DE187929C - - Google Patents

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DE187929C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D5/00Arrangements for operating and controlling machines or devices for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D5/20Arrangements for operating and controlling machines or devices for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting with interrelated action between the cutting member and work feed
    • B26D5/22Arrangements for operating and controlling machines or devices for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting with interrelated action between the cutting member and work feed having the cutting member and work feed mechanically connected

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 187929 KLASSE 54 d. GRUPPE
GABRIEL MERCADIER in MARSEILLE.
und ähnlichen dünnen Stoffen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Juli 1905 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf selbsttätige Vorschubvorrichtungen für Stanzmaschinen, insbesondere für Kartonstanzmaschinen, bei welchen die Kartonblätter unter der Stanze selbsttätig einmal in der einen und dann in der anderen Richtung verschoben werden, wobei sie-zwischen je zwei Arbeitsvorgängen zum Stillstand gebracht und ausgestanzt werden. Die Erfindung bezweckt, den Vorschub in beiden ίο zueinander senkrechten Richtungen, der Größe des auszustanzenden Elementes nach, schnell und leicht regeln zu können.
Der Erfindungsgegenstand ist auf den beiliegenden Zeichnungen dargestellt.
Fig. ι zeigt eine seitliche Ansicht der Maschine,
Fig. 2 eine Vorderansicht, wobei die rechte Hälfte geschnitten ist.
Fig. 3 ist eine Draufsicht,
Fig. 4 eine Draufsicht des mittleren Teiles der Maschine nach Abnahme des Tisches.
Fig. 5 ist ein Querschnitt nach der Linie A-B-C-D in Fig. 4,
■: Fig. 6 eine teilweise Vorderansicht der Maschine.
Fig. 7 stellt Einzelheiten in vergrößertem Maßstabe dar.
ι α bezeichnet das Pressengestell, b das Schwungrad, c den auf und ab gehenden Stempel mit der daran befestigten Stanze. Der Kartonbogenstapel d ist auf einem Läufer befestigt, welcher seinerseits auf einem Karren ruht, der in einer zu der des Läufers senkrechten Richtung verstellbar ist.
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Bezeichnet A die Größe des Verrückens des Läufers und B diejenige der Verstellung des Karrens, so muß natürlich die Maschine so eingerichtet sein, daß nach Wunsch die Werte A und B der Größe der auszuschneidenden Formelemente leicht angepaßt werden können.
Der Karren besteht aus einem Querstück e mit zwei Tischen f; er läuft mittels Rollen g auf Schienen h. Der Läufer besteht aus einer Stange i, welche die. Kanten des Querstücks e umfaßt und auf Rollen k ruht (Fig. 5).
Die absatzweise seitliche Bewegung des Karrens e, f, f längs der Schienen h wird vermittelt durch eine Zahnstange m, deren Zahnabstand dem Werte Z? entspricht (Fig. 3,5 undy). Die Zahnstange wird durch einen Mitnehmer η des hin und her gehenden Rahmens 0 mitgenommen. Der Ausschlag des Rahmens ist ebenfalls dem Werte B entsprechend. Das freie Ende des Mitnehmers ist abgeschrägt (Fig. 7); er selbst ist in senkrechter Richtung verschiebbar, um beim Linksgehen aus den Zähnen der Zahnstange m austreten zu können und beim Rechtsgange die Zahnstange m und damit den Karren mitzunehmen; der Mitnehmer tritt in die nächste Zahnlücke der Zahnstange und wird dort durch die Federn p, die an dem Endstück q befestigt sind, in Eingriff gehalten. Dieses Endstück q steht einer dreiarmigen Klinke r, s gegenüber, die ebenfalls unter dem Einfluß einer Feder t steht. Der Arm s gleitet in einem Rahmen 0, während die Arme r in den Mitnehmer η eingreifen, sobald er seine λ niedrigste Stellung einnimmt. Hierbei sind die
Arme r gezwungen, über das Endstück q zu gleiten. Diese Vorrichtung hat den Zweck, die Wirkung des Mitnehmers η auf die Zahnstange m aufzuheben, wenn trotz der ständigen Bewegung des Rahmens ο der Karren e,f stillgesetzt werden soll, was jedesmal bei der Längsbewegung des Läufers notwendig ist.
Der Läufer ist an jedem Ende mit Anschlägen u (Fig. 2 und 4) versehen, welche nacheinander nach jedem Hube sich gegen eine der oberen Stangen ν eines starren Rahmens anlegen, welcher um die Zapfen w drehbar ist. Dieser Anschlag wird derart eingestellt, daß der Rahmen in seine mittlere Stellung (Fig. 2) eintritt, d. h. daß seine Schenkel χ senkrecht stehen. An diesem Rahmen ist ein Anschlag y befestigt (Fig. 2, 5 und 7), der auf der Achse ζ in der Längsrichtung verstellbar ist. Befindet sich nun der Rahmen in seiner Mittelstellung, so stellt sich der Anschlag y vor den längeren Arm der Klinkvorrichtung r, s ein. Infolgedessen geben bei der darauf folgenden Bewegung des Rahmens 0 die Arme r das Endstück q frei, und der Mitnehmer η kann dem Einflüsse der Federn p folgen und in eine Zahnlücke der Zahnstange m eintreten. Infolgedessen wird jedesmal, wenn der Läufer an dem Ende seines Hubes ■ angelangt ist, eine seitliche Bewegung um B zustande kommen. Um den Anschlag y aus dem Wege des Armes s zu bringen und den Karren in der Ruhe zu lassen, d. h. den Mitnehmer η durch die Klinke r außer Tätigkeit zu setzen, ist die Zahnstange m auf beiden Seiten mit Rippen oder Zähnen 1 ausgestattet und der Anschlag y in eine Gabel 2 verlängert, welche die Zahnstange umgreift. Wenn nun der Mitnehmer η in der oberen Stellung sich befindet, und die Zahnstange um den Wert B vorrückt, so nimmt eine der seitlichen Rippen 1 die Gabel 2 mit und damit den Anschlag y und den Rahmen v, w, x, der damit verbunden ist. Hierbei treten die Arme χ des Rahmens aus der Mittelstellung heraus und nehmen eine geneigte Lage ein, bis wieder der andere Anschlag u auf den Rahmen einwirkt und ihn in die Mittelstellung zurückführt.
Die Bewegung des Läufers i kommt ebenfalls durch eine Zahnstange 3 zustande. Diese ist unterhalb des Läufers angeordnet und greift in ein Zahnrad 4 der Welle 5, auf welcher es in ihrer Längsrichtung verschiebbar aufsitzt, so daß das Zahnrad 4 die Bewegung des Karrens stets begleitet. An dem Zahnrad 4 ist ein Ring 6 befestigt, der seinerseits mit dem Querstück e des Karrens verbunden ist, so daß das Zahnrad gleichzeitig mit der Zahnstange 3 auf der Welle 5 verschoben werden muß. Die Welle 5 kann absatzweise in dem einen oder anderen Sinne gedreht werden, wobei jede einzelne Drehung einem Hube des Läufers, d. h. dem Werte A entspricht. Zu diesem Zweck ist vor der Maschine auf der Welle 5 eine doppelte bekannte Sperrvorrichtung angeordnet, bestehend aus einer Scheibe 7 (Fig. 6) und zwei losen Kurbeln 8, deren jede durch ein Pleuelstangenpaar 9 mit einem in einer Führung gleitenden Rahmen 10 verbunden ist, welcher eine abwechselnde Auf- und Abbewegung ausführt. Die Sperrung erfolgt durch von Fingern 11 betätigte Rollen 12. Der Abstand der Finger 11 wird derart geregelt, daß man entweder gleichzeitig beide Rollen abheben kann oder nur eine der beiden. Zu diesem Zwecke sitzen die Finger 11 an einem starren Gelenkrahmen 13, mittels dessen sie parallel zur Ebene der Scheibe 7 verstellt werden können. Der Rahmen 13 ist an dem Rahmenwerk v, w, χ befestigt und nimmt gleichzeitig mit diesem die in Fig. 6 dargestellte Mittelstellung und die beiden äußersten Stellungen ein.
Wenn der Rahmen 13 sich in der Mittelstellung (Fig. 6) befindet, so gehen die Kurbeln 8 ohne Beeinflussung der Scheibe 7 auf und nieder. Wenn dagegen der Rahmen 13 im geeigneten Augenblick in eine der beiden äußersten Stellungen gebracht wird, so wird eine der Rollen 12 freigegeben und bewirkt die Mitnahme der Scheibe 7 durch die entsprechende Kurbel 8, und zwar um einen der Drehung der Achse 10 entsprechenden Winkelausschlag. Die Welle 5 dreht sich also ruckweise um bestimmte Winkelgrößen, welche dem Werte A in der Längsrichtung entsprechen. Gelangt der Läufer i an das Ende seines rechten Ausschlags, so wird der auf der linken Seite stehende Rahmen 13 zunächst in die Mittelstellung zurückgebracht. Hierbei bewirkt der Finger 11 die Ausschaltung der linken Rolle 12, so daß die Welle 5 stillsteht. Während dieses Stillstandes greift der Mitnehmer η in die Zahnstange m und verschiebt den Karren. Gleichzeitig werden dadurch die Rahmen ν und 13 aus der Mittelstellung in die äußerste Rechtsstellung gebracht. Sobald der Rahmen 13 an das Ende seines Hubes nach rechts gelangt ist, greift die rechte Rolle 12 auf die Schiene 7 und bewirkt deren ruckweisen Rückgang in der angegebenen Pfeilrichtung um Winkelausschläge, welche dem Werte A entsprechen. Diese Sperrvorrichtung ist an und für sich bekannt.
Es ist noch zu erläutern, in welcher Weise die Bewegung auf den Rahmen 0 und die Welle 10 übertragen wird. Hierzu ist auf die Welle des Schwungrades b ein Wurmrad 14 aufgesetzt, welches mit einem zweiten Wurmrade 15 in Eingriff steht, welches auf der senkrechten Welle 16 aufsitzt. Die Bewegung dieser Welle wird durch eine am unteren Ende angebrachte Kurbelscheibe 17 auf die Welle 5 übertragen. Die Pleuelstange 18 überträgt die Kurbelbewegung mittels des Winkelhebels 19 auf den Rahmen 10. Am unteren Ende der Welle 16
sitzt ein zweites Wurmrad 20 auf, welches mit dem Wurmrade 21 der wagerechten Welle 22 kämmt, auf dem die Kurbelscheibe 23 durch Vermittlung der Pleuelstange 24 den Rahmen 0 bewegt.
Die Länge der beiden Kurbelarme 17 und 23 ist veränderbar, zum Zweck, den Ausschlag des Rahmens 10, von dem der Wert A abhängt, und den des Rahmens 0, wovon der Wert B abhängt, zu regeln.
Hieraus folgt, daß man durch eine einfache Verstellung und durch Auswechselung der gezahnten Schiene m, was keinerlei Schwierigkeiten bietet, Vorschübe der verschiedensten Größen erhalten kann. Diese Möglichkeit gibt der Maschine ihren besonderen Wert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbsttätige Vorschubvorrichtung für Stanzmaschinen zum Ausstanzen von Karton und ähnlichen dünnen Stoffen, gekennzeichnet durch die Verbindung einer doppelten Klinkvorrichtung und einer Zahnstange fm) mit" doppelter Zahnung, die durch eine Klinke (n) mitgenommen wird, wobei ein den Kartonstapel tragender Läufer (i) mit zwei Anschlägen (u) versehen ist, von denen einer bei Beendigung der seitlichen Bewegung mittels eines schwingenden Rahmens fv, w, x, 13) einerseits auf eine Rolle (12) der Klinkvorrichtung zwecks Anhaltens der letzteren und andererseits auf einen beweglichen Anschlag fy-2) zwecks Aushebens der Klinke fn) wirkt, wodurch die Längsverschiebung der Zahnstange fm) um einen Zahn verursacht wird, die ihrerseits mittels einer ihrer seitlichen Zahnungen (1) auf den beweglichen Anschlag (2-y) und dadurch auch auf den schwingenden Rahmen fv, w, x, 13^ wirkt, um die Klink-Vorrichtung (12) im umgekehrten Sinne zu bewegen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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