
Family
ID=446479
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT182371D Active DE182371C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE182371C (de) |
-
0
- DE DENDAT182371D patent/DE182371C/de active Active
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