DE512126C - Werkstueck-Vorschubeinrichtung an Exzenterpressen - Google Patents

Werkstueck-Vorschubeinrichtung an Exzenterpressen

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DE512126C
DE512126C DES93667D DES0093667D DE512126C DE 512126 C DE512126 C DE 512126C DE S93667 D DES93667 D DE S93667D DE S0093667 D DES0093667 D DE S0093667D DE 512126 C DE512126 C DE 512126C
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Germany
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DES93667D
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HELMUTH SPOERL
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HELMUTH SPOERL
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D43/00Feeding, positioning or storing devices combined with, or arranged in, or specially adapted for use in connection with, apparatus for working or processing sheet metal, metal tubes or metal profiles; Associations therewith of cutting devices
    • B21D43/02Advancing work in relation to the stroke of the die or tool
    • B21D43/04Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work
    • B21D43/08Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work by rollers
    • B21D43/09Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work by rollers by one or more pairs of rollers for feeding sheet or strip material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

Es ist bekannt, bei Exzenterpressen dem Werkzeug tafel- oder streifenförmige Werkstücke selbsttätig zuzuführen mittels einer von der Exzenterwelle aus angetriebenen Walzeneinrichtung, wobei zwei das Werkstück zwischen sich nehmende Walzen einen Vorwärtsantrieb jeweils dann erhalten, wenn der Stößel sich in der oberen Hälfte seines Aufundniederganges befindet.
Es ist bei dieser bekannten Bauart nicht möglich, ohne Stillsetzen der Presse und nun bei höchster Stößellage erfolgendes Handeinstellen des Werkstücks auf jeweils richtige Anfangslage, das Werkstück so genau zwisehen die Walzen einzuführen, daß der erste Schnitt im kleinst zulässigen Abstand hinter der Werkstückvorderkante erfolgt, also größtmögliche Ausnutzung des Werkstücks gewährleistet ist. Besonders schwerwiegend ist dieser Nachteil, wenn ein und dasselbe Werkstück mehrmals nacheinander eingeführt werden soll, um Reihen gegeneinander versetzter Werkstückteile auszustanzen. Die einzelnen Werkstückteile überschneiden sich dabei sehr leicht, wenn die Einführungsvorschübe in der Streifenlängsrichtung ungenau sind, so daß viel Ausschuß entsteht.
Die Erfindung betrifft eine für Exzenterpressen o. dgl. bestimmte Walzenvorschubeinrichtung, bei der diese ■ Nachteile vermieden sind. Die eine der beiden Vorschubwalzen ist dabei mittels eines Handgriffes ein- und ausrückbar und mit einem bei ausgerückter Walze den Vorschubweg begrenzenden, ihn beim Einrücken der Walze dagegen wieder freigebenden Anschlag für die Einführungslänge verbunden. Dieser Anschlag sichert die jeweils richtige Einschublänge und ist doch nicht im Wege, wenn später der eigentliche, durch die Walzen zu bewirkende Vorschub eintreten soll.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Walzenvorschubs der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι in Seitenansicht auf die Presse die Gesamtanordnung,
Abb. 2 in größerer Darstellung die eigentliche Vorschubeinrichtung nebst Stößel bei abgehobener Andrückwalze im Aufriß, von hinten in Abb. 1 gesehen, Abb. 3 eine entsprechende Vorderansicht,
Abb. 4 die Einrichtung wie in Abb. 2, jedoch mit eingerückter Andrückwalze.
Es bezeichnet 1 den Stößel, 2 sein Antriebsexzenter, 3 eine unverdrehbar auf der Ex- zenterwelle sitzende Kurbelschleife zum Antrieb der unteren Vorschubwalze 4, nämlich mittels einer Schubstange 5 und eines Klinkengesperres o. dgl. 5', 6 die obere, durch ein Rädergetriebe von der unteren Walze 4 aus angetriebene Vorschubwalze, 7 das vorzuschiebende Werkstück. Der Antrieb der unteren Vorschubwalze erfolgt dabei absatzweise jeweils nur dann, wenn der Stößel sich
im oberen Teil seiner Aufundabbewegung befindet. Die obere Walze ist in Hebeln 8 gelagert, die bei 9 am Pressentisch angelenkt sind; sie wird, wenn sie auf dem Werkstück bzw. der unteren Walze aufsitzt (Abb. 4), gegen diese Teile durch nichtgezeichnete Federn angepreßt, die in mit dem Pressenständer fest verbundenen Böcken 11 gelagert sind. Das Ein- und Ausrücken der oberen Walze geschieht mittels zweier in ihrem Drehpunkt an die Hebel 8 angelenkter Winkelhebel 12, 12', deren Schenkel 12' sich bei der Stellung nach Abb. 2., idie Walze vom Werkstück abhebend, mit ihrer unteren Abrundung auf eine feste Stützfläche 10 aufsetzen. Unten an die Hebelarme 12' sind zwei in der Länge verstellbare, den Werkstückanschlag 14 tragende Hebel 30 angelenkt, die dabei im übrigen frei auf einer festen Laufbahn 18 aufliegen. Die Anschlagträger 30 sind bei 17 als schräge Flächen ausgebildet. Bei der Stellung der Hebel 12, 12' nach Abb. 2 und damit nach links gezogenem Anschlag befindet sich dieser durch die Flächen 17 und as die Laufbahn 18 hochgestellt, bildet also den Einführungsanschlag, bei Stellung der Hebel nach Abb. 4, also gegenseitiger Anpressung und Arbeitsbereitschaft der Walzen 4 und 6, ist der Anschlag dagegen durch Abwärtsgleiten seiner Träger längs der schrägen Flächen 17 und der Laufbahn 18 aus der Vorschubbahn ausgerückt.
Wird das Werkstück bei der Lage der Teile nach Abb. 2 bis zum Anschlag 14 eingeführt und dann durch Niederbewegen der Hebelarme 12 die obere Walze gesenkt, nachdem die untere Walze zum Stillstand gekommen ist, so beginnt der eigentliche, mechanische Werkstückvorschub jeweils genau bei einer folgenden bestimmten Stellung des Stößels, der ja eine bestimmte Stellung der Antriebskurbel des Schaltgetriebes für die untere Walze entspricht, und zwar praktisch zu Beginn der zweiten Hälfte jedes Stößelhochgangs, und es wird das Werkstück dann jeweils um genau das vorbestimmte Maß vorgeschoben.
Damit die Einrückung der oberen Walze stets nur bei einer dem Stillstand der unteren Walze entsprechenden Stößelstellung erfolgen kann, ist in Gestalt eines Hebels 19, der eine Aussparung 20 zum Umfassen einer Verbindungsstange 21 der Hebel 12 hat, eine Sperrvorrichtung zum Festlegen der Hebel 12 in der Ausrüekstellung der oberen Walze vorgesehen, so nämlich, daß die Sperrvorrichtung die Hebel 12 nur freigibt, sobald die Walzen stillstehen. Der Hebel 19 ist in einem Fortsatz 22 des einen der Böcke 11 gelagert und wird durch eine Feder 23 ständig nach abwärts gezogen. Er gibt die Verbindungsstange 21 aus der Stellung nach Abb. 2 nur dann frei, wenn er angehoben wird. Dieses Anheben erfolgt an seinem kurzen Arm 24 durch einen am Stößel 1, zweckmäßig mittels einer Tragplatte 25, nach Bedarf in der Höhe verstellbaren Anschlag 26. Die Höhenlage des Anschlags am Stößel wird so gewählt, daß er den Hebel 19 im passenden Zeitpunkt ausrückt. Die Handhabung ist dann derart, daß der Bedienungsmann nach Einführung des Werkstücks die Stange 21 erfaßt und vom Stößel wegzuziehen sucht. In dem Augenblick, wo der Stößel den Hebel 19 ausrückt, gibt die Stange 21 der auf sie ausgeübten Krafteinwirkung nach, läßt die obere Walze einfallen und gleichzeitig den Anschlag 14 aus der Vorschubbahn herausfallen.
Damit angesichts des Zeitbedarfs des Walzenvorschubs die Andrückung der oberen Walze nicht zu spät erfolgt, sondern immer baldmöglichst, nachdem der Stößel 1 beim Abwärtsgang seine Mittelstellung erreicht hat, wird der Anschlag 26 der Stößelbreitenrichtung nach nur schmal ausgebildet, so daß, wenn er das Ende des Hebelarms 24 überschritten hat, der Hebel 24 wieder in die in Abb. 2 dargestellte Lage zurückkehrt. Hat nun der Bedienungsmann die kurze Zeitspanne, innerhalb deren der Hebel 19 die Lage nach Abb. 4 einnimmt, verpaßt, so kann die Andrückung der oberen Walze erst beim nächsten Niedergang des Stößels erfolgen. Ein wesentlicher Zeitverlust ist damit nicht verbunden, da die übliche Exzenterpresse in der Minute über 100 Umdrehungen macht, dagegen ist dadurch der gerade bei raschlaufenden Maschinen wichtige Vorteil gesichert, daß die Einrückung der oberen Walze nicht in die obere Hälfte des Stößelhubs fallen kann, bei der die untere Walze im Umlauf ist, wodurch eine ungewollte Vorschublänge entstehen würde. Die Zeitspanne, innerhalb welcher ab der Mittelstellung des Stößels im Abwärtsgang eine Einrückung möglich ist, kann durch verschieden große Breite des Anschlagesso beliebig groß bemessen werden, zweckmäßig so, daß das Einrücken nur möglieh ist während etwa 70 bis 90 0J0 der unteren Hälfte des Stößelniederganges.
Damit, wenn der Anschlag 26 am Ende des Hebelarms 24 vorbeigegangen ist, der Stößel 6 wieder nach oben gehen kann, ist der Anschlag 26 bei 27 drehbar an der Platte gelagert. Zur Betätigung des Hebelarms wird er durch eine einerseits an ihm, andererseits unten an der Platte 25 angreifende Feder 28 gegen einen Anschlag 29 angepreßt. Bei der Aufwärtsbewegung des Stößels kann er dagegen infolge seiner schwenkbaren Anordnung ausweichen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ι . Werkstück-Vorschubeinrichtung an Exzenterpressen o. dgl. mit zwei das Werkstück zwischen sich nehmenden, absatzweise von der Pressenwelle aus angetriebenen Vorschubwalzen, deren eine mittels eines Handgriffs ein- und ausrückbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff mit einem die Einschublänge des Werkstücks (7) bestimmenden Anschlag (14) verbunden ist, so daß letzterer bei ausgerückter Walze in Bereitschaft steht, beim Einrücken der Walze dagegen aus der Vorschubbahn herausbewegt wird.
  2. 2. Werkstück-Vorschubeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff in der ausgerückten Stellung der Walze (6) durch einen Hebel (19, 24) verriegelt ist, der, durch einen Anschlag (26) des Stößels beeinflußt, den Handgriff erst dann freigibt, wenn der Walzenantrieb zum Stillstand gekommen ist, und ihn bald darauf wieder sperrt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DES93667D 1929-09-03 1929-09-03 Werkstueck-Vorschubeinrichtung an Exzenterpressen Expired DE512126C (de)

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DE512126C true DE512126C (de) 1930-11-10

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DE (1) DE512126C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1061166B (de) * 1953-02-14 1959-07-09 Bertoglio Off Maschine zum Herstellen von Zuschnitten aus einer Bahn von Pappe, Wellpappe od. dgl.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1061166B (de) * 1953-02-14 1959-07-09 Bertoglio Off Maschine zum Herstellen von Zuschnitten aus einer Bahn von Pappe, Wellpappe od. dgl.

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