DE219976C - - Google Patents
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- DE219976C DE219976C DENDAT219976D DE219976DA DE219976C DE 219976 C DE219976 C DE 219976C DE NDAT219976 D DENDAT219976 D DE NDAT219976D DE 219976D A DE219976D A DE 219976DA DE 219976 C DE219976 C DE 219976C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H45/00—Folding thin material
- B65H45/12—Folding articles or webs with application of pressure to define or form crease lines
- B65H45/20—Zig-zag folders
Landscapes
- Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 219976 KLASSE 54 d. GRUPPE
(E.FUBAG) in BERLIN.
Vorrichtung zum Falten von Papier- oder Pappstreifen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Januar 1909 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Falten von Papier-
und Pappbahnen, bei der, wie bekannt, durch Drehen einer unrunden Scheibe Hebel mit
Faltplatten bewegt und dadurch die Papieroder Pappbänder an den durchlochten oder
. geschwächten Stellen selbsttätig eingeknickt, harmonikaartig zusammengefaltet und in einem
Behälter aufgestapelt werden.
ίο Die Erfindung besteht darin, daß die zwei
von der unrunden Scheibe bewegten Hebel mit federnden Drückern versehen sind, die wechselweise
den Stapelbehälter schließen, zugleich durch ihre Bewegung das Pappband an den gelochten oder durch irgendeine andere Art
geschwächten Stellen abwechselnd in entgegengesetzter Richtung einknicken und infolge ihrer
Federung das geknickte Pappband nach dem jedesmaligen Falten in den Behälter eindrücken.
Der Erfindungsgegenstand kann in verschiedenen . Formen und zu verschiedenen
Zwecken ausgeführt und in j eder Lage verwendet werden. Zum Beispiel kann man die
Vorrichtung mit einer Fahrkartendruckmaschine verbinden, so daß der fertig gedruckte
und gelochte Fahrkartenstreifen dann harmonikaartig zusammengelegt und so in dem
Behälter aufgestapelt wird. ,
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung, und zwar zeigt:
Fig. ι die Vorderansicht derselben,
Fig. 2 die Seitenansicht;
Fig. 3 und 4 den Faltmechanismus bei zur Seite geklapptem Schließblech.
Fig. 2 die Seitenansicht;
Fig. 3 und 4 den Faltmechanismus bei zur Seite geklapptem Schließblech.
Die drei Hauptteile der Vorrichtung bilden der Sammelbehälter, die Antriebsvorrichtung
und die Faltvorrichtung. Der Behälter. 2 ist auf einer Grundplatte 1 befestigt und außer
durch die Grundplatte nur durch zwei Längsseitenwände begrenzt. Die eine kurze offene
Seite ist für den Eintritt des Pappbandes p bestimmt. Die Breite des Behälters richtet
sich nach dem Maße der gewünschten Entfernung der geschwächten Stellen (Fahrkartenlänge),
die Höhe nach der vorhandenen Breite des Pappbandes. Das Herausfallen des in dem
Behälter aufgestapelten Bandes q nach vorn wird durch ein Schließblech 3 verhindert, das
zur Entnahme des Vorrates nach einer Seite abgeklappt werden kann (s. 3", Fig. 1).
Zum Antrieb der Vorrichtung dient eine Kurbelwelle 4, die teils in der Grundplatte 1,
teils in einem an dieser befestigten Halter 5 gelagert ist. Diese Welle trägt eine unrunde
Scheibe 6 und kann durch die Kurbel 7 in Umdrehung versetzt werden. Gegen die Scheibe
legt sich auf jeder Seite eine kleine, an den Hebeln 8 leicht drehbar befestigte Rolle oder
Walze 9 und ga derart, daß die Rollen durch eine an den Enden dieser Hebel angebrachte
Spiralfederverbindung 10 stets an den Umfang der unrunden Scheibe angepreßt werden,
wodurch eine zwangläufige Bewegung der in den Drehpunkten 11 gelagerten beiden Hebel 8
gewährleistet wird. Letztere, deren Form sich aus den Fig. 1 und 2 der Zeichnung ergibt,
tragen an ihren der Kurbelseite entgegengesetzten Enden .je einen vorteilhaft aus einer
Blattfeder bestehenden federnden Finger oder Flügel 12 und i2a von der gleichen Breite wie
das Pappband. Diese Finger dienen erstens dazu, abwechselnd den Abschluß des Behälters
zu bewirken und zugleich das aufgestapelte geknickte Band, in denselben einzudrücken,
zweitens dazu, das Pappband harmonikaartig zu falten. Sie bilden, also die Faltvorrichtung.
Jedem durch die jeweilige Stellung der unrunden. Scheibe 6 fest bestimmten Ausschlage
der Hebel 8 entspricht eine ganz bestimmte
ίο Stellung der federnden Finger 12 und i2fl
zueinander, d. h. auch ein bestimmter Teil des FaItVorganges. .In der Stellung gemäß Fig. ι
hält die eine Feder 12 den Behälter, nachdem sie in diesen kurz zuvor, das geknickte Band
vor sich her hineinschiebend, hineinschnellte, geschlossen, , während die andere Blattfeder Ι2Λ
gerade im Begriff ist, die Bewegung zum Schließen des Behälters anzutreten. In der
Stellung Fig. 3 hat diese Feder X2a schon eine kurze Strecke zurückgelegt und schon begonnen,
die nächste Falte zu legen. Diese ist erst in dem Augenblicke fertig geknickt, wenn
die zweite Blattfeder X2a den Behälter ebenfalls
geschlossen hat. Während dieses FaIt-Vorganges hat die kleine Walze ga den Umfang
der unrunden Scheibe 6 von χ bis y durchlaufen und dadurch bewirkt, daß die Blattfeder
%2a den Behälter verhältnismäßig langsam
schloß, während die Walze 9, sich infolge der hier runden Umfläche der Scheibe 6 immer in
derselben Entfernung von der Mitte der Kurbelachse haltend, auf dem Umfange der Scheibe
■ von ν nach ζ gelangte und bewirkte, daß die Feder 12 während dieser Zeit in Ruhe blieb
und den Behälter geschlossen hielt. Dreht man nun die Kurbel 7 in Pfeilrichtung weiter,
so bewegt sich jetzt die Rolle 9 auf dem Umfang der Scheibe von ζ bis x, und durch die
plötzliche, annähernd radäile Aussparung an dieser Stelle der Scheibe wird bewirkt, daß
die Blattfeder 12 den Behälter schnell öffnet. Dadurch aber, daß währenddessen die Rolle ga
an dem runden Umfangteil der Scheibe entlang gleitet, bleibt der Behälter durch die Feder 12
um einen kleinen Teil verdeckt, wie Fig. 4 veranschaulicht, so daß die Feder I2a nicht in
den Behälter eindringen kann. Sobald nun die Feder 12 infolge des vorher erwähnten
Vorganges den Behälter ganz geöffnet hat, wird die Feder I2a entlastet und schnellt in
den Behälter hinein, wobei sie das gefaltete Band, das durch ein Gewicht 13. zusammengedrückt
wird, vor sich her in den Behälter hineindrückt.
Beim Weiterdrehen der Kurbel wiederholt sich derselbe vorstehend beschriebene Faltvorgang
in analoger Weise, nur daß die beiden Blattfedern ihre Rolle gegenseitig vertauschen,
indem sich dann die Feder .12 außen gegen die Feder i2fl legt, den folgenden Knick des
Pappstreifens bewirkt und den Behälter schließt,, während andererseits die Feder 123
darauf schnell den Behälter öffnet und den Weg für die Feder 12 freimacht, damit diese
die soeben hergestellte Falte in den Behälter vorschieben kann.
Die Vorrichtung faltet also das Pappband vollständig selbsttätig und stapelt es in gleicher
Weise in dem Sammelbehälter auf. Es wird dies durch die mit Hilfe der unrunden Scheibe
genau geregelte gleichmäßige Bewegung der beiden federnden Finger ermöglicht. Um diese
Bewegung außerdem noch nach jeder Seite hin genau zu begrenzen, sind in den Hebeln 8
Stellschrauben 14 angebracht, die am Hubende gegen die Seiten wände des Behälters
stoßen. Ferner begrenzen zwei an zwei seitlichen Armen der Grundplatte befestigte Schrauben
15 die Bewegung der Federn nach der anderen Seite hin.
Die Federn 12, I2fl können auch durch von
Federn beeinflußte starre Arme oder Hebel ersetzt werden, welche an den Punkten w (Fig. 1)
an den unteren Enden der Hebel 8 angebracht werden könnten.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Falten von Papieroder Pappstreifen, bei der der Streifen
durch zwei mittels Exzenters bewegte Hebel gefaltet und in einen Behälter fortlaufend
eingeschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel (8) mit federnden Drückern
(12, 12") versehen sind, die infolge ihrer
Federung selbsttätig abwechselnd übereinander greif en. . ■ · .
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine solche Bewegung
der Drücker, daß der aus dem Behälter austretende Drücker diesen erst dann vollständig
verläßt, nachdem der andere, faltenlegende Drücker sich gegen ihn gelegt hat.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine verstellbare oder
abnehmbare Verschlußschiene (3) zum seitlichen Halten des gefalteten Bandes (p) im
Behälter (2).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE219976C true DE219976C (de) |
Family
ID=481063
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT219976D Active DE219976C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE219976C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3710942A1 (de) * | 1987-04-01 | 1988-10-13 | Roland Jahn | Antriebseinrichtung mit schwingend hin und her gehend angetriebenem schwingglied zum zickzackfoermigen abstapeln von bahnen |
-
0
- DE DENDAT219976D patent/DE219976C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3710942A1 (de) * | 1987-04-01 | 1988-10-13 | Roland Jahn | Antriebseinrichtung mit schwingend hin und her gehend angetriebenem schwingglied zum zickzackfoermigen abstapeln von bahnen |
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