DE512126C - Werkstueck-Vorschubeinrichtung an Exzenterpressen - Google Patents
Werkstueck-Vorschubeinrichtung an ExzenterpressenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D43/00—Feeding, positioning or storing devices combined with, or arranged in, or specially adapted for use in connection with, apparatus for working or processing sheet metal, metal tubes or metal profiles; Associations therewith of cutting devices
- B21D43/02—Advancing work in relation to the stroke of the die or tool
- B21D43/04—Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work
- B21D43/08—Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work by rollers
- B21D43/09—Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work by rollers by one or more pairs of rollers for feeding sheet or strip material
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Press Drives And Press Lines (AREA)
Description
Es ist bekannt, bei Exzenterpressen dem Werkzeug tafel- oder streifenförmige Werkstücke
selbsttätig zuzuführen mittels einer von der Exzenterwelle aus angetriebenen Walzeneinrichtung, wobei zwei das Werkstück
zwischen sich nehmende Walzen einen Vorwärtsantrieb jeweils dann erhalten, wenn der Stößel sich in der oberen Hälfte seines
Aufundniederganges befindet.
Es ist bei dieser bekannten Bauart nicht möglich, ohne Stillsetzen der Presse und nun
bei höchster Stößellage erfolgendes Handeinstellen des Werkstücks auf jeweils richtige
Anfangslage, das Werkstück so genau zwisehen die Walzen einzuführen, daß der erste
Schnitt im kleinst zulässigen Abstand hinter der Werkstückvorderkante erfolgt, also größtmögliche
Ausnutzung des Werkstücks gewährleistet ist. Besonders schwerwiegend ist dieser Nachteil, wenn ein und dasselbe Werkstück
mehrmals nacheinander eingeführt werden soll, um Reihen gegeneinander versetzter
Werkstückteile auszustanzen. Die einzelnen Werkstückteile überschneiden sich dabei
sehr leicht, wenn die Einführungsvorschübe
in der Streifenlängsrichtung ungenau sind, so daß viel Ausschuß entsteht.
Die Erfindung betrifft eine für Exzenterpressen o. dgl. bestimmte Walzenvorschubeinrichtung,
bei der diese ■ Nachteile vermieden sind. Die eine der beiden Vorschubwalzen
ist dabei mittels eines Handgriffes ein- und ausrückbar und mit einem bei ausgerückter
Walze den Vorschubweg begrenzenden, ihn beim Einrücken der Walze dagegen wieder freigebenden Anschlag für die
Einführungslänge verbunden. Dieser Anschlag sichert die jeweils richtige Einschublänge
und ist doch nicht im Wege, wenn später der eigentliche, durch die Walzen zu bewirkende Vorschub eintreten soll.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Walzenvorschubs der Erfindung
dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι in Seitenansicht auf die Presse die Gesamtanordnung,
Abb. 2 in größerer Darstellung die eigentliche Vorschubeinrichtung nebst Stößel bei
abgehobener Andrückwalze im Aufriß, von hinten in Abb. 1 gesehen, Abb. 3 eine entsprechende Vorderansicht,
Abb. 4 die Einrichtung wie in Abb. 2, jedoch mit eingerückter Andrückwalze.
Es bezeichnet 1 den Stößel, 2 sein Antriebsexzenter, 3 eine unverdrehbar auf der Ex-
zenterwelle sitzende Kurbelschleife zum Antrieb der unteren Vorschubwalze 4, nämlich
mittels einer Schubstange 5 und eines Klinkengesperres o. dgl. 5', 6 die obere, durch ein
Rädergetriebe von der unteren Walze 4 aus angetriebene Vorschubwalze, 7 das vorzuschiebende
Werkstück. Der Antrieb der unteren Vorschubwalze erfolgt dabei absatzweise jeweils nur dann, wenn der Stößel sich
im oberen Teil seiner Aufundabbewegung befindet.
Die obere Walze ist in Hebeln 8 gelagert, die bei 9 am Pressentisch angelenkt sind; sie wird, wenn sie auf dem Werkstück
bzw. der unteren Walze aufsitzt (Abb. 4), gegen diese Teile durch nichtgezeichnete
Federn angepreßt, die in mit dem Pressenständer fest verbundenen Böcken 11 gelagert
sind. Das Ein- und Ausrücken der oberen Walze geschieht mittels zweier in ihrem
Drehpunkt an die Hebel 8 angelenkter Winkelhebel 12, 12', deren Schenkel 12' sich bei der
Stellung nach Abb. 2., idie Walze vom Werkstück
abhebend, mit ihrer unteren Abrundung auf eine feste Stützfläche 10 aufsetzen. Unten
an die Hebelarme 12' sind zwei in der Länge
verstellbare, den Werkstückanschlag 14 tragende Hebel 30 angelenkt, die dabei im
übrigen frei auf einer festen Laufbahn 18 aufliegen. Die Anschlagträger 30 sind bei 17
als schräge Flächen ausgebildet. Bei der Stellung der Hebel 12, 12' nach Abb. 2 und
damit nach links gezogenem Anschlag befindet sich dieser durch die Flächen 17 und
as die Laufbahn 18 hochgestellt, bildet also den
Einführungsanschlag, bei Stellung der Hebel nach Abb. 4, also gegenseitiger Anpressung
und Arbeitsbereitschaft der Walzen 4 und 6, ist der Anschlag dagegen durch Abwärtsgleiten
seiner Träger längs der schrägen Flächen 17 und der Laufbahn 18 aus der Vorschubbahn
ausgerückt.
Wird das Werkstück bei der Lage der Teile nach Abb. 2 bis zum Anschlag 14 eingeführt
und dann durch Niederbewegen der Hebelarme 12 die obere Walze gesenkt, nachdem
die untere Walze zum Stillstand gekommen ist, so beginnt der eigentliche, mechanische
Werkstückvorschub jeweils genau bei einer folgenden bestimmten Stellung des
Stößels, der ja eine bestimmte Stellung der Antriebskurbel des Schaltgetriebes für die
untere Walze entspricht, und zwar praktisch zu Beginn der zweiten Hälfte jedes
Stößelhochgangs, und es wird das Werkstück dann jeweils um genau das vorbestimmte
Maß vorgeschoben.
Damit die Einrückung der oberen Walze stets nur bei einer dem Stillstand der unteren
Walze entsprechenden Stößelstellung erfolgen kann, ist in Gestalt eines Hebels 19, der eine
Aussparung 20 zum Umfassen einer Verbindungsstange 21 der Hebel 12 hat, eine Sperrvorrichtung
zum Festlegen der Hebel 12 in der Ausrüekstellung der oberen Walze vorgesehen,
so nämlich, daß die Sperrvorrichtung die Hebel 12 nur freigibt, sobald die
Walzen stillstehen. Der Hebel 19 ist in einem
Fortsatz 22 des einen der Böcke 11 gelagert
und wird durch eine Feder 23 ständig nach abwärts gezogen. Er gibt die Verbindungsstange 21 aus der Stellung nach Abb. 2 nur
dann frei, wenn er angehoben wird. Dieses Anheben erfolgt an seinem kurzen Arm 24
durch einen am Stößel 1, zweckmäßig mittels einer Tragplatte 25, nach Bedarf in der Höhe
verstellbaren Anschlag 26. Die Höhenlage des Anschlags am Stößel wird so gewählt,
daß er den Hebel 19 im passenden Zeitpunkt ausrückt. Die Handhabung ist dann derart,
daß der Bedienungsmann nach Einführung des Werkstücks die Stange 21 erfaßt und vom
Stößel wegzuziehen sucht. In dem Augenblick, wo der Stößel den Hebel 19 ausrückt,
gibt die Stange 21 der auf sie ausgeübten Krafteinwirkung nach, läßt die obere Walze
einfallen und gleichzeitig den Anschlag 14 aus der Vorschubbahn herausfallen.
Damit angesichts des Zeitbedarfs des Walzenvorschubs die Andrückung der oberen
Walze nicht zu spät erfolgt, sondern immer baldmöglichst, nachdem der Stößel 1 beim
Abwärtsgang seine Mittelstellung erreicht hat, wird der Anschlag 26 der Stößelbreitenrichtung
nach nur schmal ausgebildet, so daß, wenn er das Ende des Hebelarms 24 überschritten
hat, der Hebel 24 wieder in die in Abb. 2 dargestellte Lage zurückkehrt. Hat
nun der Bedienungsmann die kurze Zeitspanne, innerhalb deren der Hebel 19 die
Lage nach Abb. 4 einnimmt, verpaßt, so kann die Andrückung der oberen Walze erst
beim nächsten Niedergang des Stößels erfolgen. Ein wesentlicher Zeitverlust ist damit
nicht verbunden, da die übliche Exzenterpresse in der Minute über 100 Umdrehungen
macht, dagegen ist dadurch der gerade bei raschlaufenden Maschinen wichtige Vorteil
gesichert, daß die Einrückung der oberen Walze nicht in die obere Hälfte des Stößelhubs
fallen kann, bei der die untere Walze im Umlauf ist, wodurch eine ungewollte Vorschublänge entstehen würde. Die Zeitspanne,
innerhalb welcher ab der Mittelstellung des Stößels im Abwärtsgang eine
Einrückung möglich ist, kann durch verschieden große Breite des Anschlagesso beliebig
groß bemessen werden, zweckmäßig so, daß das Einrücken nur möglieh ist während
etwa 70 bis 90 0J0 der unteren Hälfte des
Stößelniederganges.
Damit, wenn der Anschlag 26 am Ende des Hebelarms 24 vorbeigegangen ist, der
Stößel 6 wieder nach oben gehen kann, ist der Anschlag 26 bei 27 drehbar an der Platte
gelagert. Zur Betätigung des Hebelarms wird er durch eine einerseits an ihm, andererseits unten an der Platte 25 angreifende
Feder 28 gegen einen Anschlag 29 angepreßt. Bei der Aufwärtsbewegung des
Stößels kann er dagegen infolge seiner schwenkbaren Anordnung ausweichen.
Claims (2)
- Patentansprüche:ι . Werkstück-Vorschubeinrichtung an Exzenterpressen o. dgl. mit zwei das Werkstück zwischen sich nehmenden, absatzweise von der Pressenwelle aus angetriebenen Vorschubwalzen, deren eine mittels eines Handgriffs ein- und ausrückbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff mit einem die Einschublänge des Werkstücks (7) bestimmenden Anschlag (14) verbunden ist, so daß letzterer bei ausgerückter Walze in Bereitschaft steht, beim Einrücken der Walze dagegen aus der Vorschubbahn herausbewegt wird.
- 2. Werkstück-Vorschubeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff in der ausgerückten Stellung der Walze (6) durch einen Hebel (19, 24) verriegelt ist, der, durch einen Anschlag (26) des Stößels beeinflußt, den Handgriff erst dann freigibt, wenn der Walzenantrieb zum Stillstand gekommen ist, und ihn bald darauf wieder sperrt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES93667D DE512126C (de) | 1929-09-03 | 1929-09-03 | Werkstueck-Vorschubeinrichtung an Exzenterpressen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES93667D DE512126C (de) | 1929-09-03 | 1929-09-03 | Werkstueck-Vorschubeinrichtung an Exzenterpressen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE512126C true DE512126C (de) | 1930-11-10 |
Family
ID=7518189
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES93667D Expired DE512126C (de) | 1929-09-03 | 1929-09-03 | Werkstueck-Vorschubeinrichtung an Exzenterpressen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE512126C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1061166B (de) * | 1953-02-14 | 1959-07-09 | Bertoglio Off | Maschine zum Herstellen von Zuschnitten aus einer Bahn von Pappe, Wellpappe od. dgl. |
-
1929
- 1929-09-03 DE DES93667D patent/DE512126C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1061166B (de) * | 1953-02-14 | 1959-07-09 | Bertoglio Off | Maschine zum Herstellen von Zuschnitten aus einer Bahn von Pappe, Wellpappe od. dgl. |
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